CH122532A - Apparat zum Feinstimmen der Saiten von Musikinstrumenten. - Google Patents

Apparat zum Feinstimmen der Saiten von Musikinstrumenten.

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CH122532A
CH122532A CH122532DA CH122532A CH 122532 A CH122532 A CH 122532A CH 122532D A CH122532D A CH 122532DA CH 122532 A CH122532 A CH 122532A
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CH
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tailpiece
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Walter Dr Kern
Kern Bruno
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Walter Dr Kern
Kern Bruno
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Description


  Apparat zum Feinstimmen der Saiten von     Musikinstrumenten.       Die Erfindung betrifft eine weitere Aus  gestaltung des Apparates zum Feinstimmen  der Saiten von Musikinstrumenten nach dem  Patentanspruch des Hauptpatentes. Die Er  findung bezweckt, einen     Feinstimmer    zu  schaffen, der neben den Vorteilen des Fein  stimmers gemäss dem Hauptpatent auch hin  sichtlich seiner Befestigung in der Ge  brauchslage vorteilhaft ausgebildet ist. Der  Erfindung gemäss wird dies .dadurch erreicht,  dass der Apparat     Verankerungsmittel    auf  weist, die geeignet sind, den Apparat gegen  Reaktionsbewegungen auf dem Saitenhalter  zu     fixieren,    ohne das Aufstecken     bezw.    Ab  nehmen des Apparates bei aufgespannter  Saite zu hindern.

    



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung veranschaulicht.       Fig.    1 zeigt den     Feinstimmer    in Ansicht,       Fig.    2 in einer Ansicht von einem Ende, und       Fig.    3 in einer Ansicht vom rückwärtigen  Ende;     Fig.    4 zeigt die     Tragplatte    des Fein  sommers in Draufsicht,     Fig.    5 den Hebel des       Feinstimmers    in Draufsicht;

   in     Fig.    6 ist die  Anordnung des     Feinstimmers    auf dem Sai-         tenhalter    und die Wirkungsweise des     Fein-          stimmers    veranschaulicht.  



  1 ist der Saitenhalter des Saiteninstru  mentes, 2 eine Stahlsaite, 3 der Steg des Sai  teninstrumentes und 5 der zweiarmige Hebel  des     Feinstimmers.    Der Hebelarm 5' trägt  die Stellschraube 6 und der Hebelarm 5"  weist den Druckfinger 8 auf. Der Hebelarm  5'     ist    kürzer wie der     Hebelarm    5". Hierdurch  wird bei Verwendung einer kürzeren Stell  schraube 6 der     Nachstimmbereich    ein grö  sserer.  



  Der Hebel 5 ist auf einem Tragstück 70  gelagert; dasselbe weist     Vera.nkerungsmittel     auf, die fähig sind, den Apparat gegen Re  lativbewegungen auf dem Saitenhalter zu  fixieren, ohne das Aufstecken     bezw.    Ab  nehmen des Apparates bei aufgespannter  Saite zu hindern. Das Tragstück liegt bei  dem gezeichneten Ausführungsbeispiel bei  auf dem Saitenhalter     aufgesetzten        Feinstiun,-          mer    auf der obern Seite des Saitenhalters    auf. Der Halt des Tragstückes auf dem Sai  tenhalter wird durch Verankerungen an der  Seite 2 und dem Saitenhalter 1 erzielt.

   Das      Tragstück besteht aus einer Tragplatte 70,  zum Beispiel aua Blech, die in der Mitte eine       Auskröpfung    71 nach oben besitzt. An den  Seitenrändern 72, 73 der     Tragplatte    sind  Lappen 74, 75 angeordnet; dieselben     bestellen          mil;    der Tragplatte aus einem Stück und sind  nach oben gebogen. Zwischen den Lappen  74,<B>7,5</B> ist der Hebel 5 mittelst     eines    Bolzens  7 7 drehbar gelagert.  



