CH125155A - Verfahren und Einrichtung zum Abliefern abgemessener Glasposten. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Abliefern abgemessener Glasposten.

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CH125155A
CH125155A CH125155DA CH125155A CH 125155 A CH125155 A CH 125155A CH 125155D A CH125155D A CH 125155DA CH 125155 A CH125155 A CH 125155A
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CH
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cap
gases
container outlet
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glass
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Inventor
Moore Tucker Oliver
Albert Reeves William
Means Beatty James
Original Assignee
Moore Tucker Oliver
Albert Reeves William
Means Beatty James
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    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B7/00Distributors for the molten glass; Means for taking-off charges of molten glass; Producing the gob, e.g. controlling the gob shape, weight or delivery tact
    • C03B7/10Cutting-off or severing the glass flow with the aid of knives or scissors or non-contacting cutting means, e.g. a gas jet; Construction of the blades used

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)

Description


      Verfahren    und Einrichtung zum Abliefern     abgemessener    Glasposten.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur       Ablieferung    von Glasposten, die sich an  einem     Behälterauslass    auf     einanderfolgend    frei  hängend bilden und hierbei von heissen Gasen  umspült werden, die aus feststehenden     Aus-          läsen    ausströmen und hierauf abgeschnitten  werden, an eine Form.  



  Das Verfahren besteht darin,     da.ss    die hei  ssen Gase nur zwischen aufeinanderfolgenden       Abschneidvorgängen    austreten und auf das  sich freihängend ansammelnde Glas einwir  ken, während der     Abschneidvorgä,nge    jedoch  gedrosselt werden.  



  Durch dieses Verfahren wird erreicht, dass  das sich freihängend am     Behälterauslass    zwi  schen zwei     Abschneidvorgängen    ansammelnde  Glas gegen Abkühlungen an den Seitenflä  chen geschützt ist, durch geeignete Wahl der  Temperatur der Gase auch erhitzt werden  kann. In beiden Fällen wird erreicht, dass das  Glas eine bestimmte Konsistenz beibehält  oder annimmt, wodurch auch Gestalt und       Grösse    des sich     ansammelnden    Glaspostens  mitbestimmt werden.

      Ferner betrifft die Erfindung eine Ein  richtung zur Durchführung des Verfahrens,  welche ortsfeste Auslässe für die heissen Gase  um den     Behälterauslass,    ferner Mittel zur Zu  führung der Gase in diese Auslässe abwech  selnd in voller und verringerter Menge, sowie       Abschneidvorrichtungen    besitzt, welche zu  einstellbaren Zeitpunkten aus einer Ruhestel  lung zum Abschneiden des am Behälteraus  lass angesammelten Glases vorgeführt und  hierauf wieder in die Ruhestellung zurückge  zogen werden.  



  Diese Einrichtung besitzt gemäss der Er  findung Mittel zur Regelung der Gaszufuhr  zu den feststehenden Auslässen, die in der  Ruhestellung der     Abschneidvorrichtungen     die volle Gaszufuhr, während der Bewegung  der     Ahschneidvorrichtungen    jedoch eine ver  ringerte Gaszufuhr einstellen.  



  Durch diese Einrichtung wird einerseits  der geringste Gasverbrauch und anderseits  eine     möglichste    Schonung der     Abschneidvor-          richtungen    selbst erreicht, letzteres dadurch,  dass die     Abschneidvorrichtungen    nicht durch      heisse Gase hindurchgeführt und hierdurch zu  sätzlich erhitzt werden, da sie ohne dies beim  Abschneiden des Glases selbst von diesen letz  teren stark erhitzt werden.  



  Ausführungsbeispiele der Einrichtung  sind in der Zeichnung teilweise dargestellt,  und zwar zeigt:       Fig.    1 einen senkrechten Teilschnitt durch  den     Behälterauslass    bei austretenden Gasen  und angesammeltem     bezw.    sich ansammeln  dem Glasposten,       Fig.    2 eine. Ansicht des Auslasses von  unten,       Fig.    3, ähnlich wie     Fig.    1, den Behälter  auslass, jedoch bei unterbrochenem     Gaszufluss     nach erfolgtem Abschneiden des Glaspostens.  



