Aufschnittschneidemaschine mit einem Fleisch- und einem Auffangtisch. Die Erfindung bezieht sich .auf eine<B>Auf</B> - schnittschneiidem:aschine mit einem Fleisch- und einem Auffa. ngtis.ch.
Bei bekannten Maschinen dieser Art wird ausser dem Fleischtisch auch der Auffang tisch, und zwar in wechselnder Folge zum Fleischtisch, schnittweise verschoben und ist jeder Tisch mit einer eigenen Vorrichtung zur Regelung des Vorschubes entsprechend der Stärke der abzuschneidenden Scheiben ausgerüstet.
Eingrosser Nachteil dieser Ma schinen ist nun .darin zu erblicken, dass die gegenseitige Verstellung -der Tische ungleich ist, während für eine gute Aufschichtung der Scheiben auf dem Auffangtisch ein ge naues Zusammenarbeiten dieses Tisches mit dem Fleischtisch von grosser Bedeutung ist.
Es sind\ auch bereits Maschinen bekannt ge worden, bei denen beide Tische um einen glei chen Betrag verstellt werden, doch sind als dann die Tische derart gekuppelt, dass durch die Regelung des Fleischtisches die Bewegung des Auffangtisches beeinflusst wird.
Demgegenüber sind, zur Vermeidung der Nachteile dieser bekannten Ausführungs- arten, gemäss der Erfindung beide Tische un abhängig voneinander einstellbar und die Re gelung -des Vorschubes beider Tische erfolgt durch ein gemeins.aihes Bedienungsorgan.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh- rungsbeispiele von Aufschnittschneldemaschi- uen gemäss .der Erfindung dargestellt, und es ist:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Schneide maschine mit einer gemeinsamen, an dem Fleischtisch tragenden Schlitten angeordneten Regelvorrichtung für die beiden unabhängig voneinander sich bewegenden Tische, Fig. 2 eine Vorderansicht dieser Ma schine, und Fig. 3 eine Seitenansicht der Maschine gemäss der zweiten Ausführungsart, bei wel cher die Regelvorrichtung am Maschinen gestell befestigt ist.
Auf dem Gestell 1 der Maschine sind die Führungsbahnen 24, 24 für den hin- und her gehenden Schlitten 2 vorgesehen, auf wel chem der Fleischtisch 3 angeordnet ist, der in bekannter Weise in der Querrichtung zum scheibenförmigen Messer 4 vorgeschoben wer- den kann, um das auf ihm durch eine Klemme 7 befestigte Fleisch 25 mit. dem auf der lNTabe 6 aufgekeilten Kreismesser 4 in Berührung zu bringen.
Der Vorschub des Fleisches wird durch die Hauptwelle 5 beein flusst, die an einem Ende ein Handrad tmägt, während auf dem ,andern Ende die üblichen Antriebszahnräder befestigt sind. Die eigent liche Vorschubvorrichtung 8 bis 14 für den Fleischtisch ist von üblicher Bauart und braucht hier nicht näher erläutert zu werden.
Der Regelungsnocken 12 steht ,durch eine Stange 15 mit einem Quadrant 16 in Ver bindung, der in jede gewünschte Lage einge stellt werden kann, um den Vorschub des Fleischtisches und hierdurch die Dicke oder Stärke der abzutrennenden Scheiben ändern zu können.
Der Quadrant 16 ist an seiner Rückseite mit einer Verzahnung versehen, mit welcher eine federnde Sperrklinke 40, zwecks Verriegelung in der eingestellten Lage, zusammenarbeitet. An der Vorderseite der Maschine ist eine Spindel 20 gelagert, auf welcher eine Mutter 26 in der Längsrich tung verschiebbar angeordnet ist.
Die Mutter 26 ist durch ein Hebelgestänge 28, 29 mit dem Auffangtisch 33 derart verbunden, dass beim Drehen der Spindel 20 und bei der hier durch erfolgenden Längsverschiebung der Mutter 26 entlang der Spindel 20 der Tisch 33 parallel zu sich selbst angenähert in senk rechter Ebene verstellt wird. Durch eine Entkupplung der Mutter 26 kann der Auf fa bausch- 33 an jeder Stelle seiner Bewe- gungsbahn ausgelöst und nach jedem belie bigen Punkt dieser Bewegungsbahn zurück gebracht werden. An festen Punkten 30 und 31 des Maschinengestelles ist eine Parallel führung 32 für den Auffa.ngtiseh 33 ange bracht.
