CH123484A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Zement nach der Nassmethode in Drehöfen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Zement nach der Nassmethode in Drehöfen.

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CH123484A
CH123484A CH123484DA CH123484A CH 123484 A CH123484 A CH 123484A CH 123484D A CH123484D A CH 123484DA CH 123484 A CH123484 A CH 123484A
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  Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Zement nach der     Nassmethode     in Drehöfen.    Bei der Herstellung von Zement nach der  gebräuchlichen     Nassmethode,    bei welcher der  Zementschlamm =in die Drehöfen einfliesst,  entstehen im Laufe des Vorganges in der  Nähe des obern oder trockenen Endes, des  Ofens grosse Ansammlungen von teilweise  trockenem Schlamm. Diese Ansammlungen  können beispielsweise die Form von losge  löstem, runden Gebilden (gelegentlich bis zu  einem Durchmesser von 30 cm) annehmen,  oder können- als "Schlammringe" an den  Ofenwänden kleben und dadurch den Ofen  gasen den     Durchgang    versperren und den  normalen Fluss :des Zementmaterials durch  den Ofen hindern.

     Inder englischen Patentschrift     22734/1902     wurde vorgeschlagen, den Zementschlamm  in fein verteiltem Zustand der Wirkung der  Ofengase auszusetzen, bevor sich der  Schlamm an den Ofenwänden festsetzt, so  dass eine besondere Kühlung der     Gase    vor  ihrem Austritt aus dem Ofen erreicht wird.  



  In der eigenen englischen Patentschrift  243410 ist ein Verfahren zur     Herstellung       von Zement beschrieben, nach dem der Ze  mentschlamm     mitten    durch den Ofenkopf in  den Ofen     hineingespritzt    wird mittelst     Zer-          stäubervorrichtungen,    die ausserhalb des  Ofens angeordnet sind. Obschon dieses Ver  fahren gegenüber den üblichen     Einspritzver-          fahren    grosse Vorteile bietet, sind auch  durch dieses die oben erwähnten Nachteile  nicht gänzlich vermieden.  



  Zweck der vorliegenden     Erfindung    ist,  diese Nachteile zu vermeiden. Dies geschieht  dadurch, dass der Druck unter dem der Strahl  eingespritzt wird, die Ausbreitung und Rich  tung des Strahls so bemessen werden, dass die  Teilchen des fein verteilten Schlammes erst  dann mit den Ofenwänden in Berührung  kommen, wenn sie durch .die Wirkung der  Ofengase soweit getrocknet sind, dass sie sich  nicht mehr zu grossen Stücken zusammen  ballen.  



  Es hat sich gezeigt, dass, wenn Bedingun  gen geschaffen sind, unter welchen das Mate  rial nur bis zu einem gewissen Punkt, nicht  aber über diesen hinaus getrocknet ist, man      erreichen     kann,    dass sich das Material einer  seits wirksam an den Ofenwänden absetzt  und nicht     da-s    Bestreben hat, durch die     Gase     in zu grossem Masse ans dem Ofen herausge  tragen zu werden     und    die innige     Mischung     seiner Bestandteile beibehält, und dass ander  seits erreicht werden kann,     .dass    mit.

   dem glei  chen Zementschlamm und in dem gleichen Ofen  praktisch die früher erwähnten unerwünsch  ten Ansammlungen an den Ofenwänden sieh  nicht bilden,     dass    also das Zementmaterial bei  seiner Bewegung durch den Ofen sieh nicht  in grosse Klumpen zusammenballt,     sondern     von     Anfang    an sich in verhältnismässig  kleine und in der Hauptsache in     regelmässige--          Gebilde    kleiner Grösse formt, was eine voll  kommene     Calcinierung    und     darauffolgendes          Brennen    des Zementes ermöglicht.

       Infolge     dieser     Tatsachen    lässt sieh ein     höherer    Ertrag  des Ofen; an Klinker erreichen. Dieser Klin  ker besteht aus kleinen Stücken und infolge  dessen aus gut gebranntem Zement und ist       zudem-auch    gut zu mahlen.  



  Ausführungsbeispiele einer Einrichtung  zur Ausführung des Verfahrens gemäss der  Erfindung     sind    auf beiliegender Zeichnung       dar0,estellt,    wobei in       Fig.    1     schematisch    eine solche Einrich  tung dargestellt ist,       Fig.    2     zeigt    einen Teil der     Fig.    1 in       Richtung    der Ofenöffnung gesehen;       Fig.    3 bis     f,    zeigen weitere     Ausführungs-          lieispiele    der Einrichtung.  