       Fig.    4 eine Ansicht, entsprechend derjeni  gen der     Fig.    1 und 3, einer abgeänderten Aus  führungsform des     Behälterauslasses    und einer  Kappe,       Fig.    5 die Ausführungsform gemäss     Fig.     4, jedoch mit anderer     Wirkungsweise,          Fig.    6 eine andere Ausführungsform des  Behälterauslasses,       Fig.    7 die Kappe im Schnitt längs der  Linie 15-15 der     Fig.    8, und       Fig.    8 eine Ansicht von unten der Aus  führungsform gemäss     Fig.    7.  



  In einem Behälter 1 befindet sich ge  schmolzenes Glas, das aus einem Zuführungs  kanal 2 in den     Behälterauslass    3 mit Boden  öffnung 4 übertritt. Der     Behälterauslass    3 ist  in einen Ring 5     eingepasst    und wird von die  sem getragen. In diesem Ring 5 ist eine rings  umlaufende Kammer 6 ausgebildet, die mit  heissem Gas oder aber     einem    brennbaren Ge  misch von Gas und Luft unter Druck ge  speist wird, das durch ein Rohr 7 zugeführt  wird.  



  Das Gas tritt aus der -Kammer 6 im Ring  5 durch eine Reihe feststehender Auslässe  8 aus, die an der untern,     innern    Kante des  Ringes 5 mit solchem Neigungswinkel einge  bohrt sind, dass ein geschlossener Gas-     bezw.     Flammenring nach innen und unten gegen die  austretende Glassäule getrieben wird, wie  aus     Fig.    1 zu ersehen. Der Ring 5 zusammen    mit dem     Behälterauslass    3 werden durch ei  nen     abkla.ppbaren    Halter 9 ihrerseits getra  gen, so dass Ring und     Auslass    nach unten<B>ab-</B>  geklappt und ein neuer     Auslass    oder ein neuer  Ring leicht eingesetzt werden können.  



  Unter dem     Behälterauslass    und dem Ring  ist eine     Abschneidevorrichtung    am Behälter  1 befestigt, deren Messer 10 durch Arme 11  getragen werden. Diese Messer werden  zu einstellbaren Zeitpunkten -zusammenge  klappt und schneiden hierbei eine bestimmte  Glasmenge von dem aus der Öffnung 4 aus  getretenen Glas ab.  



  Am Behälter 1 ist eine Kappe 13 ange  ordnet, die selbsttätig für     einon    vorbestimm  ten Zeitabschnitt nach     jedesmaligem    Ab  schneiden aus einer Ruhe- in eine Arbeitsstel  lung unter dem     Behälterauslass    gebracht  wird. Die Zeitabschnitte, während deren sieh  die Kappe in Arbeitsstellung einerseits und  in Ruhestellung anderseits befindet, sind  durch Einstellung einer Steuervorrichtung  bestimmbar. Die Kappe 13 bewegt sich so  wohl     wagrecht    als auch senkrecht zu Zeit  punkten, die zu denjenigen der Arbeit der  Messer 10 in bestimmtes zeitliches Verhält  nis gesetzt sind.

   Nach.     ,jedesmaligem    Ab  schneiden durch die Messer schwingt die  Kappe horizontal in eine Stellung unter dem       Behälterauslass    und bewegt sich sodann nach  aufwärts in die     gewünschte    Nähe des     Aus-          lasses    und des Ringes.

   Befindet sich die  Kappe in dieser     "Deckstellung"    gegenüber  dem     Behälterauslass,    so wird das brennbare  oder heisse Gasgemisch, das aus den feststehen  den Öffnungen 8 im Ring 5 austritt, in der  Kappe derart eingeschlossen, dass das Glas im       Behälterauslass    angehalten oder in diesen zu  rückgedrängt oder aber sein Austritt verzö  gert wird durch die Kissen von Gasen, welch  letztere unter Druck in der Kappe einge  schlossen sind. Die Stellung der Kappe zum  Ring ist durch einstellbare Anschläge regel  bar, und     ebenso    ist der Druck im heissen Gas  oder dem Gasgemisch regelbar.

