CH127612A - Relais für Regelungsvorrichtungen. - Google Patents

Relais für Regelungsvorrichtungen.

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CH127612A
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Aktiengesellschaft Der Mas Cie
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Escher Wyss Maschf Ag
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B11/00Automatic controllers
    • G05B11/44Automatic controllers pneumatic only
    • G05B11/48Automatic controllers pneumatic only with auxiliary power
    • G05B11/50Automatic controllers pneumatic only with auxiliary power in which the output signal represents a continuous function of the deviation from the desired value, i.e. continuous controllers

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Description


  Relais für     Regelungsvorrichtungen.       Es sind Steuerungsvorrichtungen bekannt,  die ein bewegliches, eine oder mehrere<B>Öff-</B>  nungen für den     Durühlass    eines Strahls     auf-          weisen-des    Element und ein zweites, festste  hendes Element aufweisen. Letzteres ist mit  einer oder mehreren Öffnungen,     die,den        Off-          nungen    im beweglichen Element entsprechen,  versehen.

   Die Lage des beweglichen     Elernen-          tes    und somit die     Auftref        fstelle        Jes    aus seiner  Öffnung austretenden Strahls     bezw.    der aus  tretenden     Stralilen    an den entsprechenden       t'        1.egenüberliegenden,        feststehenden        Öffnungen     ist dabei in Abhängigkeit von einer     züi     regelnden Grösse gebracht.

   Je nach der Stel  lung des beweglichen Elementes wird der       FlüssiWkeitsstrahlmehr        oderwenigerverscho-          ben    und     trif        ft,dementsprechend    ganz, teilweise  oder gar nicht auf die feststehende Öffnung  auf. Damit ist der Druck in der feststehen  den Öffnung in Abhängigkeit zur Stellung  des beweglichen Elementes und folglich von       -der    zu regelnden Grösse gebracht. Der in der  feststehenden Öffnung durch den Strahl er  zeugte Staudruck dient dann zur Betätigung  eines die zu regelnde Grösse beherrschenden    Servomotors oder eines     Vorsteuerorganes    zu  diesem Servomotor.

   Da die Speiseleitung,  welche dem beweglichen Element die zur Bil  dung des Strahls benötigte Flüssigkeit zu  führt, feststeht,     muss    eine Dichtungsstelle  zwischen dem beweglichen Element und der  feststehenden Speiseleitung vorgesehen wer  den. Eine solche Dichtung verursacht jedoch  Verluste an Flüssigkeit und gibt     Anlass    zur  Erzeugung einer zusätzlichen Reibung. Fer  ner ist bei diesen bekannten Steuerungsvor  richtungen eine genaue Montage der ver  schiedenen Teile erforderlich, und deren Wir  kungsweise kann durch in der Steuerflüssig  keit mitgeführte     Schmutzkörner    leicht     tge-          stört    werden.  



  Zweck der Erfindung ist, ein Relais für  Regelungsvorrichtungen zu schaffen, beidem  die erwähnten Übelstände vermieden und die  zu bewegenden Massen bei einfacher bau  licher Ausgestaltung auf ein Minimum zu  rückgeführt sind. Zu diesem Behufe taucht       erfind-ungsgemäss    zwecks Ablenkung ein von  der zu regelnden Grösse     beeinflusster,

          beweg-          lieli    angeordneter     Ablenkkörper    mehr oder      weniger in mindestens einen von einer     festste-          hen-den        Auslassdüse    nach einer<B>f</B>     eststehenden          Empfängerdüse    gerichteten     Flüssigkeits-          strafil    ein, wodurch in der Empfängerdüse ein  auf die Regelungsvorrichtung einwirkender  Druck in Abhängigkeit von der zu regelnden  Grösse gebracht ist.  



  Auf -der beiliegenden Zeichnung sind meh  rere Ausführungen der Erfindung beispiels  weise veranschaulicht, und zwar zeigt:       Fig.   <B>1</B> schematisch eine Anordnung, bei  der das Relais auf ein     Druckregulierventil     einwirkt; ferner zeigt       Fig.    2 schaubildlich eine Einzelheit die  ser Anordnung in grösserem Massstab;

         Fig.   <B>3</B> und 4 zeigen eine schaubildliche  Ansicht     bezw.    einen     Grundriss    eines als Pris  ma ausgebildeten     Ablenkkörpers,    während       Fig.   <B>5</B> schematisch ein Relais zeigt, bei  dem der     Ablenkkörper    als eine Scheibe ausge  bildet ist und<B>je</B> zwei feststehende     Auslass-          und    Empfängerdüsen vorgesehen sind.  



