DE454276C - Fliehkraftbremsregler - Google Patents

Fliehkraftbremsregler

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Publication number
DE454276C
DE454276C DES71275D DES0071275D DE454276C DE 454276 C DE454276 C DE 454276C DE S71275 D DES71275 D DE S71275D DE S0071275 D DES0071275 D DE S0071275D DE 454276 C DE454276 C DE 454276C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
controller
centrifugal
pins
sheet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES71275D
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Grabe
Otto Rinkow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/30Devices which can set up and transmit only one digit at a time
    • H04M1/31Devices which can set up and transmit only one digit at a time by interrupting current to generate trains of pulses; by periodically opening and closing contacts to generate trains of pulses
    • H04M1/315Clutches; Spring assemblies; Speed regulators, e.g. centrifugal brakes
    • HELECTRICITY
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Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
3. JANUAR 1928
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 a3 GRUPPE
Siemens & Halske Akt-Ges. in Berlin-Siemensstadt*).
Fliehkraftbremsregler. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. August 1925 ab.
Die Erfindung betrifft einen Bremsregler, insbesondere für Nummernschalter in Selbstanschlußfernsprechanlagen, und zwar einen Regler derjenigen Art, bei dem eine Bremsung durch Fliehkräfte erzeugt wird, welche einen Druck auf die Bremsfläche in der Längsrichtung zur Drehachse .des Reglers bewirken. Die Erfindung bezweckt, die Herstellungskosten derartiger Bremsregler durch Vereinfachung der Konstruktion herabzusetzen bei leichter Auswechselbarkeit der einzelnen Teile und schnellem Ansprechen des Reglers.
Erfindungsgemäß wird dies insbesondere dadurch erreicht, daß seine beweglichen Bremskorper von einem fest mit der Reglerachse verbundenen federnden Zwischenglied getragen werden, welches die Bremskörper unter der Einwirkung der beweglichen Schwungmassen gegen eine fest angeordnete Scheibe preßt. Das Zwischenglied besteht zweckmäßig aus einem federnden Blech, welches an seinen Enden die Bremsstifte trägt und an seinem mittleren Teil auf der Drehachse des Reglers gelagert ist.
In einem Ausführungsbeispiel ist die Erfindung näher beschrieben.
Abb. ι ist eine Seitenansicht des Reglers in eingebautem Zustande.
Abb. 2 zeigt den aus seinen Lagern entfernten Regler von oben gesehen ohne die , Gleitbahn mit abgenommenem Träger für die Bremskörper.
Abb. 3 ist eine Draufsicht auf diesen Träger mit seinen Bremskörpern.
Die Drehachse des Fliehkraftbremsreglers ist auf der Zeichnung mit 1 bezeichnet, sie ist mit der Antriebsschnecke 2 versehen und an ihren Enden drehbar gelagert. An dem oberen Lagerteil des Reglers ist zentrisch zur Achse ι eine zweckmäßig rund ausgebildete Scheibe 3 angeordnet, welche die Gleitbahn für die Bremskörper des Reglers bildet. Die Bremskörper bestehen aus zwei an einem federnden Blech 4 befestigten Isolierstiften 5. Das federnde Blech 4 ist mit zwei Aussparungen versehen und an seinem mittleren Teil mit einem auf der Achse 1 aufgeschobenen Lagerstück 6 fest verbunden. Dieses wird durch die Schraube 7 auf der Achse 1 festgehalten. Unterhalb des Bleches 4 ist das Lagerstück 6 mit einem an seinen Enden hakenförmig gebogenen Teil 8 versehen. Die Haken bilden die Lager für die zu beiden Seiten der Achse 1 angeordneten Schwungmassen 9. Diese sind zu diesem Zweck an ihrem oberen abgesetzten Teil mit durchlochten Ansätzen 10 versehen, durch welche in den hakenförmigen Teil 8 des Lagerstückes 6 geführte Stifte 11 hindurchgreifen und so die Gewichte 9 festhalten. Infolge dieser Anordnung sind die Stifte leicht lösbar zu beiden