   Die Verände  rung oder Regelung der Stellung der Kappe       einerseits    und des Druckes der Gase in  ihr anderseits kann unabhängig voneinander      oder aber in     gegenseitiger    Abhängigkeit: er  folgen. .  



  In den Ausführungsformen der     Fig.    1, ?,  3 tritt das brennbare     Gasgemiseli    durch das  Rohr 7 in die Ringkammer 6 ein. Fm zu ver  hindern, dass die eintretenden Gase in der  Hauptsache durch die Öffnungen 8 austreten,  welche der Austrittsmündung des Rohres 7  in der Kammer 6 gerade gegenüberliegen, ist  in diesem Beispiel eine Wand 16 gegenüber  der Austrittsöffnung des Rohres 7 in die  Kammer 6 eingebaut, welche die eintreten  den     Clase    nach beiden Seiten ablenkt in den  übrigen Kammerraum und ausserdem zulässt,       dass    die Gase um die Enden der Wand 16 her  um auch zu jenen Öffnungen 8 gelangen,        -elche    gerade hinter der Wand 16, bezogen  auf die Austrittsmündung des Rohres 7, lie  gen.  



  Eine Speisevorrichtung dieser Art wirkt       bekanntlich    in der Weise, dass man zunächst  das schmelzflüssige Glas aus dem     Ausla.ss    3  austreten und sich an diesem freihängend an  sammeln lässt; dies ist aus     Fig.    1 zu ersehen.  Hierauf werden die Messer<B>10</B> rasch zusam  mengeklappt und nehmen die Stellung der       Fi-.    3 an: hierdurch wird von dem     freihä.n-          (Peiid    angesammelten Glasklumpen eine     ge-           -iinscliteMenge    abgeschnitten und in freiem  Fall in die unter dem     Auslass    vorgeführte  Form einfallen gelassen.

   Die Messer werden  hierauf schnell wieder auseinander gezogen  in die Ruhestellung, welche derjenigen der       Fig.    1 entspricht und ausserdem in den     Fig.    4,  5 dargestellt ist.  



       Beien    Auseinanderklappen bleibt im Aus  lass ein Glasstumpf stehen, als Rest des     frii-          lier    freihängend angesammelten Klumpens  (Feg. 1), von dem die Formbeschickung ab  geschnitten worden war.  



  Dieser Stumpf ist nun durch die Messer  an manchen Stellen abgekühlt; ebenso ent  stehen beim Abschneiden Schnittkanten und  Deformationen dieses     Stumpfes.        LTm    diese Be  chädigungen des Abschneidendes zu beseiti  gen, wird die Kappe 13 aus der Ruhestellung       (Fif;@.    1,     i)    in die     Arbeitsstellung    (Feg. 4, 5,  6. 7)     vorgeführt.    Regelmässig schwingt sie    hierbei zuerst unter den     Auslass    und wird  hierauf senkrecht nach oben in die Deck  stellung bewegt.  



  Geschieht dies bei einer Ausführungs  form gemäss     Fig.    1 bis 3, in der die brenn  baren Gase ringsum aus den Öffnungen 8  ausströmen, so gelangen die Gase in die nach  unten vollkommen geschlossene     Kappe    und  müssen aus dieser einen Ausweg erhalten.  Letzterer wird dadurch geboten, dass die  Kappe in diesen Fällen nicht vollständig zum  Anliegen an die untere Aussenfläche des Rin  ges 5 gebracht wird, sondern vielmehr in ei  nem gewissen Abstand von diesem stehen  bleibt. Dieser Abstand kann durch nicht ge  zeichnete Anschläge geregelt werden.  



  Da nun auf dem Abschneidende im Aus  lass das Glasgewicht lastet, das über dem       Auslass    liegt, kann das Gas in der Kappe  verschiedene Wirkungen hervorrufen.  



