CH121901A - Verfahren und Vorrichtung, um bei einem Absorptionskälteapparat mit druckausgleichendem Hilfsmittel den Umlauf desselben zu steigern. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung, um bei einem Absorptionskälteapparat mit druckausgleichendem Hilfsmittel den Umlauf desselben zu steigern.

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CH121901A
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Akiebolag Platen-Munter System
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Platen Munters Refrig Syst Ab
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Description


  Verfahren und Vorrichtung, um bei einem     Absorptionskälteapparat    mit druckaus  gleichendem Hilfsmittel den Umlauf desselben zu steigern.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  ein Verfahren und eine Vorrichtung, um       4tei    einem     Absorptionskälteapparat    mit druck  ausgleichendem Hilfsmittel den Umlauf des  selben zu steigern. Bei den bisher bekannten  Apparaten dieser Art besteht das Hilfsmittel  aus einem in der Absorptionsflüssigkeit un  löslichen oder schwer löslichen Gas, welches  veranlasst wird, durch den Verdampfer und  den Absorber in ununterbrochenem Kreis  lauf zu strömen, während das     Kältemittel,     wie gewöhnlich, aus einem in der Absorp  tionsflüssigkeit löslichen Gase besteht.

   Es  ist auch bekannt, bei     derartigen    Apparaten  die Zirkulation des Hilfsmittels ohne Zu  hilfenahme mechanisch beweglicher Teile,  und zwar nur - durch die Ausnutzung des  Unterschiedes im spezifischen Gewicht des  gasförmigen Inhaltes im Verdampfer und  Absorber herbeizuführen. Dieses Verfahren  kann jedoch in gewissen Fällen ungenügend  sein zwecks :     Herbeiführung    der erforder  lichen Geschwindigkeit der Zirkulation,  beispielsweise in solchen Fällen, wo es not-    wendig ist, in das     Zirkulationssystem    des  Hilfsmittels einen Temperaturwechsler ein  zuschalten, welcher eine Steigerung des     Zir-          kulationswiderstandes    zur Folge hat.  



  Vorliegende Erfindung hat zum Zweck,  eine schnelle Zirkulation eines Hilfsmittels  in der Weise zu ermöglichen,     da,ss'    die für  die Zirkulation erforderliche Treibkraft  dem vorhandenen     Zirkulationswiderstande    in  jedem besonderen Falle angepasst     werden          kann.    Dies wird nach dem Verfahren gemäss  der Erfindung dadurch erreicht, dass diesem  Hilfsmittel ausser den aus dem Absorptions  vorgang herrührenden Wärmemengen noch  weitere Wärmemengen derart zugeführt  werden, dass durch Wärmeeinwirkung auf  das Hilfsmittel ein     Umlaufsantrieb    erzeugt  wird, und dass diese     weiteren    Wärmemengen  wieder derart abgeführt werden,

   dass das  Hilfsmittel in gasförmigem Zustande in den  Verdampfer des Apparates tritt.  



  Die Vorrichtung zur     Ausführung    des  Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, dass  eine Kühleinrichtung zwischen Kocher und      Verdampfer eingeschaltet ist, in welcher  das     HilTsmittel    vor seinem Eintritt in den  Verdampfer gekühlt werden soll.  



  Die Erfindung bietet die Möglichkeit,  einen Überdruck im Kocher zwecks Über  windung des     Zirkulationswiderstandes        bezw.     zwecks Steigerung der     Zirkulationsgeschwin-          digkeit    auszunutzen, wie aus dem folgenden  Teil der Beschreibung hervorgehen wird.  



  Die beiliegende Zeichnung veranschau  licht als Beispiel in schematischer Darstel  lung einen     Absorptionskälteapparat,    bei wel  chem die Vorrichtung zur Ausführung des  Verfahrens beispielsweise in Anwendung  gebracht ist; sie stellt ferner noch eine De  tailvariante dar.  



  Der Apparat gemäss     Fig.    1 besteht in  der Hauptsache aus einem Kocher 1, einem  Absorber 2, einem Verdampfer 3 und einem  Kondensator 4, welche Teile durch Rohr  leitungen miteinander verbunden sind, so dass  sie ein hermetisch geschlossenes Apparat  system bilden. Der Kocher und der Absor  ber enthalten die Absorptionsflüssigkeit,  die beispielsweise aus Aceton bestehen kann,  wobei das Hilfsmittel, das bei diesem Appa  rat in der Absorptionsflüssigkeit löslich ist,  zweckmässig aus Azetylen besteht, während  das Kältemittel zum Beispiel aus schwefli  ger Säure besteht.

