DE920451C - Messvorrichtung - Google Patents

Messvorrichtung

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Publication number
DE920451C
DE920451C DEA18207A DEA0018207A DE920451C DE 920451 C DE920451 C DE 920451C DE A18207 A DEA18207 A DE A18207A DE A0018207 A DEA0018207 A DE A0018207A DE 920451 C DE920451 C DE 920451C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
measuring device
openings
contours
bore
Prior art date
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Expired
Application number
DEA18207A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Jenschke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Audi AG
Original Assignee
Auto Union GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Auto Union GmbH filed Critical Auto Union GmbH
Priority to DEA18207A priority Critical patent/DE920451C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE920451C publication Critical patent/DE920451C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Meßvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Meßvorrichtung, die vorzugsweise Schlitze in Zylindern von Zweitaktbrennkraftmaschinen zu messen gestattet.
  • Derartige Schlitze sind in ihrer Lage und besonders ist der Verlauf ihrer Steuerkante mit den üblichen Meßgeräten nur umständlich zu messen, da sie oft nicht geradlinig bzw. ungenau in ihrer Lage gegossen sind.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Gerät zu schaffen, das ausreichend genau, einfach und mit geringem Zeitaufwand derartige Messungen möglich macht.
  • Das schafft die Erfindung dadurch, daß in die Bohrung mit den Schlitzen ein hohler Gummizylinder eingeführt wird, der kleiner im Durchmesser als diese ist, der Gummizylinder zwei Anschläge besitzt, einen gegen Verdrehung und einen in axialer Richtung, die ermöglichen, ihn stets in der nehtigen Lage zu dem zu messenden Werkstück zu halten, und der mit vorzugsweise eingeritzten maßgereehten Öffnungsumrißlinien versehen ist, an die oder in deren Nähe sich beim Auffüllen die entsprechenden, vorzugsweise mit Farbe versehenen Umrisse der Öffnungen abzeichnen. Es ist auch möglich, Material, z. B. Papierstreifen, zwischen den Gummizylinder und die Öffnungskonturen zu legen, auf das sich dann die anzustrebenden, am Gummizylinder markierten Öffnungskcnturen und die wirklichen Konturen der Öffnungen abzeichnen. Um ein Verwischen der abgezeichneten Konturen der Öffnungen durch eine gleitende Bewegung des Gummizylinders zu verhindern, was durch zu starkes Auffüllen und damit zu starke Dehnung der in den Schlitz gedrückten Gummizylinderwandteile g schehen kann, kann eine Pumpe angebracht werden, die die für eine genaue Markierung notwendige Flüssigkeitsmenge in den Gummizylinder drückt.
  • Das wird durch Anbringen eines Steuerschlitzes in an sich bekannter Weise verwirklicht. Eine weitere Möglichkeit, auf eine einfache Art ein Verwischen der Konturen durch eine zu große Einfülimenge im Gummizylinder zu verhüten, besteht darin, einen zylindrischen Teil in den mit Flüssigkeit gefüllten Zylinder einzudrücken und dadurch die Markierung an den Schlitzen auszulösen.
  • Abb. I zeigt eine beispielsweise Ausführung der Erfindung, angewendet für einen luftgekühlten Zylinder einer Zweitaktbrennkraftmaschine; Ahh. 2 zeigt ein Beispiel, bei welchem eine Pumpe zum Auffüllen des hohlen Gummizylinders durch Flüssigkeit an dem Anschlag angebracht ist; Abb. 3 zeigt ein Beispiel mit vereinfachter Pumpe.
  • In Abb. 1 wird in die Bohrung 1 ein hohler Gummizylinder 2 eingeführt, der etwas kleiner als diese ist.
  • Der Gummizylinder 2 besitzt einen Anschlag 3, mit dem er gegen Verdrehung, und einen Anschlag 4, mit dem er in axialer Richtung in seiner Lage zu dem zu messenden Werkstück festgelegt ist. In der Wandung der Bohrung des Werkstückes befinden sich Öffnungen 5, beispielsweise die Steuerschlitze einer Zweitaktbrennkraftmaschine. Auf dem Gummizylinder 2 sind die Konturen dieser Öffnungen mit den vorgesehenen Maßen, z. B. durch Einritzen, markiert.
  • Die Kanten 6 der zu messenden Öffnungen der Wand werden eingefärbt. Darauf wird der Gummizylinder 2 eingeführt und, durch seine Anschläge 3 und 4 begrenzt, in die vorgeschriebene Lage gebracht. Wird nunder Gummizylinder 2 mit beispielsweise Luft oder Flüssigkeit aufgefüllt, so drückt sich seine Wand an Idie Zylinderwand des Werkstückes an, und die eingefärbten Kanten markieren sich auf dem Gummi. Durch die unterschiedliche Lage der abgefärbten Kanten zu den vorgesehenen Maßen der Markierung auf dem Gummizylinder 2 ergeben sich die Maßabweichungen. Das Auffüllen mit Luft erfordert einen genauen Druckregler, um die Zylinderwand nicht zu tief in die Schlitze eintreten und dabei die Konturen verwischen zu lassen.
