CH123832A - Schaltstellungsrückmelder für elektrische Schaltapparate. - Google Patents

Schaltstellungsrückmelder für elektrische Schaltapparate.

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CH123832A
CH123832A CH123832DA CH123832A CH 123832 A CH123832 A CH 123832A CH 123832D A CH123832D A CH 123832DA CH 123832 A CH123832 A CH 123832A
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CH
Switzerland
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armature
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switch position
position indicator
pointer
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English (en)
Inventor
Schaltapparate A-G Fuer
Original Assignee
Schaltapparate Ag F
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Application filed by Schaltapparate Ag F filed Critical Schaltapparate Ag F
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/16Indicators for switching condition, e.g. "on" or "off"

Landscapes

  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description


      Sebaltstellungsrüekmelder    für elektrische Schaltapparate.         Gegenstand    vorliegender Erfindung ist  ein     Schaltstellungs.rückmelder    für elektrische       Schaltapparate,    welche durch     mechanische          Übertragunigsmittel        oder        elektrische    Fern  steuerung betätigt werden, wie automatische  Schalter,     Öls,chutzsahalter    und dergleichen.  



  Es ist     natürlich    bei     derartigen        Schaltern     von grosser     Wichtigkeit,    über deren     Schalt-          stellung    mit Sicherheit     informiert    zu sein,  da aus diesbezüglichen     Irrtümern    schwere  Gefahren für     die    Anlage.

       selbst    und für Le  ben und     Gesundheit    des Bedienungspersonals  resultieren     können.    Es ist also wichtig, dass  das     Anzeigeorgan,    meistens ein Zeiger, mit  Sicherheit in die der jeweiligen     ScbaItstel-          lung        entsprechende    Lage geht und darin fest  gehalten     wird.     



  Dies     wird    nun     beim        SchiaItstellungsrück-          melder    gemäss der     Erfindung        dadurch    er  reicht,     d@ass    auf einer in einem Gehäuse     ge-          lagerten,    an einem aus     letzterem        heraustreten-          den        Enicle    einen Zeiger tragenden     Ankerwelle          ein    Anker fest ist,

   der     wechselweise    von zwei  den     Sch.ailts@tellungen    des     Schaltapparates    ent  sprechend     erregten        Elektromagneten    angezo  gen wird, deren     gerne        symmetrisch    zur An.

           kerwelle    angeordnet     sind,    wobei der Aus  schlag des Ankers nach beiden Seiten     durclh     Anschläge begrenzt ist, derart, dass ein gro  sser Teil der Masse des wirksamen Ankerteils  ausser der magnetischen     Symmetrieare    liegt,  so dass in seinen beiden Endlagen durch den  magnetischen Lug noch ein starkes Dreh  moment auf den Anker ausgeübt und der  Zeiger in seiner     jeweiligen    Lage kraftschlüs  sig gehalten wird.  



  Zweckmässig ist auf der Ankerwelle eine       Rückführfeder    angeordnet, welche beim       Schalten    die Rückführung .des Ankers aus  einer     Endlage    in eine Mittelstellung bewirkt,  damit die Anzugskraft des zu erregenden  Magnetes den Anker in die andere Endlage       verschwenken    kann.

   Dank dieser     Anordnung     wird bei Störungen in der     Rückm-elderein-          richtung    oder Ausbleiben des Stromes -für  deren- Magnete der Zeiger in seiner Mittel  stellung gehalten, so dass er also keine be  stimmte Schaltstellung anzeigt, und das Be  dienungspersonal sich am     betreffen.denSchalt-          apparat    selbst von dessen effektiver Schalt  stellung überzeugen muss, um Sicherheit -zu  haben, was die oft verhängnisvollen Folgen      einer falschen     Anzeigestellung    durch mangel  hafte Rückmelder ausschliesst.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt,  und zwar     zeigt:          Fig.    1 und 2 die Vorrichtung in senkrech  ten, um 90   gegeneinander versetzten     Axial-          schnitten;          Fig.    3 zeigt einen Querschnitt nach der  Linie     III-III    in     Fig.    1, und       Fig.    4 zeigt das Schaltungsschema der  Vorrichtung.  