   Der Kocher und der       Absorber    sind miteinander durch Leitungen  5 und 6 verbunden, welche zusammen mit  dem Kocher und dem Absorber ein     Zir-          hulationssystem    für die Absorptionsflüssig  keit bilden. Die genannten Leitungen bilden  einen Temperaturwechsler 7 zum Austausch  von     'Wärme    zwischen der einströmenden  und der ausströmenden Flüssigkeit. Die  Flüssigkeitszirkulation wird mittelst einer  thermischen     Zirkulationsvorrichtung    8 be  wirkt, welche aus einer Rohrschlange be  steht, welche einen Teil der in den Kocher  mündenden Rohrleitung 6 bildet, und welche  um die Wärmequelle 9 des Kochers ange  bracht ist, die beispielsweise aus einem elek  trischen Wärmekörper besteht.

   Durch Er  hitzung des Kochers entsteht eine lebhafte  Gasentwicklung in der Rohrschlange 8, wo-    durch die Flüssigkeit in     bekannter    Weise  veranlasst wird, in der durch die Pfeile an  gegebenen Richtung unter     Überwindung    des  Überdruckes im Kocher zu zirkulieren.  



  Der Absorber und der Verdampfer sind  mittelst Rohrleitungen 10 und 11 verbun  den, von welchen die erste den obern Teil  des Verdampfers mit dem untern Teil des  Absorbers verbindet, während die letztere,  die den Kondensator 4 enthält, den obern  Teil des Absorbers mit dem untern Teil des       Verdampfers        vereinigt.    Die Rohrleitungen  10 und 11 bilden zusammen mit dem Ab  sorber und dem Verdampfer das     Zirkulations-          system    des Kältemittels. Ferner sind der  Kocher und der Verdampfer durch eine  Rohrleitung 12     verbunden,    welche einerseits  in den Gasraum des Kochers und anderseits  am Boden des     Verdampfers    mündet.  



  .Der in     Fig.    1 dargestellte Kälteapparat  ist bestimmt, mit Luftkühlung zu arbeiten,  zu welchem Zwecke sowohl der Kondensator       -9.,    als auch der Absorber 2 mit Kühlrippen  13     bezw.    14 versehen sind. Ferner ist in der  Leitung 12 eine Kühlvorrichtung in der  Form eines Rippenrohres 15 zwecks Küh  lung     mittelst    atmosphärischer Luft ein  gesetzt, wodurch das Hilfsmittel vorgekühlt  wird, ehe es in den Verdampfer 3 eintritt.

         Zw        eeks        weiterer        Abkühlung    des Hilfsmittels  ist in den     Leitungen    10 und 1? ein Tempe  raturwechsler 16 eingeschaltet, wodurch das  Hilfsmittel, ehe es in den Verdampfer ein  tritt, von den aus dem Verdampfer durch  das Rohr 10 entweichenden Gasen vorgekühlt  wird. Zweckmässig ist es, das Hilfsmittel  bei der     Wiederabfuhr    der zur     Zirkulations-          beschleunigung    zugeführten Wärmemengen  auf eine Temperatur     herunterzukühlen,    die  gleich oder etwas höher ist als die Tempe  raturen des Absorptionsvorganges.  



  Es werden also hier in gewissem     Sinne     die Plätze des Kältemittels und des Hilfs  mittels im Kälteapparat miteinander ver  tauscht, so dass das Kältemittel nur durch  den Verdampfer und den Absorber zirkuliert,  während das Hilfsmittel in ähnlicher     Weise.     wie das Kältemittel der bekannten Apparate      einen Kreislauf durch den Verdampfer, Ab  sorber und Kocher ausführt. Anstatt mit  den genannten Stoffen Aceton, Azetylen und  schwefliger Säure kann der Apparat mit an  dern Stoffen arbeiten, wenn sie nur so ge  wählt sind, dass das Hilfsmittel in der Ab  sorptionsflüssigkeit lösbar ist, während das  Kältemittel in derselben unlöslich oder  schwer löslich ist.

