CH123027A - Schraubensicherung, insbesondere für Verschraubungen von Eisenbahnschienen. - Google Patents
Schraubensicherung, insbesondere für Verschraubungen von Eisenbahnschienen.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B39/00—Locking of screws, bolts or nuts
- F16B39/02—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place after screwing down
- F16B39/04—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place after screwing down with a member penetrating the screw-threaded surface of at least one part, e.g. a pin, a wedge, cotter-pin, screw
- F16B39/06—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place after screwing down with a member penetrating the screw-threaded surface of at least one part, e.g. a pin, a wedge, cotter-pin, screw with a pin or staple parallel to the bolt axis
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Description
Schraubensicherung, insbesondere für Verschraubungen von Eisenbahnschienen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Schraubensicherung, insbesondere für Ver schraubungen von Eisenbahnschienen.
Die bisher bekannt gewordenen Schrau bensicherungen hindern nicht ein schnelles Lösen der Sicherung von unbefugter Hand und Abschrauben der Muttern.
Schraubensicherungen, die durch Klem- mung oder Sperrung das Losewerden von Schraubenmuttern verhindern und teils durch Splinte, kegelförmige Anläufe, teils durch Gegenmuttern, radiale Stellschrauben, quer liegende Stifte, Splintkeile, über die Mutter gesteckte Bügel, aufgebogene Unterlagschei- ben oder nebenliegende Sperrklötzchen ge bildet werden, sind vielfach bekannt.
Gelegentlich hat man auch schon Schrau benmuttern dadurch gesichert, dass in ein nachträglich in das Bolzen- und Muttern gewinde achsial eingebohrtes Gewindeloch eine achsiale Sicherungsschraube eingeschraubt wurde, die ein Lösen verhinderte. Diese Aus führung hat den Nachteil, dass selbst, wenn die Mutter nachträglich vernietet wird, ein Lösen der Schraube doch möglich ist, wenn man die etwa vernietete Sicherungsschraube etwas abfeilt. Derartige Schraubensicherungen lassen sich also in verhältnismässig kurzer Zeit auch von unbefugter Hand wieder lösen.
Der Erfindungsgegenstand ist eine Schrau bensicherung, bei der eine Lösung der Mutter schwierig und zeitraubend, beispielsweise nur nach vollständigem Wegfeilen der Mutter möglich ist.
Die Erfindung besteht darin, dass die Schraubenmutter mit mindestens einer ach- sial liegenden, kantigen Aussparung versehen ist, in die ein keilförmiger, nicht über die Mutter vorstehender, flacher, eckigen Quer schnitt besitzender Sicherungsstift eingeschla gen ist, der ein Abdrehen der Mutter ver hindert.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeich nung in mehreren beispielsweisen Ausfüh rungsformen veranschaulicht, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Ansicht einer Schraube mit gesicherter Gegenmutter, teilweise im Schnitt; Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsform teilweise im Schnitt; Fig. 3, 4 und 5 zeigen andere Ausfüh rungsformen der Sicherung im Grundriss.
Die zu sichernde Mutter a des Schrauben bolzens b ist mit einer oder mehreren in ach sialer Richtung verlaufenden kantigen Aus sparungen c versehen, in die nach unten keilförmig zulaufende, flache, eckigen Quer schnitt besitzende Sicherungsstifte d einge schlagen sind. Diese Stifte d liegen mit ihrer obern Kante di bündig mit der Mutter, stehen also über diese nicht vor und sind hier zweck mässig vernietet. .
Aus dem Beispiel der Fig. 2 ist ersicht lich, dass der flache Sicherungsstift d, der, wie aus Abb. 1 ersichtlich ist, nach unten zu dünner wird, auch in der Querrichtung nach unten konisch zulaufen kann.
Der in der Mutteraussparung sitzende Stift bewirkt an sich nicht nur ein Festkei len der Mutter auf dem ganzen Gewinde umfang, sondern auch eine Klemmung, so dass ein Abdrehen der Mutter ohne Entfer nung des Stiftes unmöglich ist. Ist der Stift ausserdem aus stahlhartem Material und die Schraube aus Schmiedeeisen, so wird beim Einschlagen des Stiftes das Gewinde breit gedrückt und dadurch die Sicherung gegen absichtliches, unbefugtes Entfernen der Mut ter erhöht.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist ferner gezeigt, dass die Aussparung c der Mutter nach unten begrenzt sein kann, so dass das Mutterfleisch ai unten stehen bleibt. Da durch wird ein Zurückschlagen des einge schlagenen Sicherungsstiftes nach oben ver hindert. Die Mutter a kann als Gegenmutter für die Anzugmutter e dienen, also erst nach Anziehen der Mutter e gesichert werden.
Bei der Ausführung nach Abb. 3 ist ge zeigt, dass der Sicherungsstift an der Ge windefläche d2 des Schraubenbolzens bogen förmig, der Bolzenform angepasst, abgerundet sein kann.
In Fig. 4 ist veranschaulicht, dass even tuell auch der Bolzen b mit einer achsialen Aussparung f versehen sein kann, in die der Sicherungsstift eingreift. Fig. 5 zeigt, dass der Sicherungsstift d mit einer Ausrundung g und vorstehenden Seiten kanten h, die sich beim Drehen der Mutter in das Gewinde einfressen, versehen sein kann. Hierbei wird eine günstige Klemmung des keilförmigen Sicherungsstiftes in der Mut teraussparung beim Drehen bewirkt, indem sich die Stiftkanten in die Aussparungskan- ten einklemmen.
Fig. 6 zeigt, dass ein so ausgebildeter Si cherungsstift d auch noch mit mittleren, scharfkantigen Ansätzen i versehen sein kann, die sich beim Einschlagen in die Gewinde gänge eindrücken.
Bei den verschiedenen Ausführungen ist gezeigt, dass die gesicherte, als Gegenmutter dienende Mutter a. kleiner als die Anzugs mutter e ausgeführt sein kann, so dass man die Anzugsmutter mit Steckschlüsseln verstel len kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schraubensicherung, insbesondere für Ver schraubungen von Eisenbahnschienen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenmutter mit mindestens einer achsial liegenden, kantigen Aussparung versehen ist, in die ein keilför miger, mindestens einerends mit der Mutter oberfläche bündigliegender, flacher, eckigen Querschnitt besitzender Stift eingeschlagen ist, der ein Abdrehen der Mutter verhütet. UNTERANSPRü CHE 1. Schraubensicherung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausspa rung nicht durch die ganze Mutter hin durchgeht, um ein Zurückschlagen des Sicherungsstiftes zu verhindern.2. Schraubensicherung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Aussparung und der Stift ihrer Länge nach in zwei Richtungen verjüngt zulaufen. 3. Schraubensicherung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Sicherungsstift an der dem Schraubenbolzen zugewandten Seite der Bolzenform angepasst ausgerun- det ist.4. Sehraubensicherung nach Patentanspruch und Z nteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Sicherungsstift zwei Ausrundungen (g) mit scharfen Seiten kanten (la) und einer mittlern gante<I>(i)</I> aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH123027T | 1926-09-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH123027A true CH123027A (de) | 1927-10-17 |
Family
ID=4381743
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH123027D CH123027A (de) | 1926-09-17 | 1926-09-17 | Schraubensicherung, insbesondere für Verschraubungen von Eisenbahnschienen. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE336567A (de) |
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-
1926
- 1926-09-17 CH CH123027D patent/CH123027A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE336567A (de) | |
| NL18199C (de) |
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