CH126496A - Verfahren zur Herstellung von auf engem Raum zusammengedrängten formbeständigen Leuchtkörpern elektrischer Glühlampen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von auf engem Raum zusammengedrängten formbeständigen Leuchtkörpern elektrischer Glühlampen.

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CH126496A
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F Patent-Treuhand-Gesellschaft
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Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
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  Verfahren zur Herstellung von auf engem Raum zusammengedrängten  formbeständigen     Leuchtkörpern    elektrischer Glühlampen.    Bei elektrischen Glühlampen ist vielfach  eine starke Konzentrierung des Lichtes, bei  spielsweise für Projektionszwecke, erwünscht.

    Der erforderlichen     Zusammendrängung    des  Leuchtkörpers sind jedoch dadurch     Schran-          hen        esetzt,        dass    sich der     Leuchthörper    im  Betriebe, und zwar insbesondere bei der hohen  Belastung in gasgefüllten     Lampen,stets    et  was verzerrt, wodurch dann die Gefahr einer       (le#enseitigen    Berührung der einzeln dicht       aneinandergestellten,    meist aus     Drafitschrau-          ben    bestehenden     Leuelitkörperteile    entsteht.

    Diese     (u'efahr    wird auch selbst dann     nieht     vollkommen behoben, wenn der     Leuchtkörper,          1)(#ziehuno#sweise    seine dicht     aneinanderge-          stellten    Teile, aus unverbogenen, langen Kri  stallen bestehen, da oft schon geringe     Ver-          zerrun-en    von Bruchteilen eines Millimeters       zür        "e"enseiti"en        Berührun-    der     aneinander-          (r   <B>p s</B>       I        tcIlten    Leuchtkörperteile,

       bezw.    Draht  schrauben, und damit, zur     Hervorrufung:    eines       #'enügen.     



  Die Erfindung bezieht sieh auf ein Ver  fahren zur     Ilerstelluno,    solcher     Leuchtkörper,          tD       deren aus schwer schmelzbarem Metall be  stehender Draht auf engem Raum zusammen  gedrängt ist, wie dies beispielsweise     #derFall     ist, wenn ein in     Schraubenlinienform    gewun  dener Draht derart geknickt wird,     dass    seine  einzelnen Teile, ähnlich wie dicht     aneinander-          stehende    Säulen, eine parallele oder annä  hernd parallele Lage zueinander einnehmen.

    Eine besondere Durchführungsart des Ver  fahrens bezieht sich noch auf derartige  Leuchtkörper, bei denen der Ausgangsdraht  nach Winden in     Schraubenform    nochmals  in- Schraubenform aufgewunden und dann  erst so geknickt wird,     dass    sich dicht     an-          einanderstehende,    parallele Teile ergeben.

   Um  derartige stark     zusammengedrängte        Leucht-          hörper    mit grösserer Sicherheit hoch belasten  zu können, wird erfindungsgemäss der das  Ausgangsmaterial des     Leuchthörpers    bildende       Meialldraht    vorerst auf eine die Fertiggestalt  des Leuchtkörpers bestimmende     #Schablone     aufgewickelt, sodann mit dieser zusammen  in einer umschliessenden     Pressform    einge  spannt und darauf endlich so hoch erhitzt,

             dass    der geformte Leuchtkörper keine inneren  Spannung n mehr besitzt und somit keine       ce     Tendenz zum     Auffedern    oder Verwerfen hat.  Der Metalldraht kann runden oder recht  eckigen Querschnitt haben     un*d    bereits in  die Schraubenform gewunden sein, bevor er  auf die die Fertiggestalt des     Leuchtkörpers     bestimmende     iSchablone    gewickelt wird. Han  delt es sich zum Beispiel um die Herstellung  eines     Wolframkörpers,    so wird die Erhitzung  des geformten und allseitig eingeschlossenen       Leuchtkörpers    auf über<B>1300' C</B> ausgedehnt.

         Ilm    alle Teile des Leuchtkörpers auf mög  lichst gleiche Temperatur zu bringen, wird  der Leuchtkörper zweckmässig nicht durch       Stromdurchfluss,    sondern durch Wärme  strahlung, und zwar dadurch erhitzt,     dass    die  ihn und die     Aufwickelsehablone    umschlie  ssende Form in einen Glühofen hineinge  schoben und dort solange belassen wird, bis  die Form und damit dann auch der     Leucht-          körper    die erforderliche hohe Temperatur an  genommen hat.  



