CH220740A - Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffzwischenproduktes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffzwischenproduktes.

Info

Publication number
CH220740A
CH220740A CH220740DA CH220740A CH 220740 A CH220740 A CH 220740A CH 220740D A CH220740D A CH 220740DA CH 220740 A CH220740 A CH 220740A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
mixture
acids
parts
acid
xylene
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Limited Imperial Ch Industries
Original Assignee
Ici Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ici Ltd filed Critical Ici Ltd
Publication of CH220740A publication Critical patent/CH220740A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C309/00Sulfonic acids; Halides, esters, or anhydrides thereof
    • C07C309/01Sulfonic acids
    • C07C309/28Sulfonic acids having sulfo groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton
    • C07C309/57Sulfonic acids having sulfo groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton containing carboxyl groups bound to the carbon skeleton
    • C07C309/58Carboxylic acid groups or esters thereof

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Farbstoffzwischenproduktes.       Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zur Herstellung eines Farbstoff  zwischenproduktes, nämlich der     Sulfotrimel-          litsäure.     



  Die     Sulfotrimellitsäure    (d. h. die     5=-Sulfo-          benzol-1,2,4-tricarbonsäure)    ist bekannt.  Wird ein Gemisch der drei     Xylole    mit  einem     Alkylphenylcarbamylchlorid    (oder       Phosgen    und einem     Alkylanilin)    in Gegen  wart von     Aluminiumchlorid    behandelt, so  werden drei     Xylylsäuren    (d. h.

   drei     Di-          methylbenzolcarbonsäuren)    gebildet, welche  anscheinend derart orientiert sind, dass sie  bei der Oxydation eine einzige Verbindung,  nämlich die     Benzol-1,2,4-tricarbonsäure,    er  geben. Daraus kann man schliessen, dass bei  ähnlichem Behandeln von rohem     Xylol    das  erzielte Produkt ein Gemisch dieser     Di-          methylbenzolcarbonsäuren    darstellt. Wenn  diese oxydiert werden, dann sollten sie alle  anscheinend die     Trimellitsäure    (d. h. die       Benzol-1,2,4-tricarbonsäure)        geben.     



  Die vorliegende Erfindung fusst auf der    Entdeckung,     da,ss,    wenn die obenerwähnten  gemischten     Xylylsäuren    sulfoniert werden,  solche     Sulfodimethylbenzolcarbonsäuren    ge  bildet     werden,    die, wenn das     Sulfonierungs-          produkt    oxydiert wird, die     Sulfotrimellit-          säure    in guter Ausbeute ergeben.  



  Gemäss vorliegender Erfindung wird 5  Sulfo-1,2,4-trimellitsäure dadurch hergestellt,  dass man ein Gemisch der drei     Xylylsäuren,     wie es aus einem Gemisch der drei     Xylole     durch Behandeln mit einem     Alkylphenyl-          carbamylchlorid    in     Gegenwart    von Alumi  niumchlorid erhältlich ist, sulfoniert und das  erhaltene Gemisch von     Sulfodimethylbenzol-          cnarbonsäure    oxydiert.  



  Das folgende Beispiel, in dem es sich um  Gewichtsteile handelt, erläutert die vorlie  gende Erfindung, ohne indessen dieselbe zu  beschränken.  



  <I>Beispiel:</I>  150 Teile eines Gemisches     Xylolcarbon-          säuren    (das in der unten beschriebenen Weise  erhalten wird) werden in 600 Teilen      30%igem     Oleum    gelöst. Die Lösung wird  auf 100   C erhitzt und während 1 Stunde  auf dieser Temperatur gehalten. Nach dem  Abkühlen wird das Reaktionsgemisch in  2000 Teile Wasser gegossen, worauf 150  Teile     Natriumchlorid    hinzugefügt. werden.  das Gemisch auf<B>90'</B> C erhitzt und während  12 Stunden stehengelassen wird. Es bildet  sich ein kristallinischer Niederschlag eines  Gemisches von     Sulfodimethylbenzolcarbon-          säuren    in Form ihrer     lllononatriumsalze.     



  Die     Mononatriumsa.lze    der gemischten       Sulfodimethylbenzolcarbonsäuren,    welche in  der obigen Weise erhalten werden, werden  in 4000 Teilen Wasser gelöst, worauf diese  Lösung mittels     Natriumhydroxyd    alkalisch  gemacht und auf 70 bis 90   C erhitzt wird.  Dann wird Kaliumpermanganat, etwa 500 g,  so lange     hinzugegeben,    bis keine     Entfärbung     mehr stattfindet.     Man    filtriert den Boden  satz ab, wäscht ihn, dampft das Filtrat bis  zu einem Fünftel seines ursprünglichen Vo  lumens ein und säuert mit Salzsäure an.

    Nach dem Erkalten wird das ausgeschiedene       Dikaliumsalz    der     Sulfotrimellitsäure        abfil-          triert,    gewaschen und getrocknet. Es bildet  grosse prismatische Kristalle.  



  Die oben als Ausgangsstoff verwendeten  gemischten     Xylolcarbonsä.uren    werden aus  rohem     Xylol    in folgender Weise erhalten.  Man sättigt ein Gemisch von 318 Teilen  rohem     Xy        lol    und 183 Teilen     lIonoäthylani-          lin    mit     Phosgen    bei einer Temperatur von 0  bis 15   C. Die resultierende kristallinische  Masse wird auf 95   C erhitzt, und man lei  tet weiter so     lange        Phosgen    ein, bis eine  klare Lösung erzielt wird.

