CH127346A - Geschwindigkeitswechselgetriebe, bei dem das Ein- und Auskuppeln der einzelnen Geschwindigkeitsstufen auf hydraulischem oder pneumatischem Wege unter Vermittlung von Membranenkupplungen erfolgt. - Google Patents

Geschwindigkeitswechselgetriebe, bei dem das Ein- und Auskuppeln der einzelnen Geschwindigkeitsstufen auf hydraulischem oder pneumatischem Wege unter Vermittlung von Membranenkupplungen erfolgt.

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CH127346A
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CH
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membrane
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Heinrich Boltshauser
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Heinrich Boltshauser
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H3/00Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
    • F16H3/02Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion
    • F16H3/08Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts
    • F16H3/10Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts with one or more one-way clutches as an essential feature

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  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


  Geschwindigkeitswechselgetriebe, bei dem das Ein- und Auskuppeln der einzelnen Ge  schwindigkeitsstufen auf hydraulischem oder pneumatischem Wege unter Vermittlung  von Membranenkupplungen erfolgt.    Die Erfindung betrifft ein Geschwindig  keitswechselgetriebe, bei dem das Ein- und  Auskuppeln der einzelnen Geschwindigkeits  stufen auf hydraulischem oder pneumati  schem Wege unter Vermittlung von Mem  branenkupplungen erfolgt. Getriebe dieser  Art weisen den Vorteil auf, dass sie ein sanf  tes Anfahren und sanftes Ein- und Auskup  peln der einzelnen Geschwindigkeitsstufen  ermöglichen, sowie leicht zu betätigen und  von verhältnismässig einfachem, betriebssiche  rem Aufbau sind.  



  Zweck der Erfindung ist, ein Geschwin  digkeitswechselgetriebe der umschriebenen  Art zu schaffen, bei dem die für die Kraft  übertragung in Betracht kommenden Kupp  lungsflächen gross bemessen werden können,  so dass sie zur Übertragung grosser Kräfte  geeignet sind. Zu diesem Behufe weist erfin  dungsgemäss jede Membrankupplung der  verschiedenen Geschwindigkeitsstufen eine  Reibscheibe auf, welche nahe ihrem Aussen  umfang an dem freien Schenkel einer gefalte  ten, an einem Kupplungsteil angebrachten    Membrane befestigt ist, deren Schenkel in  radialer Richtung genügend steif ausgebildet  sind, um für die daran befestigte Reibscheibe  jede Führung zu vermeiden. Bei einer solchen  Membranenkupplung lässt die Membrane wohl  eine achsiale, aber keine radiale Bewegung  der Reibscheibe zu, die gewissermassen an der  Membrane  aufgehängt  ist.

   Die Reibscheibe  ist mithin nirgends, also auch nicht am In  nenumfang, geführt, so dass an ihrem Innen  umfang weder ein Ecken eintreten, noch Rei  bungsverluste auftreten können; infolgedessen  ist die richtige achsiale Bewegung der Reib  scheibe gewährleistet.  



  In gewissen Fällen kann es zweckmässig  sein, die Reibscheibe am Innenumfang durch  eine federnd ausgebildete zweite Membrane,  die vor allem abdichtend zu wirken hat, mit  demselben Stufenkupplungsteil wie am  Aussenumfang zu verbinden. Es können dann  Undichtheitsverluste aus dem Raum der  Kupplung, der von der Reibscheibe, den zwei  Membranen und- dem die Reibscheibe tragen  den Kupplungsteil begrenzt wird und der zur      Aufnahme des zum Betätigen der Kupplung  bestimmten Druckmittels dient, praktisch auf  Null herabgesetzt werden, was den Vorteil  bedingt, dass mit einer kleinen Leistungsab  gabe seitens der zum Fördern jenes Druck  mittels dienenden Pumpe auszukommen ist.  



  Auf den beiliegenden Zeichnungen sind  verschiedene beispielsweise Ausführungen  der Erfindung veranschaulicht.  



