CH122042A - Versteifungseinlage für Schuhwerk sowie Verfahren und Einrichtung zur Herstellung derselben. - Google Patents

Versteifungseinlage für Schuhwerk sowie Verfahren und Einrichtung zur Herstellung derselben.

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CH122042A
CH122042A CH122042DA CH122042A CH 122042 A CH122042 A CH 122042A CH 122042D A CH122042D A CH 122042DA CH 122042 A CH122042 A CH 122042A
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Baird Macdonald David
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Baird Macdonald David
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Versteifungseinlage für Schuhwerk sowie Verfahren und     Einrichtung    zur  Herstellung derselben.    Gegenstand der Erfindung ist eine Ver  steifungsanlage derjenigen Art für Schuh  werk, bei welcher die     Einläge    aus einer An  zahl durch ein Versteifungsmittel mitein  ander verbundener Schichten besteht, sowie  ein Verfahren zur Herstellung solcher Ver  steifungseinlagen und eine zur Durchfüh  rung des Verfahrens dienende Einrichtung.  



  Gemäss Erfindung ist eine Versteifungs  einlage obiger Art dadurch gekennzeichnet,  dass der- Rand der Einlage mindestens einen  im Vergleich zum übrigen Teil der Einlage       diinnen,    über diesen Teil vorspringenden,       nielit    mit     .Steifmasse    behandelten Teil be  sitzt.  



  Die Zeichnung veranschaulicht Ausfüh  rungsbeispiele der Versteifungseinlage ge  mäss Erfindung, sowie solche einer zur  Durchführung des Herstellungsverfahrens  dienenden Einrichtung.  



       Fig.    1 und 2 zeigen zwei Ausführungs  beispiele der Versteifungseinlage;     Fig.    3  und 4 sind ein Schaubild und ein Grundriss    einer bei der Durchführung des Verfahrens  verwendbaren Haltevorrichtung;       Fig.    5 ist ein Schaubild eines Behälters  für     Steifmaterial,    der in Verbindung mit  der Vorrichtung nach     Fig.    3 und 4 angewen  det werden kann;     Fig.    6 und 7 sind ein  Aufriss und eine Seitenansicht einer motorisch       antreibbaren,    bei der Durchführung des Ver  fahrens verwendbaren Vorrichtung.  



  Die in Fix. 1 und 2     dargestellten    Ver  steifungseinlagen besitzen äussere Schichten  <I>a</I> und<I>b</I> und innere Schichten c und<I>d.</I>  Die Schicht a kann aus Textilstoff, zum  Beispiel weissem Baumwollstoff, und die  Schicht b aus Papier bestehen. Die innern  Lagen bestehen vorzugsweise aus netzförmi  gem Textilstoff; doch kann für gewisse  Sorten Schuhwerk auch nicht netzförmiges  Material, wie zum Beispiel     Swansdown,    ver  wendet werden. Eine der netzförmigen  Schichten, zum Beispiel die Schicht e, kann  auch fehlen, oder es können auch mehr als  zwei     Zwischenschichten    verwendet werden.

    Die Zwischenschicht d (oder mindestens eine      von mehreren) ist grösser als die übrigen,  und es ist der über die äussern Schichten vor  stehende Rand der Zwischenschicht frei von       Steifmaterial,    also dünn und biegsam. So  zeigt     Fig.    1 eine Versteifungseinlage, deren  hinterer Rand durch einen     ungesteiften    vor  stehenden Teil der Schicht d gebildet wird,  während bei der     Versteifungseinlage    nach  F     ig.    ? die Schicht d rund herum vorsteht  und einen     unversteiften    Randteil f besitzt.  



  Bei der Durchführung des Verfahrens  zur     Herstellung    der beschriebenen     Verstei-          fungsein@age    kann die in     Fig.    3 und     4:    dar  gestellte Vorrichtung benutzt werden.