   Die relative Löslichkeit  der beiden Mittel in der Absorptionsflüssig  keit kann natürlich schwanken; wesentlich  ist nur, dass' das Kältemittel in geringerem  Grade löslich ist als das Hilfsmittel, so dass  es aus der Flüssigkeit bei einer niedrigeren  Temperatur ausgetrieben werden kann. Bei  dem beschriebenen Apparat kommt selbst  verständlich der früher zwischen dem Ko  cher und dem Verdampfer eingeschaltete  Kondensator in Fortfall, welcher statt dessen  zwischen dem Absorber 2 und dem Verdamp  fer 3 eingeschaltet ist, wobei der Gasraum  des Kochers 1 in offener Verbindung mit  dem Verdampfer angeordnet wird.  



  Der beschriebene Apparat wirkt in der  folgenden Weise. Das im Kocher aus der  Absorptionsflüssigkeit (Aceton) in Gas  form ausgetriebene Hilfsmittel (Azetylen)  strömt, sobald der erforderliche Überdruck  im Kocher erreicht worden ist, durch die  Rohrleitung 12, das Rippenrohr 15 und den  Temperaturwechsler I 6 in den Verdampfer 3,  wobei es durch das im Verdampfer in flüssi  ger Form befindliche Kältemittel (schweflige  Säure) gepresst wird, welches Kältemittel  dabei verdampft und sich mit dem Hilfs  mittel mischt.

   Sobald ein genügender Über  druck im Verdampfer erreicht worden ist,  am den Gegendruck der im Absorber befind  lichen Absorptionsflüssigkeit zu überwin  den, strömt die Mischung von Hilfsmittel  und Kältemittel aus dem Verdampfer durch  den Temperaturwechsler 16 und die Lei  tung 10 in den Absorber 2, wobei die Gas  mischung in Form von Gasbläschen durch  die Absorptionsflüssigkeit strömt. Dabei  wird das in der Flüssigkeit leicht lösliche  Hilfsmittel absorbiert, während das in der  Flüssigkeit     schwer    lösliche Kältemittel zu-    rück zum Verdampfer durch die Rohrleitung  11 und den Kondensator 4 strömt, in welch  letzterem das Kältemittel in flüssige Form  gebracht wird.

   Die durch den     Äbsorber    im  Gegenstrom zur Gasmischung strömende Ab  sorptionsflüssigkeit, die somit allmählich  angereichert wird, strömt durch die Leitung  6 und den Temperaturwechsler 7 nach dem  Kocher zurück, aus welchem sie ununter  brochen nach dem Absorber durch die Lei  tung 5 und den Temperaturwechsler zurück  strömt.  



  Die Kühlwirkung wird     in    an sich be  kannter Weise durch die Verdampfung des  Kältemittels im Verdampfer unter Bindung  von Wärme von der Umgebung des Ver  dampfers hervorgerufen. Wie bekannt, setzt  sich dabei der totale Druck der Gasmischung  im Verdampfer aus den Teildrucken der  beiden Gase zusammen, so dass der totale  Druck im Verdampfer annähernd derselbe  wird wie der Druck in den übrigen Teilen  des Apparates, wenn man von den durch  die verschiedenen Höhen der Flüssigkeits  spiegel bedingten geringen Druckunterschie  den absieht. Sowohl das     Kältemittel,    als das  Hilfsmittel sind infolgedessen je an sich  einer Druckverminderung im Verdampfer  unterworfen.

   Bei der Trennung des Hilfs  mittels im Absorber findet wieder eine all  mähliche Steigerung des Druckes des Kälte  mittels     statt,    weshalb sein Druck im Kon  densator 4 annähernd gleich dem im übrigen  Teil des     Apparatsystems    herrschenden tota  len- Drucke ist. Das Kältemittel durchläuft  somit einen     thermo-dynamischen    Kreislauf  prozess in ähnlicher Weise wie in einer ge  wöhnlichen     Kompressionskältemaschine.     



  Bei einem Apparat der beschriebenen Art  ist die erreichte Kühlwirkung offenbar zum  wesentlichen Teil von der Geschwindigkeit  abhängig, mit welcher das Hilfsmittel zum  Zirkulieren gebracht werden kann. Bei dem       beschriebenen    Apparat wird auch bei gro  ssen Strömungswiderständen eine genügend  schnelle Zirkulation erreicht, dank des Über  druckes im Kocher 1. Diese gesteigerte Zir  kulation des     Hilfsmittels,    bedingt durch die      Wärmezufuhr zum Kocher und den daraus  folgenden Überdruck, bewirkt aber auch  gleichzeitig eine gesteigerte Zirkulation des  Kältemittels, da ja Kältemittel und Hilfs  mittel, beide gasförmig, mit gleicher Ge  schwindigkeit durch Rohr 10 vom Verdamp  fer 3     zum.    Absorber 2 ziehen.

