CH205320A - Steuereinrichtung an mittels Druckgas angetriebenen elektrischen Schaltern. - Google Patents

Steuereinrichtung an mittels Druckgas angetriebenen elektrischen Schaltern.

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CH205320A
CH205320A CH205320DA CH205320A CH 205320 A CH205320 A CH 205320A CH 205320D A CH205320D A CH 205320DA CH 205320 A CH205320 A CH 205320A
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  Steuereinrichtung an mittels Druckgas     angetriebenen    elektrischen Schaltern.    Die     Erfindung    bezieht sich auf eine         Steuereinrichtung    an mittels Druckgas an  getriebenen elektrischen Schaltern. Bei den  bekannten     Druckluftantrieben    für     Leistungs-          bezw.    Trennschalter     wird    für die Ein- und  Ausschaltung je ein besonderes Betätigungs  organ, sei es in Form eines Druckknopfes für  pneumatische Steuerung, oder eines beson  deren Magneten für     Fernsteuerung    verwen  det.

   Dementsprechend entfallen auf jeden  Schalter     mindestens    zwei     Betätigungsventile     und eine entsprechende Anzahl von Zubehör  teilen     bezw.    Hilfsvorrichtungen, z. B. Fort  schaltkolben, Speicher     usw.    Abgesehen davon,  dass getrennte Ein- und     Ausschaltbetätigungs-          organe    Anlass zu     Verwechslungen    für das  Bedienungspersonal geben und somit die Ge  fahrenquelle erhöhen, tragen sie dazu bei, dass  der Bedienungsgang sich unübersichtlich  gestaltet.  



  Diese Nachteile     beseitigt    die Erfindung  dadurch, dass für die Ein- und die Ausschal-         tung    ein gemeinsames     Betätigungsorgan    vor  gesehen ist, und     dass-    die Steuer- und An  triebsorgane jedem verrichteten Schaltvor  gang (z. B.     Einschaltvorgang),        zwangläufig     in eine das Herbeiführen des nachfolgenden       Schaltvorganges    (z. B. Ausschaltvorganges)       bestimmte    Bereitschaftsstellung gelangen.  



  Eine     solche        Anordnung    erhöht die Über  sichtlichkeit-der Schaltanlage, deren Bau  kosten sich hierdurch ausserdem erheblich ver-         mindern    lassen.         Auf,der    Zeichnung,     Fig.    1 ist die Erfin  dung anhand eines im ausgeschalteten Zu  stande dargestellten als     Ausführungsbeispiel     dienenden     Druckgasschalters    veranschaulicht.  



  Der mit D bezeichnete     D.ruckgasschalter     der     Wandbauart        isl    mit     einem        Antrieb    l und  einem     zum        Beispiel        zylinderförmigen    Druck  gasbehälter m zusammengebaut.

   Der Schalt  stift o des     Druckgasschalters        wird        mittels     einer     durch    eine     strichpunktierte        Linie    ange-      deuteten     Schwinge        p    betätigt. die     auf    einer  Welle mit der Achse     tr    befestigt und     um    sie  schwenkbar gelagert ist.

   Der Zapfen. q, der  von der Schwinge oder von einem besonderen  auf der     Welle        befestigten    Hebel getragen  wird, greift in den durch Druckluft     beauf-          schlagten        Doppelkolben    c ein und vermittelt  die Drehbewegung der Welle     ?r.    Die     Bewe-          gungsrichtung        des    Kolbens c entspricht also  der des     Kontaktstiftes    o.  



  Von dem     Drucl@gasbehälter        .in.    gelangt das       Druelz.gas    zu einem gemeinsamen, also für die  Ein- und     Ausschaltung    dienenden Betäti  gungsventil<I>a.</I> Nach     Öffnen    des Ventils<I>a</I>  strömt die Druckluft in die Leitung     ji,    des       Antriebes        l.,    in dem eine zweite     @ruck@uft-          zufuhrileitung    x     untergebracht    ist.

