CH126974A - Munitionszuführungseinrichtung für Maschinenwaffen. - Google Patents
Munitionszuführungseinrichtung für Maschinenwaffen.Info
- Publication number
- CH126974A CH126974A CH126974DA CH126974A CH 126974 A CH126974 A CH 126974A CH 126974D A CH126974D A CH 126974DA CH 126974 A CH126974 A CH 126974A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- belt
- cartridge
- parts
- cartridges
- feed device
- Prior art date
Links
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 4
- 239000000969 carrier Substances 0.000 claims description 3
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 2
- 101100495769 Caenorhabditis elegans che-1 gene Proteins 0.000 claims 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 4
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 4
- 238000009795 derivation Methods 0.000 description 3
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B39/00—Packaging or storage of ammunition or explosive charges; Safety features thereof; Cartridge belts or bags
- F42B39/08—Cartridge belts
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/01—Feeding of unbelted ammunition
- F41A9/04—Feeding of unbelted ammunition using endless-chain belts carrying a plurality of ammunition
- F41A9/05—Feeding of unbelted ammunition using endless-chain belts carrying a plurality of ammunition in tandem sequence
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
Hunitionszuführungseinrichtung für Naschinenwaffen. Das Hauptpatent hat eine Munitionszu- fÜhrungseinrichtung für Maschinenwaffen zum Gegenstand, bei der zur Zuführung der Munition ein Patronengurt dient, welcher die Patronen in ihrer Längsrichtung hinter einander folgend aufnimmt.
Dies ergibt in der Praxis einen schmalen Patronengurt, der besonders bei Verwendung entsprechenden Materials für den Gurt stark verwindungs- fähig ist und so eine oftmals beispielsweise bei Tanks und Luftfahrzeugen, gewünschte räumliche Trennung des Patronenmagazins von der Waffe gestattet. Bei derartigen Pa tronengurten macht die Ableitung des Gur tes von der Waffe in manchen Fällen Schwierigkeiten, sei es, dass der Patronen gurt nicht genügend eigensteif ist, um durch Fortschaltekräfte der Waffe auf weitere Strecken abgeleitet und beispielsweise auf gewickelt zu werden, sei es, dass diese Fort schaltekräfte selbst hierfür nicht mehr ge nügen.
Auch stellt schon eine kurze Ab leitung des Gurtes von der Waffe, besonders bei gleichzeitiger Richtungsumleitung, häu fig eine unerwünschte Raumversperrung dar, während eine Ableitung auf weitere Strek- ken ausser dem eben erwähnten Nachteil, be- sonders wieder bei mehreren erforderlichen Richtungsumkehrungen, die Anlage kompli ziert. Um dies zu vermeiden, ist bei der Mu nitionszuführung gemäss der zusätzlichen Er findung der Patronengurt aus einzelnen, in der Längsrichtung des Gurtes lösbar anein ander gefügten Teilen gebildet, um so einen Gurtteil von den übrigen Gurtteilen trennen und ableiten zu können.
Die gelösten Gurt teile, sowie die leeren Patronenhülsen kön nen dabei gesammelt oder aber ins Freie ab geleitet bezw. ausgeworfen werden. Durch eine derartige Anordnung kann gerade bei Patronengurten nach dem Hauptpatent und besonders bei Patronen grösseren Gewichtes der Vorteil erzielt werden, dass die Möglich keit, theoretisch unbegrenzte, aus weit ent fernt liegenden Magazinen herausgeführte Patronenmengen hintereinander in Dauer feuer zu verschiessen, nicht durch Nachteile bei der Ableitung des Gurtes von der Waffe eingeschränkt oder aufgehoben wird.
Die Zeichnung zeigt mehrere Ausfüh rungsbeispiele der Munitionszuführungsein- richtung nach der Erfindung. Fig. 1 und 2 stellen Seitenansicht und Draufsicht zweier aufeinanderfolgender Gurtteile eines Patronengurtes dar;
Fig. 3 zeigt eine andere Ausführung eines Patronengurtes mit einer Um lenkung des Gurtes um eine Rolle und Ab lenkung der verschossenen Guriteile; Fig. 4 bis 6 zeigen in grösserem 11lIassstabe Schnitte durch den Patronengurt und Um lenkrolle gemäss Fig. 3 nach den Linien IV-IV, V-V, V1 V1; Fig. 7 zeigt in Draufsicht die Verbin dung zweier Gurtteile gemäss Fig. 3 in eben ausgebreiteter Lage;
Fig. 8 zeigt in Seitenansicht teilweise im Schnitt, einen Gurtteil gemäss Fig. 3 mit einer besonderen Festhaltevorrichtung für die Patrone.
Der Gurt nach Fig. 1 und 2 besteht aus einzelnen, beispielsweise aus Stahlbandstüh- ken gebildeten Teilen 2, 3, die nach Art von Gelenkkettengliedern zusammengefügt sind. Auf den Stahlhandstücken sind die Patronen träger 4 befestigt, die mit Halteklammern 5 die Patronen 1 festhalten.
