CH124116A - Vorrichtung zum Verspinnen von Textilfasern. - Google Patents

Vorrichtung zum Verspinnen von Textilfasern.

Info

Publication number
CH124116A
CH124116A CH124116DA CH124116A CH 124116 A CH124116 A CH 124116A CH 124116D A CH124116D A CH 124116DA CH 124116 A CH124116 A CH 124116A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ring
spinning
textile fibers
thread
spinning textile
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Nau-Touron
Original Assignee
Nau Touron Albert
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nau Touron Albert filed Critical Nau Touron Albert
Publication of CH124116A publication Critical patent/CH124116A/de

Links

Landscapes

  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


      Vorrichtung        zum        Verspinnen    von     Textilfasern.       In der gebräuchlichen Technik der Spin  nerei wird bekanntlich das Verspinnen der  Textilfasern, welche es auch seien, durch  drei     Hauptmittel    erzielt: die Ringspinnma  schine, die     Flügelspinnrnaschine    und die Wa  genspinnmaschine (Mole).  



  Es hat sich gezeigt, dass es bei diesen ver  schiedenen Spinnmaschinen manchmal schwie  rig ist, die Fadenspannung im Augenblick  des     Aufwickelns    zu regeln. Leinenfaser kann  nicht leicht auf einer Ringmaschine verspon  nen werden, ebenso wurde für die Baum  wolle die gewöhnliche Flügelspinnmaschine  aufgegeben.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine Vorrichtung, die es ermöglicht, auch  diese     Fasergattungen    zu verspinnen.  



  Auf den beigefügten als Beispiel gegebe  nen Zeichnungen zeigt       Fig.    1 in Oberansicht und im Längsschnitt  einen gemäss der Erfindung durchgebildeten  Bestandteil der Spinnmaschine (die Spindel)  bei     kegelstumpfförmiger    Spule,         Fig.        111    eine Einzelheit aus     Fig.    1 in grö  sserem     Massstabe,          Fig.    2 eine     abgeänderte    Ausführungsform  mit zylindrischer Spule;       Fig.    3 und 4 zeigen schematisch die all  gemeine Anordnung der Spinnmaschine und  beziehen sich auf Anwendungen der     Fig,    1  und 2.

      Die     Spindelachse    1 des Spinnstuhles kann  nach einem beliebigen System durchgebildet  sein und auf gebräuchliche Weise angetrieben  werden, zum Beispiel durch eine Rolle- 2  (Fix. 3) und ein Band oder eine Schnur     .3,     die über den     Spulenwirtel    4 geht. Diese       Spindelachse    nimmt eine Hülse oder ein  Rohr 5 auf. Diese Hülse oder dieses Rohr  wird durch die Drehung der     Spindelachse     mitgenommen und soll durch die auf- und       niedergehende    Bewegung der Platte 6 oder  des von den Verzugsösen 11 gelieferten Fa  dens 7, oder durch die auf- und nieder  gehende Bewegung der     Spindelachse    selbst  bei fester Platte 6 überdeckt werden.

        Bei den Ringspinnmaschinen wird das  Aufwickeln und zugleich das Verdrillen auf  einmal durch die Drehung der Spindel selbst  und durch die Reibungswiderstände hervor  gebracht, welche die Läufer auf dem Ring  hervorbringen.  



  Bei den Flügelspinnmaschinen bringt die  u  Flügeldrehung die     Verdrillung    und die syste  matisch vergrösserte oder nicht vergrösserte  künstliche Bremsung des Flügels das Auf  wickeln des Fadens auf die Spulen hervor.  Diese Bremsung wird auf die gebräuchliche  Weise mittelst Gewichtsklötzchen     (drags)     erzielt.  



  Das Ziel der Erfindung ist vor allem das,  die     Verdrillung    des Fadens und die Bildung  der Spule dadurch zu ermöglichen, dass die  Wirkungen des Ringes     und    des Flügels in  gewisser Weise vereinigt werden.  



  Zu diesem Zweck ist auf der auf- und  niedergehenden Platte ö konzentrisch zur       Spindelachse    1 eine Buchse 8 vorgesehen,  auf welcher auf irgend eine geeignete Weise  ein     Metallring    9 befestigt wird. Das aus den       Stücken    8 und 9 bestehende Gebilde ist     mit-          telst    einer geeignet angeordneten Lagerung,  zweckmässig eines Kugelkranzes 10, um die  Achse     x-x    der Spindel frei drehbar     (I'ig.    1).  



  Dieser Ring 9 ist mit mehreren (zweck  mässig zwei) Schweineschwänzchen 11 ausge  rüstet und ist vollkommen glatt gedreht,  abgesehen von einer \Tut 12, an welcher die  bei Flügelspinnmaschinen bekannte Brems  vorrichtung angreifen gelassen wird, nämlich  eine Bremsschnur 13, die in ein Bremsge  wicht 14 endigt.  



  Als Zubehöreinrichtung kann eine Trag  säule 15 vorgesehen sein, die Fadenführer  stangen 16 mit einem     Klappscharnier    17  trägt, welches beim Abheben der Spulen be  nützt wird.  



