CH122157A - Apparat zur Erzeugung von Wechselstrom. - Google Patents

Apparat zur Erzeugung von Wechselstrom.

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CH122157A
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Co Bell Telephon Manufacturing
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Bell Telephone Mfg
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B5/00Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input
    • H03B5/30Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element being electromechanical resonator

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  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

Description


  Apparat zur     Erzeugtuig    von Wechselstrom.    Die Erfindung betrifft einen Apparat zur  Erzeugung von Wechselstrom, in welchem  ein schwingender Stab und Mittel, um den  selben in Schwingung zu versetzen, vorhan  den sind.  



  Bei bisher bekannt gewordenen Apparaten  zur Erzeugung von Wechselstrom, insbeson  dere bei jenen, welche mit einem mechanisch  schwingenden Glied ausgerüstet sind, wie  beispielsweise die an sich     bekannteType,    in  der eine Stimmgabel mit Hilfe eines durch  diese oder durch ein fremdes Mittel ge  steuerten     Elektroinagnetes    angetrieben wird,  weist der Strom im Austrittsstromkreis in  folge der mechanischen     Unvollkommenheiten     der Schwingvorrichtung entweder     Frequenz-          verzerrung    oder verzerrte Wellenform auf,  Eine der Ursachen dieser Verzerrung bildet die  unsymmetrische Anordnung der dem Schwing  element beigeordneten Vorrichtungen,

   welche  beispielsweise Mikrophone oder andere Vor  richtungen zur Aufnahme der Schwingungen  sein können. Eine weitere Ursache dieser  Verzerrungen liegt in den unsymmetrischen  Eigenschaften der verschiedenen Aufnahme  vorrichtungen.    Die vorliegende Erfindung hat     nun    den  Zweck einen Apparat zur Erzeugung von  Wechselstrom zu schaffen, welcher mit einem  mechanisch schwingenden Element versehen  ist und der     einep    Strom erzeugt, der weder  eine verzerrte Wellenform noch eine     Frequenz-          verzerrung    aufweist.  



  Dieser Zweck wird durch einen mit  einem schwingenden Stab und Mitteln, um  denselben in Schwingung zu versetzen,     ver-          sehenen    Apparat erfindungsgemäss dadurch  erreicht,     dass    ein Paar Auf     nahmevorrichtungen     derart angeordnet ist,     dass    sie durch die  Schwingungen des genannten Stabes     beein-          flusst    werden, wobei jede Aufnahmevorrich  tung dieses Paares an einen Stromkreis an  geschlossen Lind derart angeordnet ist,     dass     sie einander im Bewirken eines den Schwin  gungen des Stabes entsprechenden Strom  wechsels im genannten Stromkreis unter  stützen.  



  Dabei bildet der genannte Stab zugleich  auch das     frequenzbestimmende    Element.  



  Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise       Ausführungsform    des Erfindungsgegenstan  <B>des.</B>           Fig.   <B>1</B> zeigt eine. Seitenansicht des Appa  rates zur Erzeugung von Wechselstrom und       Fig.    2 einen teilweisen Schnitt durch die  Aufhängevorrichtung des schwingenden Sta  bes.  



  In der     Fig.   <B>1</B> wird als Schwingelement  ein schwingbar angeordneter Stab<B>1</B> benützt,  der mit einer bestimmten Frequenz schwingen       hann    und die Frequenz der erzeugten     Schwin-          ,0,Ull#yeii        festlect.    Der Stab<B>1</B> ist in seinen  <B>3 kn b</B>  Knotenpunkten<B>2</B> drehbar gelagert, derart,       dass    er frei schwingen kann und in der Mitte,  sowie an beiden<B>E,</B>     nden   <B>je</B> einen Schwingungs  bauch aufweist. Diese Art einer     Stabschwin-          gung    wird gewöhnlich als Schwingung mit  frei schwingenden     Stabenden    bezeichnet.

   Die  Theorie der Arbeitsweise und die Erzeugung  einer derartigen Schwingung in einer be  stimmten Frequenz ist im Patent     Nr.    118254  ausführlich beschrieben.  



  Das Antriebselement für den Stab<B>1</B> be  steht aus einem Elektromagneten<B>3,</B> der an  der Stelle des mittleren Schwingungsbauches       aii-eordiiet    ist.     Dei,    Elektromagnet<B>3</B> wird  durch einen der Quelle<B>9</B> entnommenen und  über den Widerstand<B>6</B> und den Schalter<B>5</B>  fliessenden Strom erregt, wobei die     Aniplitude     des Stromes entsprechend den Schwingungen  des Stabes     inittelst    eines Mikrophons 4,  welches gegenüber dem Elektromagneten<B>3</B>  auf der andern Seite des Stabes an der  Stelle des mittleren     SchwingungsbiLiches    an  geordnet ist, verändert wird.

