CH126512A - Schaltungsanordnung zur Korrektur von Stromstössen in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Korrektur von Stromstössen in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.

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CH126512A
CH126512A CH126512DA CH126512A CH 126512 A CH126512 A CH 126512A CH 126512D A CH126512D A CH 126512DA CH 126512 A CH126512 A CH 126512A
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CH
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circuit
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  Schaltungsanordnung zur Korrektur von Stromstössen in Fernsprechanlagen mit  Wählerbetrieb.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb  und     Stromstossübertragungseinrichtungen,    ins  besondere auf eine Schaltungsanordnung zur  Korrektur von Stromstössen.  



  Infolge der Leitungswiderstände,     Kapa-          zitä.ten    der Leitungen usw. werden nament  lich bei     Anschlussleitungen    grösserer Länge  die Stromstösse verzerrt, so     dass'    sie zur Wäh  lereinstellung nicht mehr geeignet sind. Um  diese Stromstösse wieder für die Wählerein  stellung brauchbar zu machen, sind schon  verschiedene Einrichtungen bekannt gewor  den, mit deren Hilfe die Stromstösse in einer  für die Wählereinstellung erforderlichen Zu  sammensetzung weitergegeben werden.

   Diese  bekannten Anordnungen bestehen darin, dass  für jeden aufgenommenen Stromstoss ein  Stromstoss in bestimmter, durch die     Norrek-          tureinrichtungen    gegebener Zusammensetzung  weitergegeben wird. Hierdurch werden also  sämtliche Stromstösse, gleichgültig, ob sie       innerhalb    eines für die     Wählereinstellung       geeigneten Bereiches liegen oder nicht, auf  einen durch die Korrektureinrichtung be  stimmten Wert gebracht wozu     komplizierte     Einrichtungen erforderlich sind.  



  Die Erfindung besteht nun     d:@rin,          dass    den     Stromstossübertragungseinrichtungen     Schaltmittel zugeordnet sind, welche erst bei  Beendigung des aufgenommenen     Stromstosses     wirksam werden und den die Aufnahme  eines weiteren Stromstosses ermöglichenden  Zustand der     Übertragereinrichtungen    nach  Ablauf einer bestimmten Zeit wieder       herstellen.     



       Ein.    wesentlicher Vorteil der Erfindung  besteht darin, dass die Einrichtungen zur  Korrektur von Stromstössen gegenüber den  bekannten Anordnungen erheblich verein  facht werden können.  



  Als Ausführungsbeispiel ist in der Ab  bildung ein     Stromstossübertrager    dargestellt,  von dem jedoch nur die für das Verständnis  der vorliegenden Erfindung erforderlichen  Schaltmittel und Stromkreise     gezeigt    sind.      Das Ausführungsbeispiel bezieht sich auf  einen     Stromstossübertrager,    in welchem auf  genommene Wechselstromstösse in Gleich  stromstösse zur Weitergabe umgesetzt wer  den.  



  Dieser     @Stromstossübertrager    wird über be  liebige,     bekannteVerbindungseinrichtungen    be  legt, welche in der Abbildung     nicht    dar  gestellt sind. Bei der     Stromstossgabe    wird  durch die ankommenden Stromstösse das       Wechselstromrelais    J über seine Wicklungen  I     und!        II        erregt.    Es schliesst bei jedem       Stromstoss    seinen Kontakt i, wodurch eine  Wicklung     III    des Relais J über einen Wi  derstand     Wi        erregt    wird.

   Parallel zu dieser  Wicklung und dem Widerstand     Wi    liegt  über einen Ruhekontakt o das Stromstoss  übertragungsrelais Q, welches also gleich  zeitig mit der Wicklung     III    des Relais J  erregt wird. Das Relais Q schliesst an seinem  Kontakt     q1    die Wicklung     III    des Relais J  kurz und bereitet am Kontakt q' einen  Stromkreis für die Wicklung eines Hilfs  relais 0 vor.

