CH126411A - Heftapparat. - Google Patents

Heftapparat.

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CH126411A
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CH
Switzerland
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stapling
axis
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staple
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Inventor
Paul Switzeny
Original Assignee
Paul Switzeny
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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


      Heftapparat.       Die vorliegende Erfindung bezweckt, die       bekannten    Heftapparate, bei welchen     U-förmig     gebogene Draht- oder Blechklammern durch  Schlag auf den Kopf des     Eintreibstempels          reit    dein Heftgut verbunden werden, so aus  zugestalten, dass auf ein und demselben Ap  parat ausser der     Randheftung    auch die Falz  heftung und das Heften von Rollen und     Hülben     vorgenommen werden kann.

   Diese Aufgabe  wurde bei Heftzangen in bekannter Weise  dadurch gelöst, dass der Heftkopf seitlich aus       derZangenschenkelebene        herausgeschoben    und  die Klammerführung parallel zum Drehzapfen  der Zange gestellt worden ist. Eine derartige  Anordnung besitzt aber einen wesentlichen  Nachteil, weil die umzubiegenden Schenkel  der     U-förmigen    Klammern sich in einem ver  schiedenen Abstand von der Drehachse be  finden und daher beim Anpressen der Schenkel  an die zu heftenden Blätter der von der Dreh  achse entferntere Schenkel weniger stark als  der der Achse näherliegende zusammenge  drückt wird, welcher Nachteil mit der Dicke  des Heftgutes zunimmt.

   Dieser Nachteil hat  sich bei Heftzangen deshalb weniger fühlbar    gemacht, weil bei ihnen, schon infolge des  geringeren     Pressdruckes,    der bloss durch Zu  sammenziehen der Zangenschenkel hervorge  bracht wird, nur eine geringe Anzahl von  Blättern geheftet werden kann. Bei einer  grösseren Anzahl Papierlagen, wie sie bei durch  Schlagwirkung betätigten Heftapparaten ver  arbeitet werden können, führt die bei Heft  zangen bekannt gewordene Anordnung zu wenig  haltbaren     Heftungen.    Bei besonders grosser  Blattzahl kann sogar der Fall eintreten, dass  der aussen liegende Klammerschenkel so wenig  über die Rückseite des Heftpaketes vortritt,  dass er kaum mehr auf die Papierlagen nie  dergebogen werden kann.  



  Nach der Erfindung wird diesem Übel  stand dadurch abgeholfen, dass unter Beibehal  tung der bekannten seitlichen Verlegung des  Heftkopfes und seiner Klammerführung die  Drehachse der Gelenkplatten senkrecht zur  Klammerführung gestellt wird. Beide Klam  merschenkel befinden sich dann in gleicher  Entfernung von der Drehachse und werden  bei Betätigung des Schlagknopfes gleichzeitig  auf die Matrize     auftreffen    und gleich stark      auf .die Heftblätter     niedergepresst,    so dass das  Festsitzen beider     Klammerschenkel    auch bei  Heftapparaten mit versetztem Heftkopf erzielt  wird.  



  In der Zeichnung, welche ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    zur Dar  stellung bringt, ist     Fig.    1 eine Draufsicht,  und     Fig.    2 eine Seitenansicht.  



  Mit der rechteckigen Grundplatte 1 ist  die den Heftkopf 3 und die Klammerführung 7  tragende Platte 4 durch ein in eine- Ecke der  Grundplatte verlegtes Scharnier 5 verbunden,  dessen Drehachse parallel zur Längsseite  der     (Irundplatte    verläuft. Der in bekann  ter Weise eingerichtete Heftkopf 3 ist in der  dem Scharnier 5 diagonal gegenüberliegenden  Ecke der Tragplatte 4 artgeordnet und die  Klammerführung senkrecht und seitlich zur       Scharnierachse    gestellt. Die     U-förmigen    Klam  mern, welche dem     Pressstempel    durch eine  Feder 8 selbsttätig zugeführt werden, liegen  quer zur Längsrichtung der Führung 7.

   Die       Schenkel    der Klammer befinden sich bei jeder  Winkellage der Tragplatte 4 in gleichem Ab  stande von der verlängerten. Achslinie des       Scharnieres,        treffen    daher, wenn der Schlag  auf den     Druckknopf    6 des     Pressstempels    aus  geführt wird, gleichzeitig auf die Matrize 9  und werden von dieser gleich fest an die Rück  seite des Heftgutes     niedergepresst.     



  Der über das Scharnier 5 seitlich, das  heisst in der Richtung der Drehachse vor  tretende Teil der Grundplatte 1 besitzt eine  vom Rand der Platte einspringende     Ausneh-          mung,    so dass zwei parallel zur Heftlinie ge  richtete Arme entstehen. Das Ende des Armes  2 trägt unterhalb des im Heftkopf 3 unter  gebrachten     Pressstempels    die     Matrize    9. Der    andere Arm dient zur Aufrechterhaltung der  Stabilität des Apparates, wenn der Schlag  auf den Knopf 6 des Stempels ausgeführt  wird.

   Der Arm 2, welcher beliebig schmal  ausgeführt werden kann, ermöglicht es, auch  Hülsen     kleinen    Durchmessers über die Heft  stelle zu schieben und die übereinander ge  legten Ränder des gerollten Papierstreifens  durch- Klammern zu verbinden. Der Rücken  der Klammern ist dabei in der Richtung einer  Erzeugenden des Hülsenzylinders gelegen.  



  Das Einführen der zu heftenden Blätter  erfolgt bei     Randheftungen    über die Längs  kante der Grundplatte, bei     Falzheftungen     hingegen über die von der     Ausrrehmung    unter  brochene Kante.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Apparat zum Heften mittelst U-förmiger Klammern, bei welchem der mit der Grund platte gelenkig verbundene Heftkopf und seine Klammerführung seitlich über die Lagerstelle vorspringend versetzt sind. dadurch gekenn zeichnet, dass die Drehachse der den Heft kopf mit der Grundplatte verbindenden Ge lenkplatte senkrecht zur Klammerführung gestellt ist. UNTERANSPRUCH: Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem über die Lager stelle vorspringenden Teil der Grundplatte durch eine Ausnehmung zwei Arme gebildet sind, von welchen der von der Drehachse entferntere die mit dem Heftkopf zusammen arbeitende Matrize trägt.
CH126411D 1926-06-01 1927-05-31 Heftapparat. CH126411A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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AT126411X 1926-06-01

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CH126411A true CH126411A (de) 1928-06-16

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ID=3634777

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CH126411D CH126411A (de) 1926-06-01 1927-05-31 Heftapparat.

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