AT112473B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von aus mehreren Legen bestehenden Schuhversteifungseinlagen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von aus mehreren Legen bestehenden Schuhversteifungseinlagen.

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AT112473B
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David Baird Macdonald
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David Baird Macdonald
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Description


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  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von aus mehreren Lagen bestehenden   Sehuhversteifnngseinlagen.   



   Die Erfindung betrifft Schuhversteifungseinlagen, die aus mehreren durch Versteifungsmasse verbundenen Stofflagen bestehen und einen   dünnen,   biegsamen und unversteiften Rand aufweisen und ist sowohl auf Einlagen anwendbar, die vor dem Gebrauche durch Wärme erweicht werden müssen, wie auch auf Einlagen, für die ein vorhergehendes Erweichen nicht notwendig ist. 



   Die Erfindung eignet sich hauptsächlich für Schuhkappen und Versteifungseinlagen der Schuhspitzen, kann aber auch für Versteifungseinlagen anderer Sehuhteile benutzt werden. Der weiche unversteifte Rand der Einlage verhindert die Bildung einer Falte an der Aussenseite des Oberleders. 



   Die Herstellung der Versteifungseinlage erfolgt erfindungsgemäss dadurch, dass die Versteifungmasse nur auf einem Teil der Oberfläche einer oder mehrerer der zu verbindenden Stofflagen aufgetragen wird, worauf die andere Lage oder die andern Lagen aufgebracht werden. 



   Das Verfahren kann, um eine raschere Trocknung der Einlagen zu erzielen, auch so ausgeführt werden, dass die Versteifungsmasse auf einer oder mehreren Lagen zuerst auf einer   kleineren Fläche   als der der Decklage aufgetragen wird, die so behandelten Lagen trocknen gelassen werden und die Versteifungsmasse hierauf auf einer   Fläche aufgebracht wird, die   so gross wie die der nachher   aufzubringenden     Decklagen ist.   



   Gegenstand der Erfindung ist auch noch eine Haltevorrichtung für die Versteifungslagen, eine B ? hältervorrichtung für die Versteifungsmasse und eine mechanische Vorrichtung zur selbsttätigen Herstellung der Versteifungseinlagen. 



   Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in beispielsweisen   Ausführungsformen.   



  Fig 1 stellt eine Ansicht einer Ausführungsform der Sehuhversteifungseinlage mit zum Teile voneinander 
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 einlage. Fig. 3 ist ein Schaubild einer Vorrichtung zur Ausführung des Herstellungsverfahrens und Fig. 4 ein Grundriss. Fig. 5 stellt ein Schaubild einer in Verbindung mit der Vorrichtung nach Fig. 3 und 4 be- nutzten Vorrichtung dar. Fig. 6 ist eine Vorderansicht und Fig. 7 eine teilweise im Schnitt dargestellte
Seitenansicht einer Vorrichtung zur selbsttätigen Ausführung des Herstellungsverfahrens nach der
Erfindung. 



   Die in Fig. 1 und 2 dargestellten Versteifungseinlagen bestehen aus äusseren Lagen a und b und aus inneren Lagen c und d. Die Lagen   a   können aus einem Gewebestoff, z. B. aus weissem Croydon und die Lagen b aus Papier hergestellt werden. Die inneren Lagen bestehen vorteilhaft aus netzförmigem Gewebe, doch kann für gewisse Arbeitsarten auch nichtgenetztes Material, z. B. Baumwollflanell benutzt werden. Eine der netzförmigen Lagen, z. B. die Lage e, kann weggelassen werden oder es können auch mehr als zwei Zwisehenlagen vorhanden sein.