   Gleich  zeitig mit der Zufuhr der     Druckluft    der Lei  tung<I>n</I> erhält auch ein Speicher<I>f</I>     über    eine  in der     Zeicbnung    nicht dargestellte Leitung  die Druckluft, die einen in dem Speicher vor  gesehenen Verzögerungskolben     beaufschlagt.     Der     Verzögerungskolben    übernimmt     iiaeb     dem gegebenen     Impuls    die     Fortscbaltung,        #o     dass das     Betätib        inbsventil    eine vorbestimmte  Zeitspanne offen gehalten wird.

       All    der Ab  zweigstelle der     Diaickluftzufuhrleitung    ist  ein     vorzugs-,veise        als    eine Kugel     aizsgel>ildeter          Ventilkörper    d vorgesehen. der     unter    dem  Einfluss des     Druckes    des strömenden Mediums  zur Abdichtung an einem der beiden zuge  ordneten Sitze gebracht und in dieser Lage  bis zum Abfall des     Druckes    in der Zuleitung  gehalten werden kann.

   Diese Sitze werden  durch die     Abschlussteile    der für die Weiter  leitung der     Zufuhrdruckluft        bestimmten          Durchbrechungen        y    und     =    im Kolben     c    gebil  det,     wobei    die     Durchbrechung        y    eine Stoss  stange i und die     Durehbre-chung        z    einen Stift  e     aufnimmt.    Die Stossstange     i,

      ist in der       Durchbrechung        y    beweglich angeordnet und  kann einen solchen Querschnitt, zum     Beispiel     dreieckigen     Querschnitt    haben, dass die  Druckluft beim Ausschalten durch die Durch  brechung     y    zu der Kolbenfläche b des Kol  bens c gelangt und diese     beaufsahlagt.    Der  Stift e ist ebenfalls beweglich angeordnet, so  dass die Druckluft beim Einschalten durch die         Durchbrechung        .:

      der Kolbenfläche     1a    zuge  führt  -erden kann.     Dabei    ist der Stift e mit  einer tiefschwarz gekennzeichneten zylin  drischen     Führung    versehen, in die eine Feder       v    hineinragt; die     Federkraft    ist hierbei so ge  wählt.     class    sie einen     Bruchteil    des Druckes       des    strömenden     Mediums    beträgt.

   In dem Bo  den des Zylinders<I>l</I> sind     Durchbreehungen        i4     vorgesehen, durch die der zum     Beispiel    ring  förmige     Raum        g    des Antriebszylinders c     iiber     die Kolbenfläche h, mit der     Druckluftleitung     <I>x</I> verbunden     wird,    die in die den Kolben<I>s</I>       aufnehmende        Entlüftungskammer        s,    mündet.

    Der     Entlüftungskolben    s     bestellt    aus einer  sehr kleinen     Masse,    wodurch verhindert wird,  dass die Kugel d     vorzeitig    vom     obern    Sitz     ab-          gedriiekt        wird.     



  Die Schaltvorgänge spielen sich kurz wie  folgt ab:  Beim Einschalten gelangt die Bewegungs  luft nach der     Betätigung    des     Ventils        a,    über  die     Drnckluftleitung        yr.    und die     Durchbre-          chung    z hinter die Kolbenfläche h, und  drückt den Kolben     c        aufwärts.    Kurz vor der  Einschaltstellung des Schalters hebt die       Stossstange    i den     Entlüftungskolben    s an,

   so  dass die     Druckluftzuleitung        ri        druckfrei    wird,  das     Betätigungsventil    a sich schliesst und die  Kugel d. die bis     dabin    durch den mehrere       atm.    betragenden Druck des strömenden Me  diums gehalten wurde. nach unten sinkt, so  dass der     gegeniiberliegende    Sitz in der Durch  brechung     z    abgeschlossen wird. Auf diese  Weise nimmt die Antriebsmaschine die Aus  schaltbereitstellung ein.  



  Beim     Ausschalten    gelangt nach der     Be-          tätigimg    des Ventils a die einströmende Be  hälterluft über die     Druckluftzuleitung        iz    und  die     Durchbrechung        y    zu der Kolbenfläche b  und über die Bohrung     h:    hinter den Kolben  s. so dass derselbe die tiefste Lage beibehält.  während der Kolben     e    aus seiner obern Stel  lung abwärts     gedriicld    wird.