   Der Überdruck  im Kocher passt sich selbsttätig den jeweils  vorhandenen     Widerständen    der     Zirkulations-          s-%#steme    an. Voraussetzung hierfür ist,, dass  der Kondensator 4 in genügender Höhe  oberhalb des Verdampfers angebracht ist,  damit die Druckhöhe der freien     Flüssigl@f.its-          säule    in dem in den Verdampfer hinein  ragenden Teil der Rohrleitung 11 teils dem       Cegendrucl@    der Flüssigkeit im Verdampfer  und teils dem Strömungswiderstand im Tem  peraturwechsler 16 das Gleichgewicht hal  ten kann.

   Die     Zirkulationsgeschwindigkeit     ist jedoch nicht nur von dem Überdruck und  dem     Strömungswiderstande,    sondern selbst  verständlich auch von der Geschwindigkeit  abhängig, mit welcher teils das Kältemittel  im Kondensator 4 kondensiert und teils das  Hilfsmittel im Absorber absorbiert wird.       f>ieVerflüssigungsgeschwindigkeit    des Kälte  mittels kann immer durch entsprechende     Be-          rnessung    des Kondensators 4 auf die ge  wünschte Grösse gebracht werden.

   Um eine       jnögliehst    effektive Absorbierung des Hilfs  mittels zu erreichen, ist es wichtig, dass das  letztere in innige     Berührung    mit der Ab  sorptionsflüssigkeit gebracht und dass die  Flüssigkeit in lebhafter- Zirkulation gehal  ten     wird.    Zu diesem Zwecke dürfte die ge  zeigte Anordnung, wo die Gasmischung  durch die Absorptionsflüssigkeit im Gegen  strom zur letzteren gepresst wird, die zweck  dienlichste sein. Für eine derartige Anord  nung ist der beschriebene Apparat besonders  zweckdienlich, weil der Überdruck im Ko  cher 1 auf vorteilhafte Weise ausgenutzt  werden kann zwecks     Überwindung    des Ge  gendruckes der Absorptionsflüssigkeit.

   Die  ser Überdruck im Kocher resultiert aus der  Führung der Rohre im Apparat und der  gegenseitigen Lage der     Apparatteile,    so     class     sich Flüssigkeitssäulen bilden müssen, die    den Druckunterschieden im     Apparatsystem     das Gleichgewicht halten.     Bezeichnet    man  zum Beispiel den Druck im Absorber mit p,  so muss der Druck im Verdampfer = p     -I-    s'  sein, wobei     s'    das Gewicht der Flüssigkeits  säule darstellt, um die die     Flüssigkkeit    im  Absorber 2 über der Einmündung des Roh  res 10 steht.

   Der im Kocher herrschende  Druck ist dann p     -f-        s1        -f-        s2,    wobei     s2    das  Gewicht der     Flüssigkeitssäule    darstellt, um  die die     Flüssigkeit    im Verdampfer 3 über  der Mündung des Rohres 12 steht.

   Es ist  jedoch nicht immer notwendig, die Gas  mischung in der beschriebenen Weise unter  halb des Flüssigkeitsspiegels im Absorber  einzuführen, sondern man kann gegebenen  falls die Gasmischung veranlassen, in an  sich bekannter Weise im Absorber durch  einen von dem obern Teil des Absorbers       herabrieselnden    Flüssigkeitsregen aufwärts  zu     strömen.    Dabei dient der Überdruck im  Kocher hauptsächlich nur zum Überwinden  des Strömungswiderstandes im Temperatur  wechsler 16,     sowie    zum Überwinden des Ge  gendruckes des     flüssigen    Kältemittels im  Verdampfer.  



  Die beschriebene Anordnung kann ge  gebenenfalls     auf    solche Weise abgeändert  werden, dass der obere Teil des Absorbers 2  als Kondensator für das Kältemittel aus  gebildet wird,     wobei    der besondere Konden  sator 4 überflüssig wird. Dies ist der Fall  bei der Variante nach     Fig.    2, wo der obere  Teil 20 des Absorbers 2 als Kondensator  für das Kältemittel dient und durch eine  direkte Leitung 24 mit dem Verdampfer 3  verbunden ist. Der Absorber 2 ist, statt mit  einer Luftkühlung, mit einer Flüssigkeits  kühlung versehen, indem ein Kühlmantel 21  des Absorbers mit einem     Kühlflüssigkeits-          zu-    und     -ablauf    2?, 23 ausgestattet ist.  



