CH121886A - Druckregler für pneumatische Ein- und Ausschaltautomaten von elektromotorisch getriebenen Kompressoren. - Google Patents
Druckregler für pneumatische Ein- und Ausschaltautomaten von elektromotorisch getriebenen Kompressoren.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B49/00—Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
- F04B49/02—Stopping, starting, unloading or idling control
- F04B49/022—Stopping, starting, unloading or idling control by means of pressure
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Description
Druckregler für pneumatische Ein- und Aussehaltautomaten von elektromotorisch getriebenen Kompressoren. Auf elektrischen Lokomotiven kommen in Verbindung mit den elektromotorisch an getriebenen Luftkompressoren pneumatische Ein- und Ausschaltautomaten in Anwen dung, welche die Aufgabe haben, den Elek tromotor der Luftkompressoren abzuschalten, wenn ein maximal zulässiger Luftdruck, im Lokomotivbetrieb 7 Atmosphären, erreicht ist, und wieder einzuschalten, wenn der Luftdruck auf die minimal zulässige Grenze, von etwa. 6 Atmosphären, gesunken ist. Die obere und die untere Druckgrenze sollen im Lokomotivbetrieb aus praktischen Gründen möglichst genau eingehalten werden.
Die Erfindung betrifft nun einen Druck regler für pneumatische Ein- und Ausschalt automaten von elektromotorisch getriebenen Kompressoren, welcher eine genaue Innehal- tung bestimmter Höchst- und Tiefstdruck- grenzen für das vom Kompressor gelieferte Druckmittel gewährleisten soll.
Dieser Druck regler besitzt zwei federbelastete Kolbenven tile, deren Federbelastung verschieden gross ist und von welchen zunächst dasjenige mit ,geringerer Federbelastung unter dem Druck des Druckmittels bei Überschreiten der Tiefstdruckgrenze sich verstellen kann, um den Zutritt des Druckmittels zum Kolben ventil mit grösserer Federbelastung zu ge statten, worauf dieses letztere bei Erreichen der Höchstdruckgrenze ebenfalls verstellt wird, um das Druckmittel durch einen Füll kanal nach dem Schaltautomaten gelangen zu lassen und dadurch in diesem die Ab schaltung des Kompressormotors zu veran lassen,
während dann bei allmählich auf die Tiefstgrenze sinkendem Druck im Regler das erste Kolbenventil in Schlussstellung übergehen kann und das Druckmittel im Schaltautomaten, in Ermangelung frischer Druckmittelzufuhr, zwischen den Kolbenven tilen verhältnismässig raseh entweichen kann, bis schliesslich auch das stärker federbe lastete Kolbenventil zurückgehen kann, um einen Weg ins Freie zu öffnen und so die Einschaltbewegung des Schaltautomaten her beizuführen.
Die Zeichnung veranschaulicht in senk rechtem Schnitt ein Ausführungsbeispiel cleg, larfindungsgegenstandes. Am gezeichneten Druckregler ist bei 10 der Luftkompressor und bei 11 ein pneuma tischer Ein- und Ausschaltautomat für den zum Antrieb des Kompressors dienenden Elektromotor anzuschliessen. Der Druck regler enthält zwei koaxiale auf- und ab bewegliche Kolbenventile 3, 4, von denen das eine hohlzylindrisch ausgebildet ist und das andere umfasst.
Beide Ventile können mittelst je einer untern Ringkante am Ven tilsitz 12, in dem die vom Kompressor kom mende Druckluftleitung mündet, den Ab- sehluss vermitteln. Das Kolbenventil 4, dessen wagrechter Querschnitt kleiner ist als der jenige des Kolbenventils 3, steht durch die Nadel 15 mit einer Hülse 16 in Verbindung, die durch eine gespannte Schraubenfeder 14 mit einem Führungsstück 18 verbunden ist.
Letzteres ist im Gehäuse 20 verschiebbar ge führt und lastet unter der ZVirkung einer ge spannten Schraubenfeder 13, deren Stärke diejenige der Feder 14 beträchtlich über steigt, auf dem Kolbenventil 3, das nach oben zu an einem Sitz 17 einen ins Freie mündenden Luftkanal 21 abschliessen kann. In der Wand des Führungsgehäuses des Kolbenventils 3 ist eine senkrechte Füllnut 22 vorgesehen, die oben in den zum Schaltautomaten füh renden Kanal 23 mündet.
Die Funktionsweise ist unter der An nahme, dass der Apparat im Lokomotivbe- trieb für die Einhaltung des Luftdruelzes zwischen einer Tiefstgrenze von 6 Atmo sphären und einer Höchstgrenze von 7 Atmo sphären dienen soll, kurz folgende: Beim Ansteigen des Luftdruckes von 6 auf 7 Atmosphären wird zunächst das kleine Kolbenventil 4 vom Sitz 12 abgeho ben. Dadurch wird der innere Ringraum an der Unterseite des grossen Kolbenventils 3 mit Druckluft angefüllt. Die Feder 13 ist von Anfang an so gespannt, dass diese Druclfluft bei 7 Atmosphären das Kolben ventil 3 zu heben vermag.