   Diese  besitzt zwei Platten 1 und 2, von denen die  eine eine den Aussenschichten a und b der  Einlage     entsprechende    Öffnung 3 und     die     Platte<B>2</B> einen als Griff dienenden     Fort:calz    .1       besitzt.    Die Platte     2)        kann    auch     zweck:

          -Lage-          siclierung    der zu behandelnden Schicht mit  einem vorstehenden Vorderrand und mit     vor-          stelienden    Seitenrändern versehen sein.     rin     Scharnier 5 ist teils an der Platte 1 und teils  am     Fortatz        .1    befestigt, so dass die Platte 1  relativ zur Platte 2     aufgeklappt    und die  zu steifende Schicht zwischen beide Platten  eingelegt und gehalten werden     kann.        Di,-          Haltevorrichtung    besitzt eine Feder 6, wel  che die Platten gewöhnlich     geschlossen    hält.

    Durch Druck auf einen an der Platte 1     be-          festigten,        abgekröpften    Blechstreifen 7 kann  diese Platte abgehoben     werden.    Der Griff 1  dient zur Handhabung der Haltevorrichtung.  



  Das Verfahren zur Herstellung einer Ver  steifungseinlage mittelst der     beschriebenen     Haltevorrichtung ist beispielsweise folgen  des:  Eine Schicht d, zum Beispiel aus     nel;z-          artigem    Material, wird so     zwischen    die  Platten 1 und 2 eingelegt,     dass    ein     hinterer          Randareifen,    welcher später den Hintern  Rand e der Versteifungseinlage bildet, durch  die     Scliablonenplatte    1 überdeckt wird.

   Als  dann wird das     Steifmittel        mitte14,t    einer       Bürste        etc.    auf die Schicht d     auf-'etragen.     wobei der überdeckte Randstreifen e     dr,r     Schicht frei von     Steifmasse    bleibt, Das Auf-  
EMI0002.0050     
  
    bringen <SEP> dieser <SEP> ;Uhse <SEP> auf <SEP> eine <SEP> Seite <SEP> der
<tb>  Scliiclit <SEP> d <SEP> genügt, <SEP> da. <SEP> diE- <SEP> Hasse <SEP> auf
<tb>  die <SEP> andere <SEP> Seite <SEP> durchdringt. <SEP> Nun <SEP> wird <SEP> die
<tb>  kleinere <SEP> Schicht <SEP> c <SEP> auf <SEP> d <SEP> und <SEP> auf <SEP> c <SEP> die
<tb>  Aussenschicht <SEP> a <SEP> gc>le:;'f:

  , <SEP> wobei <SEP> der <SEP> Ausschnitt
<tb>  in <SEP> der <SEP> Schabloncnplatte <SEP> Z <SEP> a15 <SEP> Führung <SEP> beine
<tb>  Auflegen <SEP> ilei- <SEP> Schichten <SEP> c <SEP> und <SEP> a <SEP> dient.
<tb>  Hierauf <SEP> wird <SEP> die <SEP> -platte <SEP> 1 <SEP> aufgehla.ppt, <SEP> die
<tb>  Schicht <SEP> d <SEP> finit <SEP> den <SEP> anhaftenden <SEP> Schichten <SEP> a
<tb>  und <SEP> c <SEP> gewendet, <SEP> wieder <SEP> auf <SEP> die <SEP> Platte <SEP> 2
<tb>  gelegt, <SEP> die <SEP> Platte <SEP> 1 <SEP> he],unte],@chlappt, <SEP> Steif  masse <SEP> auf <SEP> die <SEP> Schicht <SEP> d <SEP> aufgebracht <SEP> lind
<tb>  die <SEP> Deckschicht <SEP> i> <SEP> auf <SEP> d <SEP> gelegt, <SEP> worauf <SEP> die
<tb>  so <SEP> hergestellte <SEP> Einlage <SEP> mit <SEP> dem <SEP> steifmasse  freien <SEP> Rande <SEP> c <SEP> :

  iiis <SEP> den <SEP> Platten <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 2
<tb>  herausgenommen <SEP> wird.     
EMI0002.0051     
  
    zur <SEP> H@#ra.@llun;,r <SEP> eiw#r <SEP> Einlage <SEP> narb <SEP> Fig. <SEP> 2
<tb>  <B>wird <SEP> eint' <SEP> PLitte <SEP> 1 <SEP> @'el'R'elltlit, <SEP> deren <SEP> (.1('1'-</B>
<tb>  nun## <SEP> # <SEP> so <SEP> llenl@..:@f#n <SEP> ist, <SEP> dass <SEP> der <SEP> Rand <SEP> dieser
<tb>  (>ffnung <SEP> die- <SEP> Scliiclit <SEP> rin;-"s;

