CH125823A - Elektrische Glühlampe. - Google Patents

Elektrische Glühlampe.

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CH125823A
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Von Mery Georg Dr Prof
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Von Mery Georg Dr Prof
Richard Basch
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K1/00Details
    • H01K1/02Incandescent bodies
    • H01K1/14Incandescent bodies characterised by the shape

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Description


  Elektrische Glühlampe.    Es sind elektrische Glühlampen bekannt,  deren     Glühkörper    aus einem einzigen sehr  dünnen Draht besteht, der nach einer Schrau  benlinie in Windungen von äusserst geringem  Durchmesser, die dicht aneinander liegen, ge  lebt ist. Gegenstand der vorliegenden Er  findung ist nun eine Glühlampe mit einem  Glühkörper, der aus mindestens zwei solchen  Spiraldrähten besteht, die durch Wicklung  miteinander vereinigt sind.  



  In der Zeichnung zeigt Fig. 1 beispiels  weise eine Ausführungsform der Glühlampe  gemäss der Erfindung; Fig. 2 dient beispiels  weise zur     Erläuterung    der Herstellung des  Glühkörpers der Lampe; in Fig. n 3 ist eine  besondere Form des Glühkörpers samt seinem  Träger ersichtlich gemacht; die Fig. 4 und  5 dienen zur Erläuterung der Art, wie die  schraubenlinienförmigen Drähte der oben be  sprochenen Art, die Drahtspiralen, miteinander  gewunden werden können, und zeigen die  Drahtspiralen in stark vergrössertem     Mass-          stabe;    Fig. ss bringt eine besondere Ausfüh  rungsform des Glaskörpers der Glühlampe  zur Anschauung.

      Gemäss den Fig. 4 und 5 sind zwei  Spiraldrähte a und b, mit dicht aneinander  liegenden Windungen von äusserst     ,geringem     Durchmesser, zum Aufbau des Glühkörpers  verwendet worden. Der besseren Verdeut  lichung wegen ist der Spiraldraht a voll  ausgezogen, während der Spiraldraht b ge  strichelt dargestellt ist und die schrauben  linienartigen Windungen dieses Drahtes  durch die schrägen Striche angedeutet sind.  Die beiden Drähte sollen aber in     Wirklich-          keit    zwei gleiche     Spiraldrähte    sein. Wie er  sichtlich, sind die     Spiraldrähte    nach     Fig.    4  umeinander gewickelt, das heisst verdrillt,  analog dem Vorgang beim Zwirnen.

   Zur  Herstellung des Glühkörpers werden in die  sem Falle die beiden     Spiraldrähte    mit ihren  Enden gekreuzt und- dann um eine ideelle  gerade Achse A gewickelt: es entsteht so  ein Gebilde, wie in     Fig.    4 dargestellt. Bei       Verwendung    von mehr als zwei Drähten ist  der Vorgang derselbe.  



  Es kann aber auch die     Wicklung    der bei  den     Spiraldrähte    gemäss     Fig.    5 erfolgen.  Hier liegen die zwei     Spiraldrähte    parallel      nebeneinander; a und b verlaufen in paral  lelen Schraubenwindungen um eine gemein  same Achse herum. Eine derartige Wick  lungsart wird leicht 'ausgeführt, indein die  beiden Drähte ä und b parallel     nebeneinan-          der    um einen zylindrischen Stab B gewickelt  werden und der Stab dann entfernt wird.  Es können auch hier mehr als zwei Spiral  drähte verwendet werden.  



  Die so aus zwei oder mehreren Spiral  drähten gewonnenen, in den Fig. 4 und 5  angedeuteten Gebilde stellen     bereits    Glüh  körper der gewünschten Art dar. Man kann  aber noch weiter gehen und zwei oder meh  rere dieser Gebilde wieder miteinander ver  drillen oder parallel nebeneinander liegend,  wie in Fig. 5 veranschaulicht, wickeln und  erhält so eine weitere Ausführungsform des  Glühkörpers.  



  Die Windungen, sowie die Steigung der  einzelnen Windungen müssen nicht notwen  digerweise untereinander gleich sein.  



  Bei Herstellung der Glühkörper kann  vorteilhafterweise so vorgegangen werden,  dass zunächst ein glatter Draht um eine  Seele, die zum Beispiel ein Kupferdraht  sein kann, gewickelt wird. In Fig. 2 ist der  Draht mit 14, die Seele mit 15 bezeichnet.  Mehrere schraubenlinienförmig gewundene  Drähte dieser Art mit der Kupferseele wer  den nun genau so wie die Spiraldrähte a, b  der Fig. 4 miteinander verdrillt oder nach  Fig. 5 in paralleler Lage zueinander um eine  Hilfsachse B gewickelt, worauf im letzteren  Falle die Hilfsachse entfernt wird. Man hat       dann    um Seelen     gewundene    Drähte, die durch  Wicklung vereinigt sind.  



  Zwei oder mehrere der so gewonnenen  Gebilde können noch weiter miteinander  nach Fig. 4 und 5 vereinigt werden.  



