CH127191A - Selbsttätige Lüftungssteuerung. - Google Patents

Selbsttätige Lüftungssteuerung.

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CH127191A
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Company The Louden Machinery
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Louden Machinery Co
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  Selbsttätige     Lüftungsstenerung.       Die Erfindung betrifft eine selbsttätige  Lüftungssteuerung zum Einführen von Luft  in ein Gebäude     ete.,    besonders durch natür  lichen Luftzug unter dem     Einfluss    vom Tem  peraturdifferenzen und Winddruck. Mit der       Erfindun-#    wird bezweckt,     dass    der Zutritt der  Aussenluft in den zu     lüftenden    Raum selbst  tätig geregelt und eine selbsttätige     Rückströ_          mung    durch die     Einlassöffnungen    verhindert  wird,     welche,die    richtige Wirkung der Lüf  tung stören könnte.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele des Erfindungsgegenstandes schema  tisch dargestellt.  



       Fig.   <B>1</B> ist ein Schaubild eines an einer  Hauswand angebrachten Steuerungsgehäuses,       Fig.    2 ein Schnitt nach Linie 2-2 der       Fi;-.   <B>1,</B> Steuerung in Ruhelage, in der sie  Rückströmung aus dem Gebäude heraus  durch die     Einlassöffnungen    verhindert;       Fig.   <B>3</B> ist ein gleicher Schnitt wie     Fig.    2,  aber Steuerung in Wirkungslage;       Fig.    4 ist ein     gleicherSehnitt    wie     Fig.   <B>3,</B>  wobei die Steuerung geschlossen ist, um das    Eindringen von Luft in das Gebäude     ete.    zu  verhindern;

         Fig.   <B>5</B> ist ein     Aufriss    der Steuerung von  der Innenseite der     Fig.    2 aus gesehen;       Fig.   <B>6</B> und<B>7</B> sind Einzeldarstellungen;       Fig.   <B>8</B> ist ein Schnitt nach Linie<B>8-8</B> der       Fig.   <B>6;</B>       Fig.   <B>9</B> ist ein Schnitt durch eine andere  Ausführung.  



  An der     Gebäudeaussenwand   <B>_A</B>     (Fig.   <B>1)</B> ist  das Steuerungsgehäuse befestigt, das     vorzugs-          C     weise aus Blech besteht und Seitenwände B,  B', Stirnwände<B>C,</B> Unterwand<B>D,</B> und Ober  wand<B>E</B> hat, die vorzugsweise einen abnehm  baren Deckel bildet. Ein<B>Stück</B> oberhalb des  Bodens ist an der der Gebäudewand     benach.-          barten    Aussenseite die Seitenwand B zu einer       Schrägung    B' einwärts gebogen und dann  wieder nach aussen gebogen, um sieh in dem  obern senkrechten Teile der Wand B fortzu  setzen.  



  In diesem nach aussen gebogenen Teile  der Wand B ist eine grosse     Üffnung    F gegen  über einer entsprechenden Lufteintrittsbfi-           üung   <B>G</B> der Wand<B>_A</B> vorgesehen.     An    der     in-          nern    Seitenwand     B'    des Gehäuses ist eine  noch ausgesprochenere Abbiegung nach innen  vorhanden. Ein beträchtlicher Teil des Bo  dens<B>D</B> ist an dieser Seite weggeschnitten,  und das obere Ende des einwärts gebogenen  Teils H setzt sich seitlich nach innen bis  etwa zur Mitte des Gehäuses fort.

   Die Aus  wärtsbiegung- an dieser Seite ist ebenso ausge  sprochen, reicht aber nicht so hoch wie an der       andern'Seite    und hat eine Öffnung I von glei  cher     Grössü    wie die Öffnung<B>G.</B> Durch die  noch zu beschreibende Steuerung wird der  Eintritt -der Aussenluft in des Gebäude durch  die Öffnungen<B><I>G,</I></B><I> F, I</I> hindurch geregelt.  