  uni <SEP> gleich <SEP> viel
<tb>  überdeckt <SEP> und <SEP> ein <SEP> rinlo-,umlaufender, <SEP> un  gesteifter <SEP> Rand <SEP> f <SEP> bleibt. <SEP> Gegebeilenfalls
<tb>  kann <SEP> auch <SEP> eine <SEP> Platte <SEP> l <SEP> verwendet <SEP> werden,
<tb>  deren <SEP> (ffnung' <SEP> <B>2</B> <SEP> so <SEP> bemessen <SEP> ist, <SEP> dass <SEP> die
<tb>  Platte <SEP> 1 <SEP> den <SEP> vordern <SEP> Rand <SEP> der <SEP> Seliieht <SEP> l <SEP> nur
<tb>  so <SEP> viel <SEP> überdeckt, <SEP> dass <SEP> diese <SEP> an <SEP> diezer <SEP> Stelle
<tb>  gegen <SEP> Verschiebung <SEP> @-clialten <SEP> wird.

   <SEP> Wenn
<tb>  die <SEP> 1'nnenscliiclit <SEP> ans <SEP> nicht <SEP> netzförmigem
<tb>  Material <SEP> bestellt, <SEP> müssen <SEP> die <SEP> beiden <SEP> Seiten
<tb>  derselben <SEP> niii= <SEP> St-cifma5#e <SEP> behandelt <SEP> werden.
<tb>  In <SEP> dieein <SEP> F@i11c@ <SEP> oder <SEP> wenn <SEP> zum <SEP> Auftragen
<tb>  der <SEP> Steifnlasse <SEP> Matt <SEP> einer <SEP> Bürste <SEP> etc. <SEP> die
<tb>  die <SEP> Schicht.

   <SEP> enthaltende <SEP> Vorrichtung <SEP> ztvi  schen <SEP> zwei <SEP> Walzen <SEP> durchgelassen <SEP> oder <SEP> in
<tb>  clie <SEP> Stcifmasse <SEP> geschoben <SEP> wird, <SEP> fit <SEP> die <SEP> Platte
<tb>  2 <SEP> ebenfalls <SEP> mit <SEP> eine], <SEP> der <SEP> Öffnung <SEP> 3 <SEP> ähn  lichen <SEP> Öffnung- <SEP> zu <SEP> versehen, <SEP> so <SEP> dasso <SEP> beide
<tb>  Seiten <SEP> der <SEP> Sellielit <SEP> auf <SEP> einmal <SEP> behandelt <SEP> und
<tb>  hierauf <SEP> die <SEP> Deekschiehten <SEP> nacheinander <SEP> auf  glebraclii <SEP> werden <SEP> können.

   <SEP>  renn <SEP> beide <SEP> Plat  ten <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 2 <SEP> eine <SEP> Üffnung <SEP> haben, <SEP> kann <SEP> ,jene
<tb>  in <SEP> einer <SEP> Platte <SEP> kleiner <SEP> .ein <SEP> als <SEP> jene <SEP> in <SEP> der
<tb>  andern, <SEP> wobei <SEP> @meb <SEP> die <SEP> -f)echchichten <SEP> ent  spreeliend <SEP> verschieden <SEP> gross <SEP> zu <SEP> halten <SEP> sind.
<tb>  So <SEP> dass <SEP> eine <SEP> Einlage <SEP> von <SEP> abgestufter <SEP> Dick(  gebildel- <SEP> wird. <SEP> Wenn <SEP> die <SEP> Einlage <SEP> eine <SEP> innere,
<tb>  netzförmige <SEP> Schicht <SEP> c <SEP> besitzt, <SEP> die <SEP> kleiner <SEP> isi       
EMI0003.0001     
  
