CH127009A - Schussfühlereinrichtung für Webstühle. - Google Patents

Schussfühlereinrichtung für Webstühle.

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CH127009A
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CH
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weft
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Inventor
Alois Peter
Eduard Peter
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Alois Peter
Eduard Peter
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D45/00Looms with automatic weft replenishment
    • D03D45/02Controlling replenishment
    • D03D45/04Pirn feelers or other detectors for initiating replenishment
    • D03D45/06Pirn feelers or other detectors for initiating replenishment mechanical

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


      Schussfiihlereinrichtuub    für Webstühle.    Die Erfindung betrifft eine     Schussfühler-          einrichtung    für Webstühle mit von oben auf  die Spule schwingbarem Taster, der bei abge  laufener     Schussspule    in einen Hohlraum der       Schussspule        eintritt.     



  Es ist bekannt, den schwingbaren Fühler  durch eine ihn ständig belastende Zug-,  Druck- oder Drehungsfeder bei der Vorwärts  bewegung der Weblade gegen die     Schussspule          anzudrücken.    Bei diesen Ausführungsarten  nimmt einerseits die Spannung der Feder bei  der     Tastbewegung    des Fühlers verhältnis  mässig stark zu, so dass die     Tastbewegung          bezw.    der Anschlag des Tasters an der Spule  hart wird, und einer hieraus sich ergebenden  Beschädigung der     Schussspule    durch den       Fühler    nur dadurch     vorgebeugt    werden kann,

    dass die Bewegungsgeschwindigkeit der     Web-          lade    in entsprechenden Grenzen gehalten  wird, während anderseits die ständig bean  spruchte Feder rasch erlahmt und daher er  setzt werden muss.  



  Gemäss der Erfindung wird die perio  dische     Tastbewegung    des an der Weblade  schwingbar gelagerten Fühlers durch eine an  der     Abstellvorrichtung    des Webstuhls befe-         stigte    federnd, ausgebildete Führungsbahn  bestimmt, die zweckmässig durch zwei einan  der gegenüberstehende Federzungen gebildet  ist, zwischen welche ein freies Ende des  doppelarmig ausgebildeten Fühlers bei jeder       Vorwärtsbewegung    der Weblade eintritt.  



  Eine solche     Führungsbahn    lässt sich ohne  weiteres in bezug auf ihre Länge und ihren  Anstieg so     -wählen,    dass der     Tastdruck    des  Fühlers weich ist, dieser aber dennoch so zu  nimmt, dass der Fühler die Wicklung der       Schussspule    einzudrücken vermag, sobald  dieselbe ganz dünn geworden ist. Infolge  dessen wird die Wicklung     bezw.    der Schuss  faden geschont, so dass die Bewegungsge  schwindigkeit der Weblade gegenüber bis  her erhöht werden kann.

   Da die federnde       Führungsbahn    nur zeitweise durch den  Fühler     beansprucht    wird, bleibt ihre Wir  kung auf lange Zeit     ungeschwächt        erhalten.     



  Auf beiliegender Zeichnung ist der Er  findungsgegenstand in einer beispielsweisen  Ausführungsform dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Seitenansicht der     Schuss-          fühlervorrichtung    in     Ruhestellung,    während       Fig.    2 diese in,     ,Sperrstellung    zeigt;           Fig.    3 ist ein Grundriss.  



  1 ist die Weblade mit dem Schützenka  sten 2. In letzterem ist bekanntlich der Schüt  zen 3 mit der     Schussspule    4 geführt. Diese       Schussspule    4 weist nun oberhalb eine Nute  5 auf, die beim Einsetzen der     Schussspule    4  in den Schützen durch die Fadenwindungen  überdeckt ist. Im Bereich der     Schützenend-          stellung    befindet sich ein Fühler 6, der     auf-          und        abwärts    schwingbar derart -angeordnet  ist, dass er mit seinem freien Ende in den       Schützenkasten    2 bewegt werden kann.

   Das  freie Ende -des Fühlers weist einen     Gummi-          oder    Federkopf 7 auf. Der Fühler 6 ist aus  einer Stange gebildet, die in einem um eine  Achse 8 schwingbaren Halter 9 einstellbar  festgelegt ist. Die Achse 8 ruht in einem an  der Weblade 1     festgeschraubten    Gabelstück  10. Ferner ist im Halter 9 ein zweiter Arm  11     befestigt,    dessen freies Ende 12 recht  winklig     abgekröpft    und einer Führung 13  zugekehrt ist. Mit diesem Arm 11 ist eine  Klinke 14     mittelst    eines Gelenkgliedes 15 ge  lenkig verbunden. Die Klinke 14 ist ebenfalls  am Gabelstück 10 mittelst einer Achse 16       ausschwingbar    gelagert.

