CH126974A - Munitionszuführungseinrichtung für Maschinenwaffen. - Google Patents

Munitionszuführungseinrichtung für Maschinenwaffen.

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CH126974A
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CH
Switzerland
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belt
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Inventor
Friedrich Von Merkatz
Original Assignee
Friedrich Von Merkatz
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B39/00Packaging or storage of ammunition or explosive charges; Safety features thereof; Cartridge belts or bags
    • F42B39/08Cartridge belts
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/01Feeding of unbelted ammunition
    • F41A9/04Feeding of unbelted ammunition using endless-chain belts carrying a plurality of ammunition
    • F41A9/05Feeding of unbelted ammunition using endless-chain belts carrying a plurality of ammunition in tandem sequence

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


      Hunitionszuführungseinrichtung    für     Naschinenwaffen.       Das     Hauptpatent    hat eine     Munitionszu-          fÜhrungseinrichtung    für Maschinenwaffen       zum    Gegenstand, bei der zur Zuführung der  Munition ein Patronengurt dient, welcher  die Patronen in ihrer Längsrichtung hinter  einander folgend aufnimmt.

   Dies ergibt in  der Praxis einen schmalen Patronengurt,  der besonders bei Verwendung entsprechenden  Materials für den Gurt stark     verwindungs-          fähig    ist und so eine oftmals beispielsweise       bei    Tanks und Luftfahrzeugen, gewünschte  räumliche Trennung des Patronenmagazins  von der Waffe gestattet. Bei derartigen Pa  tronengurten macht die Ableitung des Gur  tes von der Waffe in manchen Fällen  Schwierigkeiten, sei es, dass der Patronen  gurt nicht genügend eigensteif ist, um durch       Fortschaltekräfte    der Waffe auf weitere  Strecken abgeleitet und beispielsweise auf  gewickelt zu werden, sei es, dass diese Fort  schaltekräfte selbst hierfür nicht mehr ge  nügen.

   Auch stellt schon eine kurze Ab  leitung des Gurtes von der Waffe, besonders  bei gleichzeitiger Richtungsumleitung, häu  fig eine unerwünschte Raumversperrung dar,  während eine Ableitung auf weitere     Strek-          ken    ausser dem eben erwähnten Nachteil, be-    sonders wieder bei mehreren erforderlichen  Richtungsumkehrungen, die Anlage kompli  ziert.    Um dies zu vermeiden, ist bei der Mu  nitionszuführung gemäss der zusätzlichen Er  findung der Patronengurt aus einzelnen, in  der     Längsrichtung    des Gurtes lösbar anein  ander gefügten Teilen gebildet, um so einen       Gurtteil    von den übrigen     Gurtteilen    trennen  und ableiten zu können.

   Die gelösten Gurt  teile, sowie die leeren Patronenhülsen kön  nen dabei gesammelt oder aber ins Freie ab  geleitet     bezw.    ausgeworfen werden. Durch  eine derartige Anordnung kann gerade bei  Patronengurten nach dem Hauptpatent und  besonders bei Patronen grösseren Gewichtes  der Vorteil erzielt werden, dass die Möglich  keit, theoretisch unbegrenzte, aus weit ent  fernt liegenden Magazinen herausgeführte  Patronenmengen hintereinander in Dauer  feuer zu verschiessen, nicht durch Nachteile  bei der Ableitung des Gurtes von der Waffe  eingeschränkt oder aufgehoben wird.  



  Die Zeichnung zeigt mehrere Ausfüh  rungsbeispiele der     Munitionszuführungsein-          richtung    nach der Erfindung.           Fig.    1 und 2 stellen Seitenansicht  und Draufsicht zweier aufeinanderfolgender       Gurtteile    eines Patronengurtes dar;

         Fig.    3 zeigt eine andere Ausführung  eines     Patronengurtes    mit einer Um  lenkung des Gurtes um eine Rolle und Ab  lenkung der verschossenen     Guriteile;          Fig.    4 bis 6 zeigen in grösserem     11lIassstabe     Schnitte durch den Patronengurt und Um  lenkrolle gemäss     Fig.    3 nach den Linien       IV-IV,        V-V,        V1        V1;          Fig.    7 zeigt in Draufsicht die Verbin  dung zweier     Gurtteile    gemäss     Fig.    3 in eben  ausgebreiteter Lage;

         Fig.    8 zeigt in Seitenansicht teilweise  im Schnitt, einen     Gurtteil    gemäss     Fig.    3 mit  einer besonderen Festhaltevorrichtung für  die Patrone.  



  Der     Gurt    nach     Fig.    1 und 2 besteht aus  einzelnen, beispielsweise aus     Stahlbandstüh-          ken    gebildeten Teilen 2, 3, die nach Art von  Gelenkkettengliedern     zusammengefügt    sind.  Auf den     Stahlhandstücken    sind die Patronen  träger 4     befestigt,    die mit Halteklammern 5  die     Patronen    1 festhalten.

   In     Aussparungen     6 der     Stahlhandstücke    greifen Vorsprünge  einer angetriebenen Rolle ein, die so den  Gurt nach Art eines Filmbandes.     fortbewegt.     Die Lösung eines     Gurtteils    vom     andern     nach Zuführung einer Patrone zum Lauf       erfolgt        hier-derart,    dass ein Auswerfer, etwa       nach    Art .der bekannten Patronenhülsen  Auswerfer, den leeren     Gurtteil    von der Seite  erfasst und von dem folgenden     Gurtteil    quer  zur     Cxurtrichtung        abdrückt.     



  Es sind auch andere Verbindungsarten  der aufeinanderfolgenden     Clurtteile    denkbar,       beispielsweise    indem gesperrte, auf Lösung  der     Gurtteile    wirkende Federn im gegebenen       Zeitpunkt    von Anschlägen oder von beweg  ten Teilen der Waffe     (Patronenzuführer)     oder von     Umlenkrollen    ausgelöst werden.  



