CH125551A - Schnellaufender Vergasermotor mit Selbstzündung. - Google Patents

Schnellaufender Vergasermotor mit Selbstzündung.

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CH125551A
CH125551A CH125551DA CH125551A CH 125551 A CH125551 A CH 125551A CH 125551D A CH125551D A CH 125551DA CH 125551 A CH125551 A CH 125551A
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CH
Switzerland
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piston
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piston part
dependent
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Inventor
Fritz Gockerell
Max Wolff Gerhard
Original Assignee
Fritz Gockerell
Max Wolff Gerhard
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B33/00Engines characterised by provision of pumps for charging or scavenging
    • F02B33/02Engines with reciprocating-piston pumps; Engines with crankcase pumps
    • F02B33/06Engines with reciprocating-piston pumps; Engines with crankcase pumps with reciprocating-piston pumps other than simple crankcase pumps
    • F02B33/08Engines with reciprocating-piston pumps; Engines with crankcase pumps with reciprocating-piston pumps other than simple crankcase pumps with the working-cylinder head arranged between working and pumping cylinders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description


  Schnellaufender Vergasermotor mit Selbstzündung.         (j'regenstand    der vorliegenden Erfindung  ist ein schnellaufender     Vergasermotor    mit       Selbstzündung,    dessen Arbeitskolben zwei  Teile besitzt, die so ausgeführt sind und derart       gegeneinander    bewegt werden, dass zwischen  ihnen ein Raum gebildet wird. Dieser wird  während des Verdichtungshubes mit dem Ver  gaser und     gegen    Ende des Verdichtungshubes  mit dem Explosionsraume verbunden und       verschwindet    im innern Totpunkte des Kol  bens.

   Infolgedessen wird Brennstoff     luftgemisch     in den Raum zwischen den beiden Kolbenteilen  gesaugt und in den     Explosionsraum    befördert.  



  Auf der Zeichnung sind als Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes im Zwei  takt arbeitende Vertikalmotoren dargestellt.  



       Fig.    1 und 2 .zeigen einen Motor mit     Ein-          und        Auslassschlitzen    ;im Zylinder im Längs  schnitt, den Kolben im obern Totpunkte     bezw.     nach dem Verlassen des untern Totpunktes,       und          Fig.    3 und 4 zeigen im Längsschnitt zwei  Ventilmotoren.    Gemäss     Fig.    1 und 2 ist auf dem Kurbel  gehäuse 1 der Zylinder 2 montiert, welcher  eine     Auspufföffnung    3,     Lufteinlassöffnungen    4  und einen     Überströmkanal    5 besitzt.

   Durch  den     Überströmkanal    5 strömt die durch  die     Einlassöffnungen    4 eingeholte und im  Kurbelgehäuse 1 vom     abwärtsgehenden    Kol  ben     vorkomprimierte    Ladeluft in den Zylinder.  Am Zylinder 2 ist der Vergaser 15 befestigt,  der durch den Kanal 6 mit dem Zylinder 2  in Verbindung steht. Im Zylinder 2 sind  ferner oben kleine Nuten 7 vorhanden.  



  Der Arbeitskolben im Zylinder 2 besteht  aus zwei Teilen 8 und 9. Der Kolbenteil 9  ist hülsenartig     -ausgebildet    und auf dem Kol  benteil 8 verschiebbar angeordnet. Er wird  durch die Druckfeder 14, die am Kolbenteil  8 abgestützt ist, gegen einen Kolbenboden  am Kolbenteil 8 gepresst. Der Kolbenteil 8  besitzt einen Kolbenzapfen 11, an dem die  Pleuelstange 10 angreift, die mit der Kurbel  in Verbindung steht. Die Pleuelstange 10  besitzt oben eine Nase 21, die durch einen  Schlitz des Kolbenteils 8     hindurchgreift    und      auf ehre Stellschraube 13 im Kolbenteil 9  wirkt.  



  Vor Erreichung des obern     Totpunktes     werden die     Einlassöffnungen    4 durch den  Kolbenteil 9 freigegeben, so dass Frischluft  in den     Kurbelgebäuseraum    einströmt. Diese       Einlassöffnungen    4 werden durch den abwärts  gehenden     Kolben    geschlossen. Vor der untern       Totpunktlage    werden die     Auspufföffnungen    3  freigegeben, so dass die Verbrennungsgase  aus dein Zylinder strömen.

   Noch vor Errei  chung der untern     Totpunktlage    verbindet  der     Überströmkanal    5 das Kurbelgehäuse mit  dem Zylinderraum, und es strömt die durch  den Kolben     vorkomprimierte    Ladeluft in den  Zylinderraum und vertreibt den Rest der  Verbrennungsgase.  



  Wenn der Kolben 8, 9 die untere Tot  punktlage verlassen hat und im Aufwärtshub  begriffen ist, wird durch die Nase 21 ein  Druck auf die Stellschraube 13     ausgeübt    und  dadurch unter Zusammenpressung der Druck  feder 14 der Kolbenteil 9 gegenüber dem  Kolbenteil 8 so verschoben, dass sich zwischen  diesen beiden Teilen unter vollständigem       Luftabschluss    ein Raum 16 bildet. Wenn  dieser Raum die Mündung des Kanals 6  passiert, wird     Brennstoffluftgemisch    in diesen  Raum strömen. Während des folgenden Teils  des Aufwärtshubes wird der Raum 16 kleiner;  das     Brennstoffluftgemisch    darin und die Luft  im Zylinder werden komprimiert.