  <B>-</B> Vom Boden<B>D</B> ragen zwei Ständer<B>J</B> in  etwa gleichem     Abstande    von den Enden des  Gehäuses, sowie voneinander hoch; sie sind  vorzugsweise aus Holz     und-sind    in Hohlfüsse  K eingesetzt, die zum Beispiel     uus    Blech be  stehen und am Boden<B>D</B> beispielsweise<B>f</B>     estge-          lötet    sind. Oben haben die Ständer Lager  pfannen L     (Fig.   <B>6),</B> in denen eine Welle     M     lagert.

   Um diese ist das Unterende einer  eine     Dämpfun-gsklappe    bildenden Platte<B>N</B>  zweckmässig aus Aluminium oder sonstigem       leichtem'Stoff    gewickelt und ist an den Stän  dern<B>J</B> und sonstigen     Befestigungspunkten     entsprechend ausgeschnitten     (Fig.   <B>5).</B>  



  Um ein Gleiten oder Verdrehen der Platte  <B>N</B> an der Welle     M    zu verhindern, sind Bän  der     0,an    der Welle und der Platte beispiels  weise festgenietet. An einen mittleren Teil  der Welle ist ein Teil, zum Beispiel festge  nietet, auf dessen abwärts ragenden Gewinde  schaft<B>B</B> ein Gewicht<B>8</B> einstellbar geschraubt  ist, das durch eine Mutter R "gesichert ist       (Fig.   <B>5).</B> Das Gewicht<B>8</B> gleicht ungefähr  das Gewicht der Platte<B>N</B> an der Schwing  welle M aus. Das obere Ende des den Ge  windeschaft tragenden Gliedes ist dort, wo es  die Welle     M    umgibt, verbreitert und ge  gabelt.

   In diese     Gäbelung    greift das obere  Ende einer Stange     T,    das um die Welle M  gebogen ist, so     dass    die Stange frei in der  Gabelung schwingen kann. Auf das gerade  Unterende der Stange T ist ein Gewicht<B>U</B>       (Fig.   <B>5)</B> aufgeschoben, das hinter dem Ge-    wicht<B>S</B> sitzt und durch die Muttern V ver  stellbar ist     (Fig.    2,<B>3,</B> 4,<B>7).</B>  



  Zur Überwachung der Luftströmung  dient die mit der Schwingwelle<B>N</B> verbun  dene Steuerplatte<B>N,</B> die nach Art einer  Klappe durch die Luftströme zur Schwingung  zwischen den gegenüberliegenden     Gehäuse-          s#iten    gebracht wird und unter gewissen Um  ständen die Öffnung F an einer Seite, unter  andern Bedingungen aber die Öffnung I an  der andern Seite schliesst. Um ein richtiges  Verschliessen der Öffnung F und I zu ge  währleisten, sind die diese Öffnungen enthal  tenden abgebogenen Teile der     Gehäuseseiten-          wände    wesentlich rechtwinklig zueinander  gerichtet, und der Drehpunkt der     Abschluss-          klappe    ist im Scheitel des rechten Winkels  gewählt.

    



  Das     Abwärtskipphestreben    der Platte<B>N</B>  an der Welle M ist gewöhnlich etwas grösser  als das des Gewichtes<B>8</B> und hebt daher die  ses, wenn keine Luftströme     indie    Öffnung F  treten, so weit,     dass    die Klappe die Öffnung  F verschliesst     (Fig.    2). In dieser Lage hat  das Gewicht<B>U</B> keine Wirkung, weil seine  Tragstange T sieh frei an der Welle     M    dreht  und das Gewicht direkt. unter dieser hängt.  Bei dieser Lage kann kein Zurückströmen  der Luft durch die     Einlassöffnung    stattfin  den, das für die richtige Lüftung des Gebäu  des störend wäre.  



