CH123254A - Geteilte Felge für Kraftwagenräder. - Google Patents

Geteilte Felge für Kraftwagenräder.

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CH123254A
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CH
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locking
ring
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locking ring
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Emil Zipper
Walter Zipper
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Emil Zipper
Walter Zipper
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  Geteilte Felge für     Kraftwagenräder.       Es sind bereits geteilte Felgen, das sind  Felgen mit abnehmbarem Flansch für Kraft  wagenräder in Verwendung, bei welchen der       abnehmbare    Flansch mittelst eines in einer  Ringnut des festen Felgenteils liegenden,  offenen Sperr- oder     Keilringes    verriegelt  wird.

   Beim Auswechseln des Laufreifens  muss     mittelst    eines     schraubenzieherartigen     Werkzeuges zunächst ein Ende dieses     Sperr-          ringes    und sodann der übrige Teil desselben  aus der     Verriegelungsnut    des festen Felgen  teils ausgehoben werden, wobei das Werk  zeug unter wiederholtem Ansetzen über den  ganzen Umfang des Ringes geführt     wird.     Ein entsprechender Vorgang ist nach dem  Aufbringen eines neuen Laufreifens beim  Einsetzen des Sperringes in die     Verriege-          lungsnat    erforderlich.

   Ein derartiges Abneh  men und     Verriegeln    des abnehmbaren Fel  genflansches ist mühsam und zeitraubend  und erfordert überdies einen grossen Kraft  aufwand,     @da    der kräftig ausgebildete     Sperr-          ring    der Deformation einen sehr grossen       Widerstand    entgegensetzt.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf geteilte Felgen der     beschriebenen        Art,       das heisst auf Felgen mit     abnehmbarem,    durch  einen offenen     Sperring        verriegelbarem          Flanschteil,    und besteht darin, dass der  Sperring durch Verkleinerung des Abstandes  seiner Enden zusammengezogen und zum  Eingriff in die an dem festen Felgenteil  vorgesehene, nach aussen hin offene     Verrie-          gelungsnut    gebracht, dagegen durch Vergrö  sserung des     Abstandes    seiner Enden aus die  ser     Verriegelungsnut    .ausgehoben wird,

   bei  welchem Ausheben der Sperring zur Gänze  in eine an dem abnehmbaren Felgenflansch  vorgesehene, gegen-,die Radmitte hin offene  Ringnut eintritt.  



  Die Zeichnung veranschaulicht zwei  Ausführungsbeispiele der Erfindung, und  zwar zeigt die     Fig.    1 einen parallel zur Rad  achse geführten Schnitt durch die geteilte  Felge nach dem ersten Ausführungsbeispiel,  während die     Fig.    2 zum Teil eine Seiten  ansicht und zum Teil einen zur Radachse  senkrechten Schnitt derselben darstellt; die       Fig.    3 und 4 veranschaulichen in der glei  chen Darstellung die zweite Ausführungs  form der     Erfindung;    die     Fig.    5 zeigt einen  zum Einstellen des Sperringes dieser Aus-           führung    beim Verriegeln und Entriegeln  dienenden Doppelhebel.  



  Der nicht abnehmbare breitere Felgenteil  a ist in der üblichen Weise auf einem (nicht  dargestellten) Speichenstern oder einem Voll  scheibenrad befestigt oder als     Fortsatz    der  Radscheibe ausgebildet. An seinem äussern  Rande ist der Felgenboden mit einer niedri  gen Stufe b versehen, auf die sich der ab  nehmbare Felgenflansch c abstützt     (Fig.    1)  und an die sich eine     Verriegelungsnut        d    an  schliesst,

   die in den Felgenteil     a.        eingepresst     sein     bann.    Der     abnebmbare    Felgenflansch c  ist mit einer gegen die     Radmitte    hin offenen  Ringnut j     (Fig.    1) versehen, welche mit der  Nut     d    des festen Felgenteils     a    zusammen  einen geschlossenen Ringraum bildet, der zur  Aufnahme eines federnden Sperringes f, zum  Beispiel aus Stahl, dient, mittelst dessen der       abnebmbare    Felgenflansch c mit dem Fel  genteil a verriegelt wird.

