CH127405A - Selbsttätige Fernsprechanlage. - Google Patents

Selbsttätige Fernsprechanlage.

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CH127405A
CH127405A CH127405DA CH127405A CH 127405 A CH127405 A CH 127405A CH 127405D A CH127405D A CH 127405DA CH 127405 A CH127405 A CH 127405A
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CH
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English (en)
Inventor
Chr. Gfeller Aktiengesellschaft
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Gfeller Chr Ag
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Publication of CH127405A publication Critical patent/CH127405A/de

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/22Switches without multi-position wipers
    • H01H67/26Co-ordinate-type selector switches not having relays at cross-points but involving mechanical movement, e.g. cross-bar switch, code-bar switch

Landscapes

  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description


  Selbsttätige Fernsprechanlage.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine selbsttätige Fernsprechanlage mit     Koor-          dinaten-,vählern    mit kreuzweise zueinander  beweglichen     Sühalteinrichtungen,    welche sich  dadurch auszeichnen,     dass    die, in einer der  beiden Richtungen beweglichen Schaltein  richtungen als     Schrittschaltwerk    ausgebildet  sind.  



  Auf beiliegender Zeichnung sind bei  spielsweise und nur sofern es zum     Verständ--          nis    der Erfindung notwendig ist, zwei Aus  führungsformen dargestellt, die     erfindungs-          21          ,(1"emäss    gebaut sind. Die     Fig.   <B>1</B> bis<B>7</B> betreffen  Teile einer Anlage, welche für<B>30</B> Teilnehmer  eingerichtet ist, und zwar so,     dass    sie drei  <B><U>0</U></B> ichzeitige Gespräche abzuhalten gestattet.

    Fachtechnisch. wird man also sagen,     die-          Anlage    habe drei     Verbindungsmöglielikeiten.     Alle Figuren der Zeichnung sind schematisch  gehalten.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt im     Aufriss    die allgemeine  Aufstellung von drei     Verbindungseinrieh-          tungen,    die<B>je</B> einem der Stromkreise einer       Verbindungsmöglichkeit    entsprechen. Die in  der Figur horizontal gelagerten Teile sind  <B>je</B> den einzelnen Teilnehmern zugeordnet und    nachstehend als Teilnehmermechanismus be  zeichnet. Dabei fehlen die den Teilnehmern  mit den Rufnummern 14-38     zugeordneten     Teile.

   Die den Rufnummern der Teilnehmer  entsprechend bezeichneten Kontaktsätze     W\     bis     W"    und dazugehörige Magnete<B>N'</B>  bis     M",    die den Teilnehmern zugeteilt sind,  sind in dieser Figur auch dargestellt;  Die     Fig.    2 zeigt den eigentlichen Mecha  nismus einer der drei Verbindungseinrich  tungen, von der Seite links der     Fig.   <B>1</B> aus  gesehen, wobei nur der Magnet     M"    darge  stellt wurde;

         Fig.    2a ist ein schematischer     Grundriss     einer     Kontaktanordnung;          Fig.   <B>3</B> zeigt einen teilweisen     Grundriss    der  drei Verbindungseinrichtungen;  Die     Fig.    4,<B>5</B> und<B>6</B> zeigen in grösserem  Massstab als die     Fig.   <B>1,</B> 2 und<B>3</B> einige De  tails der erwähnten Einrichtungen;

    Die     Fig.   <B>7</B> zeigt den Vorderteil einer  Stange einer dieser     Verbindungseinrielltun-          gen;     Die     Fig.        #    ist eine schematische Angabe  des Stromverlaufes bei der Herstellung einer      Verbindung bei einer Anlage<B>für</B> sieben     Teil-          nelimer.     



