CH122186A - Verfahren zur Herstellung der schlaferzeugenden sek. Butyl-allylbarbitursäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung der schlaferzeugenden sek. Butyl-allylbarbitursäure.

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CH122186A
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J. D. Riedel Aktiengesellschaft
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Riedel J D Ag
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  Verfahren zur Herstellung der     schlaferzeugenden    sek.     Butyl-allylbarbitursäure.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  bildet ein Verfahren zur Herstellung der  schlaferzeugenden sek.     Butyl-allylbarbitur-          säure.     



  Es ist bekannt, dass solche     CC-disubsti-          tuierten        Barbitursäuren:,    in welchen ein       Methylenwasserstoff    aus dem     Malonsäure-          rest    durch einen ungesättigten Rest ersetzt  ist,     gute        Hypnotica    vorstellen.  



  Es wurde     nizn    gefunden,     da.ss    die schlaf  machende     Wirkung    derartiger     Barbitursäure-          derivate    weitgehend erhöht werden kann,  wenn das zweite Wasserstoffatom des He  thylenrestes durch eine Gruppe der Formel  
EMI0001.0018  
   ersetzt     wird,    in der     B1    und     R,2     zwei verschiedene Radikale darstellen, die       aliphatischen,    aromatischen oder     alizykli-          schen    Charakters sein können.

   Diese beiden  verschiedenen Reste     B1    und     R2    sind dann mit  dem     Barbitursäurerest    durch ein asymmetri  sches     Kohlenstoffatom    verbunden, und es  ist nicht unwahrscheinlich, dass diese Tat  sache bei der Erhöhung der schlafmachen-    den Wirkung eine Rolle spielt, Es ist durch  Versuche nachgewiesen worden, dass von den  möglichen     isomeren        Barbitursäurederivaten     einer bestimmten Zusammensetzung nur die  jenigen die hervorragende Steigerung der  schlafmachenden Wirkung zeigen, die dieses  asymmetrische     Kohlenstoffatom    besitzen,

   bei  denen     Rl    und     R2    also verschiedene Radikale  darstellen. Dies hat sich zum Beispiel beson  ders einleuchtend bei der     Barbitursäure    ge  zeigt, welche ausser der     Allylgruppe    an der       Methylengruppe    noch den sek.     Butylrest     enthält.

   Diese Verbindung zeigt die schlaf  machende Wirkung bereits in erheblich klei  neren Dosen als ihre beiden     Isomeren.    In  der gleichen Gewichtsmenge wie ihre     Iso-          meren    verabreicht, führt die Verbindung  mit dem asymmetrischen     Kohlenstoffatom          einen    um mehrere Stunden     verlängerteä     Schlaf herbei.

   Das vorliegende Verfahren  zur Darstellung der sek.     Butyl-allylba.rbitur-          säure    ist dadurch gekennzeichnet, dass man       Malonsäureester    durch Behandeln mit einem  sek.     Butylhalogenid    in den Mono -sek.     Butyl-          malonsäureester    überführt, auf diesen mit      Harnstoff und einem     Metallalkoholat    ein  wirkt und die hierbei entstandene     mono-          ,ubstituierte    sek.     Buty        lbarbitursätire    mit  einem     Allylhalogenid    behandelt.  



  In Verbindung mit     Antipyreticis,    wie  zum Beispiel     Dimethylaminophenazon,    stel  len die genannten Verbindungen ausgezeich  net wirksame     Analgetica    vor.  



  <I>Beispiel</I>  Es werden 69 Gewichtsteile Natrium,       69(1        Volumteile    absoluter Alkohol, 216     Gc-          wiehtsteile    sek.     Butylmalonsäurediäthylester     (erhalten durch Behandeln von     Malonsäure-          diäthylester    mit einem sch.     Butylhalogenid)     (Kp. 115 bis<B>110,</B> 12 mm;     D'    = 0,988)  und 90 Gewichtsteile Harnstoff aufeinander  einwirken gelassen.

   Aus dem zunächst ge  bildeten     Natriumsalz    wird durch Abdampfen  des Alkohol:, Lösen des     Riickstandes    in  <B>750</B>     Volumteilen    Wasser und     Übersättigung     mit 300     Volumteilen    Salzsäure (1,19) die  sek.     Butylbarbitursäure    ausgefällt, welche  aus     MVasser    umkristallisiert in silbrig     glän-          zenden    Blättchen vom     Fp.    194 bis 195         erhalten    wird.  



  184 Teile dieser Säuren werden in einer       I0    Teile     NaOH    enthaltenden verdünnten       --\- < itronlauge    gelöst. Zu der klaren Auflösung  gibt man 127 Teile     Allylbromid    und er  wärmt unter     gleichzeitigem    Rühren einige  Munden auf 55 bis<B>60'.</B>     Da,    in der Wärme  ölig ausgeschiedene Reaktionsprodukt er  starrt beim Erkalten zu einem festen weissen  Kristallkuchen, der unter wenig Wasser zer  rieben zu einem feinen Pulver zerfällt.

   Die  ses wird abgesaugt und mit Wasser     a.us-          2@cwaschen.    Die. in fast quantitativer Aus  beute erhaltene sek.     Butyl-allylbarbitursäure       zeigt nach dem     Umkristallisieren,    zum Bei  spiel aus Chloroform, den     Fp.    109 bis 110.  .  Sie ist in     Alkalien,        Alkohol,        Ither,,Aceton     schon in der Kälte leicht löslich, in Wasser,  Benzol, Chloroform     bei    leichtem Erwärmen  gut, in     Petrolätlier    auch in der Wärme kaum  löslich.

Claims (1)

  1. .PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung der schlaf erzeugenden sek. Butt' 1-allylbarbitiirsäure, dadurch gekennzeichnet, dass man 1Ialon- säureester durch Behandeln mit einem sek- Butylhalogenid in den -.,#lono -sek. Butyl- n;
    alonsäureester überführt, auf diesen mit Harnstoff und einem Metallalkoholat ein wirkt und die hierbei entstandene mono substituierte sek. Butvlb@irbitairsäure mit einem Allylhalogenid behandelt. Die sek. Btitv1- < < 11.-#-11>arbitursäure zeigt i@aeli dem Umliristalli.:it-ren den Fp. 109 bis 110;
    sie ist in Alkalien, Alkohol, Äther, Aceton schon in der Kälte leicht löslich, in Wasser, Benzol, Chloroform bei leichtem Erwärmen gut.<B>,</B> in Petrolätlier auch in der Wärme kaum löslich.
    Die sek. Butyl-all j-llrirbitursätire hat sich als wertvolles Schlafmittel erwiesen, welches die schlafmachende -\Virl@ung bereits in er lieblich kleineren Dosen als ihre beiden Iso- meren aufweist.
    In der "."leiclien Gewicht:,- menge wie ihre Isomeren verabreicht, führt die Verbindung mit dem asymmetrischen Kohlenstoffatoni einen um mehrere Stunden verlängerten Schlaf herbei.
CH122186D 1924-12-06 1925-11-26 Verfahren zur Herstellung der schlaferzeugenden sek. Butyl-allylbarbitursäure. CH122186A (de)

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