CH126124A - Verfahren zur Darstellung eines Farblackes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Farblackes.

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CH126124A
CH126124A CH126124DA CH126124A CH 126124 A CH126124 A CH 126124A CH 126124D A CH126124D A CH 126124DA CH 126124 A CH126124 A CH 126124A
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tetraethyldiamidodiphenyl
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung eines     Farblackes.       Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur  Darstellung eines Farblackes des     Methyl-          violetts,    der den     Phosphorsäurerest    und den       Molybdänsäurerest    enthält und der eine vio  lette Nuance von grosser Brillanz und vor  zügliche Echtheit besitzt, beschrieben, bei  dem man     Methylviolett,    eine Verbindung,  die den     Phösphorsäurerest    und eine Verbin  dung, die den     Molybdänsäurerest    enthält, auf  einander einwirken lässt.  



  Es wurde nun gefunden, dass man     eineu     Farblack von einer leuchtenden blauen Nuance  von grosser Brillanz und vorzüglicher Echtheit  gewinnen kann, wenn man ein Salz des Tetra  äthyldiamidodiphenyl-a-monoäthylamidonaph  tylcarbinols, eine Verbindung, die- den     Phos-          phorsäurerest    enthält und eine Verbindung,  die den     Molybdänsäurerest    enthält, aufein  ander einwirken lässt. Man erhält auf diese  Weise, ohne dass man die komplexe     Phos-          phormolybdänverbindung    für sich herstellen  muss, einen Lack von mindestens gleicher  Lichtechtheit wie mit der fertigen Phosphor  molybdänverbindung.

      Zur     HeFstellung    des Lackes kann man  zum Beispiel so verfahren, dass man zu einer  ein geeignetes Substrat enthaltenden Lösung  eines Salzes des     Tetraäthyldiamidodiphenyl-          a-monoäthylamidonaphtylcarbinols    der Formel  
EMI0001.0018     
    Lösungen von     Natriumphosphat    und     Am-          moniummolybdat    einzeln oder in Mischung  miteinander zugibt und zweckmässig     änsäuert.     



  Man kann auch zum Beispiel zuerst den       Phosphorsäurelack    eines Salzes des Tetra       äthyldiamidodiphenyl-a-monoäthylamidonaph-          tylcarbinols    herstellen und diesen nachträg  lich mit der     Molybdänverbindung    behandeln.  In allen diesen Fällen erhält man einen     Zack,         der sich durch besondere Lichtechtheit aus  zeichnet.  



  Die in den als     Ausgangsmaterialien    die  nenden phosphorsauren und     molybdänsauren     Salzen enthaltenen basischen Bestandteile  treten in das Endprodukt des Verfahrens  nicht ein. .Der in dem als Ausgangsprodukt  dienenden Salz des     Farbstoffes    enthaltene  Säurerest wird bei der Bildung des Lackes  abgespalten, indem an seine Stelle der Rest  der komplexen     Phosphormolybdänsäure    tritt.

         Beispiel   <I>1:</I>  20 Teile Schwerspat werden mit 10 Teilen       schwefelsaurer        Tonerde        (18%        A1209),        gelöst     in 100 Teilen Wasser,     angeteigt    und nach  einander mit 5 Teilen     kalzinierter    Soda in  50 Teilen Wasser und 12 Teilen kristalli  siertem Chlorbarium, in 120 Teilen- Wasser  gelöst, versetzt. Das so erhaltene     Substrat     aus Schwerspat,     Tonerdehydrat    und     Blanefixe     wird in der üblichen Weise durch mehr  maliges Auffüllen mit Wasser ausgewaschen.

    Zu diesem Substrat fügt man die Lösung  von 1 Teil eines Salzes des     Tetraäthyldi-          amidodiphenyl    - a -     monoäthylamidon        aphtylcar-          binols    in 100 Teilen Wasser . und fällt durch  Zusatz von 2 Teilen     Aminoniummolybdat,     1 : 10 in Wasser gelöst, und 0,5 Teilen Na  triumphosphat, 1 : 10 in Wasser gelöst, den  Farblack aus. Zweckmässig säuert man zum  Schluss mit 2 Teilen Salzsäure von 20 0 Bö,  1 : 1 mit Wasser verdünnt, an. Der Farblack  wird hierauf in der üblichen Weise fertig  gestellt.  



  An Stelle von     Ammoniummolybdat    können  andere     Molybdänsalze,    z. B.     Natriummolybdat,     treten; ebenso kann die     Molybdänsalzlösung     mit der     Natriumphosphatlösung    und Salzsäure  zuerst für sich gemischt und mit dieser  Mischung dann die Fällung des Lackes be  wirkt werden; die in dein Beispiel genannten  Mengenverhältnisse, insbesondere auch zwi  schen     Molybdänsalz    und     Natriumphosphat,     können in weiten Grenzen variiert werden.

         Beispiel   <I>2:</I>  > Man teigt zunächst 20 Teile Schwerspat       finit    10 Teilen     Natriumphosphat,    1 :<B>10</B> in    Wasser gelöst, und 2,5 Teilen     kalzinierter     Soda, 1 : 10 gelöst, an und fügt hierzu eine       Mischung    aus 10 Teilen schwefelsaurer Ton  erde, 1 : 10 gelöst, und 0,5 Teilen des Farb  stoffes, 1 : 100 gelöst, zu und vervollständigt  die entstandene Fällung durch Zugabe von  12 Teilen Chlorbarium, 1: 10 gelöst.  



  Der so hergestellte lichtunechte Farblack  wird durch Behandeln mit einer Lösung von  2 Teilen     Ammoniummolybdat    in 20 Teilen  Wasser in einen lichtbeständigen Farblack  übergeführt. Der so erhaltene Farblack ist  mit dem nach Beispiel 1 erhältlichen Lack  identisch.  



  An Stelle von     Ammoniummolybdat    lassen  sich auch andere     Molybdänsalze    verwenden  und an Stelle von     Natriumphosphat    lassen  sich auch andere, den     Phosphorsäurerest    ent  haltende Verbindungen verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines Farb- lackes des Tetraäthyldiamidodiphenyl-a-mono- äthylamidonaphtylcarbinols der Formel EMI0002.0043 der den Phosphorsäurerest und den Moiybdän- säurerest enthält, der eine leuchtende blaue Nuance von grosser Brillanz und vorzügliche Echtheit besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Salz des Tetraäthyldiamidodiphenyl- a-monoäthylamidonaphtylcarbinols, eine Ver bindung, die den Phosphorsäurerest enthält und eine Verbindung,
    die den Molybdänsäure- rest enthält, aufeinander einwirken lässt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem Reaktions gemisch Säure zusetzt. 2. ,Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man auf das Salz des Tetraäthyldiamidodiphenyl - a - monoäthyl- amidonaphtylcarbinols zuerst eine Verbin dung einwirken lässt, die den Phosphor säurerest enthält, und darnach eine Ver bindung, die den Molybdänsäurerest ent hält. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man auf das Salz des Tetraäthyldiamidodiphenyl - a - mono äthylainidonaphtylcarbinols zuerst eine Ver bindung einwirken lässt, die den Molybdän- säurerest enthält, und darnach eine Ver bindung, die den Phosphorsäurerest enthält.
CH126124D 1924-12-31 1925-12-23 Verfahren zur Darstellung eines Farblackes. CH126124A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2972547A (en) * 1957-08-05 1961-02-21 Antioch College Acyl hydrazine compositions and methods of producing color therewith

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2972547A (en) * 1957-08-05 1961-02-21 Antioch College Acyl hydrazine compositions and methods of producing color therewith

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