CH125984A - Adressendruckmaschine mit einem auf- und abwärtsgehenden Druckarm. - Google Patents

Adressendruckmaschine mit einem auf- und abwärtsgehenden Druckarm.

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CH125984A
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Joseph Krell
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  Adressendruckmaschine mit einem auf- und     abwärtsgehenden    Druckarm.    Die Erfindung bezieht sich auf eine  Adressendruckmaschine mit einem auf- und       abwärtsgehenden    Druckarm, .bei der in dem       Druckarm    ein     revolverkopfartigausgebildeter     Druckkopf mit mehreren Druckkissen dreh  bar gelagert ist, die durch absatzweise Dre  hung des Druckkopfes nach Bedarf in die  Drucklage eingestellt werden können.  



  Das Wesen der Erfindung liegt darin,  dass zur absatzweisen Drehung des Druck  kopfes in die verschiedenen Drucklagen von  Hand in dem Druckarm ein Handhebel  schwenkbar gelagert ist, dessen Schwenkbe  wegung durch ein Getriebe auf die Drehwelle  des     P.evolverkopfes    übertragen wird.  



  Die Einrichtung zur Drehung des     revol-          verkopfartigen    Druckkopfes kann derart     aus-           < gebildet    sein, dass bei der     Verschwenkung    des  Handhebels aus der Ruhelage     zunächst    eine  die bisherige Drucklage     bezw.    Drehlage des       Revolverkopfes    sichernde     Sperrvorrichtung          ausgelöst    wird, die aus einem Sperrhaken be  steht, der mit einer mit Pasten versehenen,  ,auf der Drehachse des     Revolverkopfes    sitzen  den     Sperrscheibe    zusammenarbeitet,

   worauf    erst bei der weiteren     Verschwenkung    des  Randhebels die Verdrehung des Druckkopfes  erfolgt.  



  Auf der Zeichnung sind zwei beispiels  weise Ausführungsformen einer Adressen  druckmaschine     nach    der Erfindung, soweit  dies für das Verständnis der Erfindung not  wendig ist, veranschaulicht, und zwar ist die  erste Ausführungsform in den     Abb.    1 bis 5  dargestellt, während die zweite     Ausführu=        gs-          form    in den     Abb.    6 bis 10 dargestellt ist.  



       Abb.    1 zeigt den Oberteil einer Adressen  druckmaschine in     perspektivischer    Ansicht,       Abb.        \?    eine Ansicht auf den Oberteil in  Richtung des Pfeils     II    der     Abb.    1 in der  Ruhestellung der Teile, und       Abb.    3 einen Grundriss zur     Abb.    2;

    Die     Abb.    I und 5 zeigen in der     Abb.     entsprechenden     Ansichten    die Verdrehungs  vorrichtung für den Druckkopf in verschie  denen     Stellungen;          Abb.    6 zeigt den Oberteil der zweiten  Ausführungsform in perspektivischer An  sieht;           Abb.    7 zeigt eine Seitenansicht auf den  Oberteil bei Ruhestellung der Teile,       Abb.    8 einen     Grundriss    zur     Abb.    7;  Die     Abb.    9 und 10 zeigen in der     Abb.    7  entsprechenden Ansichten die Verdrehungs  vorrichtung für den Druckkopf in verschie  denen Stellungen.  



  In den     Abb.    1 bis 5 ist mit 1 der Tisch  der Adressendruckmaschine und mit 2 der       Druckplattenbehälter    bezeichnet. Die Druck  platten 3 werden von dem Vorratsbehälter 2  aus längs einer Führungsbahn 4 entlang ge  schoben und fallen nach dem     Durchgange     durch die Maschine in den nicht     mitgezeich-          neten    Sammelbehälter. Das über die an der  Druckstelle befindliche Druckplatte hinweg  gehende Farbband ist-mit 6 bezeichnet. Der       Druckarm    7 der Maschine ist bei 8 drehbar'  gelagert und wird in bekannter Weise     auf-          und    abwärts geschwungen.