    :,1z <SEP> rlie <SEP> @clücht <SEP> d, <SEP> so <SEP> können <SEP> beide <SEP> vor <SEP> Ein  ,@-iziin2 <SEP> in <SEP> den <SEP> Halteapparat <SEP> durch <SEP> eine <SEP> klei  n@r@ <SEP> :

  t@engc <SEP> Steifmasse <SEP> miteinander <SEP> verbun  den <SEP> und <SEP> die <SEP> so <SEP> kombinierten <SEP> Schichten <SEP> kön  n(@n <SEP> diinn <SEP> als <SEP> eine <SEP> behandelt <SEP> werden.
<tb>  Tn <SEP> der <SEP> einfachsten <SEP> Form <SEP> besteht <SEP> die
<tb>  s@.li:il)lone <SEP> mir <SEP> aus <SEP> einer <SEP> Blechplatte <SEP> mit
<tb>  ;

  m@-c@stanzter <SEP> Öffnung. <SEP> Hierbei <SEP> wird <SEP> die <SEP> zu
<tb>  behandelnde <SEP> Schicht <SEP> auf <SEP> eine <SEP> Unterlage
<tb>  (Tisch <SEP> etc.) <SEP> und <SEP> die <SEP> Schablone <SEP> auf <SEP> die
<tb>  Schiebt <SEP> gelegt, <SEP> um <SEP> die <SEP> nicht <SEP> zu <SEP> steifenden
<tb>  zii <SEP> decken <SEP> und <SEP> sodann <SEP> wie <SEP> beschrie  ,." <SEP> verfahren.

   <SEP> Nachdem <SEP> dann <SEP> die <SEP> kleinere
<tb>  hurkschicht <SEP> aufgebracht <SEP> worden <SEP> ist, <SEP> wird
<tb>  die <SEP> Schablone <SEP> entfernt, <SEP> die <SEP> behandelte
<tb>  Schicht <SEP> samt <SEP> der <SEP> aufgelegten <SEP> Schicht <SEP> gewen  det, <SEP> die <SEP> Schablone <SEP> auf <SEP> die <SEP> nunmehr <SEP> obere
<tb>  ei@it@@ <SEP> ±belegt <SEP> und <SEP> diese <SEP> Seite <SEP> in <SEP> gleicher <SEP> Weise
<tb>  l.@han@lelt <SEP> wie <SEP> die <SEP> andere.

         Die Haltevorrichtung nach     Fig.    3 und     4-          ka.nn    in Verbindung mit einem Behälter 8       (Filo-.    5) zur Aufnahme der     Steifmasse        ver-          wendet    werden. Die Vorderwand dieses Be  hälters weist einen Schlitz 9 auf, durch  welchen die Haltevorrichtung gesteckt wer  den kann, um die von ihm gehaltene Schicht  in die Masse einzuführen, und der gewöhn  lich durch einen in Führungen 11 geführten  und durch Federn 13 auf eine Anschlag  platte 12 gezogenen Schieber 10 geschlossen  wird.

   Der     Verschlussschieber    10 wird von  zwei Armen 14 getragen, die an einem am  Behälter drehbar gelagerten Hebel 15 an  gehängt sind. Eine     Stange    16 verbindet den       Flebel    15 mit einer Tretvorrichtung oder  dergleichen.

   Wenn letztere niedergetreten  wird, wird der Schieber 10 gehoben und       ileel;t        rlen    Schlitz ab, so dass die     Ilaltevor-          riclitnn2    in den Behälter geschoben und       nachher        wieder        herausgezogen    werden kann,  wobei der freiliegende Teil der Schicht mit       Steifmasse        belegt    wird. Führungen 17 an  der Anschlagplatte 12 erleichtern die Ein  führung der     Haltevorrichtung    in den  Schlitz 9.  



  Die in     Fig.    6 und 7 dargestellte Ein  richtung besitzt einen geschlossenen Behälter  mit verschliessbarer Füllöffnung und davor    einen aus zwei     Platten    19 und 20 bestehen  den Halteschieber, zwischen welchen Platten  die mit dem     Steifmaterial    zu behandelnde  oder zu imprägnierende     ,Schicht        bezw.    Schich  ten gehalten wird     bezw.    werden. Die Platte  19 oder beide Platten sind mit einer Öff  nung versehen, deren Grösse und Form die  mit     Steifmasse    zu belegende Fläche bestimmt.