In Aussparungen 6 der Stahlhandstücke greifen Vorsprünge einer angetriebenen Rolle ein, die so den Gurt nach Art eines Filmbandes. fortbewegt. Die Lösung eines Gurtteils vom andern nach Zuführung einer Patrone zum Lauf erfolgt hier-derart, dass ein Auswerfer, etwa nach Art .der bekannten Patronenhülsen Auswerfer, den leeren Gurtteil von der Seite erfasst und von dem folgenden Gurtteil quer zur Cxurtrichtung abdrückt.
Es sind auch andere Verbindungsarten der aufeinanderfolgenden Clurtteile denkbar, beispielsweise indem gesperrte, auf Lösung der Gurtteile wirkende Federn im gegebenen Zeitpunkt von Anschlägen oder von beweg ten Teilen der Waffe (Patronenzuführer) oder von Umlenkrollen ausgelöst werden.
Bei einer andern Ausführungsart eines Patronengurtes besteht gemäss Fim._ 3 und 7 jeder der aneinanderzufügenden Gurtteile aus einem mittleren; verwindüngsfähigen, beispielsweise als -Stahlband ausgebildeten Teil 8, an dem beiderseits unlösbar zwei starre Teile 9,10 angeschlossen sind. Jeder die ser starren Teile 9, 10 besitzt mehrere Halte klammern 11 bezw. 12, die die Patronen 14 umfassen und festhalten und mit seitlichen Vorsprüngen 13 versehen sind, so dass sie gegen Längsverschiebung gesichert sind.
Zwischen je zwei Halteklammern 11 des Teils 9 liegt eine Halteklammer 12 des Teils 10, so dass nach Herausschieben der Patro nen aus den Klammern die Teile 9 und 10 zweier aufeinanderfolgender Gurtteile sich leicht voneinander \trennen können. Die die Halteklammern 11 besitzenden Teile 9 sind unten mit einer starren Platte 15 verseben, die sich bei Umlenkung des Gurtes um eine Rolle 16 gemäss Fig. 3 auf entsprechend eben ausgebildete Teile dieser Rolle legen.
Die verwindungsfähigen Teile 8 sind mit Aussparungen 17 (Fig. 7) versehen, in die Vorsprünge 18 der Rolle 16 eingreifen und so den Gurt fortschalten und gegen Gleiten auf der Rolle sichern. Der Antrieb der Rolle 16 kann beliebig, beispielsweise von der Be wegung des Patronenzuführers der Waffe oder von dem Rohrriiclilauf der Waffe mit- telst eines geeigneten Getriebes abgeleitet sein. 1-n radialer Richtung wird der.
Gurt auf der Rolle 16- durch feststehende Bügel 19 gehalten (Fig. 3 und 4), die die Teile 7 überreifen, aber ein Hindurchführen der Teile 9, 10 gestatten.
Die Ablenkunm der abgeschlossenen Gxurt- teile erfolgt in dem in Fig. 3 gezeigten Bei spiel derart, dass, nachdem eine Patrone in den- Lauf 20 der Waffe eingeführt ist., der Antrieb der Rolle 16 den leeren Gurtteil mittelst gleicher Bügel- 19 in einen Kanal 21 leitet, der zweckmässig unter gleichzeiti ger -Ablenkung nach seitwärts und unten (bezüglich der -Waffe) die Gurtteile, aus wirft,
wobei diese. sieh in dem Kanal 21 oder aber beim folgenden freien Fall selbst tätig voneinander trennen.