   Das vordere Ende  des Druckarmes 7 ist gabelförmig gestaltet  und dient. zur Lagerung einer Achse 9, auf  der der     revolverkopfartige    Druckkopf 10 mit  einer Hohlwelle 9' drehbar gelagert ist. Der  Druckkopf 10 ist bei dem gezeichneten     Aus-          führungsbeispiel    mit drei Druckkissen 11, 12,  13 ausgerüstet, die in bekannter Weise in ge  wissen Grenzen radial verschiebbar in dem  Druckkopf 10 gelagert sein können.  



  Auf der Hohlwelle 9' des Druckkopfes 10  sitzt. ausserhalb des Armes 7' des Druckarmes  7 fest eine     Speriseheibe    14 mit drei über ih  ren Umfang gleichmässig verteilten Rasten  15.     Neben    der Sperrscheibe 14 sitzt fest auf  der     Hohlwelle    9' ein Schaltrad 16, und neben  diesem     Schaltrad    16 sitzt lose auf der Hohl  welle 9' des Druckkopfes Wein Zahnrad 17.  In einer mit dem Zahnrad 17 starr verbunde  nen Scheibe oder einem Arm 18 ist eine  Schaltklinke 19 drehbar gelagert, die durch  eine Feder 20 (lauernd gegen die Zähne des  Schaltrades 16 angedrückt wird. Mit dem  Zahnrad 17 kämmt ein Zahnradsegment 21.

    das ein Stück mit einem doppelarmigen Nebel  22 bildet, .der drehbar auf einer Achse 23  sitzt, die in dem Arm 7' und einem weiteren  Arm 7" des Druckarmes 7 befestigt ist. Auf         dieser        Achse    23 sitzt ebenfalls frei drehbar  neben dem Hebel 22 ein Haken 24, der bei  der Ruhestellung der Teile,     Abb.    1 und 2,  jeweils in eine Rast     15-der    Sperrscheibe 14  eingreift.  



  Der Hebel 22 findet in der Ruhelage der  Teile Anlage gegen eine Anschlagschraube       ?5,    die in den Druckarm 7 eingeschraubt ist.  An dem Hebel 2? ist schliesslich noch ein  Handgriff 26 um einen Zapfen 27 drehbar  befestigt, der mit seinem untern Ende den  Hebel 22 gabelförmig umfasst und mit einer  untern Stirnfläche 28 Anlage gegen eine seit  liche Anlagefläche 29 des Hebels 22 findet.  Eine um die Achse 23 herumgewickelte Fe  der 30 sucht den Griff 26 dauernd um den  Zapfen 27 rechts herum zu drehen, so dass er  in der Ruhestellung der Teile die in den       Abb.    1 und 2 ersichtliche Lage gegenüber  dem Hebel 22 einnimmt.

   Bei dieser Lage des  Handgriffes 26 liegt ein aus der untern       Stirnfläche    des Teils 31 des Handgriffes 26  herausstehender Stift 32 gegen die rückwär  tige Verlängerung 33 des     Sperrhakens    24 an,  ohne dass jedoch hierdurch die Sperrlage de     s     Sperrhebels 24 beeinflusst wird. Eine mit  ihrem einen Ende am Druckarm 7 befestigte  Feder 34 sucht den Sperrhaken 24 dauernd  in der Sperrlage zu halten.  



  Bei der in den     Abb.    1 und 2 dargestellten  Ruhestellung der Teile nimmt das     Druckkis-          sen    11 seine Drucklage ein, das heisst das  Druckkissen 11 wird beim     Abwärtsgange    des  Druckarmes 7 gegen das oberhalb des Farb  bandes 6 befindliche Papier gedrückt und er  zeugt so einen Abdruck der an der     Drucl-          stelle    befindlichen     Adressendruckplatte.     



  Soll nunmehr beim nächsten Abdruck der  an der Abdruckstelle in     bekannter    Weise ver  bleibenden Druckplatte das Druckkissen 12  gegen die Druckplatte geführt werden, so ist.  es hierzu nur notwendig, den Handgriff 26  in Richtung des Pfeils 35     (Abb.    2) von Hand  zu     verschwenken,    was beim Stillstand der  Maschine aber auch während des Ganges des  Druckarmes erfolgen kann.