  Es zeigt:  Fig. 1 eine erste Ausführung eines     Ge-          schwindigkeitswechselgetriebes    teilweise in  Ansicht und teilweise in einem achsialen  Längsschnitt;  Fig. 2 zeigt in grösserem Massstab einen  Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1;  Fig. 3 zeigt in einem achsialen Längs  schnitt Teile eines     Geschwindigkeitswechsel-          getriebes,    bei welchem bewegliche Reibschei  ben der einen Kupplungshälfte mit Nuten  versehen sind, in die Mitnehmer eines zwei  ten Teils der betreffenden Kupplungshälfte  eingreifen;

    Fig. 4 zeigt in einem achsialen Längs  schnitt einen Teil eines Getriebes, bei dem  bewegliche Reibscheiben am Aussen- und  Innenumfange je durch eine federnd ausge  bildete Membrane mit einer Kupplungshälfte  verbunden sind, und  Fig. 5 zeigt schliesslich einen achsialen  Längsschnitt durch einen Teil eines     Ge-          schwindigkeitswechselgetriebes,    bei welchem  federnd ausgebildete Membranen Teile der  getriebenen Kupplungshälften verbinden.  



  Bei dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Ge  schwindigkeitswechselgetriebe bleiben die  Zahnräder ständig, also auch bei Leerlauf,  im Eingriff, so dass beim Schalten keine in  Bewegung befindlichen Zahnräder ineinander  zu schieben sind und für das Umschalten nur  eine einfache Verteilvorrichtung für das  Druckmittel vorzusehen ist. Es bezeichnen 1,  2, 3 und 4 auf einer von einem nicht gezeig  ten Motor angetriebenen Welle 5 sitzende  Zahnräder für die erste, zweite, dritte und  vierte Vorwärtsgeschwindigkeit, während 6  ein auf diese Welle 5 fest aufgekeiltes Ritzel  für den Rückwärtsgang bezeichnet, das mit    einem in nur strichpunktierten Linien ange  deuteten Zwischenrad 111 zusammenarbeitet.

    Das Zahnrad 1 steht stets mit einem Zahnrad  7 in Eingriff, das Zahnrad 2 stets mit einem  Zahnrad 8, das Zahnrad 3 stets mit einem  Zahnrad 9 und das Zahnrad 4 stets mit einem  Zahnrad 10. Das Zwischenrad 111 des Rück  wärtsganges steht stets mit einem Zahnrad 11  in Eingriff. Jedes der Zahnräder 7, 8, 9, 10,  11, die lose auf Büchsen 12 laufen, bildet  einen Teil der einen Kuppelhälfte von noch  näher zu beschreibenden, hydraulisch betätig  ten Membranenkupplungen. Die Büchsen 12  sind mit achsialen Nuten 34 (in Fig. 1 nur  gestrichelt gezeichnet) versehen. 13 sind zu  beiden Seiten der Zahnräder 7, 8, 9, 10, 11  angeordnete und am Aussenumfange mit den  selben durch gefaltete elastische Membranen  14 verbundene Reibscheiben, welche zum Zu  sammenarbeiten mit fest auf der anzu  treibenden Welle 15 sitzenden Scheiben  16 dr zweiten Kuppelhälfte bestimmt sind.

    Die Schenkel der Membranen 14 sind in  radialer Richtung genügend steif ausgebil  det, um für die daran befestigten Reibschei  ben 13 jede Führung zu vermeiden.  



  Die Reibscheiben 13 erstrecken sich von  der Nabe bis gegen den Kranz der Zahnräder  7, 8, 9, 10 und 11 hin. Je eine dieser Zahn  räder begrenzt zusammen mit je einer Reib  scheibe 13 und je einer Membrane 14 eine  zur Aufnahme von Druckflüssigkeit dienende  Kammer 18. Mit Ausnahme der ersten und  letzten der Scheiben 16 bildet jede derselben  einen Bestandteil zweier benachbarter Stufen  kupplungen. Die Büchsen 12 und Scheiben 16  sind in achsialer Richtung zwischen zwei auf  die Welle 15 aufgeschraubten Ringen 17 fest  gehalten, welche die Teile 12, 16 fest gegen  einander pressen.