  Alle Teilnehmermechanismen der Anlage       gemä,ss        Fig.   <B>1</B> bis<B>7</B> sind aufeinander ge  stellt,     dekadenweise    gruppiert und den Ruf  nummern entsprechend bezeichnet, also<B>11</B> bis  <B>10,</B> 21 bis 20 und<B>31</B> bis<B>30</B> und alle     gleiell     gebaut, wobei die     jedesmal    in der Figur an  gegebenen     Zahlindexe    von<B>10</B> bis<B>30</B> sich auf  die Nummer des entsprechenden Abonnenten  beziehen. Es wird in der Folge also nur einer  davon beschrieben.

   Die in den Figuren den  Überweisungen     M,    An und w beigegebenen       Begleitzeich-en.   <B>11</B> bis<B>30</B> sollen nur die Zu  gehörigkeit zu einem bestimmten Teilnehmer  andeuten. Soll ein beliebiger dieser Teile an  gedeutet werden, so ist überall das Bezugs  zeichen weggelassen.

   Jeder     Teilnellmermec'ha-          nismus    weist einen Teilnehmermagnet     M    auf,  dessen Anker An am Ende einer Zugstange  Zu'     (Fig.   <B>3),</B> worauf     Mitnelimerstücke        Mi'     festgeklemmt sind,     fesisitzt.    Für jeden     Ver-          bindungsmeelianismus    weist jeder     Teilneh-          mermeelianismus   <B>je</B> ein     Mitnehmerstück        Mi'     auf der Zugstange Zu' auf. Am Ende dieser  Stange ist noch ein Anschlag An' vorgesehen,  der auf die Kontakte W wirkt.  



  Eine zweite Zugstange     Zu'    mit     Mitneh-          merstücken        Mi2    ist in Gleitlagern parallel zu  der Zugstange     Zu'    vorgesehen. Ihr umgebo  genes Ende trägt den Anschlag     Au2,    der auf  die Kontakte<B>p</B> des Satzes öffnend wirken  kann.  



  Der Anker An ist in Ruhestellung durch  Blattfedern<B>f</B> gehalten, die so gespannt sind,       dass    sie die an ihrem freien Ende befestigten  untern Hebel He' und obern Hebel     He2gegen     die     Mitnelimerstücke        Mi'    andrücken. In der  Nähe dieser Hebel     Hel    und He' befinden sieh  Kontakte du     (Fig.   <B>3</B> und<B>6),</B> die durch diese  Hebel He' und He' geschlossen -werden kön  nen. Alle     nebeneinandergestellten,    Hebel eines       Teilnehmermechanismus    sind gegen. ihr freies  Ende zu     sellmäler    gehalten und beidseitig  abgeschrägt.

   Diese Enden können durch die       Mitnehmer        Mi'    in den Wirkungsbereich von  Stangen<I>St', St'</I> oder St' gebracht werden.  Diese Stangen     St,    die je zu einem Verbin-         dungsmechanismus    gehören, weisen Ein  schnitte auf mit daran sich     anschliessen-den     Lappen, die seitlich     herausgebogen    sind, wie  es besonders in     Fig.   <B>7</B> angedeutet ist.  



  Werden die Hebel He' Und     He2    eines  Teilnehmermechanismus durch<U>die</U> Wirkung  der     Mitnehmer        Mi'    gegen die Stangen St zu  bewegt, und wird zugleich eine der Stangen       St        aufwäxtsbewegt,    so gleitet das schmälere  Ende der an der Stange anliegenden Hebel in  die Einkerbung hinein und wird bei der Auf  wärtsbewegung der Stange durch den Lappen       erfasst    und auf die andere Seite der Stange  gebracht. In     Fig.   <B>5</B> ist der Hebel He' so be  wegt worden. Im folgenden wird man von  einem solchen, in     dieser,Stellung    sich befin  denden Hebel sagen,     dass    er "verstellt" sei.

    Ein verstellter Hebel bleibt natürlich. in die  ser Stellung unabhängig von der Lage des       Mitnehmers        Mi',    solange er nicht durch das  Hinunterfahren der Stange St Gelegenheit  hat, durch die Kerbe, durch welche hindurch  er verstellt worden ist, unter der Wirkung  der Blattfeder<B>f</B> zurückzufahren.  