  Bei einer andern     Ausführungsart    eines  Patronengurtes besteht gemäss     Fim._    3 und 7  jeder der     aneinanderzufügenden        Gurtteile     aus einem     mittleren;        verwindüngsfähigen,     beispielsweise als     -Stahlband    ausgebildeten  Teil 8, an     dem    beiderseits unlösbar zwei    starre Teile 9,10 angeschlossen sind. Jeder die  ser starren Teile 9, 10 besitzt mehrere Halte  klammern 11     bezw.    12, die die Patronen 14  umfassen und festhalten und mit seitlichen  Vorsprüngen 13 versehen sind, so dass sie  gegen Längsverschiebung gesichert sind.

    Zwischen je zwei Halteklammern 11 des  Teils 9 liegt eine Halteklammer 12 des Teils  10, so dass nach     Herausschieben    der Patro  nen aus den     Klammern    die Teile 9 und 10  zweier aufeinanderfolgender     Gurtteile    sich  leicht voneinander \trennen können. Die die  Halteklammern 11 besitzenden Teile 9 sind  unten mit einer starren Platte 15 verseben,  die sich bei Umlenkung des Gurtes um eine  Rolle 16 gemäss     Fig.    3 auf entsprechend  eben ausgebildete Teile dieser Rolle legen.

    Die     verwindungsfähigen    Teile 8 sind mit  Aussparungen 17     (Fig.    7) versehen, in die  Vorsprünge 18 der Rolle 16 eingreifen und  so den Gurt     fortschalten    und gegen Gleiten  auf der Rolle sichern. Der Antrieb der Rolle  16 kann beliebig, beispielsweise von der Be  wegung des     Patronenzuführers    der     Waffe     oder von dem     Rohrriiclilauf    der Waffe     mit-          telst    eines geeigneten Getriebes abgeleitet  sein.     1-n    radialer Richtung wird der.

   Gurt  auf der Rolle 16- durch feststehende Bügel  19 gehalten     (Fig.    3 und 4), die die Teile 7  überreifen, aber ein Hindurchführen der  Teile 9, 10     gestatten.     



  Die     Ablenkunm    der abgeschlossenen     Gxurt-          teile    erfolgt in dem in     Fig.    3     gezeigten    Bei  spiel derart, dass, nachdem eine Patrone in  den- Lauf 20 der Waffe eingeführt     ist.,    der  Antrieb der Rolle 16 den leeren     Gurtteil          mittelst    gleicher     Bügel-    19 in einen Kanal  21 leitet, der zweckmässig unter gleichzeiti  ger -Ablenkung nach seitwärts und unten  (bezüglich der -Waffe) die     Gurtteile,    aus  wirft,

   wobei     diese.    sieh in dem Kanal 21  oder aber beim folgenden freien Fall selbst  tätig voneinander trennen.  



  Um die Patronen in der Längsrichtung  in ihrer Lage zu sichern, können gemäss       Fig.    8 in den Teilen 9 Federn 22 vorgesehen  sein, die sich mit einem Vorsprung 23 durch       einen-    Ausschnitt 24 - hindurch in die Rille      des Patronenbodens legen und beim Zufüh  ren der Patrone zum Lauf zurückgedrängt  werden. Die Trennung und Ableitung eines  Teils des Gurtes kann bei oder nach der Zu  führung einer Patrone zum Lauf der     Waffe,     mechanisch oder selbsttätig erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dfunitionszuführungseinrichtung für Ma.- schinenwa.ffen, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass cler Patronengurt aus einzelnen in der I-ängsrichtung des Gurtes lösbar aneinander- g@#fiigten Teilen besteht, um so einen Gurt tvil von den übrigen trennen und ableiten züi können.
    UNTERANSPR t7"CHE 1. Munitionszuführungseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusammenhang der einzelnen Gurt teile durch eine Patrone selbst vermittelt wird, indem die kammartig ineinander- Ireifenden und gleichzeitig sich gegen die Patronen lebenden Glieder je zweier Gurtteile durch die! Patrone an einer gegenseitigen Verschiebung verhindert werden, derart,
    da.ss also erst bei Zufüh rung einer Patrone zum Lauf der Waffe der jeweils vorderste Gurtteil sich von den übrigen lösen kann. ?. Nunitionszuführungseinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da- durch gekennzeichnet, dass jeder der an einanderzufügenden und voneinander zu lösenden Gurtteile aus starren, als Patro nenträger dienenden Teilen und aus un lösbar dazwischengefügten, verwindungs- fähigen Teilen besteht.
    B. Munitionszuführungseinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Patronen tragenden Teile der Gurt glieder mit Federn versehen sind, die die Patronen am Patronenboden erfassen und so gegen ungewollte Längsverschiebung sichern, bei Zuführung der Patronen zum Lauf aber zurückgedrängt werden.
    4. Munitionszuführungseinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspriichen 1 bis ü, dadurch gekennzeichnet, da-ss die star ren, als Patronenträger dienenden Gurt- teilo an mehreren Stellen die Patronen mindestens zum Teil umfassen, während zwischen diesen Stellen, gegen Längs verschiebung durch Vorsprünge gesichert und senkrecht dazu frei bewegbar, die ent sprechend ausgebildeten, die Patronen umfassenden Glieder des nächsten Gurt teils liegen,
    so dass beide Gurtteile sich nach Flerausschieben der Patronen aus den sie umfassenden Gliedern voneinander lösen können.
CH126974D 1926-01-21 1927-05-10 Munitionszuführungseinrichtung für Maschinenwaffen. CH126974A (de)

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