   Die Kugel     f1     erreicht kurz vor der     Ausschaltstellung    den  Stift     e.        driiekt    diesen     herunter,    so dass ein.  mit ihm verbundener. entsprechend ausgebil  deter     Scliielier    die an die Druckleitung x  angrenzende Bohrung r freigibt. Die aus dem      Raum<I>g</I> über die     Bohrungen   <I>u</I> und Leitung x  strömende Kompressionsluft     beaufschlagt    den  Entlüftungskolben s, so dass eine insbesondere  für Leistungsschalter erwünschte schnelle  und reichliche Entlüftung     (Fig.    2) der Be  tätigungsleitung beim Öffnen des Entlüf  tungsschlitzes<I>t</I> erfolgen kann.

   Die Kugel<I>d</I>  nimmt die Einschaltbereitstellung dadurch  ein, dass nach Absinken des Druckes infolge  der Entlüftung bei<I>t</I> die Feder     v    mittels des  Stiftes e gegen den     obern    Sitz an der Durch  brechung<I>y</I> drückt, während die Bohrung<I>r</I>  sich schliesst.  



  Am Ventil     a    können     Einrichtungen    vor  gesehen werden, die die jeweilige Stellung  des Schalters (Ein-     bezw.    Ausschaltung) er  kennen lassen. Darüber hinaus kann die Aus  führung zum Beispiel so getroffen werden,  dass der jeweils seitens des Druckknopfes oder  Magneten zuletzt erfolgte Impuls angezeigt  wird. Dies kann beispielsweise dadurch be  wirkt werden, dass man eine Walze mit Zahn  kranz vorsieht, die mit einer Stossstange der  art zusammenwirkt, dass der zuletzt erfolgte  Impuls, zum Beispiel durch Ein- und Aus  schaltschilder, Zahlen oder dergleichen kennt  lich gemacht wird.  



  In der     Fig.    3 ist eine weitere Ausfüh  rungsform des     Erfindungsgegenstandes    ver  anschaulicht, bei der der     Entliiftungsraum        s=     getrennt von dem Antriebszylinder c, und  zwar vor oder hinter der Trennwand ange  ordnet und sowohl beim Ein- als auch beim  Ausschalten mechanisch gesteuert wird. Zu  diesem Zweck ist die Welle w mittels eines  Hebels     w,    über einen doppelarmigen Hebel       zv,    mit der Kolbenstange des Entlüftungs  kolbens gekuppelt.

   Bevor der     Antriebskolben     c in die obere oder untere Endstellung ge  langt, wird der doppelarmige Hebel     w2    in  einem Schlitz der Kolbenstange bewegt, wo  bei die Feder     w3    gespannt wird; in der Tot  punktlage erreicht die Feder     w3    ihre höchste  Spannung, so dass beim Überschreiten der       Totpunktlage    der in dem     Entlüftungsraum          s2    befindliche Doppelkolben durch die plötz  lich sich entspannende Feder     w3    in die ent  gegengesetzte Endlage gebracht wird. Wäh-         rend    der Bewegung des Doppelkolbens erfolgt  die Entlüftung bei t kurzzeitig, jedoch reich  lich.

   In der jeweiligen     Endstellung    des Dop  pelkolbens wird der Entlüftungsschlitz     t    ab  geschlossen.  



  Ausser einer besonderen     Entlüftungsvor-          richtung    s     bezw.        s2    sind bei den beiden     Aus-          führungsformen    nach     Fig.    1 und 3 in dem  Antriebszylinder     c        (Entlüftungsöffnungen    vor  gesehen.  



  Für     Trennschalterantriebe    kann eine ver  einfachte Anordnung nach     Fig.    4 verwendet  werden. Bei dieser     Anordnung    kann ein be  sonderer, in der     Fig.    1 mit     3l,    in der     Fig.    3  mit     s2    bezeichneter Entlüftungsraum, der im  Hinblick auf die Abschaltungen beim Kurz  schluss vorgesehen wurde, entfallen, so     da.ss     auch sowohl die     Verbindungsleitung    x als  auch, und zwar ähnlich wie bei der Anord  nung nach     Fig.    3, die Stossstange i fortfällt.