   Bei der     Ver-          schwenkung    des Handgriffes 26 in Richtung      des Pfeils 35 findet zunächst eine Verdre  hung des     Handgriffes    26 um den Zapfen 27  gegenüber dem Hebel     \?    2 statt, und zwar so  weit, bis der Handgriff 26 gegenüber dem       Hebel    > > in die in     Abb.    4 gezeichnete Dreh  lage gelangt ist, bis zu welchem Augenblick  der Hebel 22 seine anfängliche Ruhestellung  beibehalten hat.

       )Während    der Schwenkbewe  gung des Handgriffes 26 aus der Stellung  nach     Abb.    2 in die Stellung nach     Abb.    4  drückt der Stift 32 am Handgriff \26 gegen  die rückwärtige Verlängerung 33 des Sperr  hakens 24 und hebt diesen aus der Rast 15  der     Sperrscheibe        1.1    heraus (siehe     Abb.    4),  so dass nunmehr die bisherige     Drucklage    des       Revolverdruckkopfes    10 entsichert ist und  dieser verdreht werden kann.

   Die     Verdrehung     des     Revolverdruchkopfes    10 erfolgt alsdann  bei der     Weiterverschwenkung    des Hebels 26  in Richtung des Pfeils 35 aus der     Stellung-          nach        Abb.    4 in die Stellung nach     Abb.    5, in  dem bei dieser     Weiterverschwenkung    des  Handgriffes 26 der Hebel 22 um die Achse  23     mitverschwenlit    wird.

   Dies hat zur     Folge,     dass das mit dem Hebel 2 2     ein    Stück bildende  Zahnradsegment 21 das lose auf der Hohl  welle 9' des Druckkopfes 10 sitzende Zahn  rad 17 in Richtung des Pfeif 36 verdreht,  wodurch mittelst der Klinke 19 das fest auf  der Hohlwelle 9' des Druckkopfes 10 sitzende  Schaltrad 16 mitgenommen und somit der  Druckkopf 10 ebenfalls in Richtung des  Pfeils<I>36</I> um seine Drehachse verdreht wird.

    Diese Verdrehung des     Drucl@lzopfes    10 in  Richtung des Pfeils 36     erfolgt    so lange bis  der Haken 24 in die nächste     Rast    der Sperr  scheibe 14 einfällt, was     gleichbedeutend    da  mit ist, dass nunmehr das Druckkissen 12 die       Drucklage    einnimmt.

   Nachdem dies     gesche-          lien    ist., kehren die Hebel 26 und 22 unter  der Wirkung der Feder 30 in entgegengesetz  ter Richtung zum Pfeile 35 in     ihre@Anfangs-          stellung        zurück,    indem sich hierbei auch das  Zahnrad 17 mit der Klinke 19 lose auf der       Druckkopfhohlwelle    9' verdreht.  



  Eine Weiterverdrehung des Druckkopfes       10    zum Zwecke, dass das Druckkissen 1 3 in  die Drucklage gelangt, kann in genau glei-         clier    Weise erfolgen, und in gleicher \'eise  durch     Versclnvenkung    des Handgriffes 26 in  Richtung des Pfeils 35 kann auch wieder das  Druckkissen 11 in die Drehlage verdreht wer  den.  



  Bei der in     Abb.    6 bis 10     dargestellten     Ausführungsform ist wiederum mit 1 der  Tisch der Adressendruckmaschine und mit 2  der     Druckplattenbehälter    bezeichnet. Die  Druckplatten 3 werden von dem Vorratsbe  hälter 2 aus längs einer Führungsbahn 4     ent-          langgeschoben    und fallen nach dem Durch  gange durch die Maschine in den nicht     init-          gezeichneten        Sammelbehälter.    Das über die  an der Druckstelle befindliche Druckplatte  hinweggehende Farbband ist mit 6 bezeich  net.

   Der Druckarm 7 der Maschine ist bei 8  drehbar gelagert und wird in bekannter  Weise auf- und     abwärtsgeschwungen.    Das  vordere Ende des Druckarmes 7 ist gabelför  mig gestaltet. und dient zur Lagerung einer  Achse 9, auf der der     revolverkopfartige     Druckkopf 10 mit einer Hohlwelle 9'     drehbaff     gelagert ist. Der Druckkopf 10 ist bei diesem       Ausführungsbeispiel    mit zwei in einem Win  kel von etwa 90  stehenden Druckkissen 41,  42 ausgerüstet, die in bekannter Weise in ge  wissen Grenzen     radiäl    verschiebbar in dem       Druckkopf    10 gelagert sein können.  