  Inder     Fig.   <B>1</B> bezeichnet<B>1</B> einen auf einer  feststehenden Schneide<B>3</B> drehbar gelagerten  Steuerhebel. Auf diesen Hebel<B>1</B> wirkt eine  Schneide<B>7</B> ein, welche fest mit dem Boden  einer Membrane<B>8</B> verbunden ist. Auf- die  Membrane<B>8</B> wirkt der in einer Kammer<B>18,</B>  in einer     Verbindungsleitung    14 und in einer  Hauptleitung<B>13</B>     herrschen-de,    konstant zu  haltende Druck ein. Es wirkt somit die zu  regelnde Grösse, in vorliegendem Falle ein  Druck, auf den einen Arm des zweiarmigen  Steuerhebels<B>1</B> ein.

   Auf den zweiten Arm die  ses Hebels<B>1</B> wirkt eine von einer Feder     '-)     herrührende Gegenkraft ein; die Spannung  der Feder 2 kann mittelst Mutter<B>17</B> und       Schraubenbolzen   <B>16</B> verändert werden. Mit  dem Hebel<B>1</B> ist ein     mes#serförmig    ausgebilde  ter     Ablenkkörper   <B>6</B> starr verbunden. 4 und  <B>5</B> sind zwei feststehende Düsen,     dieeinander     in gleicher Achse gegenüberliegen.

   Die Düse  4 ist hier     durehwegs         Auslassdüse     und die  Düse<B>5</B>  Empfängerdüse  genannt.<B>9</B> bezeich  net eine zum Fördern einer Hilfsflüssigkeit,  beispielsweise<B>01,</B> dienende Pumpe, welche  diese Flüssigkeit durch die Düse 4 drückt,    aus der sie in Form eines Strahls '20 austritt.

    Der     Ablenkkörper   <B>6</B> ist so am Hebel<B>1.</B> ange  bracht,     dass    seine ebene Vorderfläche, von       geriii,-"en    Winkeländerungen beim     Au#;-          schwingen    des Hebels abgesehen, im     wesent-          liehen    senkrecht zu einer Ebene steht, in der  die gemeinsame Achse der Düsen 4,<B>5,</B> sowie  die     Drebachse    des Steuerhebels<B>1</B> liegen.

   Das  hat zur Folge,     dass    der gegen den Körper<B>6</B>  n     LI     auftreffende     Strahlteil    mit Bezug auf diesen  Körper praktisch nur eine Stosskraft -erzeugt,  deren Resultierende durch die Drehachse  des Hebels<B>1</B> geht, während keine, den  Hebel-<B>1</B> zu drehen trachtende Momente ent  stehen.

   Der hinter der Empfängerdüse<B>5</B>  herrschende, von der Menge -der in dieselbe  eintretenden     Strahlflüssigkeit    abhängige  Staudruck wirkt über eine Leitung<B>15</B> auf       die,eine    Seite eines Kolbens<B>10</B> ein, auf des  sen andere Seite eine Feder<B>19</B>     ein-wirkt    und  mit welchem ein Regulierventil<B>11</B> starr ver  bunden ist.     Vonder    Lage dieses in einem Ge  häuse 12     an("eordneten    Ventils<B>11</B> hängt der  Druck in der Hauptleitung<B>13</B> ab, der seiner  seits über die Leitung 14 auf die Membrane  <B>8</B> einwirkt.

   Letztere bewirkt nun zusammen  mit dem Hebel<B>1 je</B> nach dem im Raume<B>18</B>  herrschenden Druck, also<B>je</B> nach der Grösse  des zu regelnden Druckes, ein mehr oder we  niger starkes Eintauchen des     Ablenkkörpers     <B>6</B> in den aus der Düse 4 austretenden Strahl  20, wodurch mehr oder weniger Flüssigkeit  von der Empfängerdüse<B>5</B> abgelenkt wird  (siehe insbesondere     Fig.    2).

   Da der hinter der  Empfängerdüse<B>5</B> herrschende Staudruck von  der Menge der in dieselbe eintretenden     Strahl-          flüssigkeit    abhängt,     ist    somit der auf das  Ventil<B>11,</B> das heisst die Regelungsvorrich  tung einwirkende Druck durch Vermittlung  des     Ablenkhörpers   <B>6</B> in Abhängigkeit von  dem zu regelnden, in der Leitung<B>13</B>     h#err-          sehenden    Druck gebracht.  



  Bei dem beschriebenen Relais werden  keine Dichtungen für bewegliche Teile, des       Ste.,iierhebels   <B>1</B> benötigt; ferner ist der Hebel  <B>1</B> nur auf Schneiden gelagert, und die     zubp-          wegen-de    Masse ist äusserst klein.<B>All</B> das er  möglicht, mit einem solchen Relais einen      äusserst genauen, betriebssicheren Regulier  vorgang zu erreichen.  



  Der Staukörper<B>6</B> kann auch eine andere  Form als die in     Fig.   <B>1</B> und 2 dargestellte  haben; so kann er zum Beispiel in der in     Fig.     <B>3</B> und 4 veranschaulichten Weise als Prisma  ausgebildet sein. Die Kanten dieses Prismas  stehen in allen Regulierlagen des Hebels<B>1</B>  im wesentlichen senkrecht zu einer Ebene, in  der die gemeinsame Achse der     Auslass-    und  Empfängerdüse 4,<B>5,</B> sowie die Drehachse des       Steuerheb,els    liegen.