   Die Zwischenlage   cl   (oder, falls mehrere Zwischenlagen verwendet werden, zumindest eine derselben) ist grösser als die übrigen Lagen und die Versteifungsmasse wird nur auf den Teil dieser Zwischenlage aufgetragen, der den äusseren   Lagenfläehen   gleich ist, derart,   dass   ein dünner, biegsamer Rand entsteht. Auf diese Weise kann, wie Fig. 1 veranschaulicht, eine Ver- steifungseinlage erzeugt werden, deren   rückwärtiger   Rand e aus einem unbehandelten Teil der Lage   cl   besteht, oder wie Fig. 2 zeigt, eine Versteifungseinlage, deren Lage   d iiber den   Rand der Einlage vorsteht und einen unbehandelten Rand f bildet. 

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   Zur Herstellung der Sehuhversteifungseinlagen wird die in den Fig. 3 und 4 dargestellte Vorrichtung benutzt, die aus einem Plattenpaare   1,   2 besteht, dessen Platte 1 eine, bezüglich deren andere Platte bewegliche Schutzplatte bildet, so dass die mit der Versteifungsmasse zu behandelnde Lage zwischen beiden Platten angeordnet und festgehalten werden kann. Die Schutzplatte 1 hat eine   Öffnung 3,   deren Gestalt den äusseren Lagen a und b der Versteifungseinlage entspricht und ist mittels eines Scharniers 5 mit dem an der Platte 2 befestigten Handgriff 4 verbunden.

   Der Vorderrand und die Seitenränder der festen Platte können aufgebogen sein und eine Stütze für die Lage cl oder für die Lagen (wenn mehrere vorhanden sind) bilden, die mit der Versteifungsmasse behandelt werden, wenn die angelenkte Platte 1 aufgeklappt ist. wie Fig. 3 mit aus Strichen und Punkten bestehenden Linien veranschaulicht. Die Öffnung 3 kann auch so angeordnet sein, dass, sobald sich die Einlage zwischen beiden Platten befindet, nur der zu bildende   rückwärtige   Rand e der Lage von der Schutzplatte   j ! bedeckt   ist und dass der übrige Teil der Lage   nal   ezu   vollständigfreiliegt, wie   dies in Fig. 4 dargestellt ist. in der die Begrenzungslinie der Einlage durch unterbrochene Linien dargestellt ist.

   Wenn die Versteifungsmasse mittels Walzen aufgebracht werden soll, lässt man die Platte 1 über den vorderen Teil der Lage etwas vorstehen, so dass diese Lage auch in der fertigen Schuheinlage, wie Fig. 1 zeigt, vorne vorsteht. Die Platte muss nicht unbedingt über den Rand der Lage, wie vorhin beschrieben wurde, greifen, sondern es können die Vorderränder der Lagen mit dem entsprechenden Rande der Platte 1 zusammenfallen. Um die in Fig. 2 abgebildete Versteifungeinlage herzustellen, wird die Ausnehmung in der Platte 1 derart angeordnet, dass ihr Rand über die Lage 
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 masse behandelt wird und ein unbehandelter Rand frei bleibt. 



   Sobald die Lage zwischen den Platten festgehalten wird, kann das Versteifungsmittel auf den infolge der Ausnehmung der Platte freigelassenen Teil der Lage mittels einer Bürste   od.   dgl. aufgetragen werden, worauf die kleineren Decklage c und a (oder nur die Lage a, wenn die Lage   c   fortgelassen wird) aufgebracht und geglättet werden, wobei die Schutzplatte als Führung für die   zusätzliche   Lage oder Lagen dient. Die Schutzplatte wird hierauf aufgeklappt, die Lage   cl   mit den auf ihr befestigten Lagen oder mit einer Lage gewendet und der Vorgang zwecks Auftragens der Decklage b wiederholt.

   Wenn die Lage   cl   aus netzförmigen Material besteht, braucht die Versteifungsmasse nicht auf beiden Seiten aufgebracht werden, da die auf einer Seite aufgebrachte Versteifungsmasse bis zur andern Seite der Lage durchdringen kann. Falls die innere Lage aus nicht netzförmigem Material besteht, müssen beide Seiten derselben behandelt werden. In diesem Falle oder wenn statt dass die Versteifungsmasse mit einer Bürste 
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 einem Schlitz 9 versehen ist, in welchen der Halter zwecks Einführung der Versteifungseinlagen in die Versteifungsmasse geschoben wird und der normalerweise durch einen zwischen Führungen 11 gleitenden Schieber 10 abgeschlossen wird, welcher mittels Federn   75 mit einer Anschlagplatte 72   in Berührung 
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 herauszieht. 



