CH122152A - Wasserrohrkessel mit Dampfüberhitzer. - Google Patents

Wasserrohrkessel mit Dampfüberhitzer.

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CH122152A
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Haftung Schmidt Beschraenkter
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Schmidt Sche Heissdampf
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  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description


      Wasserrohrkessel    mit     Dampfüberhitzer.       Die Erfindung betrifft einen Wasser  rohrkessel mit     Dampfüberhitzer,    der ins  besondere zur Verwendung bei Anlagen mit  besonders hohem Dampfdruck und entspre  chend hoher Dampfüberhitzung geeignet ist.

    Die Erfindung besteht darin, dass von dem  in an sich bekannter Weise unterteilten       Überhitzer    die     Überhitzerrohre    des einen  Teils in dem ersten     Heizgaszug    zwischen  Wasserrohren gleichlaufend mit diesen so  angeordnet sind,     da.ss    sie durch Bewegungen  im wesentlichen in der Längsrichtung der  Wasserrohre ein- und ausgebaut werden kön  nen, während die     Überhitzerrohre    des andern  Teils in einem hinter dem ersten Heizgas  zug liegenden Raum angeordnet sind, der aus  dem     Heizgasstrom    ausschaltbar ist.

   Die Re  gelung der Überhitzung erfolgt zweckmässig  lediglich durch Beeinflussung der     sseheizung     des in dem hinter dem ersten     Reizgaszug     liegenden Raum angeordneten     Überhitzer-          teils.    Der hinter dem ersten     Heizgaszug     liegende Raum wird zweckmässig durch ein  Absperrorgan abschaltbar eingerichtet. um  durch Veränderung der durch diesen Raum    strömenden     Heizgasmenge    die Überhitzung  besonders gut regeln zu können.

   Man kann  entweder den im ersten     Heizgaszug    oder den  in einem hinter dem ersten     Heizgaszug    lie  genden Raum angeordneten     Überhitzerteil    als       Vorüberhitzer    und den andern     Überhitzerteil     als     Nachüberhitzer    ausbilden.  



  In der Zeichnung sind Ausführungs  formen der Erfindung beispielsweise dar  gestellt.     Abb.    1 zeigt einen Schnitt durch  einen     Steilrohrkessel    mit einem     Überhitzer;          Abb.    2 ist in     etwas    vergrössertem Massstab  ein Schnitt durch das     Wasserrohrbündel    des  ersten     Heizgaszuges    mit dazwischen liegen  den     Überhitzerrohren    nach Linie     I-I    der       Abb.    1;     Abb.    3 zeigt die     Überhitzerrohre     für eine abgeänderte Ausführungsform:

         Abb.    4 ist ein Schnitt durch einen Schräg  rohrkessel mit unterteiltem     Überhitzer,    und       Abb.    5 zeigt die Form der Kammern des       Wasserrohrkessels    und die Verteilung der       Überhitzerrohre    zwischen diesen Kammern.  



  Der in     Abb.    1 dargestellte     Steilrohrkessel     besteht, wie es bei Dampfkesseln für beson  ders hohen Druck zweckmässig ist, aus dem           eigentlichen        Verdampferteil    A und dem Vor  wärmerteil B. Der     Verdampferteil    A ist  dachförmig über dem Rost 1 angeordnet  und weist zwei untere Trommeln 2 und 3,  sowie zwei obere, durch Wasserrohre mit  diesen verbundene Trommeln 4 und 5 auf.  Eine weitere Trommel 6 ist mit dem Dampf  Sammler 7 versehen und liegt ausserhalb  des eigentlichen     Feuerungsraumes,    getrennt  von diesem durch eine feuerfeste Wand B.

    Das     Wasserrohrbündel    9 verbindet die untere  Trommel 3 mit der obern Trommel 5, das       Wasserohrbündel    10 verbindet die untere  Trommel 2 mit der obern Trommel 4. Einige  nach innen zu gelegene Reihen von Wasser  rohren des zu den Trommeln 2 und 4 ge  hörigen Bündels sind, wie bei 11 zu ersehen  ist, zur Trommel 5 abgebogen. Der oberhalb  des     Feuerungsraumes    liegende Behälter 6  steht nur durch eine Rohrreihe 13 mit     deni     untern Behälter 3 in Verbindung. Wärme  schutzböden 14 schützen die     Einwalzstelleii     der Wasserrohre in den Behälterwandungen  vor unmittelbarer Einwirkung der Heizgase.  