  Die Tragplatte 70 weist auf einer Seite  des Hebellagers eine Zunge 80 auf; dieselbe,  ist mit einer Rille 81 für die nachzustim  mende Saite 2 ausgestattet. Zwischen der  Zunge 80 und dem     ausgekröpften    Mittelteil  71 der Tragplatte ist ein einseitig offener  Einschnitt 83 vorgesehen, durch den bei auf  gebrachtem     Feinstimmer    die nachzustim  mende Saite 2 verläuft. Auf der andern  Seite des Hebellagers sind auf der Unterseite  der Tragplatte in ein Loch 88 des Saitenhal  ters eingreifende Lappen 86, 87     vorgesehen.     Diese Lappen 86, 8 7 sind nach abwärts  und schräg nach einwärts gebogen.

   Der rück  wärtige Endteil der Tragplatte bildet ein       Widerlager    für die Stellschraube 6, die sich  mit ihrem Ende auf diesen Teil der     Tr-ig-          platte    aufstützt. Der     Druckstützpunkt    der       Pressschraube    liegt zwischen den Lappen  86,<B>87.</B>  



  Die Tragplatte 70 mit der Zunge 80, den  Lagerlappen 74, 75 und den     Fixierungsla.p-          pen    86, 87 besteht aus einem Stück und kann  leicht durch Stanzen aus Blech in Massen  fabrikation hergestellt werden. Da die Lap  pen 74, 75 und 86, 87 an den äussern Rändern  der Tragplatte vorgesehen sind, können diese  Lappen leicht ihrem Zweck entsprechend ge  staltet werden; insbesondere können die La  gerplatten zur Erzielung einer kräftigen     He-.          bellagerung    lang und stark ausgebildet wer  den.  



  Der Hebel 5 besteht aus hochkantig ge  presstem Blech. Zwecks Erhaltung eines  kräftigen Druckfingers 8 und einer guten,  langen Lagerung für die Stellschraube 6 sind  die Enden des Hebels bei 90 und 91. umge  bogen.    Der     Feinstimmer    kann bei     aufgespannter     Saite auf dem Saitenhalter aufgesetzt und  von diesem abgenommen werden, ohne dass es  notwendig ist, die Saite abzuspannen.

   Beim  Aufsetzen des     Feinstimzucrs    wird wie folgt  vorgegangen:  Der     F'einstimmer    wird von oben oder von       vorn    längs der Saite auf dein     Saitenhalter     aufgebracht, und zwar derart, dass sich die  Zunge 80 zwischen der Saite 2 und den vor  der Leiste 25 liegenden Randteil des Saiten  halters einschiebt und die Lappen 85, 87 in  das     Quintenlocli    88 einschnappen. Die Trag  platte nimmt bei aufgesetztem     Feinstimmer     die aus     Fig.    4 und 6 ersichtliche Lage ein.

    Die nachzustimmende Saite ? verläuft durch  den Einschnitt 83 und in der Rille 81 über  die Zunge 80 und hält hierdurch den vordern  Teil des     Feinstimmers    fest. Der rückwärtige  Teil des     Feinstimmers    ist durch den Eingriff  der Lappen 86, 8 7 in     das        Quintenloch    88       fixiert.    Beim Drehen an der Stellschraube  biegt der nach abwärts sieh bewegende  Druckfinger 8 die Saite 2 durch.

   Der Gegen  druck der Saite auf den Druckfinger wird  durch den Hebel 5 und das Hebellager 74,  75, 77 auf die     Verankerungsmittel    80, 86,  87 übertragen, so dass einerseits die Zunge  fest gegen die die Zunge niederhaltende Saite       angepresst    wird, anderseits die Lappen 86,  87 in das     Quintenloch    88 hineingedruckt        -erden.     



  Der Hebel 5 ist     zweel@mässig    so angeord  net, dass er beim Aufsetzen des     Feinstimmers     mit     gelockerter    Stellschraube bereits einen       geringen        Drueh    auf die     Saite    2 ausübt. Hier  durch wird der     Feinstimmer    selbst bei ganz  gelockerter Stellschraube selbsttätig auf den  Saitenhalter gehalten.  