  Eine zylindrische Wandung la des Ge  häuses 1 ist am einen Ende durch eine Stirn  wand     1b    und am andern Ende durch eine  quadratische Grundplatte     1c        verschlossen,     welch letztere zum Beispiel an der Rückseite  einer Marmorschalttafel     M    befestigt wird. Im       Mittelpunkt    der Stirnwand     1b    ist ein Zapfen  2 eingesetzt und mittelst Mutter 3 befestigt..  In einer Bohrung des Zapfens 2 ist mit einem  Lagerzapfen die Ankerwelle 4 gelagert, wel  che am     jenseitigen    Ende aus dem Gehäuse 1  heraustritt und in der Grundplatte     1b    eben  falls gelagert ist. An jenem Ende der Anker  welle ist ein Zeiger 5 befestigt.

   Nahe dem  untern Ende der Ankerwelle 4 ist auf dersel  ben ein Ring 6 von gleichem Durchmesser  wie der obere Teil des Zapfens 2 fest und  über beide ist eine     Türsionsfeder    7 gelegt,  welche     mittelst    Klemmbacken 8 und 9 auf  beiden     festgeklemmt    ist. Auf der Welle 4 ist  eine Hülse 10 befestigt, an welcher der aus  zwei gleichen Teilen 10a und 10b bestehende  Anker sitzt, und zwar hat jeder Teil 10a und  10b die aus     Fig.    3 ersichtliche     T-Form,    in  welcher der Querbalken oben durch einen zur       -'#Ä'ellenaxe        konzentrischen    Kreis begrenzt ist.

    An der     Grundplatte        1c    sind symmetrisch zu  beiden Seiten der Ankerwelle parallel zu die  ser verlaufende Magnetkerne 11 befestigt,  welche die zwischen .den     Ankerteilen        10a    und       lob    angeordneten Spulen 14a und     14b    tragen;  und zwar sind die     Magnetkerne,    wie aus       Fig.    3 ersichtlich, mit je zwei Querschlitzen  versehen, in welche die Hörner der Anker  teile     joa    und     10b    eintreten können.

   Die Form    dieser     Querschlitze    ist ebenfalls eine zur An  kerwellenaxe konzentrische Kreisfläche von  nur wenig grösserem Durchmesser als jener  der     Ankerteilkanten,    so dass sich nur ein sehr  kleiner Luftspalt ergibt. Parallel zu den  Magnetkernen 11 sind an der Grundplatte 1e  zwei Stäbe 12 befestigt, durch welche Stell  schrauben 15 quer     hindu.rchtreten,    die als  einstellbare Anschläge für die Begrenzung  des seitlichen Anschlages des Ankers dienen,  so dass derselbe zum Beispiel nicht über die  in     Fig.    3 strichpunktiert gezeichnete Stel  lung     hinausschwingen    kann.

   In dieser Stel  lung liegt also     noch    ein grosser Teil der  Masse des wirksamen Ankerteils ausser der  magnetischen     Symmetrieaxe,    so dass der mag  netische Zug des betreffenden Magnetes im  mer noch im Sinne einer starken Tendenz  zur     Verschwenkung    auf den Anker     wirkt     und denselben, sowie den Zeiger somit fest  in dieser Stellung hält. An der Stirnwand     1b     ist ein     Klemmenträ.ger    13 für den Anschluss  der     Stromzuführungsleitung    für die Magnet  spulen     befestigt.     



       Fig.        -1    zeigt das Schaltungsschema der  Einrichtung. Zur Erregung der Magnet  spulen 14 dient eine Batterie     ss,    deren einer  Pol direkt an beide Spulen geht, während  der andere Pol mittelst     eines    Umschalters     17     wechselweise an die eine oder die andere  Spule gelegt werden kann. Der Umschalter       L7    ist mit dem Schalthebel oder Me  chanismus des zu     kontrollierenden    Schal  ters     .S    verbunden.

   Bei der in     Fig.    4       dargestellten    Lage ist der Schalter     S    einge  schaltet und der Zeiger 5 nimmt die Stellung  ein, welche auf die     Aufschrift    "ein" auf  einem an der Schalttafel befestigten Schild  16 hinweist. wobei die Spule 14b erregt ist.