   Mit der Klinke 14  und somit auch mit dem Halter 9     bezw.    mit  dem Fühler 6 steht eine Feder 17 in Wir  kungsverbindung. Diese ist bestrebt, den  Fühler 6 aus dem Schützenkasten 2 in die  Stellung gemäss     Fig.    1     hochzuschwenken,,,so     dass der Schützen 3 ungehindert in den     Schüt-          zenkasten        eintreten    kann. Die Klinke 14  weist am freien Ende einen tiefen,     keilartigen          Einschnitt    18 auf. Die bereits     erwähnte    Füh  rung 13 besteht aus einem Träger 19 mit an  dessen freien Ende festgenieteten Flachfedern  20.

   Letztere sind aufwärts gebogen und von  einer entsprechend den Federn 20 geformten  Schiene 21 überdeckt. Diese Teile 19 bis 21  bilden somit die Führung 13 für das freie  Ende 12 des Armes 11. Die Teile 19 bis 20  sind auf einer an sich bekannten     Abstellvor-          richtung    22     befestigt.    An dieser ist ferner  ein Anschlag 23 festgelegt, dessen freies  Ende     keilartig        zugespitzt    ist, und der Klinke  14 zugekehrt ist. Dieses Ende passt genau in  das Ende 18 der Klinke 14.

   Die Führung 13    dient zur Steuerung des Armes 11     bezw.    des  Fühlers 6, welche     Steuerung    durch das     Hin-          und        Hersehwingen    der Weblade 1 bewirkt  wird.  



  Die     Wirkungsweise    der vorliegenden       Schussfühlervorrichtung    ist nun folgende:  Bewegt sich die Weblade 1 gemäss Pfeil  nach vorn gegen die     Abstellvorrichteung    22,  dann gelangt das freie Ende 12 des Armes  11 in die Führung 13. Durch die Blattfedern  20 wird der Arm 11 aufwärts geschwenkt, so       da.ss    der Fühler 6     abwärts    auf dem in Ruhe  stellung sich befindenden Schützen 3 oder in  den leeren Schützenkasten gesenkt wird. Der  Gummi- oder Federkopf 7 kommt dadurch,  wenn ein Schützen vorhanden ist, auf den       Schussfaden    der     Schussspule    4 aufzuliegen.

    Die Federn 20 können entsprechend der Ela  stizität der     Schussfadenwindungslagen    etwas       nachgeben.    Sobald die     Weblade    sich zurück  bewegt, wird der Arm 11 durch die Schiene  21 einerseits und durch die Feder 17 ander  seits gesenkt, so dass der Fühler 6 sich hebt  und den Schützen 3 für den nächsten Schuss  freigibt. Dieser beschriebene Vorgang wieder  holt sich solange, als die Nute 5 der Schuss  spule 4 mit     Schussfaden    überdeckt ist. -So  bald nun dieses nicht mehr der Fall ist, ge  langt der Fühler 6 beim     Schwenken    der  Weblade 1 gemäss Pfeil mit dem     Fühlerkopf     7 in die Nute 5.

   Gleichzeitig wird die Klinke  1.4 gemäss     Fig.    2 in     Horizontalstellung,    das  heisst, in die Höhe des Anschlages 23 geho  ben. Dadurch kann die Spitze des letzteren  in den Einschnitt 18 der Klinke 14     eintreten,     wodurch beim Weiterbewegen der Weblade  1 nach Pfeil -die an sich bekannte     Abstellv        or-          richtung    22 bewegt wird zwecks Stillset  zung des Webstuhls. Auf diese Weise wird  ein Enden des     Schlussfadens    in der Fach  mitte     bezw.    im Gewebe verhindert und da  durch die dadurch entstehenden Fehler im  Gewebe vermieden.

   Solange die Nute 5 vom       Schussfaden    überdeckt ist, kann die Klinke  14 vom Arm 11     bezw.    von der Führung  nicht in die Höhe des Anschlages 23 gehoben  werden und somit ist ein     Ineinandergreifen         der Klink 0 1.1 und des Anschlages     \?3    undenk  bar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schussfühlereinrichtung für Webstühle mit einem von oben auf die Spule schwingba ren Taster, der bei abgelaufener Schussspule in einen Hohlraum der Schussspule eintritt, dadurch gekennzeichnet, dass die periodische Tastbewegung des an der Weblade schwing bar gelagerten Fühlers durch eine an der Ab stellvorrichtung des Webstuhls befestigte, federnd ausgebildete Führungsbahn bestimmt wird.
    UNTERANSPRÜCH: Schussfühlereinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbahn durch zwei einander gegen überstehende Federzungen gebildet ist, zwi schen welche ein freies Ende des doppelarmig ausgebildeten Fühlers bei jeder Vorwärtsbe wegung der Weblade eintritt.
CH127009D 1927-05-20 1927-05-20 Schussfühlereinrichtung für Webstühle. CH127009A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH127009T 1927-05-20

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CH127009A true CH127009A (de) 1928-08-01

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CH127009D CH127009A (de) 1927-05-20 1927-05-20 Schussfühlereinrichtung für Webstühle.

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