Verfahren zur Herstellung von auf engem Raum zusammengedrängten formbeständigen Leuchtkörpern elektrischer Glühlampen. Bei elektrischen Glühlampen ist vielfach eine starke Konzentrierung des Lichtes, bei spielsweise für Projektionszwecke, erwünscht.
Der erforderlichen Zusammendrängung des Leuchtkörpers sind jedoch dadurch Schran- hen esetzt, dass sich der Leuchthörper im Betriebe, und zwar insbesondere bei der hohen Belastung in gasgefüllten Lampen,stets et was verzerrt, wodurch dann die Gefahr einer (le#enseitigen Berührung der einzeln dicht aneinandergestellten, meist aus Drafitschrau- ben bestehenden Leuelitkörperteile entsteht.
Diese (u'efahr wird auch selbst dann nieht vollkommen behoben, wenn der Leuchtkörper, 1)(#ziehuno#sweise seine dicht aneinanderge- stellten Teile, aus unverbogenen, langen Kri stallen bestehen, da oft schon geringe Ver- zerrun-en von Bruchteilen eines Millimeters zür "e"enseiti"en Berührun- der aneinander- (r <B>p s</B> I tcIlten Leuchtkörperteile,
bezw. Draht schrauben, und damit, zur Hervorrufung: eines #'enügen.
Die Erfindung bezieht sieh auf ein Ver fahren zur Ilerstelluno, solcher Leuchtkörper, tD deren aus schwer schmelzbarem Metall be stehender Draht auf engem Raum zusammen gedrängt ist, wie dies beispielsweise #derFall ist, wenn ein in Schraubenlinienform gewun dener Draht derart geknickt wird, dass seine einzelnen Teile, ähnlich wie dicht aneinander- stehende Säulen, eine parallele oder annä hernd parallele Lage zueinander einnehmen.
Eine besondere Durchführungsart des Ver fahrens bezieht sich noch auf derartige Leuchtkörper, bei denen der Ausgangsdraht nach Winden in Schraubenform nochmals in- Schraubenform aufgewunden und dann erst so geknickt wird, dass sich dicht an- einanderstehende, parallele Teile ergeben.
Um derartige stark zusammengedrängte Leucht- hörper mit grösserer Sicherheit hoch belasten zu können, wird erfindungsgemäss der das Ausgangsmaterial des Leuchthörpers bildende Meialldraht vorerst auf eine die Fertiggestalt des Leuchtkörpers bestimmende #Schablone aufgewickelt, sodann mit dieser zusammen in einer umschliessenden Pressform einge spannt und darauf endlich so hoch erhitzt,
dass der geformte Leuchtkörper keine inneren Spannung n mehr besitzt und somit keine ce Tendenz zum Auffedern oder Verwerfen hat. Der Metalldraht kann runden oder recht eckigen Querschnitt haben un*d bereits in die Schraubenform gewunden sein, bevor er auf die die Fertiggestalt des Leuchtkörpers bestimmende iSchablone gewickelt wird. Han delt es sich zum Beispiel um die Herstellung eines Wolframkörpers, so wird die Erhitzung des geformten und allseitig eingeschlossenen Leuchtkörpers auf über<B>1300' C</B> ausgedehnt.
Ilm alle Teile des Leuchtkörpers auf mög lichst gleiche Temperatur zu bringen, wird der Leuchtkörper zweckmässig nicht durch Stromdurchfluss, sondern durch Wärme strahlung, und zwar dadurch erhitzt, dass die ihn und die Aufwickelsehablone umschlie ssende Form in einen Glühofen hineinge schoben und dort solange belassen wird, bis die Form und damit dann auch der Leucht- körper die erforderliche hohe Temperatur an genommen hat.
Es gelingt mittelst des neuen Verfahrens beispielsweise mit Sicherheit, elektrische, für Projektionszwecke gut geeignete Glühlampen mit eng aneinandergestellten, doppelt in Schraubenform gewundenen Leuchtkörper- teilen herzustellen, die bei<B>1000</B> Watt Be lastung an Netzspannungen von<B>110</B> und selbst 220 Volt betrieben- werden können.
Bisher konnten für Projektionszwecke ge eignete Glühla.mpen mit eng zusammenge drängtem Leuchtkörper bei<B>1,000</B> Watt Be lastung praktisch'nur für Niedervoltspan- nungen von etwa<B>15</B> bis<B>30</B> Volt eingerichtet werden.
Die Zeichnung veranschaulicht in den Fig. <B>1</B> bis<B>9</B> eine beispielsweise Durchführung des Verfahrens.
Angenommen, es soll gemäss der Erfin dung ein für Projektionsglühlampen geeig neter Leuchtkörper von der in Fig. <B>1</B> im Au f- riss und in Fig. 2 im Grundriss dargestellten Gestalt hergestellt werden. Der Leuebt- körper besteht aus sechs dicht und parallel nebeneinander stehenden, säulenartigen Tei len a aus einem in an sich bekannter Weise zweimal in Schraubenform gewundenen Draht.