   Die Zahnräder 7, 8, 9, 10  und 11 sind mit Bohrungen     33    versehen, die  dauernd mit einem Raume verbunden sind,  in welchem ein Druck herrscht, der     niedriger     ist als der, welcher bei eingeschalteter Stu  fenkupplung in der Kammer 18 der betref  fenden Stufe herrscht.  



  In     Fig.    1 und 2 ist auch noch eine Steuer  vorrichtung gezeigt, die in Abhängigkeit von      der Lage ihres Hauptsteuerorganes den Zu  fluss von Drucköl nach den Druckkammern  18 der verschiedenen Kupplungen, das heisst  nach den verschiedenen Rädern 7, 8, 9, 10  des Vorwärtsganges beherrscht. Der Zufluss  von Drucköl zu den Kammern 18 des Rades  11 für den Rückwärtsgang wird von einer  Vorrichtung gesteuert, die von der Steuervor  richtung für den Vorwärtsgang besonders zu  betätigen ist. Diese zweite Vorrichtung ist  der Einfachheit halber nicht mehr gezeichnet  worden.  



  Die in Fig. 1 und 2 gezeigte Steuervor  richtung weist einen Ring 19 auf, welcher auf  einer mit der Welle 15 fest verbundenen  Hülse 20 verschiebbar angeordnet ist. Im  Ring 19 ist eine ringförmige Kammer 21 vor  gesehen, die an eine Druckölleitung 22 ange  schlossen ist. Die Welle 15 weist vier Nuten  23, 24, 25, 26 auf, von denen Nut 23 durch  Kanäle 27 und 28 in der Büchse 12 bezw.  dem Zahnrad 7 mit den Druckkammern 18  der Kupplung für die erste Geschwindigkeit  in Verbindung steht, während die Nuten 24,  25, 26 durch ähnliche Kanäle mit den Druck  kammern 18 der Kupplung für die zweite  bezw. dritte bezw. vierte Geschwindigkeit in  Verbindung stehen. Der Durchflussquerschnitt  der Kanäle 28 ist im Verhältnis zu demjeni  gen der Bohrungen 33 gross.

   Je nachdem die  Kammer 21 durch Verstellen des Ringes 19  auf der Hülse 20, die mit vier Bohrungen 29,  30, 31, 32 versehen ist, welche zum Zusam  menarbeiten mit der Nut 23 bezw. 24, 25, 26  bestimmt sind, mit der Nut 23 bezw. 24 oder  25, 26 in Verbindung gebracht worden ist, fin  det ein Einschalten der ersten bezw. zweiten  bezw. dritten bezw. vierten Geschwindigkeit  statt.  



  Wenn eine bestimmte Geschwindigkeits  stufe des beschriebenen     Geschwindigkeits-          wechselgetriebes    einzuschalten ist, so wird  der Ring 19 derart eingestellt, dass den Kupp  lungskammern 18 der betreffenden Stufe  Druckmittel, und als solches wird zweck  mässig ein Schmieröl verwendet, zufliesst.  Das hat in der betreffenden Stufe, nachdem  der Flüssigkeitsdruck, die einer achsialen    Verschiebung der Reibscheiben 13 entgegen  wirkende Federkraft der Membranen 14 über  wunden hat, ein Anpressen der Reibscheiben  13 gegen die benachbarten Scheiben 16 zur  Folge, so dass dann durch diese Teile 13, 16  die Drehbewegung von der Welle 5 in einem  durch die eingeschaltete Stufe bedingten  Übersetzungsverhältnis auf die Welle 15  übertragen wird.