  In F     ig.    1 und 2 ist eine Kammer 3 in  die rückwärtige Wand des Ofenkopfes 5  eingefügt und in einer Flucht mit-     dein    Ofen  7 angeordnet. Die Vorderwand der Kammer  3 besitzt Öffnungen 9, durch welche von an  Punkten 10 angeordneten, hinter diesen Öff  nungen liegenden Spritz- oder Zerstäuber  düsen der Zementschlamm durch den Ofen=       kopf    in den Ofen 7 eingespritzt wird.  



  Die beiden eingeführten Strahlen durch  setzen sieh gegenseitig und der eine trifft auf  weiterer Entfernung auf die Ofenwand auf,  als der andere. Ein Abstreifer 12 kann durch  einen Handgriff 13, welcher an einer durch    die Vorderwand der Kammer 3 durchgehen  den Stange befestigt ist, gedreht werden, um  die     Vorderwand    der Kammer 3 von halb     ge-          trockneten    Schlammteilen, welche     aus    dem  Ofen ausgetrieben werden können, zu reini  gen.

   Ein weiterer fester     Abstreifer    15, der  an einem     'L'räger    7 7 befestigt ist und unter  dem Ofen     und    ausserhalb des Weges     ttes        lIa-          terials,        d")-z    von der     Ofenöffnung        abtrbpfi:.     sich befindet, dient dazu, Material von der  Ofenöffnung     al.@zustreifen,        wenn    sieh der  Ofen dreht.  



       Das    von     den        A1jtreifern    12 und<B>15</B>     al)ge-          schabte@IVIaterial,        @ozcie    auch alles Material,  das direkt durch     den    Ofenkopf 5 hinunter  fällt, wird in einer     rliissi",-heii,    die vorzugs  weise aus     frisclieni        Zeinentscjlanini        bestebi,     aufgefangen. Dieser     Zementsehlanim        befindet     sieh am Fusse des Ofenkopfes 5, wo die     Gase     aus dein Ofen durch die Öffnung 1.9 in das  Kamin übertreten.

   Das hier in     rler        FlussiLy-          keit        1-,esiiinmelte    Zementmaterial     kann        nach     Belieben     wiefer        inil    der  und dadurch     zii        ciiir.r    weiteren     Zerstäubung     und     Einfiilirung    in den     ()

  fen    geeignet ge  macht      -erden.    Durch die     Rührwerke    21 wird  eine gute     Mischung    des gesammelten Mate  rials mit der Flüssigkeit     gewährleistet.     



  In     Fig.    3 ist     eine    Anordnung dargestellt,  bei welcher die notwendige     Zerstä.ubung     durch eine     Anzahl    von     Zerstäubern    erfolgt.  welche alle den     Zenientsehlamm    in eine ein  zige Zone in den Ofen     hineinbefördern.    Der  ganze     Querschnitt        clc@s    Ofens ist in der er  wähnten Gegend     von        fein    verteiltem Schlamm  erfüllt, durch     welchen    alle austretenden Ofen  gase treten müssen.  



  Die     Axxen        der    Strahlen     konvergieren    so,  dass die grösste Ausbreitung der     Strahlen,     welche ungefähr     dem        Innendurchmesser    des  Ofens entspricht, in der gleichen Distanz von  der Ofenöffnung liegen,     und    zwar an der  jenigen Stelle,     an        der    ungefähr die     Strahlen-          21    die     Ofenair    schneiden. Die Zerstäuber  können     entweder    innerhalb oder ausserhalb  des Ofens angeordnet sein.

        In     Fig.        4-    ist die Verwendung eines ein  zigen Zerstäubers dargestellt, in welchem  Falle der Strahl nötigenfalls von beträcht  licher Länge     it,    damit die verlangte Trocken  wirkung auf den Schlamm erzielt wird, be  vor dieser sich auf die Ofenwände absetzt.  Diese Anordnung besitzt den Nachteil, dass  ein wesentlicher Teil der Ofenwand zwischen  der Ofenöffnung und dem Punkt grösster  Ausdehnung des Strahls keinen Zement  schlamm erhält und nutzlos ist für den wei  teren Verlauf der Trocknung.