   Bei der in     Fig.   <B>5</B> darge  stellten Ausführung ist dagegen der     Ablenk-          hörper   <B>6</B> als eine senkrecht zu zwei Flüssig  keitsstrahlen 20 angeordnete Scheibe     ausgebil-          clet.    In diesem Falle sind zwei feststehende       Ausla.ssdüsen    41, 42 und zwei feststehende       Empfängerdüsen   <B>51, 52</B> vorgesehen. Die<B>Dü-</B>  sen 41,<B>51</B> liegen einander gegenüber,     wiedies     auch mit Bezug auf -die Düsen 42,<B>52</B> der Fall  ist. Bei dieser Ausführung lenkt die Scheibe  <B>6</B> beim stärkeren Eintauchen in den einen  Strahl<B>20</B> den andern weniger stark ab.

   Die  hinter den Düsen<B>51, 52</B> herrschenden Stau  drücke werden zur Einwirkung auf die zwei  Seiten des Kolbens<B>10</B> gebracht,  & r sich hier  somit     unterdem        Einflusse    der Schwankungen  zweier Staudrücke bewegt.     Gewünschfenfalls     kann auch bei einer solchen Ausführung die  Anordnung so getroffen sein,     dass    eine den  Düsen 41,<B>51</B>     bezw.    eine den Düsen 42,<B>52</B> ge  meinsame Achse mit der Drehachse des  Steuerhebels<B>1. je</B> in eine Ebene zu liegen kom  men, auf welchen zugleich die Fläche der  eintauchenden Scheibe praktisch senkrecht  steht.  



  Anstatt den hinter der Empfängerdüse<B>5</B>  herrschenden     Druch    unmittelbar auf einen  mit dem Regulierorgan<B>11</B> verbundenen Kol  ben<B>10</B> einwirken zu lassen, kann man ihn  auch auf den einen solchen Kolben     belterr-          s        e        'henc        len        Steuersehieber        einwirken        lassen.     



  <B>An</B> Stelle der eine Gegenkraft auf den  Hebel<B>1</B> ausübenden Feder 2 kann auch ein       Gewieht,    ein magnetischer Zug, oder     #derglei-          chen    vorgesehen werden.  



  Die Vorrichtung 'kann zur Regelung  irgend einer Grösse benutzt werden, deren    Veränderung in irgend einer Weise eine Ver  stellung des Hebels<B>1</B> hervorrufen kann.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Relais für Regelungsvorrichtungen, da durch gekennzeichnet, dass ein von der zu re- aelnden Grösse beeinflusster, beweglich ange- n ordneter Ablenkkörper mehr oder weniger in mindestens einen von einer feststehenden Auslassdüse nach einer feststehenden Emp- fänger-düse gerichteten Flüssigkeitsstrahl zwecks Ablenkung eintauelit und,
    dadurell in der Empfängerdüse einen auf -die Regelungs- vorrielitung einwirkenden Druck in Abhän- Oligkeit von der zu regelnden Grösse bringt.
    UNTERANSPRMIE: <B>1.</B> Relais nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ablenkkörper an einem auf Schneiden schwingbar gelager ten Steuerhebel angebracht ist, auf den die zu,regeln(de [Grösse, sowie mindestens eine Gegenkraft ein-wirken. <B>2.</B> Relais nach Patentansprucli und Unteran- sprucb. <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass,die von der Gegenkraft auf den Steuerhebel ausgeübte Kraft einstellbar ist.
    <B>3.</B> Relais nach Patentanspruch und Unteran spruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Ablenkkörper messerförmig ausgebildet ist und mit seiner den Strahl stauenden Vorderfläche im wesentlichen senkrecht zu einer Ebene steht, in der >die gemeinsame Achse zusammengehörender Düsen, sowie die Drehachse des Steuerliebels liegen.
    <B>4.</B> Relais nach Patenfansprucli und Unteran spruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Ablenkkörper als Prisma ausgebildet ist, dessen Kanten im wesentlichen senkrecht, zu einer Ebene stehen, in,der die gemein same Achse zusammengehörender Düsen, sowie die Drehachse des Steuerhebels liegen.
    <B>5.</B> Relais nach Patentanspruch und Unteran spruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Ablenkkörper als eine im wesentlichen senkrecht zu zwei Flüssigkeitsstrahlen an- geordnete Scheibe ausgebildet ist, und dass <B>je</B> zwei feststehende Auslass- und Emp fängerdüsen einander gegenüberliegen und so angeordnet sind, dass der seheibenförmi"",e Ablenkkörper beim stärkeren Eintauchen in den einen Strahl den andern Strahl weniger stark ablenkt.
CH127612D 1927-07-12 1927-07-12 Relais für Regelungsvorrichtungen. CH127612A (de)

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