CH124069A - Heizvorrichtung mit Wärmeaufspeicherung. - Google Patents

Heizvorrichtung mit Wärmeaufspeicherung.

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CH124069A
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Theodor Popescu
Alexander Pais
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Theodor Popescu
Alexander Pais
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  Heizvorrichtung mit     Wärmeaufspeicherung.       Die Erfindung betrifft eine weitere Aus  gestaltung der     Heizvorrichtung    nach Patent  anspruch des Hauptpatentes. Es wurde ge  funden, dass sich unter     Mitverwendung    der  dem Hauptpatent     zugrunde    liegenden wärme  technischen Phänomene auch transportable  Heizvorrichtungen von vielseitiger Verwend  barkeit und grosser Wirtschaftlichkeit schaf  fen lassen.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele von transportablen Heizvorrichtun  gen veranschaulicht. Die     Fig.    1 bis 3 zeigen  ein     Ausführungsbeispiel    der     Heizvorrich-          tung,    und zwar     Fig.    1 in einem     Vertikal-          schnitt,        Fig.    2 in einer Draufsicht, teilweise  geschnitten nach Linie     II-11    der     Fig.    1,       Fig.    3 in einem Schnitt nach     Linie        III-HI     der     Fig.    l;

   die     Fig.    4 bis 8 zeigen eine wei  tere     Ausführungsform    einer     transportablen          Heizvorrichtung,    und zwar     Fig.    4 im Verti  kalschnitt,     Fig.    5 in Draufsicht;

       Fig.    6 zeigt  die gleiche     Heizvorrichtung,    jedoch mit auf  gesetztem Bratrohr im Vertikalschnitt,     Fig.     7     in.    Draufsicht, und     Fig.    8 im     Schnitt    nach       Linie        VIII        -'III    der     Fig.    7.

      Bei der     Heizvorrichtung    gemäss den     Fig.     1 bis 3 stellt x den zum Beispiel aus     einer     kreisrunden Metallplatte bestehenden wärme  leitenden Block dar, der von einem     druck-          und    gasdicht     ,geschlossenen    Kanalsystem  durchzogen ist. Das     Kanalsystem    besteht  aus den     ringförmigen    Kanälen 301 und den  radial verlaufenden Kanälen 302, die an den       Kreuzungsstellen    miteinander verbunden sind.

    In das     Kanalsystem    ist     ein    für allemal ein       Wärmeübertragungsmittel        eingefüllt,    das       zwischen    den Temperaturgrenzen, innerhalb  der die aufgespeicherte     Wärme    nutzbar ge  macht     werden    soll, sich im Zustande des     ge-          sättigten    Dampfes unter Druck befindet. 303  ist die     wärmeaufnehmende,    304 die wärme  abgebende Fläche des Blockes x.

   Der Block  x     ist    in     einem    Untersatz 305 aus     wärmeiso-          lierendem    Baustoff eingesetzt und durch eine  Platte 306 aus gleichem Baustoff abgedeckt.  Die     Platte    306 weist bis zur wärmeabgeben  den Fläche 304 des Blockes reichende     Aus-          nehmungen    307 auf, die     zum        Einsetzen    von       Kochgeschirren,    z. B.     Sterilisatoren    308 die  nen und bei Nichtgebrauch der Heizvorrich-           tun,    durch Deckel 309, ebenfalls aus wärme  isolierendem Baustoff, abgeschlossen sind.

    Am Untersatz 305 sind an     die        wärmeaufneh-          mende    Fläche 303 des Blockes      <  < -    angrenzende  Hohlräume 310, 311 angeordnet, die zur  Aufnahme von Wärmequellen dienen.     In     dem     dargestellten    Ausführungsbeispiel ist in  dem Hohlraum 310 ein elektrischer Heizwi  derstand 312 eingebaut, der mittelst des  Steckkontaktes<B>313</B> an eine Stromquelle an  geschlossen werden kann und zur     Erhitzun;     des Blockes x mit Hilfe des elektrischen  Stromes dient. Der Hohlraum 311 ist dia  metral durch den Untersatz 305 hindurchge  führt und beiderseits durch je einen Deckel  314,315 aus wärmeisolierendem Baustoff ab  schliessbar.

