CH128296A - Federdruckvorrichtung mit spannbarer Spiralbandfeder für elektrische Apparatteile, insbesondere elektrische Bürsten. - Google Patents

Federdruckvorrichtung mit spannbarer Spiralbandfeder für elektrische Apparatteile, insbesondere elektrische Bürsten.

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CH128296A
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Inventor
Ebe Schunk
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Schunk & Ebe
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Description


      Federdruckvorrichtung    mit spannbarer     Spiralbandfeder    für     elektrische        Apparattelle,     insbesondere elektrische Bürsten.    Die Erfindung betrifft eine Federdruck  vorrichtung für elektrische     Apparatteile,    ins  besondere elektrische Bürsten, bei der als     rie-          der    eine     Spiralba.ndfeder    vorgesehen ist, die  durch Drehung eines Wickelkernes spannbar  ist.

   Bei elektrischen     Bürsten    zum Beispiel  dient das Ende der     Spiralbandfeder    als  Druckfinger.     Vorrichtungen    dieser Art müs  sen drei Bedingungen gleichzeitig erfüllen.  Erstens muss man den Druck, zum Beispiel  den Bürstendruck, fein einstellen können,  zweitens den anzudrückenden Teil, zum Bei  spiel die     ,Schleifbürste,    leicht durch Abheben  der Feder freilegen können, um ihre Lauf  fläche zu besichtigen oder sie auszuwechseln,  und drittens muss beim Wiederauflegen der  Feder der zuvor eingestellte Bürstendruck  wieder vorhanden sein, um ein     Nachregulie-          ren    entbehrlich zu machen.

   Zur Einstellung  des richtigen Bürstendruckes gehört nicht nur  eine gewisse Geschicklichkeit, sondern es er  fordert die Einstellung auch eine mehr oder  weniger grosse Zeit, was oft zu unliebsamen  Betriebsstörungen führt.    Man hat bereits bei derartigen Druckvor  richtungen den Bürstendruck dadurch ein  stellbar gemacht, dass man den Wickelkern  nach Auflegen des Druckfingers auf die  Bürste durch ein     Schneckengetriebe    drehen  konnte.

   Auch hat man bereits die     Spiral-          ba.ndfeder    zum Auswechseln der Bürste aus  schwenkbar gemacht, doch waren keine Mit  tel vorgesehen, durch welche die Gewähr ge  geben ist, dass beim     .Wiederauflegen    des  Druckfingers auf die Bürste der Bürsten  druck ebenso gross ist wie vor dem Auswech  seln der Bürste.  



  Nach der Erfindung werden die genann  ten drei Bedingungen dadurch erfüllt, dass  mit dem drehbaren Wickelkern der     Spiral-          bandfeder    eine Klinke verbunden ist, durch  welche der gern gedreht und damit bei auf  dem     Apparatteil    aufliegendem Druckorgan  die     Spiralbandfeder    gespannt werden kann,  worauf die Klinke mit einem Gehäuseteil so       kuppelbar    ist, dass der gern durch ein zur  Feineinstellung der Federspannung dienendes  Getriebe weitergedreht werden kann.

   Dieses      Getriebe kann in einem     Schneckengetriebe     bestehen, dessen Schneckenrad auf dem     Wik-          kelkern    befestigt und dessen Schnecke mit  der Klinke verbunden ist, die an einer Stelle  mit dem Gehäuseteil gekuppelt werden kann.  Klinke und Schnecke sind zweckmässig an  einem auf dem Wickelkern lose sitzenden  Träger befestigt. Es kann aber auch die  Schnecke im Gehäuseteil gelagert sein und  das Schneckenrad lose auf dem Wickelkern  sitzen, mit dem die Klinke verbunden ist, die  an einer .Stelle mit dem Schneckenrad gekup  pelt werden kann.  



  Auf der Zeichnung sind zwei beispiels  weise Ausführungsformen der Federdruck  vorrichtung für eine Bürste dargestellt, und  zwar zeigt     Fig.    1 eine schaubildliche An  sicht einer     Ausführungsform,        Fig.    2 eine  Vorderansicht und     Fig.    8 die Draufsicht der       Vorrichtung,    während die     Fig.    4 bis 6 Ein  zelansichten der Vorrichtung veranschau  lichen;     Fig.    7 ist die Vorderansicht einer  zweiten Ausführungsform,     Fig.    8 die Seiten  ansicht zu     Fig.    7, und     Fig.    9 zeigt die Vor  richtung bei