   Dabei sind die dieser Stufe  zugeordneten elastischen Membranen 14 beim  Anpressen der Reibscheiben 13 gegen die  Scheiben 16 gespannt worden. Da die Fläche  der Scheiben 13, auf die das Druckmittel ein  wirkt, sowie die zusammenarbeitenden Flä  chen der Teile 13, 16 gross sind, ist es mög  lich, an den Kupplungsflächen grosse Kräfte  zu übertragen. Bei der eingeschalteten Stufe  fliesst stets Druckmittel durch die Nuten 34  nach den zusammenarbeitenden Flächen der  Teile 13, 16, sowie durch die Bohrungen 33  auch dauernd nach dem Aussenumfang des  getriebenen Zahnrades der betreffenden Stufe;  da aber, wie erwähnt, der Durchmesser der  Bohrungen 33 im Verhältnis zu dem der Boh  rungen 28 klein ist, so ist die Menge des nach  dem getriebenen Zahnrad abfliessenden Druck  mittels, im Verhältnis zu derjenigen, welche  durch die Bohrungen 28 zufliessen kann, nicht  gross.

   Auch kann das Spiel zwischen den  Scheiben 13 und den Zahnradnaben ein reich  liches sein, da infolge des verhältnismässig  kleinen Durchmessers der Bohrungen, die  durch ein solches Spiel bedingten Durchfluss  mengen nicht unannehmbar gross ausfallen  und die betreffenden Mengen gleichzeitig zu  Schmier- und Kühlzwecken verwendet wer  den können.  



  Zum Ausschalten des Getriebes wird der  Druckmittelzufluss zu den Druckräumen 18  abgesperrt. Da aber durch die Bohrungen 33  trotzdem noch Druckmittel aus den Räumen  18 abfliesst, da jene Bohrungen in einen  Raum ausmünden, in welchem ein niedrige  rer Druck als in den Räumen 1,8 herrscht, so  nimmt in letzteren der Druck rasch ab und  die gespannten elastischen Membranen 14 der  soeben noch     eingeschaltet    gewesenen Stufe  entfernen daher schon kurz nach Absperrung      des Druckmittelzuflusses selbsttätig die Reib  scheiben 13 um einen verhältnismässig grossen  Betrag von den Scheiben 16. Auf diese Weise  kann an den ausgeschalteten Stufen das zwi  schen den verschiedenen Reibscheiben 13 und  16 noch vorhandene Druckmittel keine Rei  bungsverluste von Belang hervorrufen.

   Da  die achsialen Nuten 34 ein Schmieren der  zum Zusammenarbeiten bestimmten Flächen  der Teile 13, 16 ermöglichen, wird beim Ein  schalten der verschiedenen Stufen ein trocke  nes Anlaufen verhindert, so dass keine Be  schädigungen eintreten können. Bei einge  schalteter Stufe kann, wie bereits angedeutet,  das durch die Nuten 34 den Arbeitsflächen  der Reibscheiben 13, 16 zuströmende Schmier  mittel, die bei einem eventuellen Gleiten der  Teile auftretende Wärme zum grössten Teil  abführen.  



  Das beschriebene Geschwindigkeitswech  selgetriebe weist den Vorteil auf, dass das  Druckmittel durch sämtliche Durchlässe im  mer in derselben Richtung fliesst, so dass zum  Beispiel für das Entkuppeln keine besonderen  Vorkehrungen zu treffen sind, um einen  Durchfluss des Druckmittels durch die Nuten  23, 24, 25, 26 in umgekehrter Richtung zu  gestatten. Die Anordnung ist ferner eine  solche, dass mit dem Einschalten einer Ge  schwindigkeit gleichzeitig und selbsttätig  das Ausschalten der bis jetzt wirksam     gewe-          senen    Geschwindigkeit erfolgt, wobei alles  geräuschlos und allmählich, d. h. ohne Stösse  und Rücke, vor sich geht.  



  Anstatt in der in Fig. 1 gezeigten Weise  für den Rückwärtsgang eine besondere Steue  rungsvorrichtung für das Druckmittel vorzu  sehen, kann diese Vorrichtung gewünschten  falls mit der     Druckmittelsteuerungsvorrich-          tung    für die Vorwärtsgänge vereinigt werden.  