  Die Verstellung eines Hebels bewirkt die  Schliessung der zugeordneten Kontakte<B>du</B>  und die Betätigung der Zugstange     Zu2    durch  die Vermittlung     de#        Mitnelimers        Mi'    und  dadurch das Öffnen der Kontakte<B>p.</B> Es ist  zu bemerken,     dass    die sechs Kontakte du  eines jeden     Teilnehmermeelianismus    paar  weise übereinander angeordnet, paarweise pa  rallel geschaltet und in drei Reihen,     neben-          einandergestellt    sind, so     dass    es genügt, wenn  die Stangen<I>St', St'</I> und St' bei jedem Teil  nehmer nur den einen oder den andern der  Hebel He',

       bezw.    He', die zu diesen Kon  takten du gehören, verstellen,  Die erwähnten, jedem Teilnehmer zuge  ordneten Kontakte W und Kontakte     P,    die  durch die Anschläge<B>Au'</B> oder Au'     geselilos-          sen,        bezw.    geöffnet werden, veranlassen die  Erregung von verschiedenen Magneten und  Relais, ähnlich wie anhand der     Fig.   <B>8</B> später  näher angegeben werden soll.  



  Die drei Stangen<I>St', St'</I> und     St'    ste  hen<B>je</B> unter dem     Einfluss    eines     8chrittschalt-          werhes,    bestehend aus einem Hubmagnet H,      der auf eine in     Fig.    2 dargestellte Klinke       Kli'    derart wirkt,     dass    bei jeder Erregung  des, Magnetes, also pro Stromstoss, die Stange  um einen der an ihrem untern Ende vorge  sehenen Zähne gehoben wird. Die Klinke       Kli'    hält jeweilen     die:Stange    in der Stellung,  in welche sie durch die Klinke     Kli'    gebracht  worden ist.

   Eine Feder<I>Fe</I> ist mit dieser  Klinke     Kli'   <I>so</I> verbunden,     dass    nach Über  schreiten eines toten Punktes die Klinke     ver-          anlasst    wird, entweder gegen die Stange     hin-          oder    von dieser Stange weg zu kippen. Auf  der Stange sind Anschläge     q'    und     q'    vorge  sehen, die<B>je</B> nach der Stellung der Stange  die Klinke     Kli'    steuern zum Festhalten oder  zur Freigabe dieser Stange.  



  Zu     unterst    an jeder Stange St sind     Kon-          iaktfedern   <B>Kid</B> vorgesehen, von welchen in       Fig.   <B>3</B> nur eine dargestellt ist, die auf einem       Kontaktfeld        Kdy    sich bewegen und<B>je</B> nach  der Höhenstellung der Stange verschiedene,  durch Linien angedeutete Kontakte mitein  ander verbinden. Kontaktfeder und Kontakt  feld werden in der Folge als Kontaktein  richtung bezeichnet. Jede Stange<I>St', St'</I> und  St' kann verschiedene Höhenstellungen ein  nehmen.  



  Die     Fig.   <B>8</B> der Zeichnung zeigt, aber nur  soweit es zum Verständnis der Erfindung not  wendig ist, die Verbindungen zweier Teil  nehmer bei einer Anlage mit sieben Teil  nehmern und von deren Verbindungsmecha  nismen nur einer dargestellt ist. Die     Kon-          takteinrielitungen    dieser Anlage weisen zwei  Schaltarme Sch<I>I</I> und<I>Sch</I>     II    mit<B>je</B> zwei  Kontaktfedern I,     II,        bezw.        III,    IV auf. Bei  dieser Anlage ist alles an Relais und<B>Ap-</B>  parat weggelassen, was allgemein in jeder  selbsttätigen Fernsprechanlage zu finden ist,  unter anderem die Einrichtungen zur Abgabe  vom Besetztzeichen.