   Dieser Hohlraum 311 dient zur  Aufnahme einer weiteren Wärmequelle, als       die    eine auch für andere Zwecke verwend  bare Gasfeuerung 316 (oder statt     dieser    eine  Spiritus-,     Petroleumfeuerung    oder derglei  chen)     verwendet    werden kann. Der eine     Dek-          kel    315 ist mit einer Bohrung für die Auf  nahme der Gaszuleitung 317 ausgestattet.  Zur Erleichterung des     Transportes    sind am       Untersatz    305 Handhaben 318 angebracht.  



  Die beschriebene     Heizvorrichtung    ist  handlich, leicht transportabel und kann, da  sie gegen unten durch wärmeisolierenden  Baustoff abgeschlossen ist, auf jedem     Tiscli     oder sonstigem     Möbelstiick    aufgestellt wer  den. Der Block x kann nach Bedarf von ver  schiedenen     Wärmequellen    angeheizt werden,  und zwar gewährleistet jede Wärmequelle  für sich ein rasches Anheizen des Blockes.  Jedoch kann der Block auch von mehreren  Wärmequellen gemeinsam angeheizt werden.  Die     Wärmequelle    316 kann nach dem Anhei  zen des Blockes auch aus dem Raum 311  herausgezogen und anderweitig verwendet  werden.

   Der Raum 311 wird durch die     Dek-          kel    314, 315 abgeschlossen, wodurch die in  dem Block enthaltene Wärme sehr lange auf-,       gespeichert    bleibt. Die Vorrichtung eignet  sich insbesondere für Krankenzimmer, in  Spitälern,     Sanatorien    und dergleichen, wo  oft zur Nachtzeit rasch kochendes Wasser  für Sterilisationszwecke oder dergleichen    gebraucht wird, kann aber     auch.    für Koch  zwecke im allgemeinen, insbesondere zum Ko  chen von Speien und Getränken im Freien  und. zur Zubereitung von     Speisen    und Ge  tränken am Speisetisch     Veiwendung    finden.  



  Bei der Heizvorrichtung     nach    den     Fig.    4  bis 8 besteht der Block x aus einer recht  eckigen Platte, die von aufeinander senk  rechten und miteinander zu einem geschlos  senen     K.;na.ls3-.;tem-        ver:13uudc@ncn    Kanälen  <B>321</B> durchzogen ist. In dem Kanalsystem ist  ein für allemal     das        Wärmeübertra.gungsmit-          tel    Bruch- und     gasdicht    eingeschlossen. 322  ist die     wärmeaufnehmende,    323 die     wärme-          abgebende        Flä.ehe    des Blockes x.

   Der Block  x ist in einem Untersatz 324 aus wärme  isolierendem Baustoff eingesetzt und durch  eine     mveiteilige    Platte 325,     3'_'f;    aus     denc     gleichen Baustoff abgedeckt. Die Teile der  Platte 325, 326 weisen bis zur wärmeabge  benden Fläche<B>3213</B> des Blockes x reichende       Ausnehmungen        327    auf, die zum     Einsetzen     von     Kochgeschirren    und dergleichen dienen  und bei Nichtgebrauch durch Deckel 328  aus wärmeisolierendem Baustoff abgeschlos  sen sind.

   Der     Untersatz    324 ist gegen unten  und gegen eine Seite offen, so     da-ss    innerhalb  des     Untersatzes    ein Hohlraum 329 entsteht,  in den die -Wärmequelle 330     eingeschoben     werden kann. Als     Wärmequelle    kann bei  spielsweise ein     auch,    für andere Zwecke ver  wendbarer     Gas-Rechaud    verwendet werden.  Um die wärmeaufnehmende Fläche 322 des  Blockes x nach dem Anheizen gegen den  nach aussen offenen Hohlraum 329 abschlie  ssen zu können, ist ein Schieber 335 aus  wärmeisolierendem Baustoff vorhanden. Der  Schieber 337     läuft    in Führungen 336, die  am Untersatz befestigt sind.