  In vielen Fällen ist es erwünscht, die ela  stischen Membranen 14 soviel als möglich  von den Kräften zu entlasten, die vom trei  benden auf den getriebenen Teil zu über  tragen sind. Das kann in der in Fig. 3 ge  zeigten Weise dadurch erreicht werden, dass  diejenigen Zahnräder, die den Zahnrädern 7,  8, 9, 10, 11 der ersten Ausführung entspre-    chen, mit Nocken 40 versehen und diese ver  anlasst werden, in entsprechende Nuten 41 der  Reibscheiben 13 einzugreifen.  



  In Fig. 4 ist eine Ausführung gezeigt,  bei der die Reibscheiben 13 nicht nur am  Aussenumfange durch eine elastische Mem  brane 14 mit einem Zahnrad verbunden sind,  sondern durch eine zweite Membrane 42 auch  am Innenumfange. Der zweiten Membrane 42  kommt dabei der Hauptsache nach nur ab  dichtender Charakter zu; um die äussern  Membranen 14 von den zu übertragenden  Kräften soviel als möglich zu entlasten, sind  auch in diesem Falle wieder Mitnehmer 40  und Nuten 41 vorgesehen. Das Vorsehen in  nerer Membranen 42 empfiehlt sich in all den  Fällen, wo aus irgend einem Grunde Leckver  luste von Druckflüssigkeit aus den Druck  räumen 18 nicht zulässig sind, oder wo  ein Druckmittel zur Verwendung kommt,  das sich nicht mit der zur Schmie  rung des Getriebes dienenden Flüssigkeit ver  mischen darf.

   Beispielsweise lässt sich in  einem solchen Falle als Druckmittel zweck  mässig Luft verwenden.  



  Bei den bis jetzt beschriebenen Ausfüh  rungen sind die Reibscheiben 13 durch eine  federnd ausgebildete Membrane 14 immer  mit der treibenden Kupplungshälfte der ver  schiedenen Stufen verbunden. Wie in Fig. 5  gezeigt, können jedoch diese Reibscheiben 13  ebensogut durch federnd ausgebildete Mem  branen 14, deren Schenkel in radialer Rich  tung genügend steif ausgebildet sind, um  für die daran befestigten Reibscheiben jede  Führung zu vermeiden, mit den den getriebe  nen Teil der Stufenkupplungen bildenden  Scheiben 16 verbunden sein.

   In diesem Falle  werden die Druckräume 18 je von einer Reib  scheibe 13, einer Membrane 14 und einer  Scheibe 16 begrenzt; grundsätzlich wird aber  dadurch in der Wirkungsweise gegenüber der       Ausführung    nach     Fig.    1 und 2     bezw.    3, 4  nichts geändert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Geschwindigkeitswechselgetriebe, bei dem das Ein- und Auskuppeln der einzelnen Ge- schwindigkeitsstufen auf hydraulischem oder pneumatischem Wege unter Vermittlung von Membranenkupplung erfolgt, dadurch ge kennzeichnet, dass jede Membranenkupplung eine Reibscheibe aufweist, die nahe ihrem Aussenumfang an dem freien Schenkel einer gefalteten, an einem Kupplungsteil ange brachten Membrane befestigt ist, deren Schen kel in radialer Richtung genügend steif aus gebildet sind, um für die daran befestigte Reibscheibe jede Führung zu vermeiden. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Geschwindigkeitswechselgetriebe nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftübertragung von dem Kupplungs- teil, an dem die Membrane angebracht ist, auf die an der Membrane befestigte Reib scheibe der Hauptsache nach durch Mit nehmer erfolgt, die an jenem Kupplungs teil angebracht sind und in Nuten am Innenumfang der Reibscheibe eingreifen. 2. Geschwindigkeitswechselgetriebe nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibscheibe am Innenumfang durch eine federnd ausgebildete zweite Membrane, die vor allem abdichtend zu wirken hat, mit demselben Kupplungsteil wie am Aussenumfang verbunden ist.
CH127346D 1927-06-11 1927-06-11 Geschwindigkeitswechselgetriebe, bei dem das Ein- und Auskuppeln der einzelnen Geschwindigkeitsstufen auf hydraulischem oder pneumatischem Wege unter Vermittlung von Membranenkupplungen erfolgt. CH127346A (de)

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