CH123678A - Verfahren zur Darstellung von Tribromäthylalkohol aus Bromal. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Tribromäthylalkohol aus Bromal.

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CH123678A
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bromal
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C31/00Saturated compounds having hydroxy or O-metal groups bound to acyclic carbon atoms
    • C07C31/34Halogenated alcohols

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Description


  Verfahren zur Darstellung von Tribromäthylalkohol aus Bromal.    In der deutschen Patentschrift 384351  ist ein Verfahren zur Darstellung     voll    Al  koholen aus Aldehyden beschrieben, darin  bestehend, dass man auf die Aldehyde     Äthyl-          alkohol    in Gegenwart von aktiviertem Mag  nesium einwirken lässt. Auf Bromal ist die  ses Verfahren nicht anwendbar. Ebenso hat  sich ergeben, dass ein für halogenfreie Al  dehyde geeignetes Verfahren, gemäss dem bei       Gegenwart    primärer Alkohole mit Hilfe der  Alkoholate und Halogenalkoholate des Mag  nesiums oder von Mischungen dieser Stoffe  die Reduktion bewirkt werden kann, bei     Bro-          mal    nicht zum Ziele führt.

   Dagegen hat sich  gezeigt, dass sich bei der Einwirkung von  Aluminiumalkoholaten auf in primären Al  koholen gelöstes Bromal überraschender  weise in glatter Weise Tribromäthylalkohol  bildet. Es konnte dies um so weniger an  genommen werden, als nach den bisherigen  Untersuchungen (vergleiche Tischtschenko,  Chemisches Zentralblatt, 1906, II, S. 1309  und 1552) bei der Einwirkung von     Alumi-          niumalkoholaten    auf unverdünnte Aldehyde  oder deren Lösungen in indifferenten Lö-    sungsmitteln, unter Verknüpfung zweier  Aldehydmoleküle Säureester entstehen.

   Wenn  man aber nach dem vorliegenden Verfahren  die Einwirkung der Aluminiumalkoholate  auf die Lösungen von Bromal in primären  Alkoholen vornimmt, so tritt die Bildung  des Säureesters praktisch vollständig zurüel,  und es entsteht unter Mitbeteiligung des an  gewandten Alkohols Tribromäthylalkohol.  



  Die aus den primären Alkoholen im  Verlaufe der Reaktion sich bildenden Al  dehyde können bei niedrigem Siedpunkt  durch Durchleiten eines indifferenten Gas  stroms oder durch ständiges Abdestillieren  aus dem Reaktionsgemisch entfernt werden.  



  Wie die     Aluminiumalkoholate    wirken die  Aluminium - Halogenalkoholate (vergleiche  Bulletin de la société chimique de Paris [3],       Bd.    25, S. 551, und die deutsche Patentschrift  277111), sowie die     anhydridartigen,        alkoxyl-          ärmeren        Umwandlungsprodukte,    wie sie  durch Erhitzen der normalen Aluminium  alkoholate für sich (vergleiche Berichte der  deutschen chemischen Gesellschaft,     Bd.    53,  S. 720) oder mit Wasser oder wasscr-      abgebenden Stoffen erhalten werden (Patent  schrift 277187), sowie auch Mischungen  der genannten Verbindungen,  Beispiel 1:

    100 gr Bromal werden in 150 cm3'     ab-          s    plutem Alkohol gelöst, mit 35 gr geschmol  zenem Aluminiumäthylalkoholat versetzt  und unter Durchleiten eines indifferenten  Gasstromes acht Stunden auf 110 bis 115    (wärmt. Nach dem Abdestillieren des Al  kohols fügt man verdünnte Schwefelsäure  zu und treibt den entstandenen     Tribrom-          thylalkohol    mit Dampf ab. Die     Haupt-          rlenge    des Tribromäthylalkohols scheidet  sich unmittelbar ab, den Rest gewinnt man  nach Aussalzen der Brühe durch Extrak  t i on.  



  Man reinigt durch Vakuumdestillation  un d Umkristallisieren aus Ligroin, und     er-          lält    so den Tribromäthylalkohol in     farb-          l    osen Kristallen vom Siedepunkt 92 bis 93    (10 mm) und Schmelzpunkt 80  .    <I>Beispiel 2</I>  100 gr Bromal werden in 150 cm3 Propy     1-          alkohol    gelöst und mit 40 gr     Aluminium-          1propylalkoholat    versetzt. Man erhitzt nun    acht Stunden unter Durchleiten von Stick  stoff auf 120 bis 125  .  



  Dann wird der Propylalkohol abdestil  liert, der Rückstand mit verdünnter Schwe  felsäure zersetzt und der gebildete     Tribrom-          äthylalkohol    mit Dampf übergetrieben. Die  Isolierung und Reinigung erfolgt so wie in  Beispiel 1.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Tribron- äthylalkohol aus Bromal, dadurch gekenn zeichnet, dass man auf Lösungen von Bromal in primären Alkoholen Alkoholate des Alu- miniums zur Einwirkung bringt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man auf die Bromal- lösung ein Halogenalkohola.t des Alumi niums zur Einwirkung bringt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man auf die Broma.l- lösung ein Gemisch von Alkoliolat und Halogenalkoholat des Aluminuims zur Einwirkung bringt.
CH123678D 1926-04-15 1926-04-15 Verfahren zur Darstellung von Tribromäthylalkohol aus Bromal. CH123678A (de)

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