   Aus der     Fig.    4  ist ersichtlich, dass der Teil     C-D,    welcher  näher an der Ofenöffnung liegt, nur wenig  Zementschlamm erhält im Vergleich     niit        dein     Teil     C-D,    der näher an der Strecke     B-b'     liegt, oder mit dem Teil, welcher auf dem  der     Ofenöffnung    abgelegenen Teil der  Strecke     B-B    liegt.  



  Um diesen Mangel zu vermeiden. können  ein oder     mehrere    Strahlen unter ungewöhn  lich hohem Druck eingespritzt werden, wobei  der oder die Ausgangspunkte der Strahlen  nach rückwärts verlegt. werden, wie es in den  Fällen gemäss     Fig.    1, 3 und 4 dargestellt ist.  In diesem Falle ist es von Vorteil, wenn eine  weite Ofenöffnung zur Verwendung gelangt.  Die verlangte Entfernung zwischen dem oder  den Ausgangspunkten des oder der Strahlen  und der Ofenöffnung kann in einem solchen  Fall dadurch reguliert werden, dass eine  Düsenkammer 300 vorgesehen ist     (Fig.    5),  welche der beim Beispiel nach     Fig..    1 erwähn  ten Kammer 3 entspricht und welche in den  Ofenkopf 5 hinein verschoben werden kann.

    Nenn die Grösse des Ofenkopfes 5 eine solche  Verschiebung nicht erlaubt, kann eine Ver  längerung 30     (Fig.    6) des Ofenkopfes 5 vor  gesehen werden, welche in gleicher Flucht  wie der Ofen angeordnet ist und der oder die  Strahlen können von einem oder mehreren  Punkten 10 ausserhalb dieser Verlängerung  30 ausgehen.  



  Bei dem Beispiel der Anlage, wie es  schematisch in     Fig.    1 dargestellt ist, bei  welcher die Distanz zwischen den Punkten  10 und der Stelle     A-A,    an welcher der    Strahl seine grösste Ausbreitung besitzt, un  gefähr 9 m beträgt, wurde bei Verwendung  einer gewissen Sorte Zementschlammes ge  funden, dass die Gase, welche den Ofen ver  lassen, auf eine Temperatur von<B>150'</B> C ge  kühlt waren, im Gegensatz zu einer Tempe  ratur von 400' C, wenn mit demselben Ofen  nach der früheren Methode, bei welcher der  Schlamm als Flüssigkeitsstrom in den Ofen  gelangt, gearbeitet wurde.

   Ferner wurde  konstatiert, dass die Leistung des Ofens in  der Tat von 4,6 Tonnen pro Stunde, welches  die Leistung des Ofens darstellte beim Ein  laufenlassen des Flüssigkeitsstromes in das  obere Ende des Ofens nach der alten Methode,  gesteigert wurde auf 6,2 Tonnen pro Stunde  bei Anwendung des beschriebenen Verfah  rens. Berechnungen und Beobachtungen zei  gen, dass der durchschnittliche Wassergehalt  des verwendeten Zementmaterials, der 40%  beim Zerstäuben betrug, unter diesen Be  dingungen noch zwischen 20 und 25% lag,  im Momente, wo das Zementmaterial auf die  Ofenwände auftraf.

   In diesem speziellen Fall  wurde konstatiert, dass, während nach der  früheren Methode Klinker erhalten wurde,  der sich hauptsächlich aus Stücken von  ungefähr 12,7 mm Durchmesser zusammen  setzte, nach der neuen Methode ein Klinker  erhalten werden kann, der aus Stücken von  nicht mehr als 3,1 bis 4,7 mm Durchmesser  besteht.  



  In den verschiedenen beschriebenen Fäl  len werden die Mittel zur     Zerstäubung     ausserhalb des Ofens angeordnet; doch sei be  merkt, dass dies nicht absolut notwendig ist;  und solche Mittel auch innerhalb des Ofens  angeordnet sein können. Der Strahl oder die  Strahlen werden dadurch erzeugt, dass die  Flüssigkeit unter geeignetem Druck durch  eine oder mehrere Düsen von geeigneter Form  ausgespritzt wird, wobei dem aus der Düse       austretenden    Strahl beispielsweise eine rotie  rende Bewegung erteilt wird: Die feine Ver  teilung kann durch Zerstäuber oder auf an  dere Weise erreicht werden, beispielsweise  durch einen Strahl von komprimierter Luft,  der über das Ende eines Rohres, aus welchem      die Flüssigkeit austritt, geleitet ist, und so  die Flüssigkeit in fein verteilten Zustand  bringt.  