Tritt dies ein, so füllt sieh auch der äussere Ringraum an der Unterseite des Kolbenventils 3 mit Druck luft, wodurch ein Überdruck entsteht, wel- cher die Spannkraft der Feder 13 überwin det und beide Ventile in die obere Endlage bringt. In dieser Lage gelangt die Druck luft durch die Füllnut 22 und den Kanal 23 in den Schaltautomat, um durch diesen den elektrischen Strom zum Kompressoreleldro- motor abzuschalten. Der ins Freie führende Luftkanal 21 ist abgesperrt.
Wenn nun der Luftdruck nach und nach auf 6 Atmosphären sinkt, so bewegt die Feder 14 das KolbenNentil 4 gegen den Sitz 12, wodurch der Luftzutritt unten ab geschlossen wird. Diesem Momente entspricht die gezeichnete Stellung der beiden Kolben ventile. Da nun der Luftdruck im elektri schen Schaltautomat über die Füllnut 22 und die Labyrintlidiehtung am Kolbenventil 4, sowie durch das Fülirungsstüek 18 indi rekt mit dem Freien in Verbindung steht, sinkt der Druck im Schaltautomaten rasch.
sobald der Zutritt von Druckluft unterbro chen ist,: bis die Feder 13 das Kolbenventil 3 vom Ventilsitz abzuheben vermag. damit den Luftweg 21 ins Freie öffnet und den Schaltautomat entlüftet, so dass er wieder einschaltet, worauf das Spiel von neuem be ginnt.
Durch die Spannung der Feder -13 wird eine Durehblasperiode mit unbestimmten Druckverhältnissen im Schaltautomat beim Einschalten, auch bei :ehr langsamer Druck abnahme vollständig vermieden. Der Druck regler kann daher direld für die Steuerung normaler Schaltautomaten mit grossem Kon taktdruck (Hiihfer, Schalter für grosse Lei tungen ete.) verwendet werden.
Im übrigen geht die Einfachheit des be schriebenen Apparate: und die damit im Zii- CammPnhan g stehende Betriebssicherheit aus der vora nstehenden Beschreibung und der Zeichnung ohne weiteres hervor.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Druckregler <B>für</B> pneumatische Ein- und Ausschaltautomaten von elel,:tromotoriseh ge- trieber.e n Kompressoren, dadurch gekenn zeichnet,dass er zur genauen Innehaltung bestimmter Höchst- und Tiefstdruckgrenzen i'iir das vorn Kompressor gelieferte Druck- iiiittel zwei federbelastete Kolbenventile be- süzt,deren Federbelastung verschieden gross ist und von welchen zunächst dasjenige mit hcringerer Federbelastung unter dem Druck des Druckmittels bei Überschreiten derTief st- druckgrenze sich verstellen kann, um den Zu tritt des Druckmittels zum Kolbenventil mit grösserer Federbelastung zu gestatten, worauf dieses letztere bei Erreichen der Höchst druckgrenze ebenfalls verstellt wird, um das Druckmittel durch einen Füllkanal nach dem Schaltautomaten gelangen zu lassen und da durch in diesem die Abschaltung des Kom- pressormotors zu veranlassen,während dann bei allmählich auf die Tiefstgrenze sinken dem Druck im Regler das erste Kolbenven til in Schlussstellung übergehen kann und das Druckmittel im Schaltautomaten, in Er mangelung frischer Druckmittelzufuhr, zwi schen den Kolbenventilen verhältnismässig rasch entweichen kann, bis schliesslich auch das stärker federbelastete Kolbenventil zu- rückgehen kann, um einen Weg ins Freie zu öffnen und so die Einschaltbewegung des Schaltautomaten herbeizuführen. UNTERANSPRÜCHE l..Druckregler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenventile koaxial zueinander angeordnet und derart ausgebildet sind, dass eines derselben das andere umfasst. 2. Druckregler nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenventile einerseits je mit einer Ringkante an einem Sitz zum Ab schluss kommen, um die Druckmittelzu- fuhr zum Füllkanal des Schaltautomaten abzusperren, während das äussere Kol benventil an einem zweiten Sitz den Ab schluss zwischen jenem Füllkanal und der freien Aussenlift herbeiführen kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH121886T | 1926-08-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH121886A true CH121886A (de) | 1927-10-01 |
Family
ID=4380707
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH121886D CH121886A (de) | 1926-08-26 | 1926-08-26 | Druckregler für pneumatische Ein- und Ausschaltautomaten von elektromotorisch getriebenen Kompressoren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH121886A (de) |
-
1926
- 1926-08-26 CH CH121886D patent/CH121886A/de unknown
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