CH122061A - Verfahren zur Darstellung von Trichloräthylalkohol aus Chloral. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Trichloräthylalkohol aus Chloral.

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CH122061A
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chloral
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C31/00Saturated compounds having hydroxy or O-metal groups bound to acyclic carbon atoms
    • C07C31/34Halogenated alcohols

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


      Verfahren        zur    Darstellung von     Trichloräthylalkohol    aus     Chloral.            In    der deutschen     Patentschrift    384851  ist ein Verfahren zur Darstellung von Alko  holen aus Aldehyden beschrieben, darin be  stehend, dass man auf die Aldehyde     Äthyl-          alkohol    in Gegenwart von aktiviertem     Mag-          nesium    einwirken     lässt.Auf        Chloral    ist dieses  Verfahren     nicht        anwendbar.    Ebenso hat sieh  ergeben,

   dass ein für halogenfreie Aldehyde  geeignetes Verfahren, gemäss dem bei Gegen  wart primärer Alkohole mit Hilfe der Al  koholate und     Halogenalkoholate    des Mag  nesiums oder von Mischungen dieser     Stoffe     die Reduktion bewirkt werden kann, bei       Chloral    nicht zum Ziel führt. Dagegen hat  sich gezeigt, dass sich bei der Einwirkung  von     Aluminiumalkoholaten    auf     in        primären     Alkoholen gelöstes     Chloral    überraschender  weise in     glatter    Weise     Trichloräthj,lalkohöl     bildet.

   Es könnte dies umso weniger ange  nommen werden, als nach den bisherigen       Untersuchungen    (vergleiche     Tischtschenko,     Chemisches     Zentralblatt,    1906, 11, Seite 1309  und 1552) bei der Einwirkung von     Alumi-          niumalkoholaten    auf unverdünnte Aldehyde  oder deren Lösungen in indifferenten Lö-         sungsmitteln,    unter Verknüpfung zweier Al  dehydmoleküle Säureester entstehen.

       Wenn     man aber nach dem vorliegenden Verfahren  die     Einwirkung    der     Aluminiumalkoholate     auf     die    Lösungen von     Chloral    in primären  Alkoholen vornimmt, so tritt die Bildung des       Säureesters    praktisch vollständig zurück,  und es entsteht unter     Mitbeteiligung    des an  gewandten Alkohols     (Trichloräthylalkohol).     



  Die aus den primären Alkoholen im Ver  laufe der Reaktion sich bildenden Aldehyde  können bei niedrigem Siedepunkt durch  Durchleiten eines indifferenten Gasstromes  oder durch ständiges     Abdestillieren    aus dem  Reaktionsgemisch entfernt werden.  



  Wie die     Alüminiumalkoholate    wirken die  Aluminium -     Halogenalkoholate    (vergleiche  Bulletin de la     societe        chimique    de Paris (3),  Band 25, Seite 551 und die Patentschrift  D. R. P. 277111), sowie die     anhydridartigen,          alkoxylärmeren        Umwandlungsprodukte,        wie     sie durch Erhitzen der normalen     Alumi-          niumalkoholate    für sich (vergleiche Be  richte der deutschen chemischen Gesell  schaft, Band 53, Seite 720) oder mit Wasser      oder wasserabgebenden Stoffen erhalten wer  den (Patentschrift D. R.

   P. 277187), sowie  auch Mischungen der genannten     Verbindun-          gen.     



  <I>Beispiel</I>       1(J0        gr        Chloral    in 250 ccm hochprozenti  gem Alkohol gelöst, werden mit 3(1 bis  40     gr    geschmolzenem     Aluminiumäthylal-          koholat    versetzt und unter Durchleiten von  Wasserstoff 20 Stunden unter     Rückfluss    ge  kocht. Nach dem     Abdestillieren    des     Alkohwls     zersetzt man den Rückstand mit     verdünuter     Schwefelsäure und destilliert dann den ge  bildeten     Trichloräthylalkohol    mit Wasser  dampf ab.

   Das Destillat wird mit Kochsalz       ausgesalzen    und der Alkohol abgetrennt.       Der    erhaltene     Trichloräthy        lalkohol    bildet ein  farbloses, bei 17   erstarrendes<B>01</B> vom Siede  punkt 111   bei 170 mm     Druck.    Die Ausbeute  beträgt über 80%.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Trichlor- äthylall:ohol aus Chloral, dadurch gekenn zeichnet, dass man auf die Lösungen dessel ben in primären Alkoholen-Alkoholate des Aluminiums zur Einwirkung bringt. UNTERANSPRÜUCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man auf die Lösung des Chlorals in einem primären Alkohol ein Ha.logenalkoholat des Aluminiums zur Einwirkung bringt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man auf die Lösung des Chorals in einem primären Alkohol ein Gemisch von Alkoholat und Halogen- alkoholat des Aluminiums zur Einwir kung bringt.
CH122061D 1926-04-15 1926-04-15 Verfahren zur Darstellung von Trichloräthylalkohol aus Chloral. CH122061A (de)

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