  Gleichviel, ob es sich um die in     Fig.    1  dargestellte Einrichtung oder um die Abän  derung nach     Fig.    2 handelt, ist die Wirkungs  weise des Apparates die folgende  Die Ablauföse 11 hat in der Zeiteinheit  eine     Abwicklungsstrecke,    die, wie bei den  gebräuchlichen, ohne Unterbrechung arbei-         tenden        Spinnmasehinen,    mit der Geschwindig  keit der Spindel oder des Ringes überein  stimmt.  



  Der Faden 7, der sich auf das Rohr, die  Papierhülse, die     Holzbüchse    oder auch auf die  nicht bedeckte     Spindelachse    aufwickelt, wird  zuvor durch einen der Schweineschwänze 11  geführt, derart, dass mittelst dieses Schweine  schwanzes der Ring 9 in eine Drehbewegung  versetzt wird, die von der     tangentialen    Re  sultante der Zug- und Drehkräfte herrührt.  



  Dadurch, dass der Ring 9 auf Kugellagern       oder    einer sonstigen, die nämlichen Vorteile  bietenden     Einrichtung    läuft, ist in praktischer  Hinsicht jeglicher äussere Widerstand<B>11r1</B>  wesentlichen beseitigt.  



  Die für die Bildung des Fadens unter  der gewünschten Spannung und für seine  Aufwicklung auf der Spule notwendige Ver  zögerung wird gemäss der Erfindung mittelst  einer Bremse von der     nämlichen    Art erzielt  wie diejenigen, die bei den gebräuchlichen  Flügelspinnmaschinen auf die Spule einwirken  gelassen wird, nämlich mittelst einer Schnur  13 und des     Klotzgewiclrtes    14, die auf einen  Bogen der Nut 12 des Ringes 9 einwirken

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Verspinnen von Textil fasern, dadurch gekennzeichnet, dass konzen trisch zu einer den Faden aufnehmenden Spindel ein mit mehreren Fadenführern und mit einer Umfangsnut versehener Ring um läuft, der in einer auf- und niedergehenden Platte mit Zwischenfügung eines mit rollen der Reibung arbeitenden Lagers lose dreh bar ist. UNTERANSPRUCH: Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring, der vom Fa den mitgenommen wird, durch eine mit einem Gewicht belastete Schnur gebremst wird, um unmittelbar die Spulen zu bremsen.
CH124116D 1925-10-17 1926-09-20 Vorrichtung zum Verspinnen von Textilfasern. CH124116A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR124116X 1925-10-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH124116A true CH124116A (de) 1928-01-02

Family

ID=8873451

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH124116D CH124116A (de) 1925-10-17 1926-09-20 Vorrichtung zum Verspinnen von Textilfasern.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH124116A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1177532B (de) Vorrichtung zur Behandlung von Garn, Zwirn od. dgl. mit fluessigen, halbfluessigen oder gas-foermigen Medien waehrend des Spinn- oder Zwirnprozesses an Spinn- oder Zwirnspindeln
DE2164095A1 (de) Fadenliefervorrichtung fuer textilmaschinen
CH124116A (de) Vorrichtung zum Verspinnen von Textilfasern.
DE2535368A1 (de) Doppeldrahtzwirnspindel
DE1026206B (de) Doppeldraht-Zwirnspindel
DE1091466B (de) Vorrichtung zum Abziehen eines Fadens von einer stillstehenden Spule
DE909419C (de) Verfahren und Feinspinnmaschine zum Verspinnen von Streckenband
CH630421A5 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen eines umwindegarnes.
DE693479C (de) Umspinnmaschine zum Herstellen von Schlingengarnen
DE1154023B (de) Verfahren zum Herstellen von Zwirnen aus Fasergarnen
DE850707C (de) Zwirnverfahren und Zwirnspindel hierzu
DE126160C (de)
AT205893B (de) Einrichtung zum Zwirnen von kontinuierlichem Fasergarn
DE568935C (de) Spulenlagerung fuer Vorspinn-, Feinspinn- und Zwirnmaschinen
DE445431C (de) Drehvorrichtung fuer ununterbrochen arbeitende Spinnmaschinen
DE614408C (de) Vorrichtung zum Aufwickeln frisch gesponnener nasser Kunstseide
AT120152B (de) Spinnmaschine zur Herstellung eines endlosen Bastfadens.
DE357730C (de) Streckwerk fuer Tellerspinnmaschinen zur Herstellung von Papiergarn
AT106863B (de) Läufer für Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen.
DE8263C (de) Neuerungen an Dublirmaschinen
DE477966C (de) Vorrichtung fuer Wagenspinner zur Erzielung verschiedener Liefergeschwindigkeiten
DE429683C (de) Spulenlagerung und Spulenbremsung fuer Spinnmaschinen
DE10199C (de) Flügel für Ringspindeln
AT104023B (de) Ringspinnmaschine.
DE914594C (de) Fluegelring-Spinnmaschine