  Auf der     Hohlwelle    9' des Druckkopfes<B>10</B>  sitzt     ausserhalb    des Armes 7' des gabelförmi  gen Teils des Druckarmes 7 fest eine Sperr  scheibe 44 mit zwei Rasten 45, 45' an ihrer       Umfangsfläche.        Neben    der     Sperrscheibe    44  sitzt lose auf der Hohlwelle 9' ein Zahnrad  segment 46 von der aus den Abbildungen er  sichtlichen     Gestalt,    mit dem ein     Zalinradseg-          iuent        -17    kämmt, das. im Druckarm drehbar  gelagert ist und mit einem Handgriff 48 aus  gerüstet ist.

   Auf der Achse 49 des Zahnrad  segmentes 47 sitzt neben dem Zahnradsegment       ein    Haken 50, der durch eine Feder 51  dauernd gegen die Umfangsfläche der Sperr  scheibe 44 angedrückt wird und bei in der  Druckstellung befindlichem Druckkissen 41  in eine der Rasten 45, 45' eingreift     (Abb.    7).  



  Das Zahnradsegment 46 besitzt eine     arm-          förmige    Verlängerung 46', in der ein Quer-      Stift 52 befestigt ist, der in eine     langlochar-          tige    Aussparung 53 der Sperrscheibe 44 ein  greift.  



  Auf der Nabe des Zahnradsegmentes 46  sitzt fest ein     nockenartiger    Flügel 54 von der  insbesondere aus     Abb.    7 ersichtlichen Gestalt,  der bei einer Stellung der Teile nach     Abb.    7  eine solche Lage einnimmt, dass er gerade be  ginnt, unter die Spitze des Hakens 50 zu grei  fen, die seitlich über die Sperrscheibe 44 hin  ausragt (siehe     Abb.    7 und 8).  



  Zur     Begrenzung    der Lage des Zahnrad  segmentes 47 im Druckarm 7 bei einer Stel  lung der Teile nach     Abb.    7 dient eine in  den Druckarm mehr oder weniger weit einzu  schraubende Schraube 55.  



  Bei der in     Abb.    7 und 8 dargestellten Stel  lung der Teile der Einrichtung zur Verdre  hung des Druckkopfes 10 gegenüber dem  Druckarm 7 nimmt das Druckkissen 41 seine  Drucklage ein, das heisst das Druckkissen 41  wird beim     Abwärtsgange    des Druckarmes 7  gegen das oberhalb des Farbbandes 6 befind  liche Papier gedrückt und erzeugt so einen  Abdruck der an der Druckstelle befindlichen       Adressendruckplatte.     



  Soll nunmehr beim nächsten Abdruck der  an der Druckstelle in bekannter Weise ver  bleibenden Druckplatte das Druckkissen 42  gegen die Druckplatte geführt werden, so ist  es hierzu notwendig, den Handgriff 48 in  Richtung des Pfeils 56     (Abb.    7) zu     ver-          schwenken,    was beim Stillstand der Maschine  aber auch während der Auf- und Abwärts  bewegung des Druckarmes 7 erfolgen kann.  Bei der     Verschwenkung    des Handgriffes 48  in Richtung des Pfeils 56 findet eine Mit  nahme des     Zahnradsegmentes    47 statt, und  hierdurch wird das Zahnradsegment 46 in  Richtung des Pfeils 57 verdreht.

   Während  des ersten Teils der Verdrehung des Zahn  radsegmentes 46 in Richtung des Pfeils 57  verschiebt sich der Stift 52 am Zahnradseg  ment 46 innerhalb der     langlochförmigen    Aus  sparung 53 der Sperrscheibe 44, ohne dass  auf diesem Wege die Sperrscheibe 44 mitge  nommen wird. Sofort nach Beginn der Ver  drehung des Zahnradsegmentes 46 läuft aber    der mit dem Zahnradsegment 46 einen Teil  bildende flügelartige Nocken 54 gegen den  Sperrhaken 50 und hebt diesen aus der Rast  45 der Sperrscheibe 44 heraus (siehe     Abb.    9).