   Die Enden g, und       92    des offenen Sperr- oder     Verriegelungc-          ringes    f sind nach innen abgebogen und  ragen durch     Ausnehmungen        1a,    und     h@    des  festen Felgenteils n hindurch gegen die Rad  mitte vor. Die Enden des Ringes f     bezw.    von  dessen Abbiegungen sind mittelst eines spä  ter beschriebenen Verschlusses     derart    mitein  ander verbunden, dass der Abstand zwischen  ihnen und dadurch der Durchmesser des  Sperringes f geändert werden kann.

   In der  einen (mit vollen Linien gezeichneten) Stel  lung liegt der Ring f zum Teil in der     Ver-          riegelungsnut    d und greift über die Fuge i       (Fig.    1) zwischen den beiden Felgenteilen a  und c und verriegelt dadurch den Felgen  flansch c. Wird der Durchmesser des     Sperr-          ringes    f vergrössert, so tritt er zur Gänze in  die Ringnut j des Felgenflansches c ein und       gibt    die Fuge i. frei, und der Felgenflansch  c kann abgenommen werden.  



  Zur Verbindung der abgebogenen Enden  g, und g" des Sperringes f dient bei der Aus  führungsform nach den     Fig.    1 und 2 ein  selbstsperrender Verschluss, der aus zwei  Paaren gekrümmter Lenker<I>k,</I> und     k.    be  steht, die einerseits mit den Ringenden g,    und     92    durch Bolzen     nz.,    und     m-2    und ander  seits mittelst Bolzen     ia,    und     n.    mit einer  Scheibe<I>p</I> verbunden sind. Die Scheibe<I>p</I>     ist     auf einem Drehzapfen o     befestigt,    der in  einer kleinen Kopfplatte q drehbar gelagert  ist, welche mittelst Schrauben r mit dem  abnehmbaren Felgenflansch c verbunden  ist.

   Das andere Ende des Drehzapfens o ist  in einem nach innen ragenden Ansatz s     aus-          hebba-r    gelagert, welcher mit dem festen Fel  genteil     a    verbunden ist. Das auf die Aussen  seite des     Rades    vorragende Ende des Dreh  zapfens o ist als Vierkant t ausgebildet, so  dass die Scheibe p mittelst eines Aufsteck  schlüssels gedreht     -werden    kann. Durch die  paarweise Anordnung der Lenker k, und     k"     welche sowohl die Scheibe p, als auch die  Enden des Sperringes f von beiden Seiten  erfassen, wird eine einseitige Beanspruchung  insbesondere des Ringes f     vermieden.     



  In der in der     Fig.    2 mit vollen Linien       gezeichneten        Verriegelungsstellung    legen  sich die zu beiden Seiten der Scheiben p  liegenden Lenkerpaare     k,    und     k=    mit ihrer  konkaven Innenfläche an den Drehzapfen o  an.

   Bei dieser Stellung haben die Bolzen     7a,     und     n.@    die Verbindungslinie der Bolzen<I>na,</I>  und     m-2    überschritten     (Fig.    2), so     dass    der  von dem federnden Sperring f in der     Ta.n-          gentenrichtung        ausgeribte    Zug die Lenker  paare k, und     leg    in der mit vollen Linien  gezeichneten Sperrstellung     festhdilt.    Wird  mittelst des     Schlüsselzapfens        t    die Scheibe p  in der Richtung des Pfeils     (Fig.    2) gedreht,

    so     wird    der Abstand zwischen den Enden  des Sperringes f und dadurch dessen Durch  messer vergrössert. Der Ring f tritt zur  Gänze in die Nut ? ein     (Fig.    2 strichpunk  tiert) und kann nunmehr mit dem Felgen  flansch c, sowie mit dem ganzen Verschluss  abgenommen werden, wobei die abgebogenen  Enden des Sperringes f durch die     Ausneh-          mungen        1z,    und     lr2    des festen Felgenteils hin.  durchtreten und der Drehzapfen o aus dem  Lageransatz s ausgehoben wird.

   Nach dem  Auswechseln des     Laufreifens    oder des Luft  schlauches wird der Felgenflansch c samt      dem Sperring f wieder auf den festen Fel  genteil a aufgesetzt, durch eine entgegen  gesetzte Drehung des Zapfens o wird der  Sperring f zusammengezogen und dadurch  in die V     erriegelungsnut    d gedrückt, wodurch  der Felgenflansch c verriegelt wird.  



