CH124517A - Verfahren und Maschine zum Glätten der Laufsohlen von Schuhwerk. - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Glätten der Laufsohlen von Schuhwerk.

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CH124517A
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United Shoe Machinery C Boston
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United Shoe Machinery Corp Pat
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Verfahren und     Masehine        zuin    Glätten der Laufsohlen von Schuhwerk.    Die vorliegende Erfindung     betrifft    ein  Verfahren zum Glätten der     Laufsohlen    von  Schuhwerk und eine zum Ausüben dieses  Verfahrens dienende Maschine.  



  Gemäss der Erfindung ist das vorliegende  Verfahren dadurch gekennzeichnet,     dass    das  Glätten des Vorderteils der Sohle durch  Druck unter gegenseitiger Längsverschie  bung zwischen Glättwerkzeug und Sohle be  werkstelligt wird, während der ganze Ge  lenkteil der Laufsohle durch stationär auf       denselben    ausgeübten Druck     geglättet    wird.  



  Die Maschine     zu:r    Ausführung dieses Ver  fahrens zeichnet sich dadurch aus,     dass    das       CTlättwerkzeug    eine Rolle von so grossem  Durchmesser ist, dass ein Einfallen der Rolle  in kleine Vertiefungen der Sohle vermieden  und ein gleichmässiges Ebnen der Sohle er  reicht     wird-.     



  In der zugehörigen, Ausführungsbeispiele  des Verfahrens und der Maschine erläutern  den     Zeichnung    ist     Fig.    1 ein Schaubild eines  wickten, zum     Sohlenauflegen    bereiten  <B>i</B> aufge7  Schuhes;     Fig.    2 zeigt im     Schnitt    den Rand    einer für :das Auflegen     vorbereiteten    Lauf  sohle;     Fig.    3 erläutert das Sohlenauflegen;

         Fig.    4 ist ein     Querschnitt    eines Teils des  Schuhes und     zeigt    auch die eine     Durchnäh-          naht    herstellenden     Stichbildungsorgane    einer  Nähmaschine;     Fig.    5 ist ein Schnitt eines  Teils eines durchgenähten Schuhes;     Fig.    6  erläutert das     Glätten    des Vorderteils der  Sohle des Schuhes;     Fig.    7 ist eine Einzel  ansicht der in der     Fig.    6 ,dargestellten     Glätt-          rolle    und des Schuhes;

       Fig.    8 ist ein Grund  riss .der Glättrolle in einer Stellung, bei wel  cher deren     Axe    I zur     Ballenlinie        II    des  Schuhes parallel ist;     F'ig.    9 stellt eine zum  Glätten des Sohlengelenkes dienende Vor  richtung dar;     Fig.    10 zeigt im Schnitt ein  Kissen zum Glätten des Sohlengelenkes und  den Schuh.  



  Bei -dem in     Fig.    1 veranschaulichten, auf  gezwickten, zum Sohlenauflegen bereiten  Schuh bezeichnet 20 das     Oberleder,    welches  an .den Schuhseiten in     aufgezwickter    Lage  durch     Klammern    22 gehalten wird, deren  Spitzen die Sohle nicht durchdringen und im      Körper der letzteren umgenietet sind.     Das     Oberleder ist an der Spitze und an der Ferse  unter Zuhilfenahme einer üblichen Bett  zwickma,schine     aufgezwiekt    worden.

   Über  flüssiges Material 26 an der Schuhspitze und  an andern Stellen wird vor dem     21uflegen     der     Laufsohle    abgeschliffen oder     abgefräst,     damit der Sohle eine ebene     Auslagefläelie        ge-          boten    wird'. 28 ist ein Füllstoff.  



  Die Sohle wird vor dem Auflegen am  Rand     eingeschnitten    und die     Risslippe        ä    2 ver  bleibt     unaufgebogen.    Der Sohlenrand wird  an der     Fleischseite    der Sohle durch einen  Schnitt     a-b        (Fig.    2) abgeschrägt. Das in  nere Ende dieser     Abschrägung    liegt etwas  hinter der     dureh    die Linie     c-cl    angedeute  ten Naht.  



  Die Laufsohle wird, nachdem Klebstoff  auf ihre Fleischseite aufgetragen worden ist,  auf den Schuh aufgebracht und. mit dem  letzteren in eine     Sohlenauflegemaschine        ein-          gefülirt        (Fig.    3). Die dargestellte Sohlen  auflegemaschine, die in der Patentschrift  \r.<B>35831</B> eingehend     beschrieben    ist, besitzt  einen     Träger    41 für einen Leistenzapfen 40;  ein Spitzenauflager 42 und ein in der Regel  aus Gummi     bestehendes        Druckkissen    44.

   Das       Druckkissen    44 ist so an     Trägern    46, 48,     5 1     und 52     angebracht,        da.ss    der Druck durch eine       Ausgleiehvorrichtung    54 auf die Träger ver  teilt wird. Der     Gelenkteil    :des Kissens 44 ist  so gestaltet, dass     zunächst    ein besonders kräf  tiger Querdruck auf die Randteile     des    Schuh  gelenkes ausgeübt wird, worauf die ganze  Sohle an den Schuh     angepresst    wird, um fest  an dem letzteren anzuhaften.  



  Die     Risslippe    32 wird dann aufgebogen  und der     ausgeleistete    Schuh wird einer       Durc.hnähmaschine        dargeboten.    60 ist das  Horn, 62 die Nadel und 64 die     W-erkstücl@-          führung    einer     Durehnähmasehine.     



       Fig.    7 und 8     ,erläutern        die    Art und Weis,  in der das Glätten des Vorderteils der Sohle       bewerlistellibgt        wird.    Die     Glättralle    66 einer  selbsttätigen     Sohlenglättmasehine    und     der          Schuhträger    der letzteren führen relative  Bewegungen aus, die so bemessen sind,     dass       die von dem Bügel<B>67</B> betragene Glättrolle 66  nur auf den Vorderteil der Sohle einwirkt.  