  Tritt ein mässiger Luftstrom in die<B>Öff-</B>  nung F, so bewegt er die Klappe<B>N</B> einwärts       (Fig.   <B>3),</B> so     dass    Luft durch die Öffnungen  <I>F,<B>G,</B> I</I> in das Haus in wechselnden Mengen  <B>je</B> nach dem Druck des Luftstromes treten  kann. Wird     der,Strom    stärker, zum Beispiel  bei     sehrstarkem    Wind,<B>so</B>     wird,die    Platte<B>N</B>  einwärts bewegt, bis sie vollständig die<B>Öff-</B>  nung I verschliesst und dadurch wirksam das  Eindringen starker Luftströme durch -diese  Öffnung in das Gebäude verhindert. Sobald  die Platte<B>N</B> eine mittlere Lage erreicht, be  ginnt das Gewicht<B>U</B> zu wirken, und zwar  um so stärker,<B>je</B> mehr sieh die Platte der  Öffnung I nähert.

   Sobald der Druck -des  Luftstromes sinkt, schwingen die Gewichte  <B>U</B> und<B>S</B> die Platte nach aussen in -eine mitt-           lere    Lage, und wenn der Luftdruck aufhört,  so kann die Platte<B>N</B> die Öffnung F gegen  Rückstrom schliessen. Das     Kippmoment    der  Gewichte<B>8</B> und     U    an der Platte<B>N</B> kann  durch Verstellung der Gewichte an ihren  Tragstangen geregelt werden und damit der  Lufteintritt in das Gebäude.  



  Bei den üblichen Lüftungen mit natür  lichem Zug wird der     Lufteinlass    in der  Aussenwand des Gebäudes nahe der Decke  des zu lüftenden Baumes angebracht.  Vorzugsweise liegt die Öffnung für -den       Lufteinlass    zwischen zwei benachbarten  Balken, und der Raum zwischen den Unter  kanten derselben wird dann abgeschlossen, so       dass    er einen Kanal bildet,     der,die    Luft zur  Mitte des Raumes führt.     Vorteilhaftervmise     wird das Gehäuse für die neue Luftsteuerung  in oder unweit der     Einlassöffnun.g    angebracht.

    Liegt diese zwischen den Balken, und beson  ders wenn der Raum zwischen diesen kanal  artig abgeschlossen ist, so -sollte eine     Of        fnung     in Decke oder Boden das     Abnehmen,des        Dek-          kels   <B>E</B> zwecks Vornahme irgendwelcher Ein  stellungen ermöglichen.  



  Bekanntlich haben die atmosphärischen  Verhältnisse starke Wirkung auf Lüftungen  mit natürlichem Zug. Besonders gilt dies von  Gegenluftströmungen, die in Form starker  Winde übermässige Luftmengen. in das Ge  bäude treiben können. Anderseits könnte ein  starker Luftstrom an der gegenüberliegenden  Seite     ödes    Hauses grosse Luftmengen durch  eine ungeschützte     Einlassöffnung    hinaustrei  ben, was für Anlagen mit natürlichem Zug  störend wäre. Die dargestellte Steuerung ver  meidet diese Schwierigkeiten vollständig und  arbeitet sehr genau und empfindlich. Dabei  ist der Mechanismus sehr einfach, billig und  bequem einzubauen.  



  Bei der Variante nach     Fig.   <B>9,</B> welche im  allgemeinen ähnlich wirkt, sind die abgebo  genen Gehäuseteile<B>10</B> und<B>11</B> im obern Teile  der Seitenwände des Gehäuses angebracht,  und die Welle 12 ist in den Endwänden des  Gehäuses statt in Ständern gelagert. Die       Abschlussklappe   <B>13</B> sitzt unterhalb der  Schwingwelle 12 und arbeitet unterhalb statt    oberhalb der Welle. Die     Luftdurchtrittsöff-          nungen    liegen an den Unterseiten der abgebo  genen Teile der Seitenwände des Gehäuses.  