   In dieser Figur sind die  gleichen Bezugszeichen gebraucht worden,<B>je-</B>  doch ohne Indizes. Es ist noch zu bemerken,       dass    in der     Ausgaugsstellung    die Stange St  der ersten freien     Verbindungseinrichtung    die  Stellung 2 einnimmt, während die Stangen  aller folgenden freien Verbindungseinrich-         tungen    normalerweise die Stellung<B>1</B> ein  nehmen.  



  Beim Abheben. des Hörers des anrufenden  Teilnehmers     T'    erhält der Magnet     M    des be  treffenden Teilnehmermechanismus Strom  über: Minus Pol, Wicklung M, Ruhekontakt  <B><I>p, b</I></B> Leiter, Station, a Leiter, Ruhekontakt     P,     Relais<B>Ad,</B> plus Pol. Der     Ankei    An zieht die  Zugstange Zu' an und bringt die Hebel He'  und He' in den Bereich der     Sehaltstange    St.

    Das Relais Ad zieht seinen Anker an, wo  durch ein Stromkreis geschlossen wird über:  Minus Pol,     Relaiswicklung    F,     Ruheli-,ontakt     des Hubmagnetes H, Kontaktfeder I des       Selialtarmes   <B><I>Sch</I></B><I> I</I> in Stellung 2 der Stange  St, Leitung<B>1,</B> Leitung 2,     Arbeitskontakt    des  Relais<B>Ad,</B> plus Pol.  



  Durch den Anzug des Relais F erhält der  Hubmagnet H Strom über: Minus Pol, Wick  lung H,     Arbeitskontakti    von F, plus Pol.  



  Durch den Anzug von H wird die  Schaltstange um einen Schritt, also in Stel  lung<B>3</B> gehoben. In Stellung<B>3</B> der Stange  findet das Vorschalten der Stange St der  nächstfolgenden freien Verbindungseinrich  tung von Stellung<B>1</B> in Stellung 2 auf fol  gende Weise statt: Es wird zuerst ein Strom  kreis geschlossen, der wie folgt verläuft:  Plus Pol, Kontaktfeder     III    der ersten,  das heisst der eben belegten     Verbindungsein-          rielitung,    Leitung     nn    und dann über fol  gende Teile der zweiten Verbindungseinrich  tung:

   Leitung     vv,    Kontaktfeder I in Stel  lung<B>1,</B> Kontakt     h,    Wicklung F; letztere legt  den Anker     J    an und erregt dadurch den     Hub-          magnetein    H, der die Stange St in Stellung  2 bringt. In dieser Stellung unterbricht die  Feder I den Stromkreis des Relais F und  schaltet den Hubmagneten     H    aus. Dadurch  ist die zweite     Verbindungseinrielitung    in  Stellung 2 gebracht worden und in dieser  Stellung arretiert. Der Anker des Hubmag  netes der ersten Verbindungseinrichtung  schaltet bei Erregung des Magnetes das Re  lais F wieder aus, welches seinerseits den  Stromkreis des     Hubmagnetes    auch wieder  unterbricht.

   In Stellung<B>3</B>     erhält    das Relais  F der besetzten Verbindungseinrichtung durch      neuen     Kontal-,tsc'hluss    der Feder I wieder  Strom. Der Schaltarm geht somit einen wei  teren Schritt vorwärts, gelangt also in Stel  lung<B>4.</B> Während diesen beiden Schritten wird  der Hebel He' der anrufenden Station von  der     SchaUstange    St durch den     LappenNo          erfasst    und verstellt.

   Dabei werden die     Durch-          schaltekontakte    du des Hebels He'     geschlos-          sen    und durch Einwirkung des Hebels He'  auf den     MitneUmer        Ni2,    eine Bewegung auf  die Zugstange Zu' übertragen, welche die  drei Ruhekontakte<B>p</B> öffnet. Der Magnet     111     wird dabei stromlos.  