  Es gelingt mittelst des neuen Verfahrens  beispielsweise mit Sicherheit, elektrische, für  Projektionszwecke gut geeignete Glühlampen  mit eng     aneinandergestellten,    doppelt in       Schraubenform    gewundenen     Leuchtkörper-          teilen    herzustellen, die bei<B>1000</B> Watt Be  lastung an Netzspannungen von<B>110</B> und  selbst 220 Volt betrieben- werden können.

    Bisher konnten für Projektionszwecke ge  eignete     Glühla.mpen    mit eng zusammenge  drängtem     Leuchtkörper    bei<B>1,000</B> Watt Be  lastung     praktisch'nur    für     Niedervoltspan-          nungen    von etwa<B>15</B> bis<B>30</B> Volt eingerichtet  werden.  



  Die Zeichnung veranschaulicht in den       Fig.   <B>1</B> bis<B>9</B> eine beispielsweise Durchführung  des Verfahrens.  



  Angenommen, es soll gemäss der Erfin  dung ein für Projektionsglühlampen geeig  neter Leuchtkörper von der in     Fig.   <B>1</B> im Au     f-          riss    und in     Fig.    2 im     Grundriss    dargestellten  Gestalt hergestellt werden. Der     Leuebt-          körper    besteht aus sechs dicht und parallel  nebeneinander stehenden, säulenartigen Tei  len a aus einem in an sich bekannter Weise    zweimal in     Schraubenform    gewundenen  Draht.

   Die beiden     gestreekt    verlaufenden       Endteile   <B>b</B> des     Schraubenleuelltkörpers    sind  an den Haltern     c    befestigt, die an die Strom  zuführungen<B>d</B> angeschlossen sind. Die Ver  bindungsstellen e zwischen den sechs säulen  artigen     Leuchtkörperteilen   <B>a</B> hängen in den  Haltern<B>f,</B> welche im     Glühlampenfuss   <B>g,</B>  ebenso wie die stromleitenden Halter<B>e,</B> ein  geschmolzen sind.

   Auch die Endteile<B><I>b</I></B><I> des</I>  Schraubenleuchtkörpers können, wie die       säulenarti-en    Teile a, gegebenenfalls     noch-          Zn        ZD          mals    in     Schraubenforrn    gewunden sein.  Zur Herstellung dieses in     Fig.   <B>1</B> und  gezeigten     Leuelithörpers    wird von dem in       Fig.   <B>3</B> im grösseren     Massstabe    dargestellten  doppelt in Schraubenform gewundenen Draht  ausgegangen.

   Die eng gewickelten Stellen o  desselben sind dazu bestimmt, am fertigen       LeueUtkörper    die säulenartig     nebeneinander-          stehenden    Teile und die weiter gewickelten  Stellen e, die obern und untern Umbiegungen  des     Leuelitkörpers,    zu bilden.

   Die Endteile<B>1</B>  der Drahtschraube kommen, wie in     Fig.   <B>1</B>  gezeigt, zur Befestigung an den Haltern<B>e,</B>  Dieser auf üblicher     Drahtwickelmaschine    her  zustellende Leuchtkörper wird vorerst     aul     die in den     Fig.    4 bis<B>6</B> in ebenfalls     grösserein          Massstabe    in drei verschiedenen     Ansichter     dargestellte Schablone gewickelt.

   In     derDar-          stellung    nach den     Fig.    4 bis<B>6</B> ist     jedocl     angenommen,     dass    auch die Endteile<B>b</B>     de,#          Schraubenleuchthörpers    nochmals in Schrau  benform gewunden sind.

   Die Schablone be  steht aus einem prismatischen Körper h     au.#     feuerfestem Material, zweckmässig Wolfram  der auf beiden seitlichen Längsflächen     m#,     Rillen i zur Aufnahme der eng     gewickeltei     Teile a des Schraubendrahtes versehen ist  In der obern Fläche des     Schablonenkörpers   <B>Z</B>  sind noch zwei Nuten     k    eingearbeitet     zui     Aufnahme der beiden an den Haltern     c    zu  befestigenden     Leuchthörperendteile   <B>b.</B>     Wenr     die Endteile<B>b,</B> wie in den     Fig.   <B>1,</B> 2 und<B>1'</B>  gezeigt,

   eine     gestreckte    Gestalt haben sollen  so müssen die Nuten     k,    zweckmässig wenigem  tief gestaltet werden. Die     Umbiegun.-ssiellei     e des Schraubendrahtes greifen über     di,          L,         obern     und    untern Kanten des     Schablonen-          körpers    hinweg.