   Die Schwingungs  amplitude und demzufolge die Stromstärke  im Austrittsstromkreis L wird mittelst des  Widerstandes<B>6</B> verändert.  



  Ein im Stromkreise, der die Mikrophone  <B>7,</B> die Widerstände<B>101</B> die     Priulärwicklung     des Transformators<B>8</B> und die Batterie<B>9</B>  enthält, fliessender Strom, wird durch     die    an  beiden Enden, aber auf gegenüberliegenden  Seiten des Stabes angeordneten Mikrophone<B>7</B>  verändert. Die     Sekundärwieklung    des Trans  formators<B>8</B> ist mit dem Stromkreis L     ver-          bUnden,    über welchen die erzeugten elek  trischen Schwingungen nach einer geeigneten,  an sich bekannten Umsetzungsvorrichtung  geleitet werden. Natürlich können die Schwin-         gungen        verstarkt    werden.

   Die Widerstände  <B>10</B> dienen zum Stabilisieren des     Austritts-          stronikreises,    indem ein konstanter Wider  stand mit den Mikrophonwiderständen in  Reihe geschaltet ist. Diese Widerstände  können in der     Priniärwicklung    selbst ent  halten sein.  



  Die verschiedenen Mikrophone 4 und<B>7</B>  enthalten<B>je</B> ein veränderliches Widerstands  element 20, das leicht gegen den Stab<B>1</B>  gedrückt ist und durch den Träger 22 ge  tragen wird. Der leichte Druck erlaubt dem  auf die Antriebskraft ansprechenden Stab  frei zu schwingen, und erteilt den     Sehwin-          gungen    eine     iiiinimale    Dämpfung, wodurch  eine reine und     unverzerrte    Welle     ei-zeugt     wird, sowie der Widerstand der Mikrophone  entsprechend der Bewegungsrichtung zu- oder  abnimmt.

   Eine     Ausführungsforin    für das  variable     Widerstandseleinent,    die sich für  den vorliegenden Fall besonders eignet, ist  im Patent     Nr.    102427 beschrieben.  



  Eine vorzugsweise Art<B>für</B> das An  bringen des Stabes<B>1</B> ist in     Fig.    2 darge  stellt, in welcher der Stab<B>1</B> mittelst zuge  spitzter     Drehpunktteile   <B>11</B> und 12, zwischen  die der Stab eingeklemmt wird, durch ein  Tragmittel     '-)    getragen wird. Ein spitzer       Drelipunkt    ist für den vorliegenden Zweck  am besten geeignet, da dadurch die Reibung  auf ein Mindestmass gebracht wird und ferner  die Bewegungsfreiheit des Schwingungsele  mentes beziehungsweise des Stabes nicht be  einträchtigt wird.  



  Die Wirkungsweise des, beschriebenen       Sehwingungserzeugers        ist    folgende: Der Stab  kann durch     Schlielkii    des Schalters<B>5</B> zum  Schwingen gebracht werden. Sowie der Stab  schwingt, wird der Widerstand des     illilii-o-          phones    4 gleichlaufend verändert. Dabei wird  im Stromkreis, der den Elektromagneten<B>3</B>  enthält, ein Strom mit einer entsprechenden  Frequenz erzeugt.     -Der        Fluss    dieses Elektro  magnetes wird     in        entsprechendemVerhältnis     verändert, uni die Resonanzschwingungen des  Stabes zu erhalten.  



  Die auf gegenüberliegenden Seiten des  Stabes an     Schwingungsbauelistellen    ange-      brachten Mikrophone<B>7</B> ändern ihre Wider  stände mit derselben Frequenz und bewirken,       dass    die beiden Hälften der Primärwicklung  des Transformators<B>8</B> von einem sich ent  sprechend der Resonanzfrequenz ändernden  Strom durchflossen worden.  



  Da die Mikrophone<B>7</B> auf gegenüber  liegenden Seiten des Stabes<B>1</B> liegen, bewirkt  die Bewegung des Stabes eine Abnahme des  Widerstandes des einen     Mikrophones    und eine  Zunahme     des'Widerstandes    des andern     Mikro-          phones,    mit dem Ergebnis,     dass    die Ände  rung des Stromes in den beiden Hälften der  Primärwicklung des Transformators<B>8</B> ent  gegengesetztes Zeichen erhalten.

   Daraus ist  ersichtlich,     dass    der Apparat in gleicher Weise  wie ein Gegentaktverstärker arbeitet, das  heisst, die beiden     Aufnahmevorrichtungen   <B>7</B>  sind paarweise so angeordnet,     dass    sie ein  ander beim Bewirken einer den Schwingungen  des Stabes<B>1</B> entsprechenden Stromänderung  im Stromkreise<B>10, 10</B> unterstützen und in  folgedessen in der Sekundärwicklung des  Transformators<B>8</B> Stromänderungen indu  zieren.  