    Infolgedessen ist die Sperrscheibe 44 ent  sichert und wird bei der Weiterdrehung des  Zahnradsegmentes 46 nunmehr durch den  Querstift 52, der hierbei die aus     Abb.    9 er  sichtliche Lage in der Aussparung 53 der  Sperrscheibe 44 einnimmt, in Richtung des  Pfeils 57 mitgenommen, und zwar soweit, bis  der Haken 50 in die Rast 45' der Sperrscheibe  44 unter der Wirkung der Feder 51 ein  schnappt, woran er durch den alsdann an dem  Haken 50 vorbeigegangenen Nocken 54 nicht       ,gehindert    wird.

   Bei einer Verdrehung der  Sperrscheibe 44 wird, da diese fest auf der  Hohlwelle 9' des Druckkopfes 10 sitzt, auch  der Druckkopf 10     mitverdreht,    und zwar um       e1-wa    90  , so dass nach dem Einschnappen des  Hakens 50 'in die Rast 45' der Sperrscheibe       4-1-    sich alsdann das Druckkissen 42 in der  Drucklage befindet     (Abb.    10).  



  Soll nunmehr wieder das Druckkissen 41  in die Drucklage gebracht werden, so muss der  Handgriff 48 aus der Stellung nach     Abb.    10  in entgegengesetzter Richtung als vorher, also  in Richtung des Pfeils 58,     Abb.    10, in die  Stellung nach     Abb.    7 zurückgeschwenkt wer  den, was zur Folge hat, dass auch das Zahn  radsegment 46 in entgegengesetzter Richtung  als vorher in die Anfangslage zurückgedreht  wird und hierbei nach     Entsicherung    des Ha  kens 50 durch den Nocken 54 die Sperr  scheibe 44 und somit auch den Druckkopf 7 0  mit dem Druckkissen 41 in Richtung des  Pfeils 59 in die Anfangsstellung nach     Abb.     7 zurückdreht.  



  Es genügt also jeweils eine     Verschwen-          kunr;    des Handhebels 48 nach der einen oder  andern Richtung, um je nach Wunsch ent  weder das Druckkissen 41 oder das Druckkis  sen     4\3    in die     Drucklade    zu führen.  



  Durch eine derartige Ausbildung der  Adressendruckmaschine ergibt sich ein sehr  einfacher Aufbau des gesamten Druckkopfes.  und auch die Beanspruchung des Getriebe  zur Verdrehung des     Druckkopfes    und der      Vorrichtungen zur     Sicherung    der verschiede  nen     Drehlagen    des Druckkopfes ist eine sehr  geringe.