  Das starr mit der Klappe verbundene Ge  wicht<B>16</B> sitzt oberhalb der Welle 12, und  das schwingbare Gewicht<B>17</B> kommt in Be  rührung mit der Klappe<B>13,</B> wenn ein starker  Luftstrom versucht, die     Innenseitenöffnung     <B>15</B> zu verschliessen. Zwecks     Verschliessens     der Öffnungen 14 und<B>15</B>     muss    hier die  Klappe<B>13</B> etwas gehoben, statt gesenkt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätige Lüftungssteuerung, gekenn zeichnet durch eine Dämpfunigsklappe, die in einem Gehäuse zwischen einer Öffnung in einer innern Seitenwand und einer Öffnung in einer äussern Seitenwand vor einer Luft- eintrittsöffnung einer den zu helüftenden Raum begrenzen-den Wand schwingbax ist und die eine oder andere der Gehäuseöffnun gen<B>je</B> nach den wechselnden Verhältnissen der Geschwindigkeit und des Druckes der Luft ganz oder teilweise schliessen kann, zum Zwecke,
    dass der Zutritt der Aussenluft in den zu lüffenden Raum selbsttätig geregelt und eine selbsttätige Rückströmung durch die Einlassöffnung verhindert wird, welche die richtige Wirkung der Lüftung stören könnte.
    UNTERANSPRÜGEE: <B>1.</B> Lüftungssteuerung nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere und innerie Seitenwand<B>je</B> einen einwärts und aufwärts gebogenen Teil und einen aufwärts und auswärts gebogenen Teil haben und die Öffnungen in diesen Seiten wänden beide in den aufwärts und aus wärts gebogenen Teilen vorgesehen sind, und -dass die Dämpfungsklappe dazwischen seliwingbar so gelagert ist, dass sie, wenn sie zur Berührung mit der einen oder an dern Seite schwingt, die Öffnung darin ganz verschliesst. 2.
    Lüftungssteuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämp- fungsklappe derart ausbalanziert ist, dass sie normalerweise die Öffnung<B>in</B> der Aussenseite verschliesst, aber durch den Druck eines starken Luftstromes in der Weise verstellbar ist"dass -sie die Öffnung in der Innenseite abschliessen kann.
    <B>3.</B> Lüftungssteuerung nach Patentanspruch und Unteranspruch, 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ausbalanzierung der Dämpfungsklappe derart beschaffen ist, dass sie durch einen von aussen her wirken den mässigen Luftströmungsdruck in eine Zwiselienlage beweglich ist, um ein mässi ges Einwärtsströmen von Luft zu gestat ten. 4. Lüftungssteuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwin gung der Klappe durch eine einstellbare Vorrichtung beeinflusst -wird.
    <B>5.</B> Lüftungssteuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe an ihrer Unterkante mit einer Schwing welle verbunden ist, die in Lagerpfannen an Jen Oberkanten am Gehäuseboden befe stigter Ständer ruht. <B>6.</B> Lüftungssteuerung nach Patentanspruch und Unteranspruell <B>5,</B> dadurch gehenn- zeichnet, dass die Ständer in Ilohlfüsse ein- gesetzt sind, die am Gehäuseboden befe stigt sind.
    <B>7.</B> Lüftungssteuerung nach Patentanspruch und Unteranspruch <B>5,</B> dadurch gekennzeiell- net, dass die Unterkante der Klappe die Schwingwelle umgibt, und dass Haltebän der an der Welle und der Platte befestigt sind, um die Platte in Stellung an der Welle zu halten. <B>8.</B> Lüftungssteuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gewicht zum Ausbalanzieren der Klappe einstell bar an einem Arm der Welle der Klappe sitzt.
    <B>9.</B> Lüftungssteuerung nach Patentansprucb und Unteranspruch<B>8,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass der Schaft fest an der Welle sitzt und ein zweites Gewicht einstellbar an einem zweiten Schaft ist, der von der Welle drehbar in solcher Lage gestützt wird, dass das zweite Gewicht vom ersten erfasst und geschwungen wird, wenn die Klappe um ein bestimmtes Mass in einer Richtung bewegt wird.
CH127191D 1926-06-01 1927-05-21 Selbsttätige Lüftungssteuerung. CH127191A (de)

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