  Die Geschwindigkeitsenergie des Strahls  wird zweckmässig so gewählt,     da.ss    sie im  wesentlichen auf dem Wege durch den Gas  raum des Ofens aufgebraucht wird. Das Auf  treffen des Strahls auf die Ofenwand darf  erst nach einer solchen Bewegung des Strahls  durch die Ofengase geschehen, dass der auf  treffende Teil vor seinem Auftreffen schon  zu einem wesentlichen Teil getrocknet ist  und seine Fähigkeit, sich zu grossen Stücken  zusammen zu ballen,     bereits    verloren hat.  



  Ein Kriterium für die Richtigkeit der       Bedingungen    kann in vielen Fällen die Form  des     Klinkers    sein, welcher im Durchschnitt  von merklich kleinerer und mehr regelmässi  ger Gestalt ist im Vergleich mit dem Klin  ker, der erhalten wird, wenn der gleiche Ofen  mit der gleichen Art von Zementschlamm  nach der früheren     Einfüllmethode    gespeist  wird.  



  Drehöfen zur Zementherstellung sind     ge-          icöhnlich    in einem     gewissen    Abstand von der  Ofenmündung nach innen mit     Vorrichtungen     zum Heben und Mischen des Schlammes ver  sehen, damit bei der Rotation des Ofens Teile  des Materials     gehoben    .und dann durch den  Gasstrom fallen gelassen werden, .damit fer  ner Ansammlungen, die sich gebildet haben,  aufgebrochen werden und damit die Ober  fläche des Zementes, die den Gasen ausge  setzt ist, vergrössert wird und die Teile. die  an der Ofenwand anhaften, losgelöst werden.

    Solche Vorrichtungen können     beispielsweise     aus Rippen bestehen, die in der Längsrich  tung des Ofens angeordnet sind und sich ra  dial nach innen erstrecken oder können aus  losen Stangen oder Ketten     bestellen.     



  Beim     Einspritzen    von Schlamm in den  Ofen ist die Verwendung solcher     Eilirich-          tungen    in demjenigen Teil des Ofens, der     voll     der Ofenmündung weiter     @    weg liegt, als die  Zone der     Zerstäubung,    also in demjenigen  Teil, in welchen das Material durch Rollen    entlang dem Ofen sich bewegt hat, von Vor  teil, -währenddem sie in demjenigen Teil des  Ofens, in welchem das Material frisch ab  gelagert wird, von Nachteil ist.

   Obschon das  Zementmaterial sich beim Absetzen und  durch die nachfolgende Bewegung in dem  Ofen zu verhältnismässig kleinen Kügelchen  oder runden     Stücken        formt,    die keine Nei  gung mehr zeigen, sich zusammenzuballen.  so können grosse     Stüehe    doch noch entstehen,       wenn    das Material stark herumgeworfen  wird.

   Das     bestr@        INlittel,    das Material in klei  nen Stücken     zii    erhalten, liegt in einer lang  samen     Rollbe-,vegung    der     Stücke    auf der       glatten    Innenseite     de..    Ofens, solange, bis  durch die fortgesetzte Berührung die Mög  lichkeit des Zusammenballens verschwunden  ist und eine heftigere Bewegung des     M.ate-          rials    durch die erwähnten Mittel- zum Heben  und Mischen im Ofen vorteilhaft wird, indem  nun     Ansammlungen,    die sich vielleicht ge  bildet     haben,    gebrochen werden und indem  die Masse,

   die nunmehr aus kleinen und nicht  zusammenhängenden     St:üchen    besteht, in vol  lem Mass der Wirkung der Gase ausgesetzt  wird. Es ist also     zweckmässig,    diese Mittel  nur da     anzuordnen,         #o    ein Niederschlag von  wesentlichen Mengen von Material an     den     Wänden nicht mehr     zii    erwarten ist.

