CH261457A - Verfahren zum Behandeln von Feuerwehrschläuchen und nach diesem Verfahren behandelter Feuerwehrschlauch. - Google Patents

Verfahren zum Behandeln von Feuerwehrschläuchen und nach diesem Verfahren behandelter Feuerwehrschlauch.

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CH261457A
CH261457A CH261457DA CH261457A CH 261457 A CH261457 A CH 261457A CH 261457D A CH261457D A CH 261457DA CH 261457 A CH261457 A CH 261457A
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fire hoses
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    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B5/00Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
    • D06B5/12Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length
    • D06B5/24Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length through articles, e.g. stockings
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M13/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M13/02Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with hydrocarbons

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Description


  Verfahren zum Behandeln von Feuerwehrschläuchen und nach diesem Verfahren  behandelter Feuerwehrschlauch.    Es ist bereits ein Verfahren patentiert  (Schweizer Patent Nr.     2124g3),    nach welchem  trockene     Feuerwehr-Hanfschläuclie    mit einer       gummiartigen    Flüssigkeit von innen Heraus       imprägniert        niid    damit     wasserdielit    gemacht  werden.  



  Bei dein Verfahren gemäss vorliegender  Erfindung hingegen werden die Feuerwehr  schläuche vorerst mit einer Lösung imprä  gniert, welche die     Feuerwehrsehläuclie    was  serabstossend macht und sie gegen Fäulnis  schützt, worauf diese     Schläuche        finit    einer ein  Abdichtungsmittel enthaltenden Flüssigkeit  gefüllt werden, welche in die Poren und in  allfällige     Öffnungen,    z. B. Risse, im Schlauch  eindringt und nach einiger Zeit wieder ent  leert werden,     wodurch    die Feuerwehrschläu  che nach dein Trocknen wasserdicht werden.

    Der nach diesem Verfahren abgedichtete       Feuerwehrschlaueli    kennzeichnet sich durch  eine     Imprägnierung,    die wasserabstossend  wirkt und gegen Fäulnis schützt, und der im  Innern eine     Sehiclit    aufweist, welche den  Feuerwehrschlauch abdichtet.  



  Mit     nachfolgendem    Beispiel wird gezeigt,  wie das Verfahren der vorliegenden Erfin  dung praktisch ausgeführt werden kann.  



  Der zu behandelnde Feuerwehrschlauch  aus     Hanfgewebe    wird in ein Imprägnierbad  gelegt, das mit einer     paraffinhaltigen    Lösung  gefüllt ist. Diese dringt in die Poren des Ge  webes. Nach einiger Zeit wird der Schlauch  aus dein Bad herausgenommen. Derselbe ist    durch diese Imprägnierung wasserabstossend  geworden und ist gleichzeitig gegen Fäulnis  besser     gesehfitzt.    Der Feuerwehrschlauch wird       sodann    aufgehängt,     am.    untern Ende ver  schlossen und mit einer     kautschukhaltigen          Flüssigkeit,    z. B.     vulkanisierbarem    Kautschuk  milch,     sogen.     Latex , gefüllt.

   Diese Flüssig  keit dringt ebenfalls in die Poren des Hanf  schlauches, durch kleine Öffnungen, Risse  hindurch und erstarrt an den Stellen, an wel  chen sie durch dieselben mit Luft in Berüh  rung kommt.  



  Dadurch werden die Öffnungen, Risse  verschlossen. Es entstehen so an den vorher  undichten Stellen verstärkte Kautschukschich  ten. Daraufhin wird der Schlauch entleert.  Man lässt ihn vollständig trocknen. Sodann  schüttet man von oben her     Talkum-Streupul-          ver    in den Schlauch.  



  Ein so behandelter Feuerwehrschlauch  zeichnet sich durch grosse Haltbarkeit aus.  Weil das     Hanfgewebe    wasserabstossend ge  macht ist, kann dasselbe nicht von aussen her  durchnässt werden; das Gewebe kann somit  weniger in Fäulnis übergehen. Die unbehan  delten Feuerwehrschläuche können,     wenxi     durchnässt, im Winter einfrieren     und    da  durch Schaden nehmen. Der Feuerwehr  sehlauch nach der vorliegenden Erfindung  kann nicht einfrieren.  



  Durch die     Behandlung    der Innenwand  der Feuerwehrschläuche mit der     kautschuk-          haltigen    Flüssigkeit wird diese Innenwand      glatt. Eine solche Wandung bietet dem durch  fliessenden Wasser weniger Reibungswider  stand; es geht daher im Schlauch weniger  Druck verloren; die Reichweite des Wasser  strahls ist grösser; die     Leistung    ist höher.  



  Nach dein vorliegenden Verfahren können  nicht nur     Hanfschläuche,    sondern auch  Schläuche aus Flachs,     Baiunwolle,        Ramie    und  Lederschläuche verbessert werden.

Claims (1)

  1. PATEI@TTANSPRü CHE I. Verfahren mm. Behandeln von Feuer wehrschläuchen, dadurch gekennzeichnet, dass diese vorerst mit einer Lösung imprägniert werden, welche die Feuerwehrschläuche was serabstossend macht und sie gegen Fäulnis schützt, worauf diese Schläuche mit einer ein Abdichtungsmittel enthaltenden Flüssigkeit gefüllt werden, welche in die Poren und in allfällige öffnungen eindringt und nach eini ger Zeit wieder entleert werden,
    wodurch die Schläuche nach dem Trocknen wasserdicht werden. II. Feuerwehrschlauch, der nach dem Ver fahren gemäss Patentanspruch I behandelt wurde, dadurch gekennzeichnet, dass der Feuerwehrschlauch eine Imprägnierung be sitzt, die wasserabstossend wirkt und gegen Fäulnis schützt und im Innern eine Schicht aufweist, welche den Feuerwehrschlauch ab dichtet. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zur Imprägnie rung der Feuerwehrschläuche paraffinhaltige Lösungen verwendet werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zum Abdichten der Feuerwehrschläuche vulkanisierbare kau- tschukhaltige Flüssigkeiten verwendet werden. 3. Feuerwehrschlauch nach Patentan spruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch mit einer paraffinhaltigen Masse imprägniert ist, damit er wasserabstossend wirkt und gegen Fäulnis geschützt ist.
    4. Feuerwehrschlauch nach Patentan spruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch im Innern eine Schicht aus einer vulkanisierbaren, kautschilkhaltigen Masse besitzt, welche den Schlauch wasserdicht macht.
CH261457D 1947-05-09 1947-05-09 Verfahren zum Behandeln von Feuerwehrschläuchen und nach diesem Verfahren behandelter Feuerwehrschlauch. CH261457A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1129968B (de) * 1958-12-12 1962-05-24 Tutzschke Fa Frithjof Stoffschlauch fuer Feuchtduktor- und Wischwalzen, insbesondere bei Druckereimaschinen
DE1147448B (de) * 1955-06-03 1963-04-18 Ver Textiel En Oliefabrieken A Schlauch, insbesondere Feuerwehrschlauch, und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1210636B (de) * 1962-08-16 1966-02-10 Angus George Co Ltd Feuerwehrschlauch

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1147448B (de) * 1955-06-03 1963-04-18 Ver Textiel En Oliefabrieken A Schlauch, insbesondere Feuerwehrschlauch, und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1129968B (de) * 1958-12-12 1962-05-24 Tutzschke Fa Frithjof Stoffschlauch fuer Feuchtduktor- und Wischwalzen, insbesondere bei Druckereimaschinen
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