Das freie Ende der Spindel 20 trägt ein mit einer Sperrklinke 22 zusammenarbei- tendes Zahnrad 21. Die Sperrklinke 22 steht mit einem zweiarmigen, auf der Spindel 20 drehbar gelagerten Hebel 19 in Verbindung. Der längere Arm des Hebels 19 arbeitet mit einer Stange 18 zusammen, deren mit einer Verzahnung versehener Teil unter dem Ein fluss eines mit dem Schlitten 2 verbundenen Zahnrades 17 steht.
Das Zahnrad 17 sitzt auf der Welle des Quadranten 16, so dass bei einer Verstellung des Vorschubes des Fleisch- tisches mittelst des am hin- und hergehenden Schlitten 2 vorgesehenen, .durch .den Qua- dranten 16 gebildeten Bedienungsorganes auch der Vorschub des Auffangtisches um den gleichen Betrag vergrössert oder verklei nert wird.
Bei der in Fig. 3 veranschaulichten ab- geänderten Ausführungsform der Maschine sind ,die der Maschine nach Eig. 1 und 2 ent sprechenden Teile nach Möglichkeit mit dem gleichen Bezugszeichen belegt worden, so dass eine eingehende Besprechung sämtlicher Teile sich an dieser Stelle erübrigt-.
Die Maschine nach Fig. 3 hat gegenüber der nach Fig. 1 und 2, die zwecks Vornahme einer Einstellung zum Stillstand gebracht werden muss, den Vorteil, d.ass der Hub bei ,
der Tische währenddes Schneidens der Ware geändert werden kann. Das Bedienungsorgan ist bei der Maschine nach Fig. 3 zu diesem Zwecke an dem Maschinengestell befestigt. Der Antrieb des Obertisches ist im wesent lichen hier gleich dem der Maschine nach Fig. 1,
nur ist bei dieser Ausführungsform der bei der ersten Ausführungsform vorhan dene Regelungsnocken 12 fortgelassen. Die Regelung erfolgt hier .durch den mit Zähnen versehenen Teil 35, der durch das Zahnrad 3 7 verstellt werden kann, um den Fleischtisch 3 früher oder später anzutreiben. Der FleLch- tisch ist mit einem festen Anschlag 18 ver sehen, der mit dem doppelarmigen, um die Spindel 20 drehbaren Hebel 19,
39 z.usam- menarbeitet.. Eine mit dem Zahnraid. 3 7 käm- mendie Zahnstange 36 arbeitet mit dem Arm 39 des Doppelhebels 19, 39 zusammen. An dem Ende der Zahntange 36 ist zu diesem Zwecke ein mit dem Arm 39 des Hebels 19, 39 zusu.mmenwirkend,er Anschlag 38 vorge sehen.
Infolgedessen wird beim Drehen des Bedienungsorganes 34 nicht nur der Vor schub des Fleisehtisehes 3, sondern auch der des Auffangtisches 33 verstellt, und zwar aus dem einfachen Grunde, weil durch den Nu- schlag 38 der Hebel 19 früher oder später mit dem Anschlag 18 in Berührung gebnacht wird.
Bei Odem dargestellten Ausführungsbei spiel der Fig. 3 sind, beide Tische gerade vor geschoben worden. Auf beiden Spindeln 8 und 20 sind neben ,den Zahnrädern 9 bezw. 21 nicht gezeichnete Federn ,angeordnet, um die Klinken 10 bezw. 22 in ,die ursprüngliche Lage zurückzubringen.
Die Zahnstangen 35 und 36 sind mit Einkerbungen 41. versehen, die mit federnden, in der zugehörigen festen Führung für die Zahnstangen befestigten Sperrklinken 42 zusammen arbeiten, so dass jede Zahnstange 35 und 36 in jeder ge wünschten Lage verriegelt werden kann.
Schliesslich ist jede Spindel 8 und 20 an der jenigen Stelle, an welcher die Zahnräder 9 bezw. 21 vorgesehen sind, mit einem Bedie nungshebel ausgerüstet, so dass die Spindeln und hierdurch auch die Tische unabhängig voneinander bewegt werden können.