  Der zu überhitzende Dampf strömt durch  Leitung 15 aus dem Sammler 7 zum     >J ber-          hitzernassdampfkasten    16, an den     Überhitzer-          rohre    17 angeschlossen sind, die in der  Längsrichtung der Wasserrohre 1.0 zwischen  diesen verlaufen (vergleiche auch     Abb.        \?).     Vom     Ileissdampfsammler    18 dieses ersten  Teils des     Überhitzers,    des     Vorüberhitzers,     strömt der Dampf weiter durch Leitung 19  zum     Sammelrohr    20 des zweiten Teils des       Überhitzers,

      des     Nachüberhitzers.    Die Rohre  21 dieses     Nachüberhitzers    sind in einem  Raum     angeorndet,    der den zweiten Heizgas  zug bildet. Der genügend überhitzte Dampf  sammelt sich im     Reissdampfkasten    22 und  strömt durch Leitung 23 zur Verwendungs  stelle. Hinter dem den     Nachüberhitzer    ent  haltenden zweiten     Heizgaszug    liegt, wie er  wähnt, der     Vorwärmer    B, der aus einem  untern Behälter 24, einem obern Behälter 25  und diese verbindenden Rohren 26 besteht.  Das Rohrbündel ist durch eine mittlere  Wand 27 geteilt, die oben einen     Durchlass       für die Heizgase besitzt.

   In der Scheide  wand zwischen dem zweiten und dritten       Heizgaszug    ist oben ein Absperrorgan (im  Ausführungsbeispiel ein Schieber) 28 ange  ordnet. Im zweiten     Heizgaszug    sind unten  Klappen 29 vorgesehen, während ein Ver  bindungskanal 30 zwischen dem untern Teil  des zweiten und dritten     Heizgaszuges    durch  einen Schieber 31 geschlossen werden kann.

    Die Heizgase können, wenn der Schieber 28  und die Klappen 29 geschlossen sind, und  der Schieber 31 geöffnet ist, nach Durch  strömen des ersten     Heizgaszuges    den zweiten       Ileizgaszug    mit     Nachüberhitzer    durchströ  men, dann durch den dritten     Heizgaszug    des       Vorwärmerteils    B aufwärts und den vierten       Heizgaszug    des     Vorwärmerteils    abwärts  zum Fuchs 32 ziehen, das heisst den     ZVeg     nehmen, den die mit ausgezogenen Linien  gezeichneten Pfeile zeigen.

   Eine Regelung  der Überhitzung kann bei dieser Ausfüh  rungsform dadurch erfolgen, dass man den  Schieber 28 mehr oder weniger öffnet, so       da,ss    ein Teil der Heizgase, anstatt über den       Nachüberhitzer    zu strömen, unmittelbar  durch die obere     Offnung    zwischen zweitem  und drittem     Heizgaszug    in den im vierten       Heizgaszug    liegenden     Vorwärmerteil    B und  von dort zum Fuchs 32 strömt.

   Sind bei  offenem Schieber 28 die Klappen 29 und der  Schieber 31. geschlossen, so ist der     Nach-          überhitzer    ausgeschaltet, da die aus dem  ersten Zug kommenden Heizgase unmittelbar  nach dem     Vorwäriner    übertreten und in den  Fuchs entweichen. Durch entsprechende Be  tätigung der Schieber 28 und 31 und der  Klappen 29 ergibt sich die Möglichkeit einer  weitgehenden Ausnutzung der Wärme der  Heizgase und einer Regelung der     Dampf-          und    Wassertemperaturen innerhalb weiter  Grenzen.

   Die Anordnung der Klappen 29  unterhalb des abwärts führenden Heizgas  zuges des     Nachüberhitzers    ermöglicht durch  ihre Öffnung bei geschlossenen Schiebern 28  und 31 eine Abschaltung des     Vorwärmer-          i.eils    B, so     da.ss    in diesem Falle die Heizgase  nach dem Bestreichen der     Überhitzerheiz-          fläche    unmittelbar in den Fuchs gelangen.

