CH128374A - Verfahren zur Darstellung eines Farblackes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Farblackes.

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CH128374A
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ethyl ester
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phosphoric acid
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung eines     Farblackes.       Im     Schweizerpatent    Nr. 126123 ist ein  Verfahren zur Darstellung eines Farblackes  des     Äthylesters    des     Diäthylrhodamins,    der  den     Phosphorsäurerest    und den     Molybdän-          säurerest    enthält und eine leuchtende bläu  lichrosa Nuance von grosser Brillanz und vor  zügliche Echtheit besitzt, beschrieben, das  darin besteht, dass man ein Salz des     Äthyl-          esters    des     Diäthylrhodamins,    eine Verbin  dung, die den     Phosphorsäurerest    enthält,

    und eine Verbindung, die den     Molybdän-          säurerest    enthält, aufeinander     einwirken     lässt.  



  Es wurde gefunden, dass man einen Farblack  erhält, der ebenfalls eine leuchtende bläulich  rosa Nuance besitzt und den Phosphorsäure  rest, den     Molybdänsäurerest    und ausserdem  den     Wolframsäurerest    enthält, wenn man  ein Salz des     Äthylesters    des     Diäthyl#          rhodamins,    eine Verbindung, die den     Phos-          phorsäurerest    enthält, eine Verbindung, die  den     Molybdänsäurerest    enthält, und eine Ver  bindung, die den     Wolframsäurerest    enthält,       aufeinander    einwirken lässt.

   Die Reihenfolge,    in der die einzelnen Komponenten zur Ein  wirkung gelangen., ist beliebig.  



  Der in dem als Ausgangsprodukt dienen  den Salz des Farbstoffes enthaltene Säure  rest wird bei der Bildung des Lackes ab  gespalten, indem an seine Stelle der Rest  der komplexen     Phosphorwolframmolybdän-          säure        tritt.    Die in den als Ausgangsmateria  lien dienenden phosphorsauren,     wolfram-          sauren    und     molybdänsauren    .Salzen enthal  tenen basischen Bestandteile treten in das  Endprodukt des Verfahrens     nicht    ein.  



  Zur Herstellung des Lackes kann man  zum Beispiel so verfahren, dass man     zü    einer  ein geeignetes Substrat enthaltenden Lösung  eines Salzes des     Ithylesters    des     Diäthyl-          rhodamins    Lösungen von     Natriumphosphat,          Ammoniummolybdat    und     Natxiumwolframat     einzeln in beliebiger Reihenfolge oder in  Mischung miteinander zugibt. Zweckmässig  wird hierbei in Gegenwart von Säuren ge  arbeitet.

   An Stelle von     Natriumphosphat,          Natriumwolframat    und     Ammoniummolybdat     lassen sich auch andere den     Phosphorsäuxe-,              Wolframsäure-    und     Molybdä,nsäurerest    ent  haltende Verbindungen verwenden. Man  kann auch zum Beispiel zuerst den     Phosphor-          säurelack    des Salzes des     Äthylesters    des       Diathylrliodamins    herstellen und diesen  nachträglich mit der     Molybdänverbindung     und der     Wolframverbindung    behandeln.

    Man kann ferner zuerst eine Verbindung,  die den     Phosphorsäurerest    enthält, und eine  Verbindung, die den     Wolframsäurerest    ent  hält, sich zu einer Verbindung, die den       Phosphorwolframsäurerest    enthält, vereinigen  lassen und diese     Verbindung    zusammen mit  einer Verbindung, die den     Molybdänsäure-          rest    enthält, auf das Salz des     Äthylesters     des     Diäthylrhodamins    einwirken lassen. In  allen diesen Fällen erhält man einen Lack,  der sich durch hervorragende Lichtechtheit  auszeichnet.

      <I>Beispiel:</I>  Man teigt 200 Teile Schwerspat mit  65 Teilen schwefelsaurer Tonerde (18      /a          A103),    gelöst in 650 Teilen Wasser an, und  versetzt den Teig mit 30 Teilen     calcinierter     Soda., die in 300 Teilen Wasser gelöst sind.  Das gebildete Substrat aus Schwerspat und       Tonerdehydrat    wird in der üblichen Weise  durch mehrmaliges Auffüllen mit Wasser  ausgewaschen.

   Zu diesem Substrat fügt man  die Lösung von 10 Teilen eines Salzes des       A.thylesters    des     Diäthylrhodamins,    in 1000  Teilen Wasser gelöst, hinzu und fällt den  Farbstoff mit 14 Teilen     phosphorwolfram-          saurem    Natrium, 1: 10 in Wasser gelöst.

      Der so hergestellte     Phosphoivvolfram-          säurelack    wird durch Behandeln mit 4 Tei  len     Ammoniummolybdat    in 40 Teilen Wasser,  1 Teil     Natriumphosphat    in 10 Teilen Was  ser, Ansäuern mit 5 Teilen Salzsäure von  20'     B6    und Aufkochen in einen erheblich  lichtbeständigeren     Farblack    übergeführt.  



  An Stelle von     Ammoniummolybdat    lassen  sich auch andere     Molybdänsalze    und an Stelle  von     Natriumphosphat    und     Natriumwolfra-          mät    lassen sich auch andere den Phosphor  säurerest     resp.        Wolframsäurerestenthaltende     Verbindungen verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines Farb- lackes des Äthylesters des Diätbylrhoda# minn, der den Phosphorsäurerest, den Mo lybdänsäurerest und den Wolframsäurerest enthält und eine leuchtende bläulichrosa Nuance von grosser Brillanz und vorzügliche Echtheit besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Salz des Xthylesters des Di# äthylrhodamins, eine Verbindung, die den Phosphorsäurerest enthält,
    eine Verbindung, die den Molybdänsäurerest enthält, und eine Verbindung, die den Wolframsäurerest ent hält, aufeinander einwirken lässt. UNTERANSPRUCH: Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dag man in Gegen wart von freier Säure arbeitet.
CH128374D 1924-12-31 1925-12-23 Verfahren zur Darstellung eines Farblackes. CH128374A (de)

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