  Die in den Fig. 6 und 7 dargestellte Vorrichtung besteht aus einem geschlossenen Behälter 18, der eine mit einem Deckel versehene   Füllöffnung   und an der Vorderseite einen Schlitten mit zwei Platten 19 und 20 aufweist, zwischen denen die Lage oder Lagen festgehalten werden, die mit der Versteifungsmasse zu behandeln bzw. in derselben zu tränken sind. Die Platte 19 oder jede der Platten hat eine Ausnehmung, deren Umfang und Gestalt dem   Fläehenteil   entspricht, auf dem die Versteifungsmasse aufgebracht werden soll. Der Schlitten wird von der Platte 21 getragen, die auf der Lagerplatte 22 sitzt. Die Lagerplatte 22 
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 Kurbelscheibe 26 bewegt wird. Die Welle 28 wird von einem, auf der   Lagerplatte s79   sitzenden Lager 28   getragen und in nachstehend beseh''ipbener Wfise   angetrieben.

   Der Schlitten wird somit befähigt, die 
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 sehenen   Schlitz 30,   der mit einem verstellbaren Verschlussschicber 31 ausgestattet ist. Der Schieber 31 wird durch eine   Lalrellenfeder 332,   die zwischen dem   Behälteranschlag   33 und dem   Sehieberanschlag   34 
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 von den Lagen ab. Auf der Innenseite des Behälters sind Walzen   55 und 56 angebracht, zwischen   denen der Sehlitten gleitet und durch welche die Versteifungsmasse in den freigelassene Teil bzw. in die frei- 
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 Aussenstellung befindet, aufgeklappt werden und gewünschtenfalls unter Federwirkung stehen. Statt mit der Hand kann die angelenkte Platte 19 auch selbsttätig, z. B. durch einen Anschlag aufgeklappt werden, wenn sieh der Schlitten nach aussen bewegt.

   Der eine hin und her gehende Bewegung ausführende Schlitten kann bei seiner Vorwärtsbewegung gegen den Behälter den Schieber entweder zwangsweise öffnen, in welchem Falle der untere Rand des Schiebers und der vordere Rand des Schlittens vorteilhaft 
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Die Walzen 35 und   B6   werden mittels eines aus Rädern und Wellen bestehenden Vorgeleges bewegt. das durch eine Exzenterscheibe od. dgl. im richtigen Zeitverhältnis zum Schlitten betätigt wird. Der 
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 Richtung drehen, eine in den gleichen Richtungen hin und her gehende Bewegung aus. 



   Die Bewegungen der einzelnen Teile der Vorrichtung werden   zweckmässig   von einer Hauptwelle 42 abgeleitet, die sich in Lagen 43 des Behälters dreht und mit Antriebsmitteln ausgestattet ist, die eine durch einen Fusstritt oder andern Bestandteil in bekannter Weise betätigte Kupplung enthalten. Die Welle 27 wird von der Hauptwelle 42 mittels der Kette 44, 45 und   16   angetrieben. Eine auf der Welle 42 sitzende Exzenterscheibe 49 steht mit Walzen 48 in Eingriff und versetzt dadurch einen mittels des Teiles 49a mit dem Behälter gelenkig   verbundenen   Rahmen 49 in Schwingungen.