  Man kann den Stab in irgend einem  Schwingungsbauch antreiben Lind die     Auf-          nahmerhittel-in    irgendwelchen andern Schwin  gungsbäuchen anordnen, ohne     dass    dadurch  die Arbeitsweise des Apparates verändert  -würde. Der Stab kann ferner an mehr als  zwei Stellen gelagert werden, in welchem  Falle er mit mehr als drei Schwingungs  bäuchen schwingt und somit auch zu Schwin  gungen mit hohen Frequenzen angeregt wer  den kann.  



  Durch die vorstehend beschriebene An  ordnung ist ein Apparat geschaffen worden,  in dem     dur#Ii.    das Zusammenarbeiten der  verschiedenen Elemente im Austrittsstrom  kreis eine ausserordentlich reine Stromwelle  erzeugt wird. Die verschiedenen Elemente  der Einrichtung sind in     bezug    auf die     Stab-          mitte-    symmetrisch 'angeordnet, wodurch die  Gegenwirkungen des Stabes nicht wesentlich  gestört werden. Die Aufnahmevorrichtungen  arbeiten, wie bereits erwähnt, ähnlich wie  eine Gegentaktschaltung, so     dass    die geraden    Harmonischen der Resonanzfrequenz des Stabes  ausgeschieden werden, und die Austrittswelle  davon befreit ist.  



  Es hat sich gezeigt,     dass    eine derartige       Einrich   <B>-</B>     tung    Schwingungen erzeugt, deren  Wellenform reiner und die Frequenz be  ständiger ist, als ein ähnlich gebauter,<B>je-</B>  doch mit nur einer Aufnahmevorrichtung  versehener<B>*</B> Schwingungserzeuger erzeugen  würde.  



  Ferner weist der Apparat einen mecha  nisch einfachen Aufbau auf und     muss,    wenn  er in Anwendung mit andern Apparaten von  Stelle zu Stelle getragen werden     muss,    prak  tisch nicht eingestellt werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Apparat zur Erzeugung von Wechselstrom <U>mit</U> einem schwingenden Stab und Mitteln um denselben in Schwingung zu versetzen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Paar Auf- nalimevorrichtungen derart angeordnet ist, dass sie durch die Schwingungen des genann ten Stabes beeinflusst werden, wobei jede Aufnahmevorrichtung dieses Paares an einen Stromkreis angeschlossen und derart ange ordnet ist, dass sie einander im gewirken eines den Schwingungen des genannten Sta bes entsprechenden Stromwechsels im ge nannten Stromkreis unterstützen,
    und wo bei der genannte Stab zugleich auch das frequenzbestimmende Element bildet.- UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Apparat nach Patentanspruch, in welchem ein schwingender Stab derart gelagert und angetrieben wird, dass seine Enden frei schwingen können, dadurch gekenn zeichnet, dass auf gegenüberliegenden Sei ten des Stabes als Mikrophone ausgebildete Aufnahmevorrichtungen angeordnet sind. 2. Apparat nach Patentanspruch und Unter anspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Aufuahmevorrichtungen dem Stromkreis einen Widerstand erteilen, der entsprechend den. freien Schwingungen des Stabes ändert.
    <B>3.</B> Apparat nach Patentanspruch, dadurch 2-ekennzeichnet, dass der Stab in zwei <B>2</B> Knotenpunkten gelagert ist, ferner im mittleren Schwingungsbaueli Atitrieb"3iiiittel und. in den zu beiden Seiten desselben liegenden Schwingungsbäuelien Aufnahme vorrichtungen besitzt, wobei die genannten Aufnahmevorrichtungen derart angeordnet sind, dass ihre durch den Stab veranlasste Schwingungsperioden gegeneinander um <B>180'</B> phasenverschoben sind. 4.
    Apparat nach Patentanspruch und Unter anspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Antriebsmittel einen Elek tromagneten und eine Mikrophonaufnahnie- vorrichtung besitzen, welche im mittleren Schwingungsbauch, des Stabes, aber auf gegenüberliegenden Seiten desselben an- ,geordnet sind, und. wobei das genannte Mikrophon im Ervegungsstromkreis des Elektromapietes liegt, wodurch die Schwin- b 23 gungen des Stabes erhalten bleiben.
    <B>5.</B> Apparat nach Patentanspruch und Unter ansprüchen<B>3</B> und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die genannten aussen liegen den Aufnahinevorrichtungen mit der Pri- märwicklung einesTran#,formators, dessen Sekundärwicklun.- mit einem Belastungs- stronikreis verbundon ist, in Reihe ge schaltet sind, wobei die genannten An- triebsinittel in einem Zwischenpunkt der Priniärwieklung angeschlossen sind.
CH122157D 1926-09-10 1926-09-10 Apparat zur Erzeugung von Wechselstrom. CH122157A (de)

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