CH669992A5 - - Google Patents

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CH669992A5
CH669992A5 CH1416/86A CH141686A CH669992A5 CH 669992 A5 CH669992 A5 CH 669992A5 CH 1416/86 A CH1416/86 A CH 1416/86A CH 141686 A CH141686 A CH 141686A CH 669992 A5 CH669992 A5 CH 669992A5
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Application number
CH1416/86A
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Inventor
Carlos Schoch
Original Assignee
Oerlikon Buehrle Ag
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41—WEAPONS
    • F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/61—Magazines
    • F41A9/64—Magazines for unbelted ammunition
    • F41A9/76—Magazines having an endless-chain conveyor
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41—WEAPONS
    • F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/82—Reloading or unloading of magazines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
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Description

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PATENTANSPRUCH Munitionszuführung an einer automatischen Feuerwaffe mit einem Munitionsmagazin (10), in welches mit Patronen (12) gefüllte Ladestreifen (11) eingeschoben werden können, dadurch gekennzeichnet, dass das Magazin (10) einen schwenkbar gelagerten Sperrhebel (39) aufweist, der bei leerem Magazin (10) in die Bahn der einzufüllenden Ladestreifen (11) hineinragt und durch einen Anschlag (42) das Einschieben eines Ladestreifens (11) verhindert, und der beim Einschieben eines leeren Ladestreifens (11) aus der Bahn der einzufüllenden Ladestreifen (11) herausge-schwenkt wird und dadurch ein Einfüllen von vollen Ladestreifen (11) zulässt.
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft eine Munitionszuführung an einer automatischen Feuerwaffe mit einem Munitionsmagazin, in welches mit Patronen gefüllte Ladestreifen eingeschoben werden können.
Bei einer solchen Munitionszuführung fordert die Betriebsanleitung, dass bei vollständig entleertem Munitionsmagazin zuerst ein leerer Ladestreifen eingeführt wird und anschliessend die gewünschte Anzahl voller Ladestreifen eingesetzt wird. Dies Anleitung ist notwendig, um ein zuverlässiges Funktionieren der Munitionszuführung zu gewährleisten.
Es hat sich nun gezeigt, dass eine solche Betriebsanleitung nicht immer beachtet wird und dass auch bei leerem Magazin statt zuerst einem leeren Ladestreifen ein voller Ladestreifen eingeschoben wird, wodurch das zuverlässige Funktionieren der Munitionszuführung nicht gewährleistet ist.
Die Aufgabe, welche mit der erfindungsgemässen Vorrichtung gelöst werden soll, besteht in der Schaffung einer Sperre, welche das Einschieben eines Ladestreifens erschwert, solange sich überhaupt kein Ladestreifen im Magazin befindet. Insbesondere soll diese Sperrvorrichtung so ausgebildet sein, dass sie sich in die bestehende bekannte Munitionszuführung einbauen lässt. Durch diese Erschwerung wird das Personal daran erinnert, dass zuerst ein leerer Ladestreifen in das Magazin eingeführt werden muss, um die sperre zu lösen, bevor die vollen Ladestreifen eingeführt werden dürfen.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung, mit der diese Aufgabe gelöst wird, ist dadurch gekennzeichnet, dass das Magazin einen schwenkbar gelagerten Sperrhebel aufweist, der bei leerem Magazin in die Bahn der einzufüllenden Ladestreifen hineinragt und durch einen Anschlag das Einschieben eines Ladestreifens verhindert, und der beim Einschieben eines leeren Ladestreifens aus der Bahn der einzufüllenden Ladestreifen herausgeschwenkt wird und dadurch ein Einfüllen von vollen Ladestreifen zulässt.
Ein Ausführungsbeispiel der Munitionszuführung mit der erfindungsgemässen Sperrvorrichtung ist im folgenden anhand der beigefügten Zeichnung ausführlich beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht der Munitionszuführung,
Fig. 2 eine Ansicht der selben Munitionszuführung von vorne,
Fig. 3-5 die Sperrvorrichtung der in Fig. 1 und 2 dargestellten Munitionszuführung.