  Es ist     einleuchtend,    dass die Erfindung  nicht auf die Verwendung nur eines     KoIte-          mittels    beschränkt ist, sondern es können  gegebenenfalls mehrere Kältemittel ange  wandt werden, wobei diese Kältemittel ver  anlasst werden, in verschiedenen, im Ver  dampfer vereinigten     Zirkulationssystemen         zu strömen und in besonderen Kondensatoren  zu kondensieren. Diese Kältemittel müssen  dabei untereinander in verschiedenem Grade  in der Absorptionsflüssigkeit löslich sein,  so dass sie bei verschiedenen Temperaturen  durch Erhitzung der Absorptionsflüssigkeit  an verschiedenen Punkten ihres     Zirkulations-          systemes    ausgetrieben werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren, um bei einem Absorptions- kä1teapparat mit druckausgleichendem Hilfsmittel den Umlauf desselben zu steigern, dadurch gekennzeichnet, dass diesem Hilfsmittel ausser den Wärme mengen, die es beim Absorptionsvorgang aufnimmt, noch weitere Wärmemengen derart zugeführt werden, dass durch Wärmeeinwirkung auf das Hilfsmittel ein Umlaufsantrieb erzeugt wird, und dass diese weiteren Wärmemengen wie der derart abgeführt werden, dass das Hilfsmittel in gasförmigem Zustande in den Verdampfer des Apparates tritt.
    <B>JE</B> Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass eine Kühl einrichtung zwischen Kocher und Ver dampfer eingeschaltet ist, in welcher das Hilfsmittel vor seinem Eintritt in den Verdampfer gekühlt werden soll. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Zufüh rung und Wiederabführung der Wärme mengen die Umlaufsgeschwindigkeit_ des Kältemittels erhöhen. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das um laufende Hilfsmittel in den Verdampfer in gasförmigem Zustande durch das ver flüssigte Kältemittel hindurchgedrückt wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Hilfsmittel bei der Wiederabfuhr der zur Erhöhung des Umlaufantriebes zugeführten Wärme mengen auf eine Temperatur herunter gekühlt wird, die gleich oder höher als die Temperaturen des Absorptionsvor ganges ist. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die zur Er-. höhung des Umlaufantriebes dem Rilfs-_ mittel zugeführten Wärmemengen einem Kocher des Absorptionskälteapparates entnommen werden. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass als Hilfs mittel ein in einer Absorptionsflüssig keit leicht, als Kältemittel ein in ihr schwer lösliches Mittel verwendet wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass das Hilfsmittel in einem Ko cher aus der Absorptionsflüssigkeit aus getrieben und im Verdampfer in Be rührung mit dem Kältemittel gebracht wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Hilfs mittel durch flüssiges Kältemittel in den Verdampfer vermöge eines Überdruckes gedrückt wird, der durch die zur Erhöhung des Umlaufantriebes zugeführten Wärmemengen erzeugt wird. B.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet,. dass das Hilfs mittel von einer Absorptionsflüssigkeit absorbiert und durch Erhitzen, der Ab sorptionsflüssigkeit in einem Kocher durch flüssiges Kältemittel im Ver dampfer gedrückt, eine Mischung der Dämpfe des Hilfs- und des Kältemittels in einen Absorber übergeführt und das Hilfsmittel durch Absorption in der Ab sorptionsflüssigkeit abgeschieden wird, die Kältemitteldämpfe in einem Kon densator verflüssigt werden und das flüssige Kältemittel zum Verdampfer übergeführt wird. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass Vorkeh- rungen getroffen sind, welche bewirken, dass in dem Kocher, in einem Absorber und im Verdampfer verschiedene Drücke herrschen. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 9, dadurch gekenn zeichnet;, dass die Vorkehrungen so ge- troffen sind, dass in dem Kocher der höchste, im Absorber der niedrigste Druck herrscht.
CH121901D 1925-04-20 1926-04-19 Verfahren und Vorrichtung, um bei einem Absorptionskälteapparat mit druckausgleichendem Hilfsmittel den Umlauf desselben zu steigern. CH121901A (de)

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