   Bevor der  Kolben die obere     Totpunktlage    erreicht, wird  der Raum 16 zwischen den beiden Kolben  teilen 8, 9 durch die Nuten 7 mit dein Ex  plosionsraum     verbunden,    das komprimierte       Brenstoffluftgemisch    wird in den Zylinder  gepresst und dabei durch den grossen Druck  unterschied restlos zerstäubt: Es vermischt  sich mit der hochkomprimierten Ladeluft und  entzündet sich sofort.     Wenn    der Kolben den  obern     Totpunkt    erreicht, verschwindet der  Raum 16 und der Kolbenteil 9 wird von  der Druckfeder 14 auf den Kolbenteil 8 ge  presst. Die Verbrennungsgase treiben den  Kolben 8', 9 nach unten.  



  Nach     Fig.    3 besitzt der Zylinder 2, in  welchem ein zweiteiliger Kolben 8, 9 ver-    schiebbar angeordnet ist; ein Anlass- und ein       Einlassventil    3'     bezw.    5'. Der Kolbenteil 8  ist mit der Kurbel durch die Pleuelstange  10 verbunden, die am Kolbenzapfen 11 an  gelenkt ist, während der Kolbenteil 9 von  einer am     Kolbenzapfen    11' angreifenden Pleuel  stange 10' mit einem Exzenter auf dem  Kurbelzapfen verbunden ist, derart, dass sich  nach dem obern     Totpunkte    zwischen den  Kolbenteilen 8, 9 ein Raum bildet, welcher  im untern Totpunkte am grössten ist,. im obern  Totpunkte verschwindet und durch den Kanal  6 jeweils reit     Brennstoffluftgemisch    gefüllt  wird.  



  Nach     Fig.    4 ist der Kolbenteil 9 durch  eine Pleuelstange 10 mit dem Kurbelzapfen  verbunden. Die Pleuelstange 10 ist mit einer  Nase 22 versehen, die auf eine Rolle 23 ein  wirkt, welche auf einem Zapfen 11 des Kol  benteils 8 gelagert ist. Der Kolbenteil 8 wird  durch eine Zugfeder 14' auf den Kolbenteil  9 gezogen. Nachdem der untere Totpunkt  überschritten worden ist, wird infolge der  Drehung der Pleuelstange 10 die Nase 22  unter die Führungsrolle 23 gedrückt, wodurch  der Kolbenteil 8 vom Kolbenteil 9 entgegen  dem Zuge der Feder 14' abgehoben und  zwischen den beiden Kolbenteilen ein Raum  für das     Brennstoffluftgemisch    gebildet wird.  



  Bei einem im Viertakt arbeitenden Motor       kann    im     Brennstoffkanal    6 ein Ventil einge  baut sein, welches nur bei jeder zweiten  Umdrehung     öffnet.     



       Motoren,    wie sie dargestellt sind, haben  3000 bis 4000 Umdrehungen pro Minute er  reicht, und da das Gewicht dieser Motoren  relativ gering ist, eignen sie sich vorzüglich  als Fahrzeugmotoren.  



  Soll der     Motor    nach der vorliegenden Er  findung als Flugzeugmotor Anwendung fin  den, so ist eine Einrichtung zur     Verminderung     der Kompression und eine Zündvorrichtung  zum Anlassen unerlässlich, damit der Motor  nicht sofort zündet, was beim Andrehen von  Hand gefährlich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schnellaufender Vergasermotor mit Selbst zündung, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitskolben zwei Teile besitzt, die so aus gebildet sind und derart gegeneinander bewegt werden,. dass zwischen ihnen ein Raum ge bildet wird, welcher während des Verdich tungshubes mit dein Vergaser und gegen Ende des Verdichtungshubes mit dem Ex plosionsraume verbunden wird und im innern Totpunkte verschwindet, damit Brennstoff- luftgemisch in diesen Raum gesaugt und in den Explosionsraum befördert wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vergasermotor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der eine Kolben teil hülsenartig ausgebildet und auf dem andern Kolbenteil verschiebbar ist. \?. Vergasermotor narb Patentanspruch Lind Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder innen wenigstens eine Aussparung besitzt, welche den Raum zwischen den beiden Kolbenteilen gegen Ende des Verdichtungshubes mit dem Ex plosionsraume in Verbindung bringt. 3. Vergasermotor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Pleuelstange, die mit dein einen Kolbenteil gelenkig verbunden ist und den andern Kolbenteil jeweils mittelst einer Nase von ihm wegbewegt. 4.
    Vergasermotor nach Patentanspruch und -Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Kolbenteile durch Pleuelstangen mit der Kurbelwelle in ver schiedenen Kurbelradien verbunden sind, wodurch die Auseinanderbewegung der beiden Kolbenteile bewirkt wird.
CH125551D 1926-10-30 1926-10-30 Schnellaufender Vergasermotor mit Selbstzündung. CH125551A (de)

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