  Die rufende Teilnehmerstation wird nun  über das Speiserelais<B>A</B> gespeist. Dieses zieht  seinen Anker an und öffnet seine beiden  Kontakte 20 und 21. Beim Heben der  Schaltstange von Stellung<B>3</B> auf     Stellung4     schliessen sich die Kontakte<B>26</B> und<B>27.</B> Wird  nun auf bekannte Weise mittelst der Wähl  scheibe der Strom des Relais<B>A</B> impulsweise  unterbrochen, so geht die Schaltstange ent  sprechend den Unterbrechungen     scl-irittweise     aufwärts, und zwar folgendermassen:       -Pei    der ersten     Aberregung    von Relais A  wird der Stromkreis des Relais V geschlos  sen. Das Relais V zieht an und hält sich  infolge seiner Verzögerung solange die Im  pulsreihe läuft.

   Bei jedem Abfall von<B>A</B>  wird ferner der Magnet H erregt, welcher die  Stange schrittweise hebt. Nach dem letzten  Impuls fällt V ab, und es kommt nun fol  gender     Prüfstromkreis    zustande:  Plus     Pd-Wichlung    P<B>-</B> Wechselkontakt  <B>2,8 -</B>     Rullekontakt    22<B>-</B> Schaltarm 2 in der  gewählten Stellung<B>-</B>     Prüfkontakt   <B>p</B> des  gewählten Teilnehmers<B>-</B> Magnet     M    des ge  wählten Teilnehmers.  



  Das Relais P zieht an und hält sieh über  die Kontakte<B>26</B> und<B>28.</B> Mit seinem     Ar-          beitskontakt    23 wird das Relais F über den  Schaltarm<B>1</B> der gewählten Stellung erregt.  Auf bekannte Weise schaltet F den Magneten  H ein, welcher mit seinem Kontakt F wieder  ausschaltet. Die Schaltstange wird auf diese       Weise.gehoben,    bis sie auf der Stellung 12  zu stehen kommt. Der Magnet M des ge  wählten Teilnehmers wurde mit dem Prüf-         stromkreis    erregt. Er hält sich nach seiner  ersten Erregung über seinen Kontakt W,  bis die Schaltstange den Hebel He'     erfasst     und über die Stange     ZY,2    die Prüfkontakte  öffnet.  



  Der Hebel     Ile    schliesst ferner seinen Kon  takt du. Durch die Zugstange Zu' sind die  drei Prüfkontakte<B>p</B> geöffnet worden, so     dass     beim     Aufwählen    einer zweiten Verbindung  auf diesem Teilnehmer ein Prüfstromkreis  nicht zustande kommen kann.  



  Der gewählte Teilnehmer     muss    nun     mit-          telst    Wechselstrom gerufen werden. Der       Langsamunterbreeher   <B>U</B> bringt das Relais<B>B</B>  in bestimmten Zeitintervallen zum Anzug.  Mit seinem Wechselkontakt r schliesst  dieser den Wechselstromkreis:  <B>-</B> Minus Pol Ruf     stromerzeuger   <B>-</B> Wech  selkontakt r Stellung 12<B>-</B> Schaltarm<B>Ö</B>  <B>- b</B> Leiter Kontaktfeder du des ge  wählten Teilnehmers<B>- b</B> Leiter<B>-</B> gewählte  Teilnehmerstation<B>-</B> a Leiter<B>-</B> Kontakt du  <B>-</B> a Leiter<B>-</B> Stellung 12<B>-</B> Schaltarm 4  <B>-</B> plus Pol.

   Hebt nun der gerufene Teil  nehmer seinen Hörer ab, so wird die Schalt  stange um einen Schritt weiter geschaltet,  indem das Relais F erregt wird über:  Wicklung F<B>-</B>     Wec'hselkontakt    r<B>-</B>  Schaltarm<B>3, -</B> in Stellung 12<B>b</B> Leiter<B>-</B>  Kontaktfeder du<B>- b</B> Leitung Station     -          a    Leitung<B>-</B>     Kontaktfeder    du<B>-</B> Schalt  arm 4<B>-</B> in Stellung 12, plus Pol.  



  Die Stellung<B>13</B> ist die Sprechstellung.  Hier wird der gerufene Teilnehmer nun durch  das Relais Y gespeist.  