    Dafür     findet    die Entlüftung nach der er  folgten Ein-     bezw.    Ausschaltung an der Spin  del     a,    statt, die zum Öffnen des Betätigungs  ventils a dient. Zu diesem Zwecke ist die  Spindel     a1    mit Schlitzen versehen. Der  Schaltvorgang ist demnach kurz folgender:  Beim Einschalten gelangt die Bewegungs  luft nach der Betätigung des Ventils a von  der     Sammelleitung    m in die     Druckluftleitung     n und die     Durchbrechung    z hinter die Kolben  fläche h und drückt den Kolben c aufwärts.

    Nach erfolgter     Einschaltung    und Rückgang  des     Fortschaltkolbens    f findet die Entlüftung  durch die Schlitze der Spindel a, statt. Durch  den Druckabfall sinkt die Kugel d, und  schliesst den untern Sitz ab, wodurch die Be  reitschaftsstellung für den Ausschaltvorgang  vorbereitet     ist.     



  Beim Ausschalten ist die Betätigung  sinngemäss dieselbe, jedoch nimmt die Betäti  gungsluft den Weg über die Bohrung y und       beaufschlagt    die Kolbenfläche b, so dass der  Kolben abwärts bewegt wird, kurz vor der       Ausschaltstellung    den Stift e trifft     und    ihn  zunächst mitnimmt. Nach der erfolgten Ent  lüftung bei     a,    überwiegt die Wirkung der  Feder     v    den Druck des strömenden Mediums  und drückt     mittels    des Stiftes e die Kugel d      gegen den obern Sitz und nimmt damit die       Einsehaltbereitschaftsstellung    wieder ein.  



  Einen besonders einfachen und übersicht  lichen Aufbau zeigt die Steuervorrichtung  nach     Fig.    5. Diese Anordnung vermeidet  Hilfsventile und erzielt die Umsteuerung der  Druckluft allein durch die Bewegung eines  Ventilstössels, der die Ventilteller für die       Druckluftkanä.le    nach den beiden Zylinder  räumen trägt und     in    Abhängigkeit von der  Stellung des     Druckluftkolbens    verschoben  wird. Diese Ausbildung der     Steuerung    hat  den Vorteil, dass zusätzliche Steuerventile  neben dem Ventilstössel überflüssig werden.  



  Der Aufbau der     Steuereinrichtung    im  Einzelnen kann dem Schnitt durch den  Schalterantrieb nach     Fig.    5 entnommen wer  den. Mit 1 ist dabei der Arbeitszylinder für  den     doppeltwirkenden    Kolben 2 bezeichnet.  der über den Leitungsstutzen 3 die Antriebs  luft     aus    der     Luftzufuhrleitung    erhält.

   Die  Druckluftzufuhr zum Zylinder 1 wird mittels  des erwähnten Betätigungsventils     a    für die  Ein- und Ausschaltung geregelt.     Längs    der  über dem Leitungsstutzen 3 gleitenden Kol  benfläche ist ein Kanal 4 eingelassen, der die  Druckluft in den Raum 5 einströmen lässt, in  dem die eigentliche Verteilung der Druck  luft auf die obere     bezw.    untere Kolbenfläche  vorgenommen wird. Der Raum 5 ist durch  den Kanal 6 mit der obern und durch den  Kanal 7 mit der untern Kolbenfläche ver  bunden. In den beiden Kanälen 6     und    7 glei  tet der Stössel 8, der am obern Ende des Ka  nals 6 durch eine Feder 9 gegen einen Ring  ansatz im Kanal abgefedert ist.

   Innerhalb  des Raumes 5     trägt    der Stössel 8 eine doppelt  wirkende Ventilscheibe 10 mittels der jeweils  der obere     bezw.    untere Kanal abgeschlossen  werden kann. Im Zylinderboden und im  Zylinderdeckel sind     Ausströmöffnungen    11  zur     Entlüftung    vorgesehen, die von Blatt  federn 12, 13, sobald die Druckluftströmung  in die zugehörigen Zylinderräume erfolgt,  verschlossen werden.  