        Der besondere Vorteil dieser Anordnung  und Unterteilung des     Überhitzers    liegt darin,  dass die Heizfläche des     Vorüberhitzers    17  verhältnismässig nahe an der Feuerung liegt,  so     dass    auch bei schwächerer Belastung des  Kessels eine ausreichend holte     Überhitzung     ' erzielt werden kann. Im     Vorüberhitzer    wird  der Dampf auf etwa 300 bis 350   überhitzt,  während durch die Nachüberhitzung in den       Nachüberhitzerrohren    21 die Temperatur  des Dampfes auf etwa 450 bis 475   gebracht  wird.

   Die erwähnte Anordnung des Schie  bers 28 im obern Teil der Wand zwischen  zweitem und drittem     Heizgaszug    ergibt eine  besonders gute Regelungsmöglichkeit, für  den Grad und die Höhe der Überhitzung.  Weiter wird durch die vorgeschlagene An  ordnung eine hohe     Heizgasgeschwindigkeit     beim Bestreichen der     Überhitzerheizfläche     ermöglicht, so dass der     Wärmeübergangskoef-          fizient    ein hoher wird und die gesamte     Über-          hitzerlheizfläche    verhältnismässig klein aus  fällt, was die Anlagekosten     verbilligt.    Dazu  kommt,

   dass die ganze Grundfläche des Kes  sels durch vorteilhafte Raumausnutzung ver  ringert wird.  



  Die abgeänderte Ausführungsform nach       Abb.    3 zeigt nur die     Überhitzersa.mmler    und       I)berhitzerrohre.    In diesem Falle strömt der  durch Leitung     15a    kommende     Nassdampf     zunächst in den     Nassdampfsammler    20a des  in dem hinter dem ersten     Heizgaszug    liegen  den, von Heizgasen durchzogenen Raum an  geordneten     Überhitzerteils    mit den Rohren  21a.

   Vom zweiten Sammler, dem Heissdampf  sammler 22a, strömt der Dampf durch Lei  tung 19a zum ersten Sammler 16a des an  dern     Überhitzerteils,    dessen Rohre 17a wie  der zwischen den Wasserrohren 10 des Was  serrohrbündels des ersten     Heizgaszuges    lie  gen. Der fertig überhitzte Dampf wird vom  zweiten Sammler 18 dieses     Überhitzerteils     durch Leitung 23a zur Verwendungsstelle  geführt.

   Diese Ausführungsform, bei der  also der     Vorüberhitzer    im zweiten Heizgas  zuge liegt, während der     Nachüberhitzer    zwi  schen einem     Wasserrohrbündel    des ersten       Heizgaszuges    angeordnet ist, hat den Vor-    teil, . dass man hohe Überhitzungstemperatu  ren mit einer sehr geringen     Überhitzerheiz-          fläche    erzielen kann, da die Nachüberhitzung  in dem ersten     Heizgaszug    erfolgt, wo die  Heizgase noch eine verhältnismässig hohe  Temperatur haben.

   Die Verringerung der       Überhitzerheizfläche    ist in     Abb.    3 dadurch  kenntlich gemacht, dass die Schlangen 21a  des in dem besonderen Raum liegenden     Über-          hitzerteils    (in diesem Fall also des     Vorüber-          hitzers)    wesentlich geringer an Zahl sind  als bei     Abb.    1.  



  Nach     Abb.    4 kann die Erfindung auch  bei einem     Schrägrohrkessel    verwendet wer  den. Hier liegen die     Überhitzerohre        17b    des       Vorüberhitzers    zwischen den schräg liegen  den Wasserrohren, gleichlaufend mit diesen,  während die Rohre     21b    des     Nachüberhitzers     in einem durch eine Wand 33 gebildeten,  hinter dem ersten     Heizgaszug    liegenden  Raum untergebracht sind, durch den die  Heizgase in Richtung der mit ausgezogenen  Linien gezeichneten Pfeile strömen.

