CH123022A - Verfahren zur Konservierung von Holz. - Google Patents
Verfahren zur Konservierung von Holz.Info
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Description
Verfahren zur Konservierung von Holz. Zur Holzkonservierung werden Q,ueck- silbersublimat, Kupfervitriol, Chlorzink, Fluoride, Phenole, Nitrophenole bezw. die Salze der letzteren usw. verwendet. Bekanntlich dringen die Lösungen der Konservierungsmittel bei der Imprägnierung sehr schwer in das Holz ein, so dass selbst nach einer mehrtägigen Einwirkung bloss die Oberflächenschichten imprägniert sind. Aus diesem Grunde wurde das soge nannte pneumatische Verfahren vorgeschla gen, bei dem nach Einbringen des Holzes in das Imprägniergefäss, zum Beispiel in einen eisernen Zylinder, zunächst die Luft herausgepumpt, dann die Imprägnierlösung in das Gefäss eingelassen und unter einem Drucke von mehreren Atmosphären in das Holz eingepresst wird, bis das Holz durch imprägniert ist. Aber auch dieses Verfahren erfordert eine lange Zeit und bringt einen bedeutenden Verbrauch an Imprägniermittel mit sich. Es wurde nun gefunden, dass dieses Ver fahren in bezug auf den Zeit- und Chemi kalienaufwand bedeutend verbessert wird, wenn man auf das Holz, nachdem es in den Kessel eingebracht und der letztere eva kuiert ist, zunächst unter Druck eine ver dünnte Lösung eines Konservierungsmittels, welche infolge ihrer geringen Viskosität mit Leichtigkeit bis in das Holzinnere ein dringt und genügend Konservierungsmittel 'enthält, um das Holzinnere vor Zerstörung zu schützen, einwirken läss't, und hierauf nach abermaliger Evakuierung eine konzen trierte Lösung eines Konservierungsmittels, welche in die Oberflächenschichten ein dringt und genügend Konservierungsmittel enthält; um diese Schichten vor Zerstörung zu schützen, wieder unter Druck einwirken lässt. Durch die Behandlung mit der ver dünnten Lösung werden die Holzzellen wahr scheinlich etwas aufgeschlossen, so dass die konzentrierte Lösung hierauf leichter in das Holz eindringt. Da die schwache Lösung für die Konservierung des Holzinnern ausreicht, so können mit der starken Lösung auch bloss die Aussenschichten des Holzes imprägniert werden, die den zerstörenden Einflüssen am meisten ausgesetzt sind. Ein Ausführungsbeispiel einer zur Aus führung des Verfahrens gemäss der Erfin- Jung geeigneten Vorrichtung ist auf der bei liegenden Zeichnung im Grundriss schema tisch dargestellt. Das Verfahren kann in dieser Vorrichtung beispielsweise wie folgt ausgeführt werden: Das zu imprägnierende Holz wird in die Kessel 5 eingeschoben (auf der Zeich nung ist bloss ein einziges Kesselpaar dar gestellt), worauf man die Kesseldeckel und alle Leitungen, bis auf die Rohrleitung 22, welche mit einer Luftpumpe verbunden ist, schliesst. Man erzeugt dann mit Hilfe der Luftpumpe in den Kesseln etwa 30 Minuten lang Unterdruck und öffnet hierauf die Ventile 35' der Leitung 15', durch wel che verdünnte Imprägnierungsflüssigkeit aus dem Reservoir 33 in den Unterteil der Kes sel einfliesst. Das Reservoir 33 enthält eine Lösung von 350 gr Sublimat in 300 Liter Wasser. Sodann werden wieder alle Ventile geschlossen und die Verbindung mit der Kompressorleitung 21 geöffnet. Der Kessel inhalt wird ungefähr eine halbe Stunde unter Druck gehalten, worauf durch Öff nung der Ventile 35' die verdünnte Lösung durch die Rohrleitung 15' wieder in das zu gehörige Reservoir 33 zurückgedrückt wird und die Kompressorleitung 21 und die zur Leitung 15' gehörigen Ventile geschlossen werden. Die Luftpumpe (Leitung 22) wird von neuem 30 bis 45 Minuten laufen gelassen, dann wird die den Imprägnierkessel mit dem zweiten Sammelbehälter 64 für die stärkere Flüssigkeit, zum Beispiel ebenfalls eine Sublimatlösung (650 gr Quecksilber sublimat auf 300 Liter Wasser) verbindende Rohrleitung 15" durch Ventile 35" geöffnet und die stärkere Lösung in den Imprägnier kessel eingeführt, damit dieselbe die Ober flächenschichten des Holzes (Stangen, Eisen bahnschwellen und dergleichen) gehörig durchtränkt. Durch die Wirkung des Va kuums und der ersten Lösung werden die Holzzellen etwas aufgeschlossen, so dass die starke Lösung in das Holz besser eindringen kann. Nach Füllun- des Kessels durch die starke Lösung wird die Luftpumpe abge stellt und durch Offnen der Rohrleitung zu den Druckkesseln (Druckluftleitung 21) wird auf das Holz ein Druck von etwa 3 bis 7 Atmosphären, je nach der Holzdicke, einwirken gelassen, damit das Holz gehörig durchimprägniert wird, was etwa. 30 Mi nuten dauert. Dann wird durch die Lei tung 27 ein 'teil des Druckes abgelassen und der restliche Druck zum Herausdrücken der Flüssigkeit in den Sammelbehälter 64 für die starke Lösung verwendet. Das Holz wird dann herausgenommen. Zu den Kes seln gehören noch Reserveleitungen 20 und 80, welche auch zum Anbringen von Mano metern und andern Druckinstrumenten die nen können. Die Kessel sind auch unterein ander durch ein Röhrensystem verbunden und tragen Überlaufrohre 15.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Konservierung von Holz, dadurch gekennzeichnet, dass das Holz in einen Kessel eingebracht und in dem Kessel Unterdruck erzeugt wird, dann eine ver dünnte Lösung eines Konservierungsmittels, welche das Holz leicht durchdringt und ge nügend Konservierungsmittel enthält, um das Holzinnere vor Zerstörung zu schützen, auf das Holz unter Überdruck einwirken gelassen wird und hierauf nach abermaliger Evakuierung eine konzentriertere Lösung eines Konservierungsmittels, welche in die Oberflächenschichl:en des Holzes eindringt und genügend Konservierungsmittel enthält, um diese Schichten vor Zerstörung zu schüt zen, wieder unter Überdruck auf das Holz einwirken gelassen wird.
Applications Claiming Priority (1)
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