  Beim Auflegen des Hörers der wählenden  Station fällt<B>A</B> ab. Der Magnet H erhält  Strom und hebt die Stange um einen Schritt.  In Stellung 14 wird der Stromkreis des Re  lais A durch den     Sc'haliarm    4 nochmals ge  schlossen.<B>A</B> zieht somit an, der Magnet     Il     wird stromlos. Gleichzeitig wurde beim  Übergang von Stellung<B>13</B> auf 14 die Halte  klinke     Kli'    ausgeklinkt, und die     Schalt-          stauge    fällt in ihre Ausgangsstellung zurück.  



       Hat    man mit einer Anlage von mehr als  zehn Anschlüssen zu tun, so wird die     Kon-          takteinrichtung    mit entsprechenden Kon-           takten    versehen, um die Wahl mittelst geeig  neten bekannten Relaiskombinationen und  Wählern folgendermassen vor sieh gehen zu  lassen: Zuerst wird beispielsweise eine De  kade mit der ersten Wahlnummer und dann  der einzelnen Teilnehmer mit der zweiten       Walilnummer    ausgesucht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätige Fernsprechanlage mit Koor- dinatenwählern mit kreuzweise zueinander beweglichen Schalteinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass die in einer der beiden Richtungen beweglichen Selialteinrichtungen als Schrittschaltwerk ausgebildet sind.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Selbsttätige Fernspreellanlage nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schrittschaltwerk gleichzeitig die Fortschaltung einer den Fortgang des Verbindungsaufbaues regelnden Kon takteinrichtung bewirkt. 2.
    Selbsttätige Fernsprechanlage nach Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass jedem Teilnehmer ein Teilnehmer mechanismus mit paarweise parallel ge schalteten Kontakten zugeordnet ist, dass jedem der untereinander parallel geschal teten Kontaktpaare eines jeden Teilneh mermechanismus federnde Hebel zugeteilt sind, von welchen mindestens einer zwecks Durchschaltung des betreffenden Teilnehmers auf einer Verbindungsein- rielltung verstellt wird.
    <B>3.</B> Selbsttätige Fernsprechanlage nach Un- terauspruell 2, dadurch gekennzeichnet, dass die jedem der parallel gesel-ialteten Kontaktpaare eines jeden Teilnehmer mechanismus zugeteilten, federnden Ile- bel durch den Anzug eines, bei jedem Teilnehmer vorhandenen und seinem Teilnehmermee,'hanismus zugehörigen Teilnehmermagneten bewegt werden und in eine Bereitschaftsstellung gebracht werden. 4.
    Selbsttätige Fernsprechanlage nach Un- teransprueli <B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass alle federnden Hebel eines gleichen Teilnehmermechanismus sich paarweis e <B>f</B>edernd gegen einen Mitnehmer anlehnen, welche Mitnehmer alle auf einer mit dem Anker des Teilnehmermagnetes des be treffenden Teilnehmers verbundenen Stange festsitzen.
    <B>5.</B> Selbsttätige Fernsprechanlage nach Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Teilnehmer für jede Verbin- clungsmögliehkeit zwei Hebel zugeteilt sind, die unabhängig voneinander auf Durchschaltekontakte wirken, durch wel che der Teilnehmer auf die Verbindungs- einrielltung durchgesehaltet wird.
    <B>6.</B> Selbsttätige Fernsprechanlage nach Un teranspruch<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die freistellenden Enden der jedem Teilnehmer für jede Verbindungseinrieh- tung paarweise zugeteilten Hebel schnlä- ler gehalten sind und durch die durch den Teilnehmermagneten bewegten Mit- nehmer in den Bereich einer, jeder Ver bindungseinrichtung zugeteilten Stange gebracht werden können.
    <B>7.</B> Selbsttätige Fernsprechanlage nach 'Un- teransprue'h <B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass jede einer Verbindungseinrichtung zugehörende Stange sämtliche überein ander angeordnete Teilnehmermechanis men durchläuft und mit einem Hebel eines beliebigen Teilnehmermechanismus in Eingriff gebracht werden kann.