      Nicht nur die innern Zusatzvorrichtungen,  durch deren Beseitigung der innere     wirksame     Durchmesser vergrössert wird, sondern auch  das gewöhnliche     Baeksteinfutter    kann      @eg-          gelassen    werden, so dass der Ofen     ins    entspre  chenden Teil     mir        aus    seiner     31etallsehale    und  eventuell einem äussern Futter zum Schutze  gegen     Wärmeverlust    zu bestehen braucht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung voll Zement, wobei der Zement.sehlamm in Form minde stens eines Strahls in fein verteiltem Zustand in den Drehofen eingespritzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck, miter dein der Strähl eingespritzt wird, die Ausbreitung und Richtung des Strahls so bemessen wer den, dass die Teilchen des fein verteiltes: Schlammes erst dann mit den Ofenwänden in Berührung kommen, wenn sie durch die Wir kung der Ofengase soweit getrocknet sind. dass sie sich nicht mehr zu grossen Stücken zusammenballen.
    UN TERANSPRtrCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Feuchtig keitsgehalt des von den- Ofengasen zu trocknenden Schlammes so bemessen wird, dass das Material auf seinem Weg von der Zerstäubungsstelle zur Ofenwand von seinem ursprünglichen Wassergehalt, den es beim Zerstäuben besitzt, mindestens 20% verliert, und bei seiner Absetzung an den Ofenwänden noch einen Wassergehalt von wenigstens 10% besitzt. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Schlamm den Ofengasen in verschiedenen Strahlen, welche gegen verschiedene Stellen des Ofens gerichtet sind, ausgesetzt wird.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Strahlen in den Ofen eingeführt wird, deren Axen gegeneinander konvergieren. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man den Aus breitungswinkel eines Strahls verhältnis mässig klein und die Länge des Strahls verhältnismässig gross wählt und den Strahl in axialer Richtung in den Ofen einspritzt. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man den Druck, unter welchem der .Strahl eingespritzt wird, verhältnismässig hoch -wählt, um da durch einerseits eine verhältnismässig grosse Feinheit der Verteilung des Schlammes und anderseits eine verhältnismässig grosse Länge des von den SchlammteileheL bis zu ihrem Auftreffen auf die Ofenwände zurückgelegten Weges und damit eine lange Trockenzeit zu erhalten, wodurch Klinker von kleinen, gleichmässigen Stük- ken erhalten werden.
    G. "Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Ausbreite winkel des Strahls derart gewählt wird, dass die maximale Ausbreitung etwa dem Innendurchmesser des Ofens entspricht, so dass ein heftiges Aufschlagen der Schlammteilchen auf die Ofenwände ver mieden wird.
    PATENTANSPRUCH II: Einrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet, durch einen Drehofen und mindestens eine den Schlamm in Gestalt eines Strahls zer stäubende Vorrichtung, in einer derartigen Anordnung und Ausbildung, dass der fein verteilte Schlamm erst dann mit den Ofen wänden in Berührung kommt, wenn er durch die Ofengase soweit getrocknet ist, dass er sich nicht mehr zu grossen Stücken zusam menstellt. UNTERANSPRüCHE 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass' die Vorrich tung ausserhalb der Ofenaxe angeordnet und derart ausgebildet ist, dass die Axe des Schlammstuhls die Axe des Ofens ungefähr an derjenigen Stelle trifft, an welcher der Strahl seine grösste Ausdeh nung besitzt. B. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Öffnung des Drehofens in einen Ofenkopf hinein ragt, und,dass mindestens eine denSchlamm zerstäubende Vorrichtung ausserhalb der vom Drehofen abgelegenen Wand des Ofenkopfes angeordnet ist. 9.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass die Öffnung des Drehofens in einen Ofenkopf mündet, und dass in der Hinterwand des Ofen kopfes eine Kammer angeordnet ist, in welcher die den Zementschlamm zer stäubende Vorrichtung angeordnet ist, wobei die Kammerwand mit einer Öff nung versehen ist, um den Schlamm durch letztere durch den Ofenkopf in den Ofen einzuspritzen.
    1Ü. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass Vorrichtungen zum Heben und Bewegen des Materials vorgesehen sind, welche in dem Teil des Ofens angeordnet sind, in dem das zer stäubte Material sich an den Ofenwän den nicht mehr ablagert, während der jenige Teil des Ofens, in dem sich das Material hauptsächlich ablagert, von die sen Vorrichtungen, sowie vom Steinfut ter frei gehalten ist. . 11. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass Abstreifer vorgesehen sind, welche während der Rotation des Ofens die Ofenöffnung von sich daran niedergeschlagenem Material reinigen.
    1 \?. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass im Ofenkopf ein Schlammbehälter angeordnet ist zur Aufnahme von von der Ofenmündung abgestreiftem Material und des durch die Gase aus dein Ofen herausgerissenen Ma terials.
CH123484D 1925-07-25 1926-07-24 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Zement nach der Nassmethode in Drehöfen. CH123484A (de)

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