    Schaltet man den Schalter     S    aus, so wird die  Spule 14b     aberreg-t,    und die     Torsionsfeder    7  führt die     Ankerwelle        bezw.    den Zeiger in  eine Mittelstellung zurück, in welcher die       Ankerteile    in der Symmetrieebene der beiden  Magnete stehen, so dass nun ,der andere er  regte Magnet 14a seine Anziehungskraft auf  den Anker ausüben kann und der Zeiger in  die andere     Endlage    v     erschwenkt    wird, wo er      auf >,aus" zeigt.

   Bleibt jedoch aus irgend  einem Grunde der Strom der     Batterie    aus, so  bleibt der Zeiger in der Mittellage     stehen,     und es bleibt dann nur übrig, die Störung zu  beheben oder sich am Schalter selbst über  dessen Schaltstellung zu orientieren. Auf  diese     Weise    ist; Unfällen und Störungen,  welche infolge Unsicherheit in der Kenntnis  der     Schalterstellung    oder fehlerhafter An  zeige von Rückmeldern öfters entstanden,  mit Sicherheit     vorgebeugt.     



  Die     Rückführfeder    7 kann durch Ver  schieben der Klemmbacke 9 mehr oder weni  ger hart eingestellt werden, und die Einstel  lung der richtigen Mittellage der Ankerwelle  erfolgt durch entsprechendes Drehen des       Zapfens    2, an welchem das eine Ende der       Rückführfeder    fest ist. Dank der Befesti  gung der     Rückführfeder    auf zwei Hülsen  berührt diese die Ankerwelle 4 nirgends, so  dass beim Zusammenziehen der Feder keine  bewegungshemmende Reibung auftritt.  



  Aus der Stellung des Zeigers 5 diametral  gegenüber den     Ankerteilen    10a und 10b er  gibt sich die Möglichkeit eines völligen     Ge-          wichtsausgleiches    dieser Teile und somit  ihrer auf     die    Zeigerwelle durch das Eigen  gewicht     ausgeübten    Drehmomente.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltetellungsrückmelder für elektrische Schaltapparate, bei welchem auf einer in einem Gehäuse gelagerten, an einem aus letz terem heraustretenden Ende einen Zeiger tragenden Ankerwelle ein Anker fest ist, der wechselweise von zwei den Schaltstellungen des Schaltapparates entsprechend erregten Elektromagneten angezogen wird, deren Kerne symmetrisch zur Ankerwelle angeord net sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausschlag des Ankers nach beiden Seiten durch Anschläge begrenzt ist, derart,
    dass ein grosser Teil der Masse des wirksamen Anker- teils ausser der magnetischen Symmetriease liegt, so dass in seinen beiden Endlagen durch den magnetischen Zug noch ein starkes Dreh moment auf den Anker ausgeübt und der Zei ger in seiner jeweiligen Lage kraftschlüssig gehalten wird. UNTERANSPRÜCHE:
    1. Schaltstellungsrückmelder gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker zwei aktive an einer der An kerwelle aufgeschobenen Hülse sitzende Ankerteile von T-F'orm aufweist, deren Hörner beim Anschlag in derart gestal tete Querschlitze der Magnetkerne eintre ten, dass sie am Grunde des Luftspaltes bis dicht an das Kerneisen heranreichen. 2.
    Schaltstellungsrückmelder gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ankerwelle in einem in der Stirnwand des zylindrischen Gehäuses befestigten Zapfen, durch dessen Drehung die rich tige Mittellage der Ankerwelle eingestellt wird, mittelst eines Lagerzapfens gela gert ist, und eine Rückführfeder einerends auf diesem Zapfen und anderends regel bar auf einem der Ankerwelle aufgescho benen Ring festgeklemmt ist.
    3. Schaltstellungsrückmelder gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss als Anschläge verstellbare Schrauben die nen, die an auf der Grundplatte des Ge häuses befestigten, parallel zu den Mag netkernen sitzenden Stangen sitzen.
CH123832D 1927-01-14 1927-01-14 Schaltstellungsrückmelder für elektrische Schaltapparate. CH123832A (de)

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