Um die Patronen in der Längsrichtung in ihrer Lage zu sichern, können gemäss Fig. 8 in den Teilen 9 Federn 22 vorgesehen sein, die sich mit einem Vorsprung 23 durch einen- Ausschnitt 24 - hindurch in die Rille des Patronenbodens legen und beim Zufüh ren der Patrone zum Lauf zurückgedrängt werden. Die Trennung und Ableitung eines Teils des Gurtes kann bei oder nach der Zu führung einer Patrone zum Lauf der Waffe, mechanisch oder selbsttätig erfolgen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Dfunitionszuführungseinrichtung für Ma.- schinenwa.ffen, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass cler Patronengurt aus einzelnen in der I-ängsrichtung des Gurtes lösbar aneinander- g@#fiigten Teilen besteht, um so einen Gurt tvil von den übrigen trennen und ableiten züi können.UNTERANSPR t7"CHE 1. Munitionszuführungseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusammenhang der einzelnen Gurt teile durch eine Patrone selbst vermittelt wird, indem die kammartig ineinander- Ireifenden und gleichzeitig sich gegen die Patronen lebenden Glieder je zweier Gurtteile durch die! Patrone an einer gegenseitigen Verschiebung verhindert werden, derart,da.ss also erst bei Zufüh rung einer Patrone zum Lauf der Waffe der jeweils vorderste Gurtteil sich von den übrigen lösen kann. ?. Nunitionszuführungseinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da- durch gekennzeichnet, dass jeder der an einanderzufügenden und voneinander zu lösenden Gurtteile aus starren, als Patro nenträger dienenden Teilen und aus un lösbar dazwischengefügten, verwindungs- fähigen Teilen besteht.B. Munitionszuführungseinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Patronen tragenden Teile der Gurt glieder mit Federn versehen sind, die die Patronen am Patronenboden erfassen und so gegen ungewollte Längsverschiebung sichern, bei Zuführung der Patronen zum Lauf aber zurückgedrängt werden.4. Munitionszuführungseinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspriichen 1 bis ü, dadurch gekennzeichnet, da-ss die star ren, als Patronenträger dienenden Gurt- teilo an mehreren Stellen die Patronen mindestens zum Teil umfassen, während zwischen diesen Stellen, gegen Längs verschiebung durch Vorsprünge gesichert und senkrecht dazu frei bewegbar, die ent sprechend ausgebildeten, die Patronen umfassenden Glieder des nächsten Gurt teils liegen,so dass beide Gurtteile sich nach Flerausschieben der Patronen aus den sie umfassenden Gliedern voneinander lösen können.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE121841X | 1926-01-21 | ||
| CH126974T | 1927-05-10 | ||
| CH121841T | 1927-05-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH126974A true CH126974A (de) | 1928-07-16 |
Family
ID=27176768
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH121841D CH121841A (de) | 1926-01-21 | 1926-07-09 | Munitionszuführungseinrichtung für Maschinenwaffen. |
| CH126974D CH126974A (de) | 1926-01-21 | 1927-05-10 | Munitionszuführungseinrichtung für Maschinenwaffen. |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH121841D CH121841A (de) | 1926-01-21 | 1926-07-09 | Munitionszuführungseinrichtung für Maschinenwaffen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (2) | CH121841A (de) |
-
1926
- 1926-07-09 CH CH121841D patent/CH121841A/de unknown
-
1927
- 1927-05-10 CH CH126974D patent/CH126974A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH121841A (de) | 1927-08-01 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2101875C3 (de) | Vorrichtung zum Aufsetzen von Schiebern auf Verschlußelemente | |
| DE3721527C2 (de) | ||
| EP1591693B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Speichern einer Schubkette | |
| DE3200726C2 (de) | Magazin für die Speicherung von Munitionsteilen | |
| DE2702041B2 (de) | Vorrichtung zum wahlweisen Aufteilen einer Reihe von einzelnen gewickelten Rollen aus Folien o.dgl. von einem Zuförderer über einen Zwischenförderer an eine Anzahl von Verteilförderern | |
| DE102015105164A1 (de) | Muldenförderer, ausgebildet und eingerichtet zum Transportieren von Fischen quer zu ihrer Längserstreckung in Transportrichtung TM sowie Anordnung und Verfahren zur Übergabe von Fischen von einem solchen Muldenförderer an ein dem Muldenförderer nachgeordnetes Transportmittel | |
| DE2405668C3 (de) | Verfahren zum maschinellen Aufbringen eines U-förmigen Ladestreifens, sowie Ladestreifen und Maschine zur Durchführung des Verfahrens | |
| EP0231493B1 (de) | Becherkette zum Zuführen von Patronen zu einer automatischen Feuerwaffe | |
| DE2120585C3 (de) | Vorrichtung für den Schützentransport bei Wanderfach-Webmaschinen | |
| DE2153327C3 (de) | Munitionsträger | |
| CH126974A (de) | Munitionszuführungseinrichtung für Maschinenwaffen. | |
| DE3002999C2 (de) | Vorrichtung zum Einklenmmen der Teilstreifen eines längsgeteilten Bandes | |
| DE3510308C2 (de) | ||
| DE1290455B (de) | Gurtzufuehrer fuer automatische Waffen | |
| DE3219800C2 (de) | Vorrichtung zum Zuführen von Munition zu einer Maschinenwaffe | |
| DE1263637B (de) | Rohrfoermiges Element, Verfahren zu seinem Zusammenfuegen sowie Auseinandernehmen und Vorrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens | |
| DE1807929C3 (de) | Munitionszuführvorrichtung für automatische Waffen zum fernsteuerbar wahlweisen Verfeuern zweier Munitionstypen | |
| DE3005256C2 (de) | Munitionsgurt | |
| EP0102563A1 (de) | Patronenzuführvorrichtung an einer selbsttätigen Feuerwaffe | |
| DE2828871A1 (de) | Munitionszufuehrung fuer automatische waffen mit grossem schwenkwinkel | |
| CH669992A5 (de) | ||
| DE498946C (de) | Munitionszubringevorrichtung fuer Patronenhalter | |
| DE136124C (de) | ||
| DE192143C (de) | ||
| DE456737C (de) | Patronengurt fuer Maschinenwaffen |