  Bei der Ausführungsform nach den     Fig.     3 und 4 sind an .den Enden des offenen       Sperringes   <I>f</I> kurze Zapfen     2c1    und     uz    vorge  sehen, welche durch in dem abnehmbaren  Felgenflansch a     vorgeseheneFührungsschlitze          v1    und     v2    hindurch nach aussen ragen.

   Zum  Festhalten der Zapfen     u1    und     u2    in der in       Fig.    3 mit vollen Linien angedeuteten Sperr  lage dient eine     Verriegelungsplatte    w, die  mittelst eines Bolzens     w1    drehbar an dem  abnehmbaren Felgenflansch c befestigt ist.

    Diese Platte w deckt in der Sperrlage die  Führungsschlitze     v1    und     v2    ab und ist mit       Ausnehmungen        x1    und     x2        (Fig.    4) versehen,  in welche die Zapfen     u1    und     u2    einfallen,  wenn der Sperring f auf den kleineren  Durchmesser zusammengezogen und die       Platte    w in die Sperrlage geschwenkt wird.

    Der     tangentiale    Zug -des federnden Sperr  ringes f hält die Zapfen     2c1    und     2c2    in den       Ausnehmungen        x1    und     x2    fest.

   Zum Abneh  men des Felgenflansches c wird zunächst  der Abstand der Zapfen     2c1    und     2s2    ein     wenig          verkleinert    und hierauf die Riegelplatte w  in der Richtung des Pfeils     (Fig.    4)     ver-          sehwenkt,    so dass sie die Zapfen     2c1    und     u2     freigibt; infolge seiner Eigenfederung oder  mittelst     eines    geeigneten Werkzeuges wird  der Ring . f nun     ausgespreizt    und gibt den  Felgenflansch c frei.  



  Die Zapfen     2c1    und     2c2    sind in der Nähe  ihrer Enden mit Bunden y     (Fig.    3) versehen.  unter welche die in die Sperrlage gebrachte  Riegelplatte w greift.  



  Zum Zusammenziehen und     Ausspreizen     des offenen Sperringes f dient der in     Fig.    5  dargestellte Schlüssel, der aus einem langen  Hebel 1 und     einem    kurzen Hebel 2     besteht,     die     mittelst        eines    Gelenkzapfens 3 miteinan  der verbunden sind. An den freien Enden  dieser Hebel ist eine Öffnung 4 vorgesehen,    welche Öffnungen auf die Zapfen     u1    und       u2    des Ringes f aufsteckbar sind.

   Durch  entsprechendes     Vers.chwenken    des Hebels 1  wird bei zurückgeschwenkter Riegelplatte w  der Abstand zwischen den Zapfen     u1    und     u2     verkleinert     bezw.    der Ring f zusammenge  zogen, hierauf wird die Riegelplatte w in die  Sperrlage zurückgedreht. Der Schlüssel 1, 2       kann    selbstverständlich auch dazu benützt  werden, die Zapfen     u1    und     u2    auseinander  zudrücken.  



  Um     eixu    Abgleiten des Schlüssels 1, 2 von  den möglichst kurz zu haltenden Zapfen     u1     und     u2    zu verhindern, sind diese Zapfen sie  gelförmig abgedreht und dementsprechend  sind auch die     Öffnungen    4 der Hebel 1, 2       schwalbenschwanzförmig    unterschnitten (s.       Fig.    3).  



  Die Ausführungsform- der Felge nach  den     Fig.    3 und 4 gewährt gegenüber der  nach den     Fig.    1, und 2 die     Vorteile,    dass nicht  mehr an jedem .     Rad    ein selbstsperrender  Verschluss angeordnet werden muss, wodurch  die Herstellungskosten herabgesetzt werden  und dass die Symmetrie des Rades nicht  durch das gegen die Radmitte hin vorragende  Schloss gestört wird.

   Nach dem- Zurück  schwenken :der Riegelplatte w in die Sperr  lage - ist der den Sperring f enthaltende  Ringraum vollkommen gegen das Eindringen  von Verunreinigungen abgeschlossen.     Ein     weiterer Vorteil besteht darin, dass das Rad  sich äusserlich gar nicht von einem gewöhn  lichen     Automobilrade        unterscheidet.     