    <B>8.</B> Selbsttätige Fernsprechanlage nach Un teranspruch<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass jede einer Verbindungseinrichtung zugehörende Stange bei einem Anruf zu erst einen Hebel des rufenden Teilneh mermechanismus und nach erfolgter Wahl auch einen Hebel des Teilnehmer mechanismus des gerufenen Teilnehmers erfasst. <B>9.</B> Selbsttätige Fernsprechanlage nach teranspruell <B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Stange einer jeden Verbindungs einrichtung soviel Kerben und an den Kerben sich anschliessend soviel seitlich ausstehende Lappen aufweist, als es Teilnehmer in der Anlage gibt.
    <B>10.</B> Selbsttätige Fernsprechanlage nach Un- terauspruch <B>9,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Lappen so gestellt und gerichtet sind, dass sie bei Bewegung der Stange die jedem Teilnehmer für jede Verbindungs einrichtung paarweise zugeteilten He beln, wenn letztere durch die Mitnehmer in Bereitschaftsstellung gebracht worden sind, erfassen und von der einen Seite der Stange durch die Kerbe hindurch auf die andere Seite bringen können.
    <B>11.</B> Selbsttätige Fernsprechanlage nach Un- teransprucli <B>10,</B> dadurch gekennzeichnet, dass für jeden Teilnehmermechanismus so viele Mitnehmer für die Hebel vorge sehen sind, als es Verbindungseinrich tungen gibt, und dass weitere Mitnehmer vorgesehen sind, die unter dem Einfluss der federnden Hebel stehen und weiteie Kontaktgruppen steuern, welche jedem Teilnehmer zugeteilt sind. 12.
    Selbsttätige Fernsprechanlage nach Un teranspruch<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass alle von den Hebeln beeinflussbare Mitnehmer der einzelnen Teilnehmer mechanismen auf einer gemeinsamen Stange sitzen, die parallel zu derjenigen angeordnet ist, auf welcher die durch <B>-</B> den Anker des Teilnehmermagnetes be- einflussten Mitnehmer sitzen.
    <B>11</B> Selbsttätige Fernsprechanlage nach Un teranspruch. 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange einer jeden Verbindungs- einriclitung unter dem Einfluss eines Ilubmagnetes sich befindet, dessen Er- regung <B>je</B> nach dem Zustand der -Vei.- bindung von verschiedenen Steuereinrich tungen bewerkstelligt wird. 14.
    Selbsttätige Fernsprechanlage nach Un teranspruch<B>13,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Hubmagnet einer jeden Stange bei seiner Erregung eine Klinke bewegt, die zur Aufgabe hat, die Stange schritt weise zu heben, zum Zweck, die in (!en Bereich der Stangenlappen gebrachten federnden Hebel zu verstellen und so die Durchschaltung eines jeden Teilnehmers auf eine Verbindungseinriclitung zu be- -wirken. <B>15.</B> Selbsttätige Ferns'prechanlage nach Un- teransprueh 14, dadurch gekennzeichnet,
    dass eine Klinke vorgesehen ist zur Fest legung der Hubstange in ihren verschie denen Stellungen, und dass auf dieser Stange zwei Anschläge vorgesehen sind, die die Bewegung der Stange begrenzen'<B>'</B> indem jeder Anschlag in einer Endstel- lung der Stange auf die Klinke wirkt und dieselbe über einen Totpunkt zu kip pen zwingt und so in Eingriff bezie hungsweise ausser Eingriff mit der Stange bringt.
    <B>16.</B> Selbsttätige Fernsprechanlage nach Un teranspruch<B>15,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakteinrichtung Kontakte aufweist, welche einzelne Teilnehmer gruppen nacheinander unmittelbar unter dem Einfluss der, von der Nummernscheibe des rufenden Teilnehmers kommenden Stromstösse stellt.
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