CH122695A - Fliehkraftbremsregler, insbesondere für Nummernschalter in Selbstanschlussfernsprechanlagen. - Google Patents

Fliehkraftbremsregler, insbesondere für Nummernschalter in Selbstanschlussfernsprechanlagen.

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CH122695A
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CH
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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      Fliehlirafthremsregler,    insbesondere für Nummernschalter in     Selbstanschluss-          fernsprechanlagen.       Die Erfindung betrifft einen Brems  regier, insbesondere für Nummernschalter in       Selbstanschlussfernsprechanlagen,    und zwar  einen Regler derjenigen Art, bei dem eine  Bremsung durch Fliehkräfte erzeugt wird,  welche     einen    Druck auf die Bremsfläche in  der Längsrichtung der Drehachse des Reglers  bewirken. Die Erfindung bezweckt, die Her  stellungskosten derartiger Bremsregler durch  Vereinfachung der Konstruktion herabzu  setzen, bei leichter Auswechselbarkeit der  einzelnen Teile und schnellem Ansprechen  des Reglers.  



       Erfindungsgemäss    wird dies insbesondere  dadurch erreicht,     dass    seine beweglichen  Bremskörper von einem fest mit der     Regler-          aohse        verbundenen    federnden Zwischenglied  getragen werden, derart, dass die Bremskör  per unter der Einwirkung der beweglichen       Schwungmassen    gegen eine fest angeordnete  Scheibe gepresst werden können.  



  Die Erfindung ist an zwei Ausführungs  beispielen näher beschrieben.         Abb.    1 ist eine     Seitenansicht    des     ersten     Beispiels des Reglers im eingebauten Zu  stande;       Abb.    2 zeigt den aus seinen Lagern ent  fernten Regler von oben gesehen ohne die  Gleitbahn, mit abgenommenem Träger für       .die    Bremskörper;       Abb.    3 ist     eine    Draufsicht auf diesen Trä  ger mit     seinen    Bremskörpern;       Abb.    4 zeigt einen Bremsregler der zwei  ten Ausführung in Vorderansicht, bei dem  der Lagerhalter für die Lagerbuchse mit Ge  winde versehen ist;

         Abb.    5 ist eine Draufsicht auf die fe  dernde Blechscheibe.  



  Die Drehachse des     Fliehkraftbremsreglers     ist auf der Zeichnung mit 1 bezeichnet, sie  ist mit der     Antriebsschnecke    2 versehen und  an ihren Enden drehbar gelagert. An dem  obern Lagerteil des Reglers ist zentrisch zur  Achse 1 eine zweckmässig rund ausgebildete  Scheibe 3 angeordnet, welche die Gleitbahn  für die Bremskörper des Reglers bildet. Die      Bremskörper bestehen aus zwei an einem  federnden Blech 4 befestigten Isolierstreifen  5. Das federnde Blech 4 ist mit zwei Aus  sparungen versehen und an seinem mittleren  Teil mit einem auf der Achse 1 aufgescho  benen Lagerstück 6 fest verbunden. Dieses  wird durch die Schraube 7 auf der     Achse    1  festgehalten.

   Unterhalb des Bleches 4 ist das       Lagerstück    6 mit einem an seinen Enden  hakenförmig gebogenen Teil 8 versehen. Die  Haken bilden die Lager für die zu beiden  Seiten- der Achse 1 angeordneten     Schwung-          massen    9. Diese sind zu diesem Zwecke an  ihrem obern abgesetzten Teil mit durchloch  ten     Ansätzen    10 versehen, durch welche in  dem an seinen Enden hakenförmigen Teil 8  des Lagerstückes 6 geführte Stifte 11     hin-          durchgreifen    und so die Gewichte 9 festhal  ten.

   Infolge dieser Anordnung sind die     Ge-          ,vichte    leicht lösbar zu beiden Seiten der  Achse 1 gelagert und legen sich mit ihrem  obern Rand gegen die untern Enden der     Iso-          lierstifte    5. Gesichert werden die Stifte 11  in ihren Lagern durch     das    Blech 4, indem  sich dieses von der     einen    Seite federnd da  gegen lehnt. Die Anordnung kann aber auch  so ausgebildet     werden"dass    die Haltestifte bei  entsprechender Länge sich mit ihren Enden  gegen die Ränder der Ausschnitte des     Ble-          ches    4 legen und dadurch in ihren Lagern  gehalten  erden.  



  In der Ruhelage des Reglers liegen die  beiden Gewichte 9 an dem Lagerteil 6 an.  Wird der Regler in Drehung versetzt, so ent  fernen sie sich jedoch unter der Wirkung der  bei der Drehung auftretenden Fliehkräfte  aus ihrer bisherigen Lage und machen eine  Drehbewegung um ihre Achsen 11 nach  aussen. Sie üben hierbei einen Druck auf die  Stifte 5 des Bleches 4 aus, was eine Durch  biegung dieses Bleches an seinen Enden zur  Folge hat. Die Stifte 5 kommen hierdurch  mit ihren obern Enden in Berührung mit der  Scheibe 3 und schleifen infolgedessen gegen  deren Unterfläche. Durch die hierbei er  zeugte Reibung der Stifte an der Gleitbahn  wird daher .die Antriebsbewegung entspre  ebend geregelt.