    Der Schieber 19, 20 wird von einer     Platte        21     und diese von     einem    Träger 22 getragen,  welcher an einem Schlitten 28 befestigt ist.  Letzterer ist in einer Führung 24 verschieb  bar, welche auf der einen Seite des Behälters  befestigt ist. Durch eine Pleuelstange 25 ist  der Schlitten 23 mit einer auf einer Welle 27  befestigten Kurbelscheibe 26 verbunden. Die  Welle 27 lagert in einem auf der Sockel  platte 29     befestigten    Lager 28 und     wird    in  nachfolgend beschriebener Weise angetrie  ben.

   Der     Schlitten    23 kann somit hin- und  herbewegt werden, um die Schicht oder  Schichten durch einen     mittelst    eines Schie  bers 31 verschliessbaren Schlitz 30 des Be  hälters ein- und     auszuführen.    Der Schieber  31 steht unter dem Druck einer zwischen  einem am Behälter befestigten     ,Stützwinkel     33 und einer am Schieber 31 angebrachten       Winkeleisensohiene    34 angeordneten     Lamel-          lenfeder    32. Beim Ausfahren des Schiebers  19, 20 streift der     Verschlussschieber    31 über  flüssiges     Steifmateria.l    vom Schieber 19, 20  und von der Schicht ab.

   Im Behälter befin  den sich Walzen 35 und 36, zwischen denen  der Schieber 19, 20 hindurchgeht, wobei das       Steifmaterial    in den freigelegten Teil der  Schicht     bepresst    wird. Die Walze 36 ist in       Federdrucklagern    37 gelagert. Wenn der  Schieber 19, 20 durch den Schlitz 30 in die  äusserste Stellung     (Fig.    7) gezogen ist, liegt  sein vorderes Ende noch zwischen den Wal  zen 35. 36 und der     Verschlussschieber    31  wird auf den     Schieber    19, 20 gedrückt. um  den     Austritt    von     Steifmasse    aus dem Be  hälter zu verhindern.

   Die untere     Platte    20  ist länger als die obere, durch Scharniere 38  mit der untern verbundene Platte 19, und  ist an ersterer vor der Platte 19 eine wei  tere Platte 39 befestigt.     Mittelst    eines Grif-           fes    40 kann die Platte 19 behoben werden,  um bei ausgefahrenem Schieber     eine    oder  mehr Schichten einleben und     herausnehmen     zu können.  



  Die Walzen 35 und 36 werden durch  Räder und Wellen angetrieben, welche durch       c-inen        EZZenter    im rechten Zeitverhältnis  zur Bewegung des Schiebers 19, 20 betätigt  werden. Letzterer macht Hin- und     Her-          bewebungen,    während sich die Walzen zu  erst in der einen und dann in der andern  Richtung, entsprechend der     Schieberbewe-          #2@unb.    drehen.  



  Die     Bewegungen    der Teile werden von  einer in Lagern 43 auf dem Behälter     ce-          lagerten    Hauptwelle 42 abgeleitet. Diese  Welle ist mit     Antriebmitteln    ausgerüstet,        -elche    eine durch eine     Tretvorriclitunb        etc.     in bekannter Weise     betätigbare        Einumlauf-          kupplung    einschliessen. Die Hauptwelle 42  treibt durch ein     Kettenbetriebe    44, 45, 46  die Welle 27.

   Ein auf der Welle 42 sitzen  des Exzenter 47 wirkt auf Rollen 48     eines     um Zapfen     .19a    am Behälter drehbar ge  lagerten Rahmens 49 und erteilt diesem       Schwing        inben.    Eine Kette 50 ist     am    einen  Ende an einer Stelle des Rahmens 49 be  festigt, läuft über ein Kettenrad 51 auf einer  in Labern 53 auf dem Behälter     belagerten     Welle 52 und ist mit dem andern Ende an  einer andern Stelle am Rahmen 49     befestigt,

       so dass die     Sehwinbnnb    des Rahmens eine       Drehung    der Welle 52 zuerst in der     eincii     und dann in der andern Richtung     bewirld.     Eine durch ein     Kebelradbetriebe    55, 56 von  der Welle 52 angetriebene, vertikale Welle       taucht    in den Behälter und treibt     mittelst     eines     Kebelradgetriebes    57, 58 die Walze 35.  Ein Gehäuse 59 im Behälter verhindert den  Zutritt von     Steifmasse    zur Welle 54     und     den Rädern 57, 58.

