CH122979A - Verfahren zum Ausbessern schadhafter Strümpfe, Socken usw. - Google Patents
Verfahren zum Ausbessern schadhafter Strümpfe, Socken usw.Info
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Description
Verfahren zum Ausbessern schadhafter Strümpfe, Socken usw. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Ausbesserung schadhafter Strümpfe, Socken usw. Das Verfahren nach der Erfindung besteht darin, dass die schad hafte Stelle mittelst eines mit einer Kleb stoffschicht versehenen Flickens zugeklebt wird.
In den Fig. 1 bis 3 der Zeichnung ist das Verfahren beispielsweise in verschiedenen Stufen veranschaulicht; Fig. 4 zeigt eine Innenansicht von Fig. 3 auf die ausgebes serte Stelle.
Es bezeichnet 1 das auszubessernde Ar beitsstück, zum Beispiel einen Strumpf, des sen schadhafte Stelle 2 kreisrund ausge schnitten ist. 3 ist ein pilzförmiger Stopfer, der mit einem Stoffüberzug 4, zum Beispiel aus Flanell, versehen ist.
Bei der Ausübung des Ausbesserungs verfahrens wird der auszubessernde Strumpf umgekehrt, das heisst die Innenseite nach aussen gekehrt und .unter die schadhafte Stelle der Stopfer 3, 4 gehalten. Ein auf der einen Seite mit einer Schicht Klebstoff 6, der unter Anwendung von Hitze weich und klebrig wird, zum Beispiel'Guttapercha, ver- sehener Flicken, welcher bezüglich seiner Beschaffenheit und seiner Farbe dem zu re parierenden Strumpf gleich ist und hinsicht lich seiner Grösse das ausgeschnittene Loch 2 übertrifft, wird mit der präparierten Seite nach unten auf den Strumpf gelegt, so dass er die Lochränder gleichmässig überdeckt.
Hierauf wird der Flicken mit einem heissen Plätteisen fest auf den Strumpf und den Stopfer gedrückt. Durch die Hitze wird der Klebstoff des Flickens weich und klebrig und verbindet den letzteren fest mit dem Strumpf. Die Klebstoffschicht innerhalb des Strumpfloches 2 wird auf den darunter be findlichen Stopfpilz übertragen, indem der letztere, solange der Klebstoff warm -und weich ist, aus dem Strumpf herausgezogen wird. Der Klebstoff haftet am Flanellüber- zug des Stopfpilzes fest, so dass der Flicken auf der Fläche 7 vom Klebstoff befreit wird und nach dem Umkehren des Strumpfes auf der freiliegenden Aussenseite des Flickens kein Klebstoff sichtbar ist.
Nach dem beschriebenen Verfahren lassen sich schadhafte Stellen jeglicher Grösse in Strümpfen, Socken usw. sauber und schnell und vor allem haltbar ausbessern. Gerade letzteres ist hervorzuheben, da beim gewöhn lichen Stopfen eines Loches stets um die ge stopfte Stelle herum leicht neue Löcher ent stehen, weil die angrenzenden Stellen mei stens geschwächt sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Ausbessern schadhafter Strümpfe, Socken usw., dadurch gekenn zeichnet, dass die schadhafte Stelle mittelst eines mit einer Klebstoffschicht überzogenen Flickens zugeklebt wird.UNTERANSPRUCH: Verfahren zum Ausbessern schadhafter Strümpfe nach Pätentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der mit einer Klebstoff schicht, die unter Anwendung von Hitze weich und klebrig wird, versehene Flicken auf die innere Seite der die schadhafte Stelle umgrenzenden Ränder des umgekehrten Strumpfes mittelst eines heissen Plätteisens aufgedrückt wird, wobei zur Entfernung des Klebstoffes innerhalb der schadhaften Stelle eine in den Strumpf eingeführte, mit einem Tuch überzogene Unterlage verwendet wird, die vor dem Erstarren der Klebstoffsehieht zwecks Entfernung derselben vom Flicken abgezogen wird.
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| CH122979T | 1926-10-20 |
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| CH122979D CH122979A (de) | 1926-10-20 | 1926-10-20 | Verfahren zum Ausbessern schadhafter Strümpfe, Socken usw. |
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| CH (1) | CH122979A (de) |
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1926
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