Gemäss Fig. 1 und 2 enthält ein Munitionsmagazin 10 eine Anzahl Ladestreifen 11. Jeder Ladestreifen 11 enthält sieben Patronen 12. Wie durch Pfeile A angedeutet, bewegen sich die Ladestreifen 11 im Munitionsmagazin 10 abwärts und wie ferner durch Pfeile B angedeutet, werden die Patronen 12 nach links aus dem untersten Ladestreifen 11 herausgeschoben. Schliesslich ist durch Pfeile C angedeutet, wie die aus dem untersten Ladestreifen 11 ausgeschobenen Patronen 12 durch einen gebogenen Kanal 13 vom Magazin 10 zur Feuerwaffe 14 gelangen, die nur durch ein Rechteck angedeutet ist. Zum Verschieben der Ladestreifen 11 dient eine endlose Förderkette 15, welche um zwei Umlenkrollen 16 und 17 geführt ist. An dieser endlosen Förderkette 15 sind Klinken 18 angelenkt, welche gegen die zu verschiebenden Ladestreifen 11 stossen. Zum Herausschieben der Patronen 12 aus dem untersten Ladestreifen 11 dienen zwei weitere endlose Förderketten 19 und 20, welche um je zwei Umlenkorgane 21,22 geführt sind. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, sind die endlosen Förderketten 19 und 20 schräg nach links unten geneigt, damit sich beim Ausschieben der Patronen 12 aus dem Ladestreifen 11 in Richtung des Pfeiles B, der Ladestreifen 11 gleichzeitig in Richtung des Pfeiles A absenken kann. Die Resultierende der beiden Bewegungen in Richtung der beiden Pfeile A und B entspricht gerade dieser Neigung der endlosen Förderketten 19 und 20. An diesen endlosen Förderketten 19 und 20 sind je zwei Mitnehmer 23 und 24 befestigt, welche jeweils gegen die letzte Patrone 12 eines Ladestreifens 11 stossen, um alle Patronen 12 des Ladestreifens 11 nach links aus dem Ladestreifen 11 herauszuschieben. Zum Transport der aus dem untersten Ladestreifen
11 ausgestossenen Patronen 12 zur Feuerwaffe 14 im gebogenen Kanal 13 dient ein weiteres endloses Förderband 25, das auch als Elevator bezeichnet wird und das eine Anzahl Elevatorzähne 26 aufweist, zwischen denen sich die Patronen
12 befinden. Das endlose Förderband des Elevators 25 ist um drei Umlenkorgane 27,28 und 29 geführt.
Der unterste Ladenstreifen 11 stützt sich auf zwei Förderschnecken 30 und 31 ab, welche dafür sorgen, dass beim Ausschieben der Patronen 12 aus dem untersten Ladestreifen 11, dieser Ladestreifen 11 kontinuierlich abgesenkt wird. Die Patronenspitzen der im untersten Ladestreifen 11 befindlichen Patronen 12 stützen sich auf einer Geschossführungs-platte 32 derart ab, dass die Hülsenböden der Patronen 12 im Ladestreifen 11 nicht klemmen können. Die Abwärtsbewegung der Geschossführungsplatte 32 wird durch eine weitere Förderschnecke 33 gesteuert. Die Rückführung der Geschossführungsplatte 32 in ihre oberste Stellung, gemäss Fig. 1, erfolgt ruckartig durch Federn 34, sobald die letzte Patrone 12 aus dem untersten Ladestreifen 11 ausgestossen ist. In Fig. 2 ist noch eine Halteklinke 35 angedeutet, welche der Waffe zugewendet ist und welche verhindert, dass die Patronen 12 nicht, in unbeabsichtigterWeise, in den Ladestreifen 11 zurückgleiten können. Diese Halteklinke 35 wird durch die auszuschiebenden Patronen 12 automatisch zurückgedrückt. Ein Zurückgleiten der Patronen 12 aus dem Kanal 13 wird ferner durch einen Schieber 36 verhindert. Dieser Schieber 36 wird mit Hilfe einer Zahnstange 37, die am Schieber 36 befestigt ist, und mit Hilfe eines Zahnrades 38 gehoben und gesenkt. Diese Bewegung des Schiebers 36 muss mit der Abwärtsbewegung der Ladestreifen 11 übereinstimmen. Leere Ladestreifen 11 werden in hier nicht näher dargestellter Weise nach unten ausgeworfen.