  Ebenso einfach     nie        das    Aufsetzen.     ist        a.ucli     das Abnehmen des     Feinsommers.    Nach dem  Herausheben der Lappen 86, 87 aus dem       Quintenloch    88 wird der     Feinstimmapparat     seitlich vom Saitenhalter     abgezogen.     



  Der     Feinstimmer    kann zufolge der be  schriebenen Bauart auch in den kleinsten Di  mensionen kräftig ausgebildet werden. Er  kann auf Saitenhaltern beliebiger Dicke und           beliebiger    Wölbung gleich gut fixiert wer  den. Der     Feinstimmer    sitzt ausserordentlich  fest am Seitenhalter und kann auch bei ge  lockerter Schraube von diesem nicht     ab-          f    a     llen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Apparat zum Feinstimmen der Saiten von Musikinstrumenten nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass der Apparat Verankerungsmittel auf weist, die geeignet sind, den Apparat gegen Relativbewegungen auf dem Saitenhalter zu fixieren, ohne das Aufstecken bezw. Abneh men des Apparates bei aufgespannter Saite zu hindern. <B>UNTERANSPRÜCHE:-1.</B> Feinstimmapparat nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Verankerungsmittel, die dazu bestimmt sind, bei auf den Sai tenhalter aufgeschobenem Apparat in ein Loch des Saitenhalters einzugreifen.
    ?. Feinstimmapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass diese Verankerungsmittel in der Höhe des Druckstützpunktes einer Pressschraube des Druckhebels angeordnet sind. 3. Feinstimmapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägei des Druckhebels aus einem auf dem Sai tenhalter aufzulegenden Tragstück be steht, das mit Verankerungsmitteln zum Verankern des Tragstückes an einer Saite und dem Saitenhalter ausgestattet ist.
    4. Feinstimmapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass das Tragstück aus einer Platte besteht; deren auf einer Seite des Hebellagers liegender Teil ein mit der Saite zusammenwirkendes Veränkerungs- mittel aufweist und an deren auf der an dern Seite des Hebellagers liegendem Teil mit dem Saitenhalter zusammenwirkende Verankerungsmittel angeordnet sind.
    5. Feinstimmapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das mit der Saite zu sammenwirkende Verankerungsmittel aus einer zwischen Saite und Saitenhalter ein schiebbaren Zunge besteht, über die bei aufgesetztem Feinsommer die nachzu stimmende Saite verläuft.
    6. Feinstimmapparat nach. Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Saiten halter zusammenwirkenden Verankerungs- mittel aus auf der Tragpatte angeordneten Erhöhungen bestehen, die dazu bestimmt sind, bei auf dem Saitenhalter aufgesetz tem Feinsommer in ein Loch des Saiten halters einzugreifen. 7. Feinstimmapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3, 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhöhungen aus am Rande der Tragplatte vorgesehenen, umgebogenen Lappen bestehen.
    B. Feinstimmapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Tragplatte in ihrem Mittelteil eine Auskröpfung besitzt, an welche unter Bildung eines Durchgangs schlitzes für die nachzustimmende Saite die Zunge angesschlossen ist.
CH122532D 1925-11-25 1926-10-04 Apparat zum Feinstimmen der Saiten von Musikinstrumenten. CH122532A (de)

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AT80526X 1926-05-08
CH113933T 1926-10-04

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CH122532D CH122532A (de) 1925-11-25 1926-10-04 Apparat zum Feinstimmen der Saiten von Musikinstrumenten.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4375180A (en) * 1980-09-25 1983-03-01 Scholz Donald T Automatic tuning device
US4426907A (en) 1981-09-10 1984-01-24 Scholz Donald T Automatic tuning device

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4375180A (en) * 1980-09-25 1983-03-01 Scholz Donald T Automatic tuning device
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