  Das Abnehmen und das Verriegeln des  abnehmbaren Felgenflansches c mittelst der  beschriebenen     Vorrichtungen    ist ebenso ein  fach und rasch zu bewerkstelligen; wie das  Auf- und Zusperren eines Schlosses. Da  durch, dass die den Sperring f bloss zur Hälfte  aufnehmende und daher sehr seichte     Verrie-          gelungsnut    d an dem festen Felgenteil a,  die den Ring f in seiner unwirksamen Stel  lung zur Gänze aufnehmende Ringnut     j    da  gegen in dem abnehmbaren Felgenflansch c  vorgesehen ist und     dass    .die Verriegelung  durch Zusammenziehen des Sperringes f er-           folgt,    wird eine Reihe von Voreilen erzielt.

    Beim Verriegeln des abnehmbaren     Flansches     c wird der Ring f nach Art einer Band  bremse auf Zug     beansprucht,        so,dass    er trotz  sehr kleiner     Querschnittsbemessung        idie    be  deutende     Kraft    ausüben kann, welche not  wendig     ist,    um mittelst des Ringes f den  Flansch c in die richtige Lage zu ziehen,  wenn beim .Aufschieben dessen Ringnut j  nicht an sämtlichen Stellen genau mit der       Verriegelungsnut    d übereinstimmt.

   Da die       Verriegelungsnut    d verhältnismässig seicht  ist,     erschwert    sie die Herstellung des Felgen  teils a nicht, auch wenn diese durch Pressen  im kalten Zustande erfolgt; die     ra.diaile     Breite der Felge wird nicht wesentlich ver  grössert, und das     Rad    behält infolgedessen  das übliche Aussehen. Der abnehmbare Fel  genflansch c ist immer hinreichend hoch,  um in ihm die tiefere Ringnut j unterzubrin  gen, welche den in der unwirksamen Lage  befindlichen     Sperring    f zur Gänze auf  nimmt und welche überdies das Gewicht des       abnehmbaren    Flansches c     verringert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIi Geteilte Felge für Kraftwagenräder, bei welcher das Verriegelungsorgan für den ab nehmbaren Felgenflansch aus einem offenen Sperring besteht, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperring durch Verkleinerung des Abstandes seiner Enden zum Eingriff in die am festen Felgenteil vorgesehene, nach aussen hin offene Verriegelungsnut gebracht, da gegen durch Vergrösserung des Abstandes seiner Enden aus der Verriegelungsnut aus gehoben wird, bei welchem Ausheben der Ring zur Gänze in eine an dem abnehm baren Felgenflansch vorgesehene, gegen die Radmitte hin offene Ringnut eintritt.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Geteilte Felge nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss zum Zusam menziehen des Sperringes und zum Fest halten desselben in ider an dem festen Felgenteil vorgesehenen Verriegelungsnut ein selbstsperrender Verschluss dient.
    2. Geteilte Felge nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Schlüsselzapfen des selbstsperrenden Verschlusses einer seits in einer mit dem abnehmbaren Fel genteil fest verbundenen Kapfplatte und anderseits aushebba-r in einem Ansatze des festen Felgenteils gelagert ist. 3.
    Geteilte Felge nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Zapfen an den Enden des zusa.mmenziehbaren Sperr- ringes durch an dem abnehmbaren Felgen flansch vorgesehene schräe Führungs schlitze hindurch seitwärts" nach aussen vorragen und mittelst einer diese Schlitze abdeckenden, verschwenkbaren Riegel platte in der Sperrlage festgehalten wer den, 4.
    Geteilte Felge nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die zum Festhalten der nach aussen vorragenden Zapfen an den Enden des zusammenziehbaren Sperringes dienende verschwenkbare Riegelplatte mit Ausnehmungen versehen ist, in welche die Zapfen an den Enden des in die Sperr lage gebrachten Sperringes durch den von diesem ausgeübten Zug einfallen und da durch festgehalten werden. 5.
    Geteilte Felge nach dem Patentanspruch und den Unteranspriiehen 3 und 4, da- durch gekenzeiebnet. dass die nach aussen vorragenden Zapfen an den Enden des zu sammenziehbaren Sperringes mit Bunden: die von der verschwenkbaren Riegelplatte Untergriffen werden, sowie mit unter schnittenen Köpfen versehen sind, welche ein Abgleiten eines mit entsprechend un terschnittenen Öffnungen versehenen. zum Verstellen der Ringenden gegenein ander dienenden Schlüssels verhindern.
CH123254D 1925-11-18 1926-11-12 Geteilte Felge für Kraftwagenräder. CH123254A (de)

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