   Hierauf wird  nochmals während einer weiteren Stunde       Phosgen    eingeleitet., die Lösung dann auf  65   C abgekühlt, und innert 1 Stunde wer  den 225 Teile wasserfreies Aluminiumchlo  rid hineingerührt. Die Temperatur wird auf    <B>110'</B> C gesteigert und das Gemisch so lange  auf dieser Temperatur gehalten, bis der  grösste Teil des Chlorwasserstoffes entwichen  ist. Das erhaltene Produkt wird mit eiskal  tem     Wasser    verdünnt und nicht     umgesetztes          Xylol    durch     #Vasserdampfdestillation    zu  rückgewonnen.

   Das zurückgebliebene 01 wird  von der     wässrigen    Schicht abgetrennt, mit  Wasser gewaschen, hierauf in 1200 Teilen  65     %        iger    Schwefelsäure gelöst und die Lö  sung während 3 Stunden auf 140 bis 150   C  erhitzt. Der nach dem Abkühlen erhaltene  Niederschlag wird abgetrennt und in 1000  Teilen heissem Wasser, das genügend     Na-          triumhy        droxyd    enthält, um eine alkalische  Lösung zu ergeben, gelöst, und die Lösung  wird dann heiss filtriert.

   Das Filtrat wird  mit Salzsäure angesäuert und die gefällten  gemischten     @ylolcarbonsäuren        abfiltriert,        ge-           -aschen    und     getrocknet.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 5-Sulfo- 1,2,4-trimellitsäure, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Gemisch der drei Xylylsäuren, wie es aus einem Gemisch der drei Xylole durch Behandeln mit einem Alky lphenyl- carbamy lchlorid in Gegenwirt von Alumi- niumeblorid erhältlich ist, sulfoniert und das erhaltene Gemisch von Sulfodimethylbenzol- earbonsäuren oxydiert.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Gemisch der drei Xy lylsäuren verwendet, welches aus dem Xylolgemisch aus rohem Xylol erhalten wurde.
CH220740D 1939-07-31 1940-07-06 Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffzwischenproduktes. CH220740A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB220740X 1939-07-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH220740A true CH220740A (de) 1942-04-30

Family

ID=10173475

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH220740D CH220740A (de) 1939-07-31 1940-07-06 Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffzwischenproduktes.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH220740A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH220740A (de) Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffzwischenproduktes.
DE554235C (de) Verfahren zur Darstellung von 2,7-Dioxynaphthalin-3,6-dicarbonsaeure
CH401953A (de) Verfahren zur Herstellung reiner Natriumsalze der 5-Sulfoisophthalsäure und 2-Sulfoterephthalsäure
DE2433889C2 (de) Verfahren zur Herstellung reiner allcls-Cyclopentan-1,2,3,4-tetracarbonsäure bzw. ihre Salze
AT205026B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen α-Aroyl-α-(o-carboxybenzoylamino)-essigsäureestern
DE516674C (de) Herstellung von p-Sulfobenzoylbenzoesaeure
DE587509C (de) Faerbepraeparate
EP0038999B2 (de) Verfahren zur Herstellung von 2-Chlor-5-formylbenzolsulfonsäure
AT239228B (de) Verfahren zur Herstellung von 7-Sulfamyl-3, 4-dihydro-1, 2, 4-benzothiadiazin-1, 1-dioxyden
AT117064B (de) Verfahren zur Oxydation von Aldosen zu Monocarbonsäuren mit gleicher Kohlenstoffatomzahl.
CH167381A (de) Verfahren zur Herstellung von 3&#39;-Amino-4&#39;-methoxybenzyl-o-benzoesäure.
AT207383B (de) Verfahren zur Herstellung von Sulfonylharnstoffen
DE581818C (de) Verfahren zur Darstellung von Jodmethansulfonsaeure bzw. ihren Salzen
CH121812A (de) Verfahren zur Herstellung von N-monoalkyl-p-aminophenolen.
CH548402A (de) Verfahren zur herstellung von 3-methoxy-2-sulfanilamidopyrazin.
DE1768152B2 (de) 1-isopropylamino-anthrachinon-5- sulfonsaeure und deren alkalisalze
CH148487A (de) Verfahren zur quantitativen Trennung von 2,3-Dihalogen- und 2,5-Dihalogen-4-amino-1-methylbenzol.
CH94949A (de) Verfahren zur Darstellung des Kalciumsalzes der Benzylphtalamidsäure.
CH374981A (de) Verfahren zur Herstellung von Sulfonylharnstoffen
CH166094A (de) Verfahren zur Herstellung eines leicht löslichen, basischen Farbstoffes.
CH166226A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen indigoiden Farbstoffes.
CH195239A (de) Verfahren zur Herstellung von 1-Amino-4-m-karbodekoxyanilinanthrachinon-2-sulfosäure.
CH274849A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Monoazofarbstoffes.
CH153201A (de) Verfahren zur Darstellung eines sauren Farbstoffes.
CH146551A (de) Verfahren zur Darstellung einer m-Oxy-phenylarylamincarbonsäure.