   Damit auch diese     Urn-          biegungsstellen    in ihrer Lage gesichert     wer-          n        el     den, sind an der schmalen Ober- und Unter  fläche des Körpers     li,    entsprechende kleinere  Nuten in     (Fig.    4 und<B>5)</B> vorgesehen. Durch  das Einlegen des     Schraubendrahtes    in die  Rillen     der    Schablone wird die Fertiggestalt  des     Leuchtkörpers    genau bestimmt.  



  Der auf der Schablone aufgewickelte       Leuchtkörper    wird sodann auf den Bodenteil  einer     trogaxtigen        Pressform    n     (Fig.   <B>7, 8</B> und<B>9)</B>       (relegt,    die wiederum aus feuerfestem     -.kN1a-          terial,    zweckmässig Wolfram, besteht.

   Über  die     bespaunte    Schablone h, wird ein an den  Wandungen der     Trogform        ii    mit geringem  Spiel anliegender Deckel o aus gleichfalls  feuerfestem Material, also etwa Wolfram, ge  setzt und dieser     da.rauf    durch einen     Vor-          reiberstift   <B>p</B> fest an die Grundfläche der  Form     ut    und auch an die bespannte Schablone       li,        gepresst.    Der Leuchtkörper und seine  Schablone ist dadurch in der     Trogform    fest  eingespannt und unverrückbar am Platze ge  halten.

   Die Form mit     ein-,eschlossener        be-          el          spannter    Schablone wird darauf in einer  Glühofen geschoben und bis zur ausreichen  den Erhitzung des     Leuchtl"örpz#rs    in diesem  belassen. Nach Herausnehmen der Form und  Abkühlen derselben kann dann der Deckel o  <B>Ire,</B>       I    lüftet und der Leuchtkörper von seiner  Schablone     li    abgenommen werden. Die ihm  von der Schablone und der umschliessenden  Form     -e-ebene    Gestalt behält derselbe dann  auch nach Einbauen und Strombelastung in  der Lampe.  



  Die Schablone und die     Pressform    kann  Je nach der gewünschten Fertiggestalt des       Leuchtkörpers    beliebig ausgebildet werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> I: Verfahren zur Herstellung von auf engern Raum zusammengedrängIen, formbeständigen Leuchtkörpern elektrischer Glühlampen durch hohe Erhifzung des zur Herstellun- des Leuchtkörpers dienenden Drahtes aus schwer schmelzbarem 31etall, dadurch gekennzeich- Tiet, dass der Aletalldraht auf eine die Fertig gestalt des Leuchtkörpers bestimmende Scha'- blone aufgewickelt,
    sodann mit dieser zu sammen in eine umschliessende Pressform ein gespannt und darauf auf die zur Beseitigung der innern Spannungen ausreichende Tem peratur erhitzt wird. UNTERANSPRüCIIE: <B>1 .</B> Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Metalldraht mit rechteckigem Querschnitt auf die Scha blone gewickelt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein in Schraubenform gewundener Metalldraht auf die Schablone gewickelt wird.
    <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein auf die Schablone aufgewickelter Wolframleucht.körper samt umschliessender Pressform auf über 1300T erhitzt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhitzung des Leuehtkörpers durch Einschieben der Pressform in einen Glühofen erfolgt.
    <B>PATENTANSPRUCH</B> II: Pressform zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet, dureb einen trogartigenBehälter aus schwer schmelz barem Material mit einem Deckel, bestimmt ist, nach Einlegen des auf clie Scha,blone gewickelten Leuchthörpers fest an die Einlage gepresst zu werden.
CH126496D 1926-07-10 1927-05-11 Verfahren zur Herstellung von auf engem Raum zusammengedrängten formbeständigen Leuchtkörpern elektrischer Glühlampen. CH126496A (de)

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