Das bisher beschriebene Munitionsmagazin einer Feuerwaffe gehört zum Stande der Technik und ist hier nur soweit erläutert worden, als es zum Verständnis der erfindungsgemässen Sperrvorrichtung erforderlich ist, die im folgenden anhand der Figuren 3-5 erläutert werden soll. Sobald das beschriebene Munitionsmagazin leer ist, werden volle Ladestreifen 11 von oben her in das Magazin 10 eingeschoben. Dieses Auffüllen des Magazins sollte erfolgen, bevor der
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letzte leere Ladestreifen ausgeworfen wurde, sonst besteht die Gefahr, dass beim Einschieben des ersten vollen Ladestreifens 11 eine Patrone 12 gegen den einen oder anderen der beiden Mitnehmer 23 oder 24 der beiden endlosen Förderketten 19 und 22 stösst, wodurch entweder ein Teil des Magazins beschädigt werden kann oder das ordnungsgemässe Funktionieren des Magazins nicht mehr gewährleistet ist. Um dies zu verhindern, ist im beschriebenen Magazin 10 ein Sperrhebel 39 angeordnet, welcher ein Einschieben voller Ladestreifen 11 verhindern soll, falls der letzte leere Ladestreifen 11 bereits ausgeworfen wurde.
Gemäss Fig. 3-5 ist dieser Sperrhebel 39 um eine Achse 40 schwenkbar gelagert und wird von einer Feder 41 in die Stellung gemäss Fig. 3 geschwenkt, falls das Magazin 10 (Fig. 1 und 2) leer ist. Falls sich jedoch noch ein Ladestreifen 11 (leer oder gefüllt) im Magazin 10 befindet, dann bleibt der Sperrhebel 39 in der Stellung gemäss Fig. 4. Solange der Sperrhebel 39 sich in der Stellung gemäss Fig. 3 befindet, verhindert ein Anschlag 42 das Einschieben eines vollen Ladestreifens 11. Sobald aber ein Ladestreifen 11, insbesondere ein leerer Ladestreifen 11, ins Magazin 10 eingeschoben wird, dann drückt dieser Ladestreifen 11 den Sperrhebel 39 in die Stellung gemäss Fig. 4. Mit diesem Sperrhebel 39 soll nun erreicht werden, dass beim Einfüllen von Munition in
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das leere Magazin 10 der Feuerwaffe zuerst ein leerer Ladestreifen 11 eingeführt wird und erst danach die erforderliche Anzahl gefüllter Ladestreifen. Dieser erste leere Ladestreifen 11 verhindert, dass eine Patrone 12 gegen den Mitnehmer 23 s oder 24 der endlosen Förderketten 19 und 20 stossen kann. Das Bedienungspersonal muss nämlich einen vollen Ladestreifen 11 wegen des Gewichtes der Patronen 12 mit beiden Händen ins Magazin 10 hineinschieben und ist daher nicht in der Lage, zusätzlich noch den Sperrhebel 39 von Hand io wegzuschwenken. Ein leerer Ladestreifen 11 kann hingegen mit einer Hand in das Magazin 10 eingeschoben werden und mit der anderen Hand kann der Sperrhebel 39 weggeschwenkt werden. Wird beim Einfüllen von Ladestreifen 11 ins leere Magazin 10 zuerst ein leerer Ladestreifen 11 einge-15 schoben, dann stützt sich dieser auf den beiden Förderschnecken 30 und 31 ab und verhindert, dass der zweite Ladestreifen 11, der nun mit Patronen 12 gefüllt ist, soweit ins Magazin 10 hineingeschoben wird, dass eine Patrone 12 gegen den Mitnehmer 23 oder 24 stösst, was geschehen kann, 20 wenn sich z. B. der Mitnehmer 24 nicht in der in Fig. 2 gezeigten Stellung, sondern etwas weiter links in Fig. 2 befindet. Gemäss Fig. 5 kippt der Sperrhebel 39 nach links, sobald der letzte Ladestreifen 11 unten hinausgeschoben wird.
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3 Blatt Zeichnungen
CH1416/86A 1986-04-10 1986-04-10 CH669992A5 (de)

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