CH125253A - Einrichtung an Messpumpen zum Erkennbarmachen der richtigen Füllung. - Google Patents

Einrichtung an Messpumpen zum Erkennbarmachen der richtigen Füllung.

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CH125253A
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CH
Switzerland
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piston
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Brevo A-G Fuer Exp Feuerschutz
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Brevo A G Fuer Explosions U Fe
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/28Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement

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Description


  Einrichtung an     3Le13pumpen    zum     Erkennbarmachen    der richtigen Füllung.    Die sogenannten     Messpumpen,    welche zum  Verkauf von     Olen    und dergleichen in abge  messenen Quantitäten dienen, haben einen Zy  linder, dessen Abmessungen der abzumessen  den Flüssigkeitsmenge entsprechen, und in  dem ein Kolben bei einer     begrenzten    Bewe  gung einer     Antriebskurbel    einen solchen Hub  macht, dass die abzumessende Menge Flüssig  keit in .den Zylinder angesaugt wird.

   Beim       Hückwärtshub    des Kolbens gelangt die ange  saugte     Flüssigkeitsmenge    durch ein im Kol  ben angebrachtes Klappen- oder Kugelventil  auf die andere Seite des Kolbens und beim  nächsten Saughub wird es herausgedrückt  und an der     Abzapfstelle    aufgefangen.  



  Diese     Messpumpen    bergen die Gefahr in  sich, dass, wenn mit der Kurbel nicht die ganze  Schwingbewegung     ausgeführt    wird, nicht  das volle Mass, welches die Pumpe liefern  sollte, ausgeschenkt     wird.    Darum     sind    solche  Pumpen nicht ohne weiteres     eichfähig.     



  '     Messpumpen,    welche mit der Einrichtung  der vorliegenden Erfindung versehen sind,  sind dagegen     eichfähig,    .denn ,die     Einriehtung     bildet für den Käufer ein     Kontrollmittel,       durch welches er sich überzeugen kann, dass  die Pumpe richtig gehandhabt wird.  



  Die Zeichnung veranschaulicht zwei     Aus-          führungs,beispiele    der Erfindung, und zwar  zeigt dieselbe je die     Vorderanicht    des Zylin  ders einer mit der. Einrichtung versehenen       Messpumpe.     



  Bei der Ausführungsform nach     Eig.    1     be.     steht der     Messzylinder    in bekannter "'eise  aus einem Mantel 1 mit den zwei     Deckeln.    2  und 3. Der Kolben 6 der Pumpe trägt die  nach     unten    durch den Deckel 3 und in den  hohlen Ständer 5 hineinragende Kolbenstange  10, die eine Zahnstange bildet. In diese greift  ein auf der Achse der Kurbel     i    sitzender       Zahnkolben.    Die Schwingbewegung der Kur  bel 7: ist in geeigneter Weise so begrenzt, dass  bei dem :durch sie veranlassten Kolbenhub  nach     aufwärts    ein bestimmtes Quantum Flüs  sigkeit in den Zylinder angesaugt wird.

   Beim       Abwärtshub    -des Kolbens wird die Füllung  des Zylinders durch ein im Kolben 6     ange.     brachtes Klappen- oder Kugelventil und     beirr.     nächstfolgenden Aufwärtshub des Kolben  durch die im Deckel befindliche, in den Zy-      linder ausmündende Bohrung in die Druck  leitung 8 und zur Zapfstelle gedrückt..  



  Auf dem Kolben 6 ist nun ferner  ein Stift 11 befestigt, der     abgedichtet    durch  den Deckel 2 hindurchgeführt ist und in der       Tiefstlage    des     Kolbens    etwas über     den        Dek-          kel    2 hinausragt. Auf das vorragende Ende  dieses Stiftes 11 ist ein Anschlag P einstell  bar befestigt.  



  Auf dem Deckel 2 stehen zwei Führungs  schienen 12 fest, längs welchen eine Traverse  13 einstellbar ist; diese hat ein Auge     1d,    des  sen Achse auf der Zylinderachse liegt und in  dem ein Anschlag p axial einstellbar ist.  



  Ein zweiter Anschlag p     bildet    eine Mut  ter mit geriffeltem Randwulst, die auf einem  das vordere Ende des Stiftes 11     umgebenden     Ringstutzen am Deckel 2 aufgeschraubt und  dadurch     in,der    Höhe einstellbar ist.  



  Die Anschläge p sind so eingestellt,     ,dass     in der Höchst- und in der     Tiefstlage    des Kol  bens 6 .der Anschlag P je an einem derselben  anliegt. Die Anschlagflächen der Anschläge  P und     p    bilden also Marken, von denen je zwei  in der Höchst- und der     Tiefstlage    des Kol  bens 6 miteinander korrespondieren. Dies ist  für den Käufer ein sichtbares Kontrollmittel,  das ihn erkennen lässt, ob die Pumpe beim  Ausschenken von Flüssigkeit richtig gehand  habt wird, und er also Gewähr hat, die  von der Pumpe     abzumessende    Flüssigkeits  menge zu erhalten.  