Die beiden gestreekt verlaufenden Endteile <B>b</B> des Schraubenleuelltkörpers sind an den Haltern c befestigt, die an die Strom zuführungen<B>d</B> angeschlossen sind. Die Ver bindungsstellen e zwischen den sechs säulen artigen Leuchtkörperteilen <B>a</B> hängen in den Haltern<B>f,</B> welche im Glühlampenfuss <B>g,</B> ebenso wie die stromleitenden Halter<B>e,</B> ein geschmolzen sind.
Auch die Endteile<B><I>b</I></B><I> des</I> Schraubenleuchtkörpers können, wie die säulenarti-en Teile a, gegebenenfalls noch- Zn ZD mals in Schraubenforrn gewunden sein. Zur Herstellung dieses in Fig. <B>1</B> und gezeigten Leuelithörpers wird von dem in Fig. <B>3</B> im grösseren Massstabe dargestellten doppelt in Schraubenform gewundenen Draht ausgegangen.
Die eng gewickelten Stellen o desselben sind dazu bestimmt, am fertigen LeueUtkörper die säulenartig nebeneinander- stehenden Teile und die weiter gewickelten Stellen e, die obern und untern Umbiegungen des Leuelitkörpers, zu bilden.
Die Endteile<B>1</B> der Drahtschraube kommen, wie in Fig. <B>1</B> gezeigt, zur Befestigung an den Haltern<B>e,</B> Dieser auf üblicher Drahtwickelmaschine her zustellende Leuchtkörper wird vorerst aul die in den Fig. 4 bis<B>6</B> in ebenfalls grösserein Massstabe in drei verschiedenen Ansichter dargestellte Schablone gewickelt.
In derDar- stellung nach den Fig. 4 bis<B>6</B> ist jedocl angenommen, dass auch die Endteile<B>b</B> de,# Schraubenleuchthörpers nochmals in Schrau benform gewunden sind.
Die Schablone be steht aus einem prismatischen Körper h au.# feuerfestem Material, zweckmässig Wolfram der auf beiden seitlichen Längsflächen m#, Rillen i zur Aufnahme der eng gewickeltei Teile a des Schraubendrahtes versehen ist In der obern Fläche des Schablonenkörpers <B>Z</B> sind noch zwei Nuten k eingearbeitet zui Aufnahme der beiden an den Haltern c zu befestigenden Leuchthörperendteile <B>b.</B> Wenr die Endteile<B>b,</B> wie in den Fig. <B>1,</B> 2 und<B>1'</B> gezeigt,
eine gestreckte Gestalt haben sollen so müssen die Nuten k, zweckmässig wenigem tief gestaltet werden. Die Umbiegun.-ssiellei e des Schraubendrahtes greifen über di, L, obern und untern Kanten des Schablonen- körpers hinweg.
Damit auch diese Urn- biegungsstellen in ihrer Lage gesichert wer- n el den, sind an der schmalen Ober- und Unter fläche des Körpers li, entsprechende kleinere Nuten in (Fig. 4 und<B>5)</B> vorgesehen. Durch das Einlegen des Schraubendrahtes in die Rillen der Schablone wird die Fertiggestalt des Leuchtkörpers genau bestimmt.
Der auf der Schablone aufgewickelte Leuchtkörper wird sodann auf den Bodenteil einer trogaxtigen Pressform n (Fig. <B>7, 8</B> und<B>9)</B> (relegt, die wiederum aus feuerfestem -.kN1a- terial, zweckmässig Wolfram, besteht.
Über die bespaunte Schablone h, wird ein an den Wandungen der Trogform ii mit geringem Spiel anliegender Deckel o aus gleichfalls feuerfestem Material, also etwa Wolfram, ge setzt und dieser da.rauf durch einen Vor- reiberstift <B>p</B> fest an die Grundfläche der Form ut und auch an die bespannte Schablone li, gepresst. Der Leuchtkörper und seine Schablone ist dadurch in der Trogform fest eingespannt und unverrückbar am Platze ge halten.
Die Form mit ein-,eschlossener be- el spannter Schablone wird darauf in einer Glühofen geschoben und bis zur ausreichen den Erhitzung des Leuchtl"örpz#rs in diesem belassen. Nach Herausnehmen der Form und Abkühlen derselben kann dann der Deckel o <B>Ire,</B> I lüftet und der Leuchtkörper von seiner Schablone li abgenommen werden. Die ihm von der Schablone und der umschliessenden Form -e-ebene Gestalt behält derselbe dann auch nach Einbauen und Strombelastung in der Lampe.
Die Schablone und die Pressform kann Je nach der gewünschten Fertiggestalt des Leuchtkörpers beliebig ausgebildet werden.