   Die mit einem Ende am Rahmen 49 befestigte Kette 50 führt über ein Zahnrad   51,   das auf einer in Lagern 53 des Behälters montierten Welle 52 aufsitzt, während das andere Ende der Kette an einer ändern Stelle des Rahmens befestigt ist, derart, dass die Welle 52 durch die Schwingungen des Rahmens zuerst in einer und hierauf in der andern Richtung gedreht wird. Eine vertikale Welle 54, die mittels Kegelräder 55 und 56 angetrieben wird, reicht von der Welle 52 in den Behälter hinunter und bewegt die Walze   B5   mittels der Kegel- 

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 eingeschlossen, damit die Versteifungsmasse nicht hinzutreten kann. Wenn der Schlitten normalerweise, wie beschrieben wurde, zwischen den Walzen   durchgleitet,   wird die untere Walze durch die Reibung des Schlittens gedreht.

   Wenn sieh der Schlitten vom Behälter ganz fortbewegt, steht die untere Walz'mit der oberen Walze durch Federdruck in   Berührung   und wird auf diese Weise angetrieben. 



   Das Herstellungsverfahren der Sehuhversteifungseinlagen der bei soeben beschriebenen Vorriehtung kann ebenso wie bei der früher, beschriebenen Vorrichtung sein, da der Schlitten demselben Zwecke wie die mit der Hand betätigte Vorrichtung dient (Fig. 3 und   4).   



   Wenn die Grundplatte 20 des Schlittens ohne Ausnehmung hergestellt wird, kann die netzförmige Zwischenlage oder können mehrere solcher Lagen der Schuhversteifungseinlage mit einer Aussenlage gemeinsam in den Sehlitten gelegt werden, wobei die Aussenlage unter den andern Lagen angeordnet wird, so dass die netzförmige Lage oder mehrere solcher Lagen beim Durchleiten zwischen den Walzen 35 und 36 mit der Versteifungsmasse getränkt und gleichzeitig die verschiedenen Lagen vereinigt werden. 



  Nunmehr kann nach der Auswärtsbewegung des Schlittens die andere Aussenlage auf die vorbehandelten Lagen aufgebracht werden. Auf diese Weise ist es möglich, durch Benutzung einer Deckplatte 20, welche eine den festzuhaltenden und zu vereinigenden Lagen entsprechende Gestalt hat, eine   Sehuhversteifungs-   
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 delter Rand ringsum freibleibt (Fig. 1). 



   Eine oder jede Platte des Schlittens kann entfernt und durch andere Platten ersetzt werden, die zwecks Herstellung verschiedener Schuhversteifungseinlagen verschieden gestaltete Ausnehmungen haben. Die untere Platte kann mit Stützteilen, FÜhrungen oder andern Mitteln zur leichteren Anordnung der Lage oder der Lagen versehen sein. 



   Die in den Fig. 5,6 und 7 dargestellten Behälter können zur Erwärmung durch Dampf oder Wasser von einem Heizmantel umschlossen sein. Rasch trocknende Versteifungseinlagen können in der Weise hergestellt werden, dass eine oder mehrere Lagen wie   beschrieben   wurde behandelt werden, wobei jedoch die Versteifungsmasse zuerst auf einem   Flächenteil   aufgebracht wird, der kleiner als der der Decklage ist. Die so behandelte Lage oder mehrere Lagen werden ganz oder teilweise trocknen gelassen. Die Ver- 
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 gebracht. 



   Zur Ausführung dieses Verfahrens sind Schutzplatten   Haltlr, S hlitten   oder auswechselbare Platten vorgesehen, die je nach der zu   erzeugenden Shuhversteifungseinlage verschieden   gestaltete Ausnehmungen haben. 



   Auf diese Weise erzeugte   SchuhversteifungseÌ1ùagen   trocknen rascher als solche, deren vorbehandelte Lagen in einem einmaligen Arbeitsvorgang   durchtränkt   werden und gestatten daher bei ihrer Verwendung für Schuhe ein rascheres Gleiten des Leistens und infolgedessen eine raschere Erzeugung. 