  Ist der Druck in den Gasen so eingestellt  und der Austrittsspalt zwischen Kappe und  Ring 5 so gewählt, dass die in der Kappe ein  geschlossenen Gase einen Druck aufweisen,  der genau gleich demjenigen ist, welchen das  über dem     Auslass    lastende Glas ausübt, die  Atmosphärendrücke oberhalb dieses Glases  und ausserhalb der Kappe werden hierbei  ausser Acht gelassen, da -sie sich ausgleichen,  so bleibt das Abschneidende in der Ab  schneidebene schweben     (Fig.    4).  



  Wird der Druck der Gase in der Kappe  grösser gewählt, so wird das Abschneidende  in entsprechendem Masse nach oben in den       Auslass    zurückgedrückt     (Fig.    5). Wird der       Drueh    der Gase in der Kappe jedoch geringer  eingestellt, so wird das Abschneidende nun  mehr langsam nach unten in die Kappe selbst  austreten, solange diese sich in der Deckstel  lung befindet.  



  In all diesen drei Fällen wird die Kappe  nach einer einstellbaren Zeit wiederum  nach unten bewegt und sodann seitlich in die  Ruhestellung ausgeschwungen.     Hierdurch     wird der Gasdruck, der auf das Abschneid  ende wirkte, entfernt, und das Glas tritt       wiederum    mit jener Geschwindigkeit aus,       welche    durch die Zähflüssigkeit des Glases,      sowie die über dem     Auslass    lastende Glas  menge (Fallhöhe) bestimmt ist. Hierbei wer  den die Gase den sieh ansammelnden Glas  klumpen in der aus     Fig.    1 ersichtlichen Weise  umspülen.  



  Hierbei können verschiedene Wirkungen  erzielt werden:  Ist der Druck der Gase derart eingestellt,  dass die verbrennende Gasmenge gerade aus  reicht, um eine Abkühlung des heissen Glas  klumpens an der umgebenden Luft zu verhin  dern, so wird die Beschaffenheit des sich frei  hängend ansammelnden Glases nicht geän  dert. Ist die verbrennende Gasmenge geringer  als zu dieser Wirkung erforderlich, so wird  sich das freihängend ansammelnde Glas in  entsprechendem Masse abkühlen. Ist jedoch  die Gasmenge grösser gewählt, dann wird das  sich freihängend ansammelnde Glas auf eine  höhere Temperatur gebracht als es in der  Zuführungsrinne selbst besass.

   Diese Einstel  lung der     Gasdrücke    und dementsprechend  -Mengen ist abhängig von der Schnelligkeit,  mit welcher aufeinanderfolgend Glasklumpen  freihängend angesammelt werden sollen, und  ferner von der Form und dem Gewicht der  letzteren.  



  Anstatt den Abstand der Kappe 13 vom  Ring 5 zu ändern, kann man auch die Aus  führungsform gemäss     Fig.    6 wählen. In die  ser wird die Kappe 13 satt anliegend an dem  Ring 5 in die Deckstellung     übergeführt    und  der     Gasaustritt    durch ein links gezeichnetes  einstellbares Drosselventil geregelt.  



  Anstatt die Kappe mit einem solchen  Drosselventil zu versehen, kann man auch  eine Ausführungsform gemäss     Fig.    7, 8 wäh  len, in welcher der Ring 5 mit einer Kammer  6 versehen ist, die nur über einen Teil des  Ringumfanges mit     Auslassöffnungen    8 ver  sehen ist. Der übrige Ringumfang ist mit  nicht bezeichneten, breiteren Öffnungen be  setzt, die aus     Fig.    7, rechts, ersichtlich sind  und erkennen lassen, dass sie einerseits, innen,  mit dem von der Kappe 13 abgeschlossenen  Raum in Verbindung stehen und anderseits,  rechts, ins Freie ausmünden.

   Durch entspre  chende Bemessung der Eintrittsquerschnitte    in diese Öffnungen und der Austrittsquer  schnitte ins Freie aus diesen Öffnungen kann  wiederum eine gewünschte Drosselung der  durch diese Öffnung aus der Kappe 13 aus  tretenden Gase erzielt werden. .  