   Das Relais 0 kann jedoch noch  nicht ansprechen, da seine Wicklung über  den     Kontakt    i und die Kontakte     q'    und     q=     kurzgeschlossen ist. Über den Kontakt     qa     wird Erde an die obere weiterführende  Sprechleitung angelegt, über welche in be  kannter Weise der     Stromstosskreis    für die  Einstellung der nachgeordneten' Wähler ge  schlossen ist. Nach dem Abfall des Strom  stossempfangsrelais J     wird    das Relais 0 über  den     Kontakt    q'     erregt    und öffnet nach be  stimmter Zeit. welche zum Ansprechen die  ses Relais erforderlich ist, seinen Kontakt o  im Stromkreis des Relais Q.

   Das Relais Q  fällt kurze Zeit darauf ab und unterbricht  am     Kontakt        q'    den Stromkreis des Relais 0,  öffnet am     Kontak        q'    den Kurzschluss über       dic    Wicklung     III    des Relais J und unter  bricht am     Kontald        q3    den     Stromstosskreis    für  die nachgeordneten Wähler.

   Ist inzwischen  bereits das     Stromstossempfangsrelais    J durch  einen neuen Stromstoss     erregt    worden, so       lzan.n    das Relais Q erst nach dem Abfall     des     Relais 0 wieder ansprechen. Durch diese  Einrichtung     wird    eine bestimmte Mindest.    pause zwischen den Stromschliessungen am  Kontakt     q3    eingeschaltet. Diese Mindest  pause kann je nach Ausbildung der Relais 0  und Q in bezug auf deren     Ansprech-    und  Abfallzeiten beliebig lang gemacht werden.  



  Die in der Abbildung dargestellte An  ordnung ist aber auch zur Korrektur zu  kurzer Erregungen des     Stromstossempfangs-          relais    J, welche zur sicheren Wählereinstel  lung nicht ausreichen würden, geeignet. Wie  oben beschrieben, wird nämlich beim An  sprechen des Relais Q die Wicklung     III     des     Stromstossempfangsrelais    kurzgeschlossen,  so     dass'    der Abfall dieses Relais leicht ver  zögert ist. Das Relais Q wird also über den  Kontakt i noch etwas länger erregt gehalten,  als das     Stromstossempfangsrelais    J angespro  chen hat. Ausserdem wird das Relais Q nach  dem Abfall des Relais J bis zum Anspre  chen des Relais 0 weiter erregt gehalten.

    Durch diese     Einrichtung    kann also auch bei  Aufnahme zu kurzer Stromstösse eine für die       Wählereinstellung    genügend lange Strom  schliessung am     Kontakt        q3    erreicht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung zur Korrektur von Stromstössen in Fernsprechanlagen mit Wäh lerbetrieb und Stromstossübertragungseinrich- tungen, dadurch gekennzeichnet, dass den Stromstossübertragungseinrichtungen Schalt mittel 0 zugeordnet sind, welche erst bei Be endigung des aufgenommenen Stromstosses wirksam werden und den die Aufnahme eines weiteren Stromstosses ermöglichenden Zustand der Übertragereinrichtungen nach Ablauf einer bestimmten Zeit wieder her stellen. UNTERANSPRV C%iE 1.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schalt mittel (0) .den Stromkreis des Stromstoss- übertragungsrelais (Q) unabhängig von dem aufgenommenen Stromstoss für eine bestimmte Zeit geöffnet hält. 2. Schaltungsanordnung nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass das Strom- stossübertragungsrelais (Q) den Strom kreis eines Hilfsrelais (0) vorbereitet, welcher bei Rückkehr des Stromstoss empfangsrelais (J) in die Ruhelage wirk sam wird.
    3. Schaltungsanordnung, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfs relais (0) das Stromstossübertragungsrelais (Q) bestimmte Zeit nach dem Abfallen des Stromstoss'empfangsrelais (J) in den Ruhezustand "zurückführt.
CH126512D 1926-07-12 1926-12-29 Schaltungsanordnung zur Korrektur von Stromstössen in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. CH126512A (de)

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