   Versteifungseinlagen mit einem dünnen biegsamen Rande nach Art der Erfindung sind insbesondere für Schuhkappen geeigneter als die bisher benutzten Schuhversteifungseinlagen, da der   rückwärtige   Rand der Versteifungseinlagen, falls er dick ist, insbesondere bei Schuhen mit dünnem Obermaterial, nachdem der Schuh über den Leisten geschlagen wurde, gerne eine Falte am Oberleder bildet. 



   Die Erfindung betrifft hauptsächlich jedoch nicht ausschliesslich zusammengesetzte Schuhversteifungseinlagen der sogenannten kalten Type", bei denen die verwendete Versteifungsmasse aus Zelluloid od. dgl. besteht, welcher Stoff in einem   flüchtigen   Lösungsmittel aufgelöst zur Anwendung gelangt. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :   
1. Verfahren zur Herstellung von aus mehreren Lagen bestehenden Schuhversteifungseinlagen mit einem dünnen, biegsamen und unversteiften Rand, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungmasse nur auf einem Teil der Oberfläche einer oder mehrerer Lagen aufgetragen wird, worauf die andere Lage oder die andern Lagen aufgebracht werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungsmasse auf einer oder mehrere Lagen zuerst nur auf einer Fläche aufgebracht wird, die kleiner als die der Decklage ist, wobei die Versteifungsmasse ganz oder teilweise trocknen kann, worauf die Versteifungsmasse auf derselben Lage oder denselben Lagen auf einer Fläche aufgebracht wird, die grösser als die zuerst behandelte Fläche und so gross wie die der Decklage oder Decklage ist und dann die Decklage oder Decklage aufgebracht werden.
    3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schutzpatrone zum Abdecken des von Versteifungsmasse freibleibenden Teiles einer oder mehrerer Lagen vorgesehen ist und diese Patrone eine Ausnehmung zum Auftragen der Versteifungsmasse hat, die auch als Führung beim Auflegen der Decklage oder Decklage auf dem vorbehandelten Flächenteil dient.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzpatrone als Haltevorrichtung ausgebildet ist, die aus zwei, zweckmässig scharnierartig miteinander verbundenen Platten besteht, <Desc/Clms Page number 5> zwischen denen die zu behandelnde Lage oder Lagen gelegt werden, wobei eine oder beide Platten eine Ausnehmung haben, um einen Teil der Oberfläche der zu behandelnden Lage oder Lagen frei zu lassen.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Platten mit einem Handgriff und mit Führungen zur Einstellung der zu behandelnden Lage oder Lagen versehen ist und die andere Platte durch ein Angriffstück mit oder ohne Federwirkung betätigt werden kann.
    6. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter für die Versteifungsmasse mit einem Schlitz zum Einschieben der die Lage oder Lagen tragenden Haltevorrichtung in die Versteifungsmasse versehen ist, der durch einen mittels eines Fusstrittes od. dgl. beweglichen Schieber abgeschlossen ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem Behälter der Ver- steifungsmasse und einer Haltevorrichtung nach Anspruch 6 besteht, welche Sehlittenform hat und zweckmässig selbsttätig durch den Schlitz in den Behälter geschoben wird, wobei der Schlitten zur Aufnahme der Lage oder Lagen herausgezogen, geöffnet und hierauf zum Einführen der Lage oder Lagen in die Versteifungsmasse in den Behälter geschoben oder in diesen zwischen Rollen geführt wird.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Sehlitten mittels einer Kurbelscheibe od. dgl. eine hin und her gehende Bewegung erhält und dass die Lagen oder Versteifungsteile zwischen im Behälter angeordneten Druckwalzen durchgeführt werden, die während der Schlittenbewegungen in gleicher Richtung mi-der Schlitten angetrieben werden.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der unter Federwirkung stehende Verschlussschieber des Bebälterschlitzes vom Schlitten und den vorbehandelten Versteifunglagen die überflüssige Versteifungsmas je abstreift.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber infolge der Einwärts- EMI5.1
AT112473D 1925-06-18 1926-06-14 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von aus mehreren Legen bestehenden Schuhversteifungseinlagen. AT112473B (de)

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