   Auch  hier kann eine Regelung der Überhitzungs  temperatur durch Veränderung der durch  diesen hinter dem ersten     Heizgaszug    liegen  den Raum strömenden     Heizgasmengen    er  folgen. und zwar dadurch, dass man durch  eine Klappe 34 den Eingang zu diesem Raum  mehr oder weniger schliesst, wobei dann der  abgesperrte Teil der Heizgase unterhalb der  Mauer 33 zum zweiten Zug ihren Weg neh  men. Der     Wasserrohrkessel    weist ausser     deii     Wasserrohren 10a die vordern Kammern 35  und die hintern Kammern 36 auf. Die       vordern    Kammern 35 stehen mit einem  Behälter 37 und die     hintern    Kammern  36 mit einem Behälter 38 in Verbindung.

    Oberhalb des Behälters 37 befindet sich ein       Dampfsammler'    39, von dem eine Leitung 40  den     Nassdampf    zum     Nassdampfkasten        16u     des     Vorüberhitzers    führt.

   18b ist der zweite  Sammler des     Vorüberhitzers.        19b    ist das  Verbindungsrohr zwischen diesem Sammler  und dem ersten Sammler     20u    des     Nachüber-          hitzers.        22b    ist der zweite Sammler des       Nachüberhitzers,    von     dein        durch    die Lei-           tung        ?3b    der Dampf zur Verwendungsstele  geführt wird.

   ,  Aus     Abb.    5 ist die Gestalt der Teil  kammern 35 ersichtlich, die eine gewellte  Form aufweisen, damit zwischen ihnen dis       L        berhitzerrohre        17b    leicht untergebracht  werden können. Die Lage dieser     Cberhitzer-          rohre        17b    zwischen den Wasserrohren     10a     ist aus dem linken Teil der     Abb.    5 er  sichtlich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wasserrohrkessel mit unterteiltem Dampf - überhitzer, dadurch gekennzeichnet, dass die I berliitzerrohre des einen Überhitzerteils im ersten Heizgaszug zwischen Wasser rohren gleichlaufend mit diesen so angeord net sind, dass sie durch Bewegungen im wesentlichen in der Längsrichtung der Wasserrohre ein- und ausgebaut werden können, während die Überhitzerrohre des an dern Teils in einem hinter dem ersten Heiz gaszug liegenden Raum angeordnet sind,
    der aus dem Heizgasstrom ausschaltbar ist UNTERANSPRÜCHE: 1. Wasserrohrkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass zur Rege lung der Überhitzung lediglich Mittel zur Beeinflussung der Beheizung desjenigen L berhitzerteils vorhanden sind, der in dem hinter dem ersten Heizgaszug lie genden Raum angeordnet ist.
    ?. Wasserrohrkessel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1. dadurch gekenn- zeichnet, dass der hinter dem ersten Heiz- gaszug liegende Raum durch ein Absperr organ abschaltbar ist, da.ss ferner der in diesem Raum liegende L berhitzerteil den überhitzten Dampf an die Verwendungs stelle abgibt, und dass die Regelung der Temperatur des überhitzten Dampfes durch Verstellung dieses Absperrorganes und die dadurch erfolgende Veränderung der durchströmenden Heizgasmenge er folgt.
    3. Wasserrohrkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der in dem hinter dem ersten Heizgaszug liegenden Raum ciiigeordnete Überhitzerteil als Vor- überhitzer ausgebildet ist, während der zwischen den Wasserrohren gleichlaufend mit diesen im ersten Heizgaszug liegende Überhitzer als Naehüberhitzer dient.
    1. Wasserrohrkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf den hin ter dem ersten Heizgaszug liegenden Raum, in dem der zweite Überhitzerteil <B>,</B> -in,' -,eordnet ist, ein weiterer Heizo-asz-Li- 2n folgt, der einen Vorwärmer enthält und in den die Heizgase nach Bestreichen des zweiten Überhitzerteils von unten ein treten, das Ganze derart,
    dass bei Abschal tung des Vorwä rmers die Heizgase nach Betreichen der beiden Überhitzerteile unmittelbar in den Fuchs gelangen.
CH122152D 1925-10-19 1926-07-23 Wasserrohrkessel mit Dampfüberhitzer. CH122152A (de)

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