   Mit einer     Adressendruclimascliiii;,     der beschriebenen Art ist es möglich, auf ei-;  und demselben Formular oder auf eine:  Liste nach     Verschiebung    des     I'ormulares        ode_     Liste um mindestens je eine     Druckplatten-          länge    dieselbe Druckplatte mehrmals in ver  schiedener Weise,     ent@veder    mit vollem Text  oder     teilweisem    Text, abzudrucken, je nach  der Ausbildung der verschiedenen Druck  kissen des     Druckkopfes.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Adressendruckmaschine mit einem auf und abwärtsschwingenden Druckarm, in dem ein revolv erkopfartig ausgebildeter Druck kopf mit mehreren über seine Umfangsfläche verteilten Druckkissen drehbar gelagert ist, die durch absatzweise Drehung des Druck kopfes nach Bedarf in die Drucklage einge stellt werden können, dadurch gekennzeich- net,
    . dass zur absatzweisen Drehung des Druckl@opfes in die verschiedenen Druckla.. gen von Hand in dem Druckarm ein Hand hebel schwenkbar gelagert ist, dessen Scliwenlzbewegung durch ein Getriebe auf die Drehwelle des Revolverdruckkopfes über tragen wird.
    UN TERAN SPRtf CHE l.. Adressendruckmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei beginn der Verschwenkung des Hand hebels zunächst eine die bisherige Druck lage des RevoIverdruckkopfes sichernde Sperrvorrichtung ausgelöst wird, die einen Sperrhaken aufweist, der mit einer mit Rasten versehenen, auf der Drehwelle des Revolverdrucl;
    kopfes starr befestigten Sperrscheibe zusammenarbeitet. ?. Adressendruckmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Getriebe zur Über tragung der Schwenkbewegung des in dem Druclmrm drehbar gelagerten Handhebels auf die Dreh-,velle des Revolverdruck- kopfes ans einem Zahnradsegment und einem auf der Drehwelle des Revolverdruclz- kopfes frei drehbar sitzenden Zahnrad be steht, von dem eine Schaltklinke getragen wird,
    die in ein fest auf der Drehwelle des Druckkopfes sitzendes Schaltrad eingreift. Adressendruckmaschine nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass der Handhebel sich aus einem in dem Druckarm drehbar gelagerten untern Hebel und einem in die sem Hebel drehbar gelagerten obern Griff hebel zusammensetzt, welche beiden Hebel mit derart gestalteten Anlageflächen ge- geneina.nder liegen, dass bei einem Ver- schwenken des Griffhebels aus seiner Ruhelage in Arbeitsrichtung zunächst eine Verdrehung des Handhebels gegen über dem untern Hebel ohne Mitnahme die ses Hebels so lange erfolgt, bis die Anlage flächen derart gegeneinander anliegen,
    dass bei einer weiteren Verschwenkung des obern Handhebels der untere Hebel um seine Drehachse im Druckarm mitver- schwenkt wird. 1. Adressendruckmaschine nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass bei der anfäng lichen Verdrehung des Handgriffes gegen über dem untern Hebel ein aus der Grund fläche des Handgriffhebels hervorstehen der Stift derart gegen eine rückwärtige Verlängerung des um die Drehachse des Hebels frei drehbar gelagerten Sperrhakens wirkt, dass bei dieser Verdrehung der Sperr haken aus einer Rast der auf der Dreh welle des Druckkopfes sitzenden Sperr scheibe herausgehoben wird.
    5. Adressendruckmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckkopf nur mit zwei in einem Win hel von etwa 90 zueinander stehenden Druckkissen ausgerüstet ist, die durch Hin- und Herverdrehung einer auf der Welle des Druckkopfes lose sitzenden Antriebsscheibe abwechselnd in die Ar-. beitsstellung gebracht werden können, welche Antriebsscheibe ihre Bewegung un- ter Zwischenschaltung eines toten Ganges auf eine fest auf der )@Telle des Druck kopfes sitzende Sperrscheibe überträgt,
    und welche Antriebsscheibe als Zahnrad- seginent ausgebildet ist, mit dem ein i:i dem Druckarm hin und her schwenkbares und mit einem Handgriff versehenes Zahn radsegment kämmt. 6. Adressendruckmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet. dass die lose auf der N@'elle des Druckkopfes sitzende Antriebsscheibe mit einem Querstift versehen ist, der in.
    eine konzentrisch zur Welle verlaufende langloehartige Aussparung der . auf der uTelle des Druckkopfes sitzenden Sperr scheibe angreift, mit der ein in Rasten der Sperrscheibe- eingreifender Haken zu sammenwirkt, der bei Beginn der Dre- liung der Stiftscheibe durch einen mit der Stiftscheibe starr verbundenen locken aus der Rast der Sperrscheibe herausge hoben wird. 7.
    Adressendruckmaschine nach Patentan spruch und Unteransprüchen 5 und 6, da durch gekennzeichnet, dass mit dem lose auf der Welle des Druckkopfes sitzenden Zahnradsegment ein flügelartiger -Nocken starr verbunden ist, dessen Umfangsfläche so ausgebildet ist, dass er bei dem Vorbei gange an dem jeweils in eine von zwei Rasten der Sperrscheibe eingreifenden und seitlich über die Sperrscheibe hinausstehen den Haken denselben sowohl bei der Vor wärts-, wie auch bei der Rückdrehung der Antriebsscheibe aus der Rast heraushebt.
CH125984D 1926-08-26 1927-07-23 Adressendruckmaschine mit einem auf- und abwärtsgehenden Druckarm. CH125984A (de)

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