      Auf     Abb.    4 bezeichnet 101 die an beiden  Enden gelagerte Drehachse mit der Antriebs  schnecke 102 des Bremsreglers, 103 die       Bremsscheibe,        10.1    die federnde Blechscheibe,  105 die Bremsstifte, 106 die mittelst der  Schraube     10"t    auf der Drehachse befestigte       Lagermuffe,    109 die zu beiden Seiten der  Rehse 101 angeordneten     Schwungkörper    und  112 die in die     Bremsscheibe    103 einge  schraubte Lagerbuchse für die Drehachse.  



  Bei der im     ersten    Ausführungsbeispiel  beschriebenen Anordnung sind die beiden       Schwungkörper    an einem besonderen La.ger  stüek 8 angebracht, das mit der federnden  Blechscheibe 4 auf der Lagermuffe 6 be  festigt ist.  



  Ferner ist bei diesem Ausführungsbei  spiel der aus der Grundplatte     herausgebogene     Lappen 13, der als Lagerhalter für die La  gerbuchse 12 ausgebildet ist, ohne Gewinde.  Zur Sicherung der mit Gewinde versehenen  und in die Bremsscheibe eingeschraubten La  gerbuchse ist daher eine Mutter 14 erfor  derlich.  



  Wie die     Abb.    4 und 5 zeigen, sind hier  die beiden     Schwungkörper    109 unter Fortfall  eines besonderen Lagerstückes direkt an das  als federnde Scheibe ausgebildete     Tragstück-          104        zweckmässig    angebracht, wobei diese Be  festigungsmittel gleichzeitig zur Aufnahme  der Bremsstifte 105 ausgebildet. sein können.  Die Blechscheibe     10.1    ist ihrerseits auf eine  geeignete Weise, zum Beispiel durch Nieten,  auf der Lagermuffe     befestigt.    Diese Scheibe  ist, wie aus der     Abb.    5 ersichtlich, mit Aus  schnitten 115 versehen, um bei verhältnis  mässig kleinem Scheibenumfang eine grössere  Federung zu erzielen.

   Um ein besonderes  Befestigungsmittel für die Lagerbuchse zu  vermeiden, ist diese mit Gewinde versehen,  wodurch erreicht wird,     .dass    die mit Innen  gewinde versehene Bremsscheibe für die ein  geschraubte Lagerbuchse gleichzeitig als Ge  genmutter wirkt, und eine besondere Mutter       t.,     für die     Sicherung    der     Aehseneinstellung    da  her nicht. mehr erforderlich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: EMI0003.0002 Fliehluai'tbremsregler, <SEP> dessen <SEP> Fliehkräfte <tb> bei <SEP> der <SEP> Bremsung <SEP> einen <SEP> Druck <SEP> in <SEP> der <SEP> Längs iv <SEP> <B>--</B> <SEP> der <SEP> Drohachse <SEP> erzeugen, <SEP> insbeson r <SEP> <B> </B> <SEP> litun. <tb> deru <SEP> für <SEP> N <SEP> uminern <SEP> chalter <SEP> in <SEP> Selbstanschluss feru,preehanlagen, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <tb> dass <SEP> seine <SEP> beweglichen <SEP> Bremskörper <SEP> von einem fest mit der Reglerachse verbundenen federnden Zwischenglied getragen werden, derart, dass die Bremskörper unter der Ein- wirkungder bewegten Schwungmassen gegen eine fest angeordnete Scheibe gepresst werden können.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Fliehkraftbremsregler nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das die als Stifte ausgebildeten Bremskörper tragende federnde Zwischenglied parallel zur feststehenden Scheibe an dem Regler gelagert ist. 2. Fliehkraftbremsregler nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwungmassen unmittelbar auf die Bremsstifte einwirken, 3. Fliehkraftbremsregler nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenglied aus einem federnden Blech besteht, welches an seinen Enden die Bremsstifte trägt und an seinem mitt leren Teil mit einem Lagerteil verbun den ist, welcher auf der Drehachse des Reglers gelagert ist.
    4. Fliehkraftbremsregler nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Stifte zur Befestigung der Schwungmas- sen des Reglers an ihrem Lagerteil durch das federnde Blech gegen Herausfallen gesichert und nach Entfernung des Ble- ches leicht lösbar sind. 5. Fliehkraftbremsregler nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass Schwungkörper und Bremsstifte an einem gemeinsamen federnden Tragstück befestigt sind.
    6. Fliehkraftbremsregler nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das als kreisförmige federnde Blech scheibe ausgebildete Tragstück zwecks möglichst weitgehender Ausnutzung der für die Federlänge zur Verfügung ste henden Fläche mit Ausschnitten ver sehen ist. 7. Fliehkraftbremsregler nach Patentan spruch,dadurch gekennzeichnet, dass eine Lagerbuchse der Drehachse in einen La gerhalter und in die Bremsscheibe einge schraubt ist, um die Bremsscheibe gleich zeitig als Gegenmutter zur Sicherung der Einstellung der Drehachse zu benutzen.
CH122695D 1925-08-27 1926-08-02 Fliehkraftbremsregler, insbesondere für Nummernschalter in Selbstanschlussfernsprechanlagen. CH122695A (de)

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GB160726X 1926-07-16

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CH122695D CH122695A (de) 1925-08-27 1926-08-02 Fliehkraftbremsregler, insbesondere für Nummernschalter in Selbstanschlussfernsprechanlagen.

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