   Beim Anhei  zen wird der Schieber 335, wie in     Fig.    8  durch     strichlierte    Linien angedeutet, heraus  gezogen, so     dass    die Flamme der Wärme  quelle die wärmeaufnehmende Fläche 322  des Blockes     bespülen    kann.

   Nach dem Ein  schieben des Schiebers 335     und.    bei aufge  setzten Deckeln 328 ist der Block x vollstän  dig von wärmeisolierendem Baustoff einge  schlossen, wodurch die aufgespeicherte      Wärme sehr lange erhalten bleibt.     Beim.     Gebrauch der     Heizvorrichtung    werden     die          Deckel   <B>.328</B> nach Bedarf     abgenommen    und       ;Iii    ihrer Stelle die Kochgefässe eingesetzt.

    Die die wärmeabgebende     Fläche    323 des       Blockes    x abdeckende     Platte   <B>325,</B> 326 ist ab  nehmbar; an ihrer Stelle kann ein Bratrohr       3.10,    ebenfalls aus wärmeisolierendem Bau  stoff aufgesetzt werden, so     :dass    die Heizvor  richtung in     gleiches    Weise auch zum Braten  und Backen benützt werden kann.

   Das     Brat-          rohr    kann so gross gewählt werden,<I>dass es</I>  den ganzen Block deckt, oder wie in den     F'ig.     6 und 7     dargestellt,    nur so gross sein, dass es       statt    eines Teils 326 der     Deckplatte    aufge  setzt werden kann, wodurch die     Heizvorrich-          tung    zum gleichzeitigen Kochen und Braten  oder Backen verwendbar ist. Zur Erleich  terung des     Transportes    sind am Untersatz  324 und am Bratrohr 340 Handhaben 341  angebracht.

   Alle dargestellten Heizvorrich  tungen besitzen demnach Handhaben und  bilden so Kochapparate, welche     mit    zu ihrem  Transport dienlichen Tragorganen versehen  sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Heizvorrichtung nach Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass der Block mit dem ihn umgebenden Wärme- isoliersystem zu einem Kochapparat zusam mengebaut ist, der mit zu seinem Transport dienlichen Tragorganen versehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Heizvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da,ss an der wärme aufnehmenden Fläche des Blockes ein von aussen zugänglicher Raum angeordnet ist, in, welchem eine wegnehmbare, auch für andere Zwecke verwendbare Wärmequelle angeordnet ist.
    2. Heizvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ,der Raum für die Aufnahme der Wärmequelle durch abnehmbare Deckel gegen aussen abgeschlossen ist. 3.
    Heizvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum für die Aufnahme der Wärmequelle gegen aussen offen ist und die wärmeaufnehmende Fläche des Blok- kes .durch einen Schieber aus wärmeisolie rendem Baustoff abdeckbar ist. 4. Heizvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Block die Form einer kreisförmigen Platte auf weist, die von ringförmigen und radial verlaufenden, zu einem geschlossenen Ka nalsystem verbundenen Kanälen durch zogen ist.
    5. Heizvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf die wärmeabge bende Fläche des Blockes sowohl ein fliese Fläche abdeckender und mit Ein satzöffnungen für Kochgefässe versehener Teil des Isoliersystems als auch ein zu gehöriges Bratrohr aufsetzbar ist. 6. Heizvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Bratrohr nur einen Teil der wärmeabgebenden Fläche des Blockes bedeckt.
CH124069D 1925-08-25 1926-11-13 Heizvorrichtung mit Wärmeaufspeicherung. CH124069A (de)

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