CH122815A - Verfahren zur Herstellung eines Farblackes. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Farblackes.Info
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Verfahren zur Herstellung eines Farblaekes. Es ist bekannt, dass man Farblacke vor) vorzüglichen Eigenschaften erhält, wenn man basische Teerfarbstoffe, die auch saure Gruppen enthalten können, mit komplexen Wolfram- sä.uren, wie Phosphorwolframsäure, Silico- wolframsäure und dergleichen oder deren Salze behandelt.
Man hat ferner auch bereits derartige Farblacke hergestellt, indem man den Farbstoff statt mit den fertigen komplexen Wolframsäuren mit zur Bildung der komplexen Wolframsäuren befähigten Stoffen, z. B. Na triumphosphat und Natriumwolframat, gleich zeitig oder nacheinander in Gegenwart von Essigsäure behandelte. Die auf diese Weise erzeugten Farblacke zeigen jedoch im allge meinen keine guten Echtheitseigenschaften.
Es wurde nun gefunden, dass man bei der Behandlung vonMethylviolett(vergl. (1.Schultz, Farbstofftabellen, 6. Aufl., Bd. 1, S.167, Nr.
515) mit Verbindungen, die zur Bildung komplexer Wolframverbindungen befähigt sind, in Gegen wart von sauer wirkenden Verbindungen, deren Dissoziationsgrad grösser als der der Weinsäure ist, einen Farblack erhält, der eine violette Nuance von grosser Brillanz und vorzüglicher Echtheit besitzt, sich jedoch von dem aus Methylviolett in der oben erwähnten bekannten Weise erhaltenen Farblack chemisch nicht unterscheidet. Hierfür geeignete Säuren sind z. B.
Salzsäure, Schwefelsäure, auch in Form ihrer sauren Salze, Salpetersäure und organische Säuren, deren Dissoziationsgrad grösser als der der Weinsäure ist, wie Oxal- säure; Trichloressigsäure, Ameisensäure usw. Auch Gemische dieser Säuren miteinander oder mit andern Säuren oder Stoffen sind für die vorliegenden Zwecke gut geeignet.
Man kann die genannten Verbindungen und Säuren in beliebiger Reihenfolge nach einander der Farbstofflösung zusetzen; auch kann man sie vorher mischen und dann mit dieser Mischung die Fällung des Lackes be wirken. Die Mengen der Bildungskomponenten der komplexen Wolframverbindungen und der Säuren können in weiten Grenzen variiert werden. Die Bildung des Farblackes kann auch in Gegenwart der in der Farblack- industrie üblichen Substrate erfolgen. Ferner ist es oftmals von Vorteil, bei erhöhter Tem peratur zu arbeiten.
Das Verfahren gemäss der Erfindung bietet den Vorteil, dass man in besonders einfacher und wirtschaftlicher Weise unter Ersparung derIsolierungkomplexer Wolframverbindungen einen Farblack erhält, der eine sehr hohe Echtheit und Brillanz besitzt.
Beispiel 20 Gewichtsteile Schwerspat werden mit 10 Gewichtsteilen entwässertem Natriumsulfat, gelöst in 100 Volumteilen Wasser, angeteigt und hierauf mit 17 Gewichtsteilen kristalli siertem Chlorbarium, die in 170 Volumteilen Wasser gelöst sind, versetzt. Das so erhaltene Substrat aus Schwerspat und Blancfixe wird durch mehrmaliges Auffüllen mit Wasser ausgewaschen.
Zu diesem Substrat fügt man nacheinander die Lösungen von 0,5 Gewichtsteilen Methyl- violett B extra in 50 Volumteilen Wasser, 1(-x'ewichtsteil Natriumwolframat in 10 Volum- teilen Wasser, 0,25 Gewichtsteilen Natrium phosphat in 2,5 Volumteilen Wasser und zum Schluss 5 Volurnteile n-Salzsäure zu und er wärmt auf zirka 80 .
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines Farblackes durch Umsetzung von zur Bildung komplexer Wolframverbindur)gerr befähigten Stoffen und Methylviolett in Gegenwart sauer wirkender Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass man die zur Bildung komplexer VVolfram- verbindungen befähigten Stoffe und Methyl- violett in Gegenwart von solchen sauer wir kenden Verbindungen aufeinander einwirken lässt, deren Dissoziationsgrad grösser als der der Weinsäure ist.UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Grnsetzung in Gegenwart von Salzsäure erfolgt. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung in Gegenwart von Schwefelsäure erfolgt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung in Gegenwart von sauren schwefelsauren Salzen erfolgt. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung in Gegenwart von Salpetersäure erfolgt. 5.Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung in Gegenwart von organischen Säuren erfolgt, deren Dissoziationsgrad grösser als der der Weinsäure ist. 6. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung in Gegenwart von Ameisensäure erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE122815X | 1925-04-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH122815A true CH122815A (de) | 1927-10-01 |
Family
ID=5657525
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH122815D CH122815A (de) | 1925-04-11 | 1926-03-30 | Verfahren zur Herstellung eines Farblackes. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH122815A (de) |
-
1926
- 1926-03-30 CH CH122815D patent/CH122815A/de unknown
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