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Georg Grabe in Berlin-Nikolassee und Otto Rinkow in Berlin - Wannsee.
Seiten der Achse ι gelagert, und sie legen sich mit ihrem oberen Rande gegen die unteren Enden der Isolierstifte 5. Gesichert werden die Stifte 11 in ihren Lagern durch das Blech 4, indem sich dieses von der einen Seite federnd dagegenlehnt. Die Anordnung kann aber auch so ausgebildet werden, daß die Haltestifte bei entsprechender Länge durch die inneren Längsränder des Bleches 4 in ihren Lagern gehalten werden.
In der Ruhelage des Reglers liegen die beiden Gewichte 9 an dem Lagerteil 6 an. Wird der Regler in Drehung versetzt, so entfernen sie sich jedoch unter der Wirkung der bei der Drehung auftretenden Fliehkräfte aus ihrer bisherigen Lage und machen eine Drehbewegung um ihre Achsen 1 r nach außen. Sie üben hierbei einen Druck auf die Stifte 5 des Bleches 4 aus, was eine Durchbiegung
ao dieses Bleches an seinen Enden zur Folge hat. Die Stifte 5 kommen hierdurch mit ihren vorderen Enden in Berührung mit der Scheibe 3 und schleifen infolgedessen gegen deren Vorderfläche. Je nach der Größe der Antriebsbewegung des Reglers werden die Gewichte mehr oder weniger nach außen bewegt, es wird daher auch eine größere oder geringere Reibung an der Gleitbahn erzeugt und dadurch die Antriebsbewegung entsprechend geregelt.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Fliehkraftbremsregler, dessen Fliehkräfte bei der Bremsung einen Druck in der Längsrichtung der Drehachse erzeugen, insbesondere für Nummernschalter in Selbstanschlußfemsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß seine beweglichen Bremskörper (5) von· einem fest mit der Reglerachse (1) verbundenen federnden Zwischenglied (4) getragen werden, welches die Bremskörper (5) unter der Einwirkung der bewegten Schwungmassen (9) gegen eine fest angeordnete Scheibe (3) preßt.
2. Fliehkraftbremsregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das die als Stifte (5) ausgebildeten Bremskörper tragende federnde Zwischenglied (4) parallel zur feststehenden Scheibe an dem Regler gelagert ist.
3. Fliehkraftbremsregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwungmassen (9) unmittelbar auf die Bremsstifte (5) einwirken.
4. Fliehkraitbremsregler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenglied (4) aus einem federnden Blech besteht, welches an seinen Enden die Bremsstifte (5) trägt und an seinem mittleren Teil auf der Drehachse (1) des Reglers fest gelagert ist.
5. Fliehkraftbremsregler nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte (n) zur Befestigung der Schwungmassen (9) des Reglers an ihrem Lagerteil (6) durch das federnde Blech (4) gegen Herausfallen gesichert und nach Entfernung des Bleches leicht lösbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, geöruckt in der. reichsdruckerei.
DES71275D 1925-08-27 1925-08-27 Fliehkraftbremsregler Expired DE454276C (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES71275D DE454276C (de) 1925-08-27 1925-08-27 Fliehkraftbremsregler
DES75349D DE494780C (de) 1925-08-27 1926-07-16 Fliehkraftbremsregler, insbesondere fuer Nummernschalter in Selbstanschlussfernsprechanlagen
AT109091D AT109091B (de) 1925-08-27 1926-08-11 Fliehkraft-Bremsregler, insbesondere für Nummernschalter in Selbstanschluß-Fernsprechanlagen.

Applications Claiming Priority (1)

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DES71275D DE454276C (de) 1925-08-27 1925-08-27 Fliehkraftbremsregler

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DES71275D Expired DE454276C (de) 1925-08-27 1925-08-27 Fliehkraftbremsregler

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