  Die     Glättrolle        weist    einen so grossen       Durchmesser    auf, dass     ein        1:infallen    der Rolle  in kleine     Vertiefungen    der     :Sohle        vermieden     und ein gleichmässiges     Ebnen    der Sohle er  reicht wird.

   Das Längsprofil der     Umfangs-          flä,clie    der Glättrolle ist     konkav.        Mittelst     ,dieser Rolle hört das     Glätten    des Vorderteils  der Sohle beim     Frreielien    der     Ballenlinie    1  auf.  



  Die     Glättrolle        66    kann sich ungehindert  auf einer Welle 68' drehen und begrenzte       axiale        Bewegungen    auf der letzteren ausfüh  ren. Die Welle<B>68'</B> lagert bei 69 in einem  Wagen 69', dessen Rollen 70 in     Führungen     der     Arme    des Bügels 67 Aufnahme     finden.     Der Magen 69' kann in dem Bügel 6 7 ver  stellt werden, so     da.ss    -die Achse der     Glättrolle     zum Beispiel eine senkrechte Stellung zur  Längsachse     de-s        NVerl@stiicli#es        (Fig.   <B>7),

  </B> wie  auch eine zu ihr geeignete     Stellung        (Fig.    8)  einnehmen kann. Der     Wagen    69' kann durch  eine     Vorrichtung    72     reit.        I3E,zug    auf den Bü  gel 6 7 in eingestellter Lage verriegelt wer  den. Wenn die     Glättrolle    mit dein Schuh  in     Berührung    steht, so     wird    sie durch eine  Schraubenfeder 71     gegen        das    eine Ende     der     Welle 68' gehalten     (Fig.        t,1.     



  Der     Glättvorgang    ist in     der        Eig.    8 erläu  tert.     Klarheitslia.lber    sei ;angenommen,<B>dass</B>  sich die Rolle in der     Längsrichtung    des  Schuhes bewegt,     wifrend    in     Wirklichkeit     der .Schuh mit Bezug ;auf die     Glättrolle    be  wegt wird. Die Linie     7)a    deutet die     Bew(--          gungen    der     (llä.ttrolle    in der     Längsrichtung     des     Schuhbodens    an.  



  Nach dem Glätten des Vorderteils der  Sohle wird der Gelenkteil der     Sohle    einem       Glättvorgang    unterworfen. Die dargestellt,  zum Glätten des Gelenkteils     dienernde    Vor  richtung ist in der     Patentschrift    Nr.<B>35831</B>  eingehend beschrieben. Der Glättdruck soll       Hauptsächlich    auf das Sohlengelenk ausge  übt werden, und     zweckmässig    ist das Sohlen  kissen 75 so gestaltet, dass es nicht mit dem  Vorderteil und Fersenteil der Sohle in Be  rührung tritt. Das Kissen 75 ist im Ver-      gleich mit üblichen Kissen bedeutend kürzer.  Unter dem     Kissen    75 befindet .sich. ein fester  Träger 74.

   Das Kissen 75 kann als     Ganzes     Bewegungen     üm    einen Querzapfen 7.6 aus  führen, der sich     in.    unmittelbarer Nähe der  Fläche     des        Schuhgelenk    es befindet. Die  Querkrümmung des Gelenkteils des Kissens  7 5 übertrifft     die    Krümmung,     die    dem Schuh  gelenk erteilt werden soll.

   Auf diese Weise       @vird    ein     verhältnismässig    grösserer Druck auf  die     Randteile,        dies        Schuhgelenkes    ausgeübt  als auf den     Mittelteil        .des.    letzteren (siehe       Pfeile        Fig.    10), wodurch .die Randteile her  abgebogen werden.  



  Das     Glätten    des Gelenkteils durch sta  tionären Druck und das     Glätten    des Vorder  teils durch Druck unter     gegenseitiger    Ver  schiebung     zwischen        Glättwerkzeug    und Sohle  kann vorteilhaft durch die in .der     Fig.    6 dar  gestellte     Einrichtung        bewerkstelligt    werden.  Das     Gelenkdruckkissen    78 ist durch Federn  82 mit einem Hebel 80 verbunden.

   Der Schuh       wird,durch    einen     Leistenzapfen    84 und     durch     ein     Spitzenauflüger    86 in seiner Lage gehal  ten. Das Kissen 78 erstreckt sich. von der       Ballenlinie    I bis zu der     Absatzbrustlinie        II     des Schuhes.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Glätten der Laufsohlen von Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, dass das Glätten des Vorderteils der Sohle durch Druck unter gegenseitiger Längsverschiebung zwischen Glättwerk- zeug und Sohle bewerkstelligt wird, während der ,ganze Gelenkteil d er Lauf sohle :durch stationär auf denselben aus geübten Druck geglättet wird.
    II. Maschine zum Ausüben des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass das Glättwerkzeug eine Rolle von so grossem Durchmesser ist, dass ein Einfallen der Rolle in kleine Vertiefungen der Sohle vermieden und ein gleichmässiges Ebnen der Sohle er reicht wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass dra,s Glätten des Vorderteils der Sohle nur bis zur Ballenlinie durchgeführt wird. 2.
    Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das Längs- profil der Umfangsfläche der Glättrolle konkav und das zum Glätten dies Gelenk teils der Sohle dienende Kissen so ge formt ist, dass die Randteile der Sohle herabgebogen werden.
CH124517D 1926-01-18 1926-12-23 Verfahren und Maschine zum Glätten der Laufsohlen von Schuhwerk. CH124517A (de)

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