  In allen den Fällen, wo Seelen als Hilfs  mittel für das Wickeln gedient haben, wer  den die Seelen entfernt. Vorher wird das  Spiralengebilde zweckmässigerweise in einer  Wasserstoff- oder einer andern inerten Gas  atmosphäre oder im Vakuum geglüht, da  mit es seine Form behalte. Hierauf entfernt  man die Seelen durch Mittel, die den Glüh-    draht, der vorzugsweise, wie üblich, aus Wol  fram besteht nicht angreifen, also zum Bei  spiel, wenn Kupferdraht für die Seelen ver  wendet wurde, durch eine Säure.  



  Es hat sieh ferner als zweckmässig er  wiesen, den Glühkörper über einen Träger  aus auch in der Hitze nicht leitendem hitze  beständigen Stoff, zum Beispiel durch Her  umwickeln, aufzuziehen. Als Trägermaterial  kann ein hochfeuerfestes Oxyd, wie Zirko  niumoxyd, oder auch ein Gemenge solcher  Oxyde verwendet werden.  



  Eine solche     Ausführungsform    ist in  Fig. B der Zeichnung schematisch dargestellt.  Der Träger aus feuerfestem Stoff 17 wird  hier durch eine zum Beispiel aus einem Mo  lybdän- oder WeTolframdraht bestehende  Stütze 18 gehalten, die am Fusse der Lampe  direkt oder     mittelst    eines     Glasstäbchens    be  festigt wird. Der Träger ist vorteilhafter  weise in seiner Mitte um einen Winkel von  etwa<B>60 '</B> gebogen, und es ist der     Glüh-          körper    auf die zwei so entstehenden Sehen  kel gleichmässig verteilt. Die Verbindung  zwischen den beiden     Glühdrahthälften    ist  mit 16 bezeichnet.

   Es kann aber auch ein  gerades Stäbchen aus einem hitzebeständi  gen Stoff als Träger und Stütze für den  Glühkörper dienen, wie dies in     Fig.    1 er  sichtlich gemacht ist. Um das Abrutschen  der     Glühdrähte    vom Träger     zrr    verhüten,  können an den Enden des     Trägerstäbchens     (nicht gezeichnet(,) Köpfchen aus hitze  beständigem, nichtleitendem Material ange  bracht sein, an die sich die Enden des     Glüh-          drahtes    anlegen.  



       Glühhörper    der beschriebenen Art besit  zen bei einer gegebenen     Glühfadenlänge    sehr  kleine Raumbeanspruchung. Je kleiner aber  die Raumbeanspruchung des     Glühkörpers     in     bezeig    auf die Fadenlänge ist, um so ge  ringer ist der Wärmeverlust des glühenden  Körpers durch Konvektion und umso grösser  die     Ökonomie    der Lampe.

   Wie weitgehend  die durch eine solche Ausführung ermög  lichte Verkleinerung des     Glühkörpers    ist  geht zum Beispiel daraus hervor,     dass,    wäh  rend zum Beispiel die Länge eines einfach      gewickelten Spiraldrahtes für eine Wolfram  lampe von 1000 HK. bei 110 V. 740 mm  ist, die Länge eines, wie oben erläutert, aus  mehreren Spiraldrähten von gleichen Dimen  sionen wie oben gewickelten Körpers für die  selbe Kerzenstärke bis auf etwa 18 mm her  untergebracht werden kann, wobei natürlich  der Durchmesser des Glühkörpers entspre  chend grösser ist.

   Die hieraus folgende starke  Verkleinerung der Oberfläche macht die  grosse, mit dem Glühkörper erzielbare Öko  nomie erklärlich; es ist gelungen, mit nach  der Erfindung gebauten     Glühkörpern    eine  Ökonomie von 0,3 Watt pro HK. und sogar  darunter zu erreichen.  



  Ausser dem oben auseinandergesetzten  Vorteil geringen Energiebedarfes ermöglicht  eine solche Ausführung, dass der Glasballon  infolge des kleineren Volumens des     Glüh-          körpers    kleiner gehalten werden kann als bei  den sogenannten Halbwattlampen, wodurch  eine wesentliche     Herabminderung    der Erzeu  gungskosten erzielt werden kann.  



  Der erörterte Glühlampenglaskörper kann       gasfrei    oder aber mit Stickstoff oder Argon  gefüllt sein. Um im letzteren Falle zu ver  meiden, dass sich infolge der hohen Tem  peratur, die der Glühkörper erreicht und  der Gaszirkulation, die in der Lampe auftritt,  die Teile des     Glaskörpers    und besonders der  Lampenfuss zu stark erhitzen, empfiehlt es  sieh, dem an dem     Glühkörper    nach aufwärts  streichenden Gas einen Weg vorzuschreiben,  auf dem es seine Hitze abgeben kann, ohne  dass die Lebensdauer der Lampe beeinträch  tigt wird.