  Um in den Fällen der     Fig.    6, 7, 8 die  gleichen Wirkungen zu erzielen wie _ bezüg  lich der     Fig.    1 bis 5 auseinander gesetzt  wurde, stehen demnach folgende Mittel zur  Verfügung.  



  In der Ausführungsform der     Fig.    6 kann  der Druck in der Kappe 13 in deren Deck  stellung durch Regelung des Drosselventil  an der     Kappe    eingestellt werden, um ein       Schwebenderhalten,    Zurückdrängen oder aber  verzögertes     Ausfliessenlassen    des Glases im       Auslass    zu erzielen. Ausserdem oder an Stelle  dessen kann natürlich der Druck der durch  (las Rohr 7 zuströmenden Gase entsprechend  eingestellt werden.  



  Im Ausführungsbeispiel der     Fig.    7, 8 hin  gegen wird eine Änderung der Drosselung der  eintretenden Gase während des Betriebes  nicht möglich sein. Vielmehr könnte eine  solche Änderung nur durch Auswechslung  des Ringes 5 selbst erzielt werden. Infolge  dessen wird man hier regelmässig nur durch  Änderung des Druckes der durch das Rohr 7       zuhiessenden    Gase die gewünschte Wirkung  erzielen.  



  Der Antrieb der hier erwähnten Organe  einer     Glasspeisevorrichtung    ist an und für  sich bekannt. Er wird in der Regel durch  Druckluft bewerkstelligt, welche durch eine  automatische Vorrichtung zugelassen, abge  sperrt und ausgelassen wird, in Zylindern auf  Antriebskolben zur Wirkung gebracht wird  und durch Verstellung der Kolben auch  die Messer aus der Ruhe- in die     Schneidstel-          lung    und umgekehrt, die Kappe aus der  Ruhe- in die Arbeitsstellung     bezw.    Deckstel  lung und umgekehrt bringt und schliesslich  auch eine weitere Vorrichtung in ähnlicher  Weise steuert,-welche das Gasgemisch     unter     Druck in das Rohr 7 einlässt und drosselt.

    Das Gasgemisch selbst kommt hierbei da  durch in einfachster Form zustande,     da.ss    man  aus einem     Druckluftbehälter    Luft unter re-           gell@arem    Druck (Drosselventil) durch eine  Diese in einen Mischraum eintreten     lässt,    in  den das Gas durch die Druckluft, welche aus  der Düse austritt,. angesaugt wird. Bei höhe  rem     Druck.    in der Luft- wird auch die ange  saugte Gasmenge erhöht und umgekehrt.

    Durch Einstellung des     Drosselventils    von  Hand ist man daher in der Lage, den Druck  im     Gasgemisch    in jeder gewünschten     Höhe     zu halten, entsprechend den früher erläuter  ten     Betriebsbedürfnissen.     



  Wird nun ausser dem Drosselventil zur  Einstellung des Gasdruckes in der Zuleitung  zur     Mischkammer    ein     weiteres    Drosselventil  angeordnet, das automatisch gesteuert. wird,  o kann man erreichen, dass automatisch ge  rade während der Bewegung der Messer aus  der Ruhestellung in die     Abschneidstellung     und zurück, also während des     Abschneidvor-          ganges    selbst, die Gaszufuhr in die Kammer       G    gedrosselt oder vollständig abgestellt wird.  



  Auch dieses Drosselventil kann durch  Druckluft von derselben Steuervorrichtung  betätigt werden,     -welche    ihrerseits die Kappe  I und die Messer 10 in den erforderlichen       Zeitpunli.ten    aus der Ruhe- in die Arbeits  stellung und umgekehrt bewegt. Eine solche  Steuervorrichtung kann in bekannter Weise  auch derart ausgebildet werden, dass sogar  während des Betriebes eine Verstellung der  Zeitpunkte der Tätigkeit der angetriebenen       Kappe,    der Messer oder des Drosselventils  möglich ist.  



  An Stelle eines     Drucklufta.ntriebes    kann  zum Beispiel auch ein elektrischer Antrieb  vorgesehen sein.  



