CH122979A - Verfahren zum Ausbessern schadhafter Strümpfe, Socken usw. - Google Patents

Verfahren zum Ausbessern schadhafter Strümpfe, Socken usw.

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CH122979A
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H27/00Mending garments by adhesives or adhesive patches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Socks And Pantyhose (AREA)

Description


  Verfahren zum     Ausbessern    schadhafter Strümpfe, Socken usw.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  ein Verfahren zur Ausbesserung schadhafter  Strümpfe, Socken usw. Das Verfahren nach  der Erfindung besteht darin, dass die schad  hafte Stelle mittelst eines mit einer Kleb  stoffschicht versehenen Flickens zugeklebt  wird.  



  In den     Fig.    1 bis 3 der Zeichnung ist das  Verfahren beispielsweise in verschiedenen  Stufen veranschaulicht;     Fig.    4 zeigt eine  Innenansicht von     Fig.    3 auf die ausgebes  serte Stelle.  



  Es bezeichnet 1 das auszubessernde Ar  beitsstück, zum Beispiel einen Strumpf, des  sen schadhafte Stelle 2 kreisrund ausge  schnitten ist. 3 ist ein pilzförmiger Stopfer,  der mit einem Stoffüberzug 4, zum Beispiel  aus Flanell, versehen ist.  



  Bei der Ausübung des Ausbesserungs  verfahrens wird der auszubessernde Strumpf  umgekehrt, das heisst die     Innenseite    nach  aussen gekehrt und .unter die schadhafte  Stelle der Stopfer 3, 4 gehalten. Ein auf der  einen Seite mit einer     Schicht    Klebstoff 6,    der unter Anwendung von Hitze weich und  klebrig wird, zum     Beispiel'Guttapercha,        ver-          sehener    Flicken, welcher bezüglich seiner  Beschaffenheit und seiner Farbe dem zu re  parierenden Strumpf gleich ist und hinsicht  lich seiner Grösse das ausgeschnittene Loch 2  übertrifft, wird mit der präparierten Seite  nach unten auf den Strumpf gelegt, so dass  er die Lochränder gleichmässig überdeckt.

    Hierauf wird der Flicken mit einem heissen  Plätteisen fest auf den Strumpf und den  Stopfer gedrückt. Durch die Hitze wird der  Klebstoff des Flickens weich und klebrig  und verbindet den letzteren fest mit dem  Strumpf. Die     Klebstoffschicht    innerhalb des  Strumpfloches 2 wird auf den darunter be  findlichen Stopfpilz übertragen, indem der  letztere, solange der Klebstoff warm -und  weich ist, aus dem Strumpf herausgezogen  wird. Der Klebstoff haftet am     Flanellüber-          zug    des Stopfpilzes fest, so dass der Flicken  auf der Fläche 7 vom Klebstoff befreit wird  und nach dem Umkehren des Strumpfes auf  der freiliegenden Aussenseite des Flickens  kein Klebstoff sichtbar ist.

        Nach dem beschriebenen Verfahren lassen  sich schadhafte Stellen jeglicher Grösse in  Strümpfen, Socken usw. sauber und schnell  und vor allem haltbar ausbessern. Gerade  letzteres ist hervorzuheben, da beim gewöhn  lichen Stopfen eines Loches stets um die ge  stopfte Stelle herum leicht neue Löcher ent  stehen, weil die angrenzenden Stellen mei  stens geschwächt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Ausbessern schadhafter Strümpfe, Socken usw., dadurch gekenn zeichnet, dass die schadhafte Stelle mittelst eines mit einer Klebstoffschicht überzogenen Flickens zugeklebt wird.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren zum Ausbessern schadhafter Strümpfe nach Pätentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der mit einer Klebstoff schicht, die unter Anwendung von Hitze weich und klebrig wird, versehene Flicken auf die innere Seite der die schadhafte Stelle umgrenzenden Ränder des umgekehrten Strumpfes mittelst eines heissen Plätteisens aufgedrückt wird, wobei zur Entfernung des Klebstoffes innerhalb der schadhaften Stelle eine in den Strumpf eingeführte, mit einem Tuch überzogene Unterlage verwendet wird, die vor dem Erstarren der Klebstoffsehieht zwecks Entfernung derselben vom Flicken abgezogen wird.
CH122979D 1926-10-20 1926-10-20 Verfahren zum Ausbessern schadhafter Strümpfe, Socken usw. CH122979A (de)

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