  Die Schaltvorgänge spielen sich bei der  Einrichtung wie folgt ab:  Der Kolben befindet sich in der untern         (Einschalt-)    Stellung, in der die Blattfeder  12 den Ventilstössel soweit anhebt, dass er mit  der Ventilscheibe 10 den     Druclzlufteintritt     in den obern Kanal 6 sperrt. Erfolgt jetzt  über den     Druckluftstutzen    vom Betätigungs  ventil her die Druckluftzufuhr, so strömt die  Druckluft über den Kanal 4 in den Raum 5  und von dort durch den unverschlossenen Ka  nal 7 in den untern Zylinderraum. Zugleich  wird sich unter der Wirkung des einströmen  den Druckgases die Blattfeder 12 gegen die       Ausströmöffnung    11 legen und diese ab  schliessen.

   Der Kolben 2 bewegt sich jetzt  infolge des Druckanstieges im untern Zylin  derraum rasch nach oben und bringt dabei  den Schalterantrieb in die Ausschaltstellung.  Nach Beendigung des Einschaltimpulses und  der damit verbundenen Entlüftung des Ka  nals 4 wird sich der Ventilstössel B. sobald  der Druck auf die Ventilscheibe 10 aufhört,  unter der Wirkung der Blattfeder 13 senken  und den Kanal 7 abschliessen     bezw.    die     Ein-          strömöffnung    des     Kanals    6 freigeben. Die  Bereitschaftsstellung für die Einschaltung  ist hierdurch vorbereitet.  



  Erfolgt jetzt über das Betätigungsventil  ein erneuter Impuls (Einschaltimpuls), so  wird die Druckluft über den Raum 5 in den  offenen     obern        Kanal    6 und von dort in den       obern    Zylinderraum einströmen. Dabei wird  die Blattfeder 13 gegen die     Ausströmöffnung     11 angedrückt und der Zylinderraum gegen  über der Umgebung abgeschlossen.

   Der  Druckanstieg im obern Zylinderraum ver  schiebt jetzt den Kolben nach unten in die  Einschaltstellung, in welche der Ventil  stössel 8 durch die Blattfeder 12 nach Ab  sinken des Druckes wieder soweit angehoben  wird, dass er mittels seiner     Ventilscheibe    10  den obern Kanal 6 absperrt und die Bereit  schaftsstellung für die nächstfolgende Aus  schaltung wieder einnimmt.  



  Bei derartigen Antrieben     müssen    beson  dere Sicherheitsmassnahmen     getroffen    wer  den, die     ein    Stehenbleiben des Kolbens in  einer Zwischenstellung, sei es durch Zufuhr  von Betätigungsluft     ungenügenden    Druckes,  oder durch einen zu kurzen Impuls auf das      Betätigungsventil, verhindern; andernfalls  wird zwischen den Kontakten des Schalters  durch Vor- oder Rückzündung ein Stehlicht  bogen gebildet, der den Schalter zerstört. Als  Sicherung gegen derartige Fehlschaltungen  dient die Feder 9. Diese Feder ist so be  messen, dass sie den Ventilstössel 8, sobald ein  bestimmter Druck im Raum 5 unterschritten  wird, anhebt. Hierdurch wird die Bereit  schaftsstellung für die Ausschaltung vorbe  reitet.

   Ein erneuter Impuls auf das Betäti  gungsventil bringt den Schalter dann sofort  in die Ausschaltstellung.  