  Obwohl die Wirkungsweise der Einrich  tung hieraus ohne weiteres verständlich ist,  soll sie hier noch einmal zusammengefasst be  schrieben werden.  



  Das Glas im Zuführungskanal befindet  sich auf einer bestimmten Temperatur und       dementsprechend    Zähflüssigkeit. Der     Auslass     ist offen, die Kappe und die Messer befin  den sieh also in     ihrer'Ruhestellung.    Infolge  dessen wird durch den     Auslass    Glas durch die  Schwerkraft ausgetrieben und sammelt sich    in einem freihängenden Klumpen an dem       Auslass    an. Während des     Ansammelns    wird  der Glasklumpen an seiner Umfläche von  brennenden Gasen umspült.  



  Sobald sich der Klumpen freihängend zu  einer gewünschten Länge angesammelt hat  (wobei sein Querschnitt durch den Durch  messer des Auslasses bestimmt ist), wird die  Gaszufuhr gedrosselt oder abgestellt und die  Messer, führen eine rasche     Abschneidbewe-          gung    aus. Hierdurch wird von dem angesam  melten Klumpen eine Glasmenge abgeschnit  ten, welche einer Formbeschickung ent  spricht, und fällt frei in die vorgeführte  Form ein. Diese Form wird sofort weiter be  wegt und durch eine neue ersetzt.  



  Die Messer werden sofort nach Ab  schneiden der Formbeschickung auseinander  in die Ruhestellung bewegt, die     Drosseluni;     oder Abstellung der Gaszufuhr wird aufge  hoben, so dass das Gas wieder unter vollem  Druck ausströmt. War die Gaszufuhr nur  gedrosselt worden, so hat das Gas weiter ge  brannt und ergibt eine Art Zündflamme, so       dass    das nunmehr unter vollem Druck wieder  ausströmende Gas entzündet wird. War die  Gaszufuhr jedoch vollkommen abgestellt wor  den, so entzündet sich das neu ausströmende  Gas an dem glühend heissen Abschneide  stumpf des im Anlass stehenden Glases.  



  Nunmehr kann entweder das Glas unge  hindert wieder ausfliessen, wenn die Kappe  durch Abstellung ihres Antriebes in der  Ruhestellung gelassen wird (was regelmässig  bei Ablieferung kleiner Formbeschickungen  in rascher Folge geschieht), oder es wird die  Kappe nunmehr unter dem     Auslass    ausge  schwenkt und gegen diesen angehoben, so  dass die austretenden brennenden Gase in dem  Hohlraum der Kappe zusammengehalten wer  den.  



  Durch die beschriebenen Massnahmen  kann dann der Druck in den eingeschlossenen  Gasen so geregelt werden,     da.ss    entweder der       Abschneidstumpf    des Glases im     Auslass    ste  hen bleibt oder aber in den     Auslass    zurückge  drängt wird oder aber schliesslich seine Aus  trittsbewegung vollführt, jedoch mit verrin-      gerier     Geschwindigkeit.    Sobald das     Abschneid-          ende    wieder auf die gewünschte Temperatur  gebracht und     vergleichmässigt    worden ist,  wird die Kappe nach unten bewegt und so  dann in, die Ruhestellung ausgeschwungen,