  • Durch Auffüllen mit Flüssigkeit aus einer im Hubvolumen entsprechend genau bemessenen Pumpe, deren Kolben z. B. durch ein Gewinde mit Kontermutter im Anschlag eins'tellbar ist, ist dieser Nachteil einfach zu beheben, wie in Abb. 2 dargestellt ist.
  • Auf dem Anschlag 7 ist ein Behälter 8 angebracht, der beispielsweise den Pumpenzylinder 9 einschließt.
  • In dem Zylinder 9 ist ein Kolben 10, aufgeschraubt auf eine Betätigungsstange II und gesichert durch eine Kontermutter I2, gleitend angebracht. Durch die Öffnung 13 tritt in den unteren Teil 14 des Pumpenraumes Flüssigkeit aus dem Behälter 8 und füllt den hohlen Gummizylinder auf. Beim Herunterdrücken des Kolbens 10 wird das Loch 13 verschlossen und die weitere im Raum 14 befindliche Flüssigkeit in den hohlen Gummizylinder gedrückt, wodurch seine Teile 15, I6, I7 und I8 nur ein bestimmtes Maß durchgedrückt werden. Dadurch ist ein einwandfreies Markieren der Schlitzkanten ohne Vermischen durch die Ausdehnung des Gummis gesichert.
  • In Abb. 3 ist in iden Anschlag 19 ein zylindrisches Teil 20 gleitend gelagert, welches sich mit seinem einen Ende 2I auf den mit Flüssigkeit gefüllten, in sich geschlossenen Gummi zylinder 22 abstützt. Der Gummizylinder 22 ist beispielsweise durch Vulkanisation an zudem Anschlag 19 befestigt. In dieser leschriebenen Lage, in ider die obere Fläche 23 des Gummizyiinde'rs 22 annähernd eben ist, wird der Gummizylinder zur Messung eingeführt. Sobald er in seiner Meßlage durch die Anschläge eindeutig festgelegt ist, wird der zylindrische Teil 20 in die bezeichnete Lage gebracht. Dadurch entsteht eine Volumenveränderung im Zylinder, die sich ebenso auswirkt wie die Betätigung des Pumpenkolbens 10 in der Ausbildung 2.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Meßvorrichtung zum Messen der Öffnungen in einer Bohrung, vorzugsweise der Schlitze von Zweitaktbrennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß in die Bohrung mit den Öffnungen ein hohler Gummizylinder einführbar und dann auffüllbar ist, so daß sich die vorzugsweise eingefärbten Konturen der Öffnungen in der Bohrung an ihm abzeichnen.
  2. 2. Meßvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, d'aß auf dem Gummi zylinder maßlich genau die Umrisse der t)ffnungskonturen, vorzugsweise durch Einritzen, markiert sind.
  3. 3. Meßvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, daduich gekennzeichnet, daß Material, vorzugsweise Papier, zwischen dem Gummizylinder und der Bohrung angebracht ist, auf das sich sowohl die auf dem Gummizylinder angebrachten, maßlich genauen Konturen wie auch die gegebenenfalls abweichenden Konturen der Öffnungen in der Bohrung abzeichnen.
  4. 4. Meßvorrichtung nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der hohle Gummizylinder durch zwei Anschläge, einen gegen Verdrehung und einen in axialer Richtung, in seiner Lage zum Werkstück eindeutig festgestellt ist.
  5. 5. Meßvorrichtung nach Anspruch I und/oder bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine am Zylinder angebrachte Pumpe die für die Markieruhig notwendige Menge Flüssigkeit in die Gummizylinder drückt.
  6. 6. Meßvorrichtung nach Anspruch I und/oder bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein zylindrischer Teil den mit Flüssigkeit gefüllten Zylinder (22) eindrückt und dadurch die Markierung an den Schlitzen auslöst.
DEA18207A 1953-06-14 1953-06-14 Messvorrichtung Expired DE920451C (de)

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DE920451C true DE920451C (de) 1954-11-22

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ID=6924097

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DEA18207A Expired DE920451C (de) 1953-06-14 1953-06-14 Messvorrichtung

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DE (1) DE920451C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1143035B (de) * 1959-11-19 1963-01-31 Auto Union Gmbh Vorrichtung zum Abzeichnen der OEffnungen in einer Bohrung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1143035B (de) * 1959-11-19 1963-01-31 Auto Union Gmbh Vorrichtung zum Abzeichnen der OEffnungen in einer Bohrung

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