  Um die Kontrolle noch zu erleichtern.  kann zum Beispiel, wie punktiert angedeu  tet ist, am Anschlag P noch ein einfacher  oder doppelter Zeiger angebracht sein, der  mit Zeigern Z an einer oder beiden der Füh  rungen 12 in der Höchst- und     Tiefstlage    des  Kolbens 6 korrespondiert.

   Auch könnte mit  den Anschlägen p je eine Einrichtung ver  bunden sein, die ein optisches oder     akkusti-          sches    Zeichen zur     Auswirkung    bringt, wenn  der Anschlag P einen Anschlag p berührt,  zum Beispiel ein mechanisch oder elek  trisch     betätigbares    Glockenzeichen, oder eine  Klappe, die auffällig gefärbt ist und die  beim Anschlag aufgestellt wird, oder irgend    eine andere derartiger     Signaleinrichtungen,     wie sie in der Technik bekannt sind.  



  Die F     ig.        \?    veranschaulicht ein Beispiel an  einer     Messpumpe        bekannter    Art     finit    einem  Zylindermantel 1 aus Glas, dessen Deckel 2  und 3 durch     Spannschrauben    4 dicht an     @',ell     Mantel gepresst werden. Der untere     Dcckel    3  ist mit dein Pumpenständer 5 fest     verbunden,     der hohl ist. Die nach unten in den     Ständer     5 ragende Kolbenstange bildet eine Zahn  stange, in ,die ein Zahnrad auf der Achse der  Kurbel 7 eingreift.

   Die     Schwingbewegung     der Kurbel ist in     geeignleter        \leise    begrenzt,  so dass, wenn die Kurbel nacheinander, der  Begrenzung entsprechend, hin und her be  wegt wird, ein bestimmtes Quantum Flüs  sigkeit in den Zylinder gesaugt, auf die  Oberseite des Kolbens 6 und durch den Ab  zapfschlauch 8 gedrückt wird, wie mit Bezug  auf die     Fig.    1     beschrieben    ist.  



  Der     Abzapfschlauch    8 ist zweckmässig an  seinem freien Ende mit einem Ventil 9 ver  sehen, das so unter Federdruck steht, dass es  sich bei innerem Überdruck öffnet und sich  sofort wieder schliesst, wenn dieser Druck  aufhört. Durch diese Einrichtung wird die       Messgrenze    an das Ende des     Abzapfschlau=          ches    gelegt, was den Vorteil hat, dass man  beim     Ausschenken    nicht abzuwarten braucht,  bis die im Schlauch enthaltene Flüssigkeit       ,abgetropft    ist, was bei Ölen längere Zeit in  Anspruch nehmen würde.  



  Auf der Ledermanschette des Kolbens 6  sind nun zwei Pfeile P in auffälliger     Farbe     angebracht.     Vorteilhafterweise    sind diese  Pfeile zum Beispiel aus aussen an die Leder  manschette angenieteten Blechstücken gebil  det. Sie werden dann bei Gebrauch der  Pumpe fein poliert, so dass sie auffällig durch  den Zylindermantel hindurch glänzen.  



  Ferner sind aussen am Zylindermantel 1  zwei durch eine     gerade        Linie    verbundene  Doppelpfeile p     angebracht;    zweckmässig  durch Einreissen     mittelst    des Sandstrahl  gebläses und Auffüllen der Risse mit hell  roter Farbe.  



  Die Pfeile p sind nun so angeordnet, dass  der eine in der     Tiefst-,    der andere in der           lföclistlagc#    des Kolbens mit den     -Pfeilen        h     korrespondiert. Es ermöglicht also     die    An  ordnung der Pfeile<I>P</I> und<I>p</I> dem Käufer, zu  kontrollieren, ob die Pumpe richtig bedient  wird und diese Kontrolle bietet ihm Gewähr,  dass er die abzumessende Menge Flüssigkeit  erhält.  



  Die     Ausbildung    der Zeichen ist     beliebig.     zweckmässig so, dass die Zeichen auffällig  sind und durch ihre Anordnung zueinander  die Hubgrenzen des Kolbens deutlich ange  zeigt werden. Es könnten auch die Zeichen  am Zylinder innen angebracht sein.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRZTCH: Einrichtung an Messpumpen zum Erkenn- ba.rmachen der richtigen Füllung, dadurch gekennzeichnet, dass zum Messzylinder fest stehend zwei Marken so angeordnet sind, dass ,je eine mit einer zum Pumpenkolben fest stehenden, also mit diesem sich bewegenden Marke in der höchsten und der tiefsten Hub lage des Kolbens korrespondiert. UN TERAN SPRÜ CIIE 1.
    Einrichtung an Messpumpen nach dem Pa- tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein vom Pumpenkolben aus dem Zylinder herausragender Stift am vorstehenden Ende einen Anschlag trägt, der in der höchsten und der niedersten Kolbenlage mit je einem zweier zum Zylinder fest stehenden Anschläge in Berührung kommt. ?. Einrichtung nach dem Patentanspruch an Messpumpen mit Glaszylinder, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Pumpenkol ben eine in der Farbe abstechende Marke angebracht ist, -elche mit ebensolchen Marken am Zylinder in der höchsten und der niedersten Hublage des Kolbens kor respondiert.
CH125253D 1927-03-03 1927-03-03 Einrichtung an Messpumpen zum Erkennbarmachen der richtigen Füllung. CH125253A (de)

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