  Die     Übertragung    der     Arbeitsbewegung     des Antriebskolbens 2 kann in beliebiger  Weise erfolgen. In der Zeichnung ist zum  Beispiel auf der Innenseite des hohlen Kol  bens 2 eine Zahnstange 14 aufgesetzt, in die  ein Zahnrad 15 eingreift, das mit der Schal  terantriebswelle gekuppelt ist. Ebenso     lässt     sich natürlich     mit    dem     Antriebskolben    eine  Schaltschwinge oder ein anderes geeignetes  Übertragungsglied bewegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steuereinrichtung an mittels Druckgas angetriebenen elektrischen Schaltern, dadurch gekennzeichnet, dass für die Ein- und die Ausschaltung ein gemeinsames Betätigungs- organ vorgesehen ist, und dass die Steuer organe und die Antriebsorgane nach jedem verrichteten Schaltvorgang zwangläufig in eine für das Herbeiführen des nachfolgenden Schaltvorganges bestimmte Bereitschaftsstel lung gelangen. UNTERANSPRüCHE 1.
    Steuereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Ein und die Ausschaltvorgänge ein- und der selbe Ventilkörper dient, der die Ent lüftung des Antriebszylinders unmittel- bar vor Beendigung eines Schaltvorgan ges einleitet. 2.
    Steuereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass als Ventilkörper eine Ku gel dient, die unmittelbar vor dem Errei chen der Endschaltstellung auf eines von stiftförmigen Organen einwirkt, durch die die Entlüftungsvorrichtung,des Arbeitszylinders beeinflusst wird. 3.
    Steuereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Ventilkörper an der Mündung einer Druckluftleitung liegt, von wo aus sie sich verzweigt, welche Abzweigungen einen Doppelsitz für den Ventilkörper bilden und bestimmt sind die Druckluft einem doppeltwirkenden Kolben des Antriebs zuzuführen.
    4. Steuereinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der kugelförmige Ventilkörper mit zwei beweglich ange ordneten Stiften derart zusammenwirkt, dass beim Erreichen der Ausschaltstel lung der Ventilkörper über den einen Stift auf eine Entlüftungsvorrichtung einwirkt und in ihre Einschaltbereit stellung infolge der herbeigeführten Ent lüftung gelangt,
    und dass beim Erreichen der Einschaltstellung der Ventilkörper über den anderen Stift die Entlüftungs- vorrichtung mittels Druckluft beeinflusst und nachdem die Zuleitung druckfrei ge worden ist, den gegenüberliegenden Sitz abschliesst (Fig. 1). 5. Steuereinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine aus einer Kammer initeinem Kolben bestehende Entlüftungsvorrichtung vorgesehen ist (Fig. 1, 2 und 3).
    6. Steuereinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Steuer und Entlüftungsorgane, sowie.eine mit der Entlüftungskammer verbundene Druckluftzufuhrleitung in dem gemein samen Gehäuse des Antriebes unterge bracht sind, und dass die Betätigungs organe beliebig vom Schalter getrennt sind (Fig. 1).
    7. Steuereinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Entlüftungsvor- riehtung getrennt vom Antrieb vor gesehen ist (Fig. 3). B. Steuereinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3 und i, da durch gekennzeichnet, da.ss die Entlüf tungsvorrichtung so\volil beim Ein- als auch beim Ausschalten mechanisch in Abhän-igkeit von der @ntriebsbe egung gesteuert wird (Fig. 3). 9.
    Steuereinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und '3, für Trenn schalterantriebe, dadurch gekennzeichnet, dass die Entlüftung nach dem erfolgten Ein- bezw. Ausschalten über Schlitze einer das Ventil betätigenden Spindel erfolgt (Fig-. 4). 10. Steuereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Steuer organ ein Ventilstössel (8) vorgesehen ist.
    der in Abhängigkeit von der jeweiligen Endstellung des Kolben: den Druekluft- kanal zu dem beim nächsten Schaltvor gang ivirksa.men Zylinderraum öffnet (Fig. 5).
    11. Steuereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekenn zeichnet, dass der Ventilstössel (8) mit dem Antriebskolben (?) bewegt wird und mittels einer im Druckluftverteilungs- raum (5) befindlichen und doppeltwir- kenden Ventilscheibe (10) in den End stellungen einen der im genannten Druckluftverteilungsraum (5) mündenden Druckluftkanäle für den obern bezw. untern Zylinderraum abschliesst. 12.
    Steuereinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilstössel (8) von den zueinander koachsial liegenden beiden Di-uelzluftk:iiiälen senkrecht ge führt wird. 1.3. Steuereinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilstössel (8) im druckfreien Zustand des Druckluft- verteilimgsraumes (5) von einer Feder (9) derart eingestellt wird, dass er die Bereitschaftsstellung für den Ausschalt vorgang einnimmt. 14.
    Steuereinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilstössel (8), sobald der Kolben (?) die eine Endstel lung erreicht, von Blattfedern (12, 13) in die Bereitschaftsstellung für den näch sten Schaltvorgang verschoben wird. 15. Steuereinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Blattfedern (12, 13) bei ihrer Betätigung zugleich die Ausströmöffnungen (11) schliessen bezw, öffnen.
CH205320D 1937-06-14 1938-05-27 Steuereinrichtung an mittels Druckgas angetriebenen elektrischen Schaltern. CH205320A (de)

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