    so dass das freihängende Ansammeln des  Glasklumpens wieder beginnt und sich das  beschriebene Spiel wiederholt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: . Verfahren zur Ablieferung von an einem Behälterauslass aufeinanderfolgend freihän gend sich bildenden Glasposten, die von aus feststehenden Auslässen ausströmenden hei ssen Gasen umspült, hierauf abgeschnitten und an eine Form abgeliefert werden, da durch gekennzeichnet, dass die heissen Gase nur zwischen aufeinanderfolgenden Ab schneidvorgängen austreten und auf das sich freihängend ansammelnde Glas einwirken, während der Abschneidvorgänge jedoch ge drosselt werden.
    PATENTANSPRUCH II: Einrichtung zur Durchführung des Ver fahrens gemäss Patentanspruch I, mit orts festen Auslässen für die heissen Gase um den Behälterauslass, Mitteln zur Zuführung der Gase in diese Auslässe abwechselnd in voller und verringerter Menge, sowie Abschneidvor- richtungen, die zu einstellbaren Zeitpunkten aus einer Ruhestellung zum Abschneiden des am Behälterauslass angesammelten Glases vorgeführt und hierauf wieder in die Ruhe stellung zurückgezogen werden, dadurch ge kennzeichnet,
    dass die Mittel zur Regelung der Gaszufuhr zu den feststehenden Ausläs- sen in der Ruhestellung der Abschneidvor- richtungen die volle Gaszufuhr, während der Bewegung der Abschneidvorrichtungen je doch eine verringerte Gaszufuhr einstellen. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die heissen Gase aus den feststehenden Auslässen ins Freie unter dem Behälterauslass ausströ men.
    \_h Verfalireii nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, da.ss die Gase aus den feststehenden Auslässen zeitweise in einen durch eine Kappe mindestens teil weise abgegrenzten Raum unter dem Be- hälterauslass ausströmen. Verfahren nach Unteranspruch ?, da durch gekennzeichnet, dass die Kappe zu mindest während eines Teils der Zeit spanne zwischen zwei Abschneidvorgän- gen unter den Behälterauslass vorgeführt wird.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Druck in den ausströmenden Gasen so eingestellt wird, dass die Ansammlungsgesch-,vindig- keit des in die unter den Behälterausla.ss vorgeführte Kappe eintretenden Glases unverändert bleibt. 5. Verfahren nach Unteranspruch ?, . da durch gekennzeichnet, dass der Druck in den ausströmenden Gasen so eingestellt wird, dass die Ansammlungsgesehwindig- keit des in die unter dem Behälterauslass vorgeführte Kappe eintretenden Glases verzögert wird.
    G. Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Druck in den ausströmenden Gasen so eingestellt wird, da.ss der Glasaustritt in die unter den Behälterauslass vorgeführte Kappe angehalten wird. 7. Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch- gekennzeichnet, dass der Druck in den in die unter den Behälterauslass vor geführte Kappe ausströmenden Gasen so eingestellt wird, dass das Glas in den Be- hälterauslass zurückgetrieben wird. B.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass aus den fest stehenden Auslässen brennbare Gase aus gelassen und nach dem Austritt entzün det werden. 9. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Ausströ men der Gase während der Abschneid- vorgänge vollständig unterbrochen wird. 1(). Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Regelung der Gaszufuhr zu den orts festen Auslässen während der Bewegung der Abschneidvorrichtungen die Glaszu fuhr vollständig unterbrechen. 11.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet. dass die Mittel zur Regelung der Gaszufuhr zu den ortsfesten Auslässen selbsttätig von dem Antrieb der Abschneidvorrichtung beeinflusst wer den, derart, dass eine Vurringerung der Gaszufuhr während des Abschneidvor- ganges stattfindet. 12.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die ortsfesten Auslässe mit einem Führungskanal um den Behälterauslass verbunden und airs- wechselbar angeordnet sind. 113. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die ortsfesten Auslässe schräg nach abwärts auf die geometrische Achse des Behälterauslasses hin gerichtet sind.
    1d. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, ge kennzeichnet durch eine zu einstellbaren Zeitpunkten vorübergehend unter den Behälterauslass vorgeführte Kappe, in welche die aus den ortsfesten Auslässen ausströmenden Gase mindestens zum Teil eintreten. 15. Einrichtung nach Unteranspruch 14, ge kennzeichnet durch einstellbare Auslässe in der Kappe für die Gase, welche aus den ortsfesten Auslässen unter Überdruck in die Kappe eingetreten sind. 16.
    Einrichtung nach Unteranspruch 14, ge kennzeichnet durch Abführungskanäle 'im Behälterauslass für die Gase, welche aus den ortsfesten Auslässen in die Kappe eingetreten sind und aus dieser mindestens zum Teil durch die Abfüh- runaslzanäl.e entweichen.
CH125155D 1925-09-14 1926-07-10 Verfahren und Einrichtung zum Abliefern abgemessener Glasposten. CH125155A (de)

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