   Zu diesem Zwecke ist bei der  dargestellten Ausführung ein zylindrischer  oder glockenförmiger Körper 8 (Fig. 1) aus  einem durchsichtigen Stoff, wie Glas oder  Glimmer, vorgesehen, der an seiner untern,  dem Glühkörper 1 zugekehrten Grundfläche  offen, an seiner obern, der Einführungsstelle  der Stromleiter zugekehrten Grundfläche 9  jedoch geschlossen ist und an seiner Mantel  fläche in der Nähe der obern Grundfläche  mit Öffnungen 10 versehen ist. Der Durch  messer des Zylinders ist vorteilhafterweise  so bemessen, dass sein Querschnitt beiläufig    gleich ist dem Querschnitt des zwischen sei  ner Mantelfläche und der innern Wand des  Halses verbleibenden konzentrischen Ring  raumes.

   Bei der dargestellten Ausführungs  form stellt der zylindrische Hohlkörper eine  Art Zugglas dar, das an dem Glasstäbchen 7     an-          geschmolzen    ist, das seinerseits an dem Einbau  5, durch den die Strcmeinführungen 6 treten,  aasgeschmolzen ist. Die     Stromzuführungs-          drähte    2, 2' durchsetzen die, obere Grund  fläche, des Zylinders und sind in der Mitte  des Zylinders durch Halter 11     festgehalten.     Die Drähte 2, 2' sind mit .dem gemeinsamen  Drahtende des aus mehreren miteinander ge  wickelten     Spira-ldrähten    bestehenden     Glüh-          körpers    1 verbunden.  



  Das heisse Gas streicht von dem Glüh  körper 1 nach aufwärts durch den Zylinder 8  und tritt bei     X0    nach seitwärts aus, kühlt  sich an der Wand des Lampenhalses ab und  fällt in dem Raume zwischen     dieser    Wand  und der äussern Mantelfläche des Zylinders 8  nach abwärts. Hierdurch wird nicht nur  der Wärme des Glühkörpers die Möglichkeit  benommen, .die Einführungsstelle der Strom  zuleitungsdrähte und     den,    Lampenfuss zu schä  digen, sondern es wird auch das verdampfte  Metall des     Glühkörpers    gezwungen. sich im'  obern Teil der Lampe niederzuschlagen, so  dass der untere Teil der Lampe rein bleibt       Lind    ihre Gebrauchsdauer erhöht wird.  



  Wie oben auseinandergesetzt, findet die  Kühlung des zirkulierenden Gases in erster  Linie an der Innenwand des Halses der  Lampe statt. Es hat sich deshalb als vorteil  haft     erwiesen,    dem Hals der Glühlampe eine  besonders grosse Oberfläche zu geben:     Zn     diesem Zwecke wird das Glas an dieser Stelle       vorzugsgreise    mit     V4rellungen    12     (Fig.    6)  versehen. Die Länge des Halses der     Lampe     wird durch die     Wellung    verkürzt, was einen  Vorteil dieser Lampe gegenüber der Halb  wattlampe bedeutet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Elektrische Glühlampe, dadurch gekenn zeichnet, dass ihr Glühkörper aus mindestens zwei je schraubenlinienförmig gewundenen Drähten mit dicht aneinander liegenden Win dungen von äusserst geringem Durchmesser besteht, welche Drähte durch Miteinander wickeln miteinander vereinigt sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrische Glühlampe nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die schraubenlinienförmigen Drähte um einander gewunden sind. 2. Elektrische Glühlampe nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass dien schraubenlinienförmigen Drähte ne beneinander um eine gemeinsame ideelle Achse gewunden sind. 3.
    Elektrische Glühlampe nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Glühkörper von einem Träger aus hitzebeständigem, nicht leitendem Material getragen ist. 4. Elektrische Glühlampe nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger von V-förmiger Gestalt ist. 5.
    Elektrische Glühlampe nach Patent anspruch I, mit einer Vorrichtung zur Ablenkung des erhitzten Gasstromes von der Einschmelzstelle für die Stromzufüh rungsdrähte und dem Lampenfuss, da durch gekennzeichnet, dass die genannte Vorrichtung als Zirkulationseinrichtung ausgebildet ist, die aus einem glocken förmigen Hohlkörper besteht, der in eini ger Entfernung über dem Glühkörper zwischen diesem und dem Lampenfuss angeordnet und im obern Teil mit seit lichen Öffnungen versehen ist, so dass die vom Glühkörper aufsteigenden heissen Gase, in den Hohlkörper eindringen, durch seine seitlichen Öffnungen austreten und zwischen der Aussenwand des.- Hohlkör pers und der Lampenwandung gekühlt ,hinabsteigen. 6.
    Elektrische- Glühlampe nach Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Hals der Lampe mit Wellungen aus gestattet ist. PATENTANSPRUCFI II Verfahren zur Herstellung einer elek trischen Glühlampe nach Patentanspruch T, dadurch gekennzeichnet, dass ihr Glühkörper durch Wickeln von Drähten in Schrauben linienform über ,eine Seele und nachheriges Entfernen der letzteren gebildet wird.
CH125823D 1926-09-06 1926-09-06 Elektrische Glühlampe. CH125823A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0619689A1 (de) * 1993-04-09 1994-10-12 Quartz Tubing Inc. Struktur für Heizwendel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0619689A1 (de) * 1993-04-09 1994-10-12 Quartz Tubing Inc. Struktur für Heizwendel

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