   Wenn der     Schieber    19,       ?0,    wie gewöhnlich, zwischen den     1@'alzen          hindurchragt,    so wird die untere Walze 36       durch    den     Schieber    mittelst Reibung ange  trieben.  



  Das Verfahren zur Herstellung von     Ver-          steifungseinlagen        mittelst    der beschriebenen       Einrichtung    ist dem beschriebenen Verfahren    mit     IIandbetäti-uii#"    der     Miltevorrichtunb     nach     Fib.    3 und 4 bleich.  



       \Fenn    die untere     Plat.ie        \_'0        des        Schiebers     leine     Offnun-#    besitzt, können die innere       iiet:za.rti--e    Schicht oder Schichten der     Ver-          stcifunbseinlage    und eine der     Dechsehichten     zusammen in den     Schieber        belebt    werden.

    wobei die     benannte        Deckschicht    unter die  andere oder andern     belegt    wird, so dass die  netzartige     Schicht    beim     Passieren    zwischen  den Walzen 35, 36 mit     Steifmasse    impräg  niert wird und die     verschiedenen    Schichten  gleichzeitig     zusammenbehittet    werden. Nach  dem     Ausfahren    des     Sehiebers    kann dann die       andere    Deckschicht auf die behandelten  Schichten     belebt    werden.

   Auf diese     Mreise     ist es     möglich,    durch     Anwendung    einer  Oberplatte 20     vonE@@i@@netc#r    Form und pas  sendes Leben der     Schichten    in den     Schieber     eine     Z'ersteifungscinlag#e    zu erhalten, bei der  die Vorderkanten     der    verschiedenen Schich  ten annähernd koinzidieren     (Fig.    1), wäh  rend sie     ringsum    einen unbehandelten Rand  teil haben.  



  Wenigstens eine der     Platten    des     Schie-          bers    19, 20 kann     wegnehmbar    und     beben     eine andere mit anderer     öffnung    auswechsel  bar sein, um     verschiedene    Versteifungsein  lagen machen zu     können_        und    die untere  Platte     kann        -Marken,

          Führungen    oder an  dere     Mittel        haben.        um        cl"is    richtige Leben  der     Schicht    oder     Schichten    zu erleichtern.  



  Der     Maaebehä        lter    bann mit einem  Dampf- oder     Wasserheizmantel    versehen  sein.  



  Das Schliessen der Platte 19 bann durch  eine Feder unterstützt werden. Die     Schar-          nierplat:te    19 kann auch, statt von Hand,  durch einen     Anschlag    beim Ausfahren des       Schiebers    19, 20 mechanisch gehoben wer  rlen.

   Der     Schieber    19, ?0 kann auch tanz  aus dem Behälter     ausgefahren    werden und  beim Einfahren den     Verschlussschieber    31       zwanbsmdb    öffnen.     Tn    diesem Falle sind  der untere     Rand    des     'Schiebers    31 und     zweclz-          mässig    auch der vordere Rand des Schiebers  19     abbeschrdigt,    um das     zwangsmässige    He  ben     des        Schiebers    31 beim Einfahren des    
EMI0005.0001     
  
    19. <SEP> ?() <SEP> zu <SEP> erleichtern.

   <SEP> Der <SEP> Ver  h < iiin <SEP> auch <SEP> durch <SEP> mechanische
<tb>  JJitt@-1 <SEP> unabhängig <SEP> geöffnet <SEP> und <SEP> geschlossen
<tb>  wurd(@n <SEP> und <SEP> bewegt <SEP> sich <SEP> in <SEP> Führungen. <SEP> Er
<tb>  kann <SEP> auch <SEP> mit <SEP> Rollen <SEP> oder <SEP> Gleitschuhen <SEP> ver  ;f.liun <SEP> <B>#z</B>E.iti.
<tb>  \e <SEP> linelltrocknende <SEP> Versteifungseinlagen
<tb>  @l@r <SEP> be-,chriebenen <SEP> Art <SEP> können <SEP> durch <SEP> vor  Uul'ige <SEP> Behandlung <SEP> einer <SEP> oder <SEP> mehrerer
<tb>  Schichten <SEP> durch <SEP> Aufbringung <SEP> des <SEP> Steif  Materials. <SEP> wie <SEP> beschrieben, <SEP> aber <SEP> über <SEP> eine
<tb>  l:

  .l@inerc <SEP> Fläche <SEP> als <SEP> die <SEP> durch <SEP> die <SEP> andere
<tb>  öelüeht <SEP> zu <SEP> überdeckende <SEP> Fläche <SEP> erzeugt
<tb>   -i@i-den, <SEP> worauf <SEP> man <SEP> die <SEP> behandelte <SEP> Schicht
<tb>  oder <SEP> Schichten <SEP> teilweise <SEP> oder <SEP> ganz <SEP> trocknen
<tb>  lässt <SEP> und <SEP> sie <SEP> hierauf <SEP> über <SEP> die <SEP> grössere <SEP> Fläche
<tb>  behandelt <SEP> und <SEP> die <SEP> andere <SEP> Schicht <SEP> oder
<tb>  Schichten <SEP> aufbringt. <SEP> Zur <SEP> Aufbringung <SEP> der
<tb>  Steifmasse <SEP> können <SEP> hierbei <SEP> Schablonen, <SEP> Hal  ter, <SEP> Schieber <SEP> oder <SEP> auswechselbare <SEP> Platten
<tb>  mit <SEP> entsprechend <SEP> verschiedenen <SEP> Öffnungen
<tb>  verwendet <SEP> werden.

         Nach der soeben beschriebenen Verfah  rensart hergestellte Versteifungseinlagen  trocknen schneller als solche, deren behan  delte Schichten in einer Operation impräg  niert wurden, und ermöglichen nach dem Ein  setzen in Schuhwerk ein früheres Einschie  ben von Leisten, woraus sich eine raschere  Fabrikation ergibt.  



  Eine Versteifungseinlage mit einem dün  nen, biegsamen     -Rand,    wie beschrieben, bil  det gegenüber den bisher benutzten eine Ver  besserung, besonders in der Form einer  Zehenkappe, da die hintere     gante    solcher  Einlagen, wenn sie dick sind,, nach dem Auf  zwicken leicht eine Wulst über das Ober  leder oder die Schuhspitze bildet, ein Nach  teil, der besonders bei gewendetem Schuh  werk und Schuhwerk mit dünnem Ober  material in die     Erscheinug    tritt. Durch das  oben beschriebene Verfahren kann der hintere  Rand dünn gemacht und so der     geriigte     Übelstand vermieden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Versteifungseinlage für Schuhwerk, be stehend aus einer Anzahl durch ein Ver- steifungsmittel miteinander verbundener Schichten, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand der Einlage mindestens einen im Vergleich zum übrigen Teil der Einlage dünnen, über diesen Teil vorspringenden, Aieht mit Steifmasse behandelten Teil be sitzt.
    UNTERANSPRUCH: 1. Versteifungseinlagq nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass minde stens eine der Schichten der Einlage grösser ist als die übrigen, und dass das Steifmaterial dieser Schicht auf die jenige Fläche beschränkt ist, welche von der Deckschicht überdeckt wird. PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung von Ver steifungseinlagen nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man das Steif material auf mindestens einer Schicht we nigstens auf einem Teil des Randes nicht bis zum Rand hinaus aufbringt und dann mindestens eine weitere Schicht auflegt. UNTERAN SPRüCHE 2.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man eine grö ssere Schicht zuerst auf einer Seite mit Steifmaterial behandelt und mit einer Deckschicht belegt und alsdann die an dere Seite ähnlich behandelt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass man zuerst auf mindestens einer Schicht Steif- material auf einer kleineren Fläche als jene der Deckschicht aufbringt, das auf gebrachte Steifmaterial wenigstens teil weise trocknen lässt, nachher auf der selben Schicht weiteres Steifmaterial auf einer grösseren, die früher behan delte Fläche einschliessenden, der Deck schichtfläche gleichen Fläche aufbringt und dann die Deckschicht auf die be handelte Fläche auflegt.
    PATENTANSPRUCH NI: Zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch II dienende Einrichtung, gekennzeichnet durch eine mit Öffnung ver- schene Schablone zum Überdecken der nicht zu behandelnden Teile der Schicht. UNTERANSPRÜCHE:
    -l. Einrichtung nach Patentanspruch I11, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Ilaltevorrichturib mit einem Paar mit einander beweglich verbundenen Platten aufweist, so dass die zu behandelnde Schicht zwischen diesen Platten fest gehalten werden kann, wobei mindestens eine der Platten eine Öffnung zur Frei- gabe der mit Steifmateria.f zu beleben den Fläche der Schicht besitzt. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch III und Unteranspruch .l-, dadurch behenn- zeichnet, dass eine der Platten einen Griff zur Handhabung der Vorrichtung, sowie vorstehende Ränder besitzt, um die Labe der zu behandelnden ;Schicht zu sichern, -während die andere Platte durch ein Druckstück betätibbar ist.
    U. Einrichtung nach Patentanspruch<B>111</B> und Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet. dass die Haltevorrichtung in Form eines in einen Schlitz eines Be- hälters für Steifmaterial mechanisch ein führbaren Schiebers ausgeführt ist. wel cher in herausbeschobener Stellung zur Aufnahme der zu behandelnden Schicht EMI0006.0039 0.eöffnet <SEP> und <SEP> hernach <SEP> mit <SEP> dieser <SEP> @elücht <tb> in <SEP> dasteifni < iterial <SEP> < geführt <SEP> iverdcn <tb> kann. <tb> I.
    <SEP> E <SEP> inricht!infg <SEP> n c#li <SEP> Patentanspruch <SEP> <B>111</B> <tb> und <SEP> Unt--ranspi <SEP> iiclien <SEP> ?- <SEP> und <SEP> 6, <SEP> c1gdurcli <tb> dciss <SEP> der <SEP> @rlhiebei <SEP> durch <tb> ein <SEP> Rotiitionsorgan <SEP> hin- <SEP> und <SEP> hersclüeb bar <SEP> ist <SEP> und <SEP> die <SEP> Schicht <SEP> zwischen <SEP> <B>1111</B> <tb> Behälter <SEP> nbebrachten <SEP> lind <SEP> im <SEP> richtigen <tb> Zeitverhältnis <SEP> zurchieberbf-webun@@ <SEP> an .etriebenen <SEP> Wi;lztn <SEP> liiiidnrclifiilii-t. <tb> Einrichtung <SEP> nach <SEP> Put:entansprueh <SEP> III <tb> und <SEP> Untur:
    inspriielien <SEP> ?- <SEP> und <SEP> 6. <SEP> cl@tclui@rli <tb> bekennzc#iclinet, <SEP> dass <SEP> ein <SEP> -am <SEP> hehältcr <tb> iiberr <SEP> dem <SEP> Schlitz <SEP> angebrachter <SEP> Ver sch@u@sch@clii#r <SEP> durch <SEP> hc-dei@drucl@ <SEP> auf <SEP> den <tb> Halteschieber <SEP> grpresst <SEP> wird <SEP> und <SEP> a1. <SEP> Ab streifer <SEP> für <SEP> ül-@F#rflüai@@c-steifmaterial <tb> dient. <tb> 9. <SEP> Einriclitung, <SEP> nach <SEP> Pati-iitanspruc#li <SEP> <B>1.11</B> <tb> und <SEP> TTiitc#ransprü@@hen <SEP> a <SEP> (> <SEP> und <SEP> S, <SEP> da durch <SEP> @r#l;
    ennzciclinct. <SEP> dass <SEP> der <SEP> Verschluss schiel,er <SEP> zur <SEP> zwangsweisen <SEP> (-iffnunb <tb> durch <SEP> den <SEP> in <SEP> den <SEP> Behälter <SEP> einfahrenden <tb> Halteseliieber <SEP> eingerichtet <SEP> ist. <tb> 10. <SEP> Einriclitunb <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> <B>111</B> <tb> und <SEP> Unteranspriichen <SEP> 4. <SEP> 6 <SEP> und <SEP> S, <SEP> da durcli <SEP> gchennz@@ichnet, <SEP> dass <SEP> mecii@inisclie <tb> Mittel <SEP> zum <SEP> belii@bigen <SEP> i_)ffnen <SEP> des <SEP> Ver sclilusc#lür_#l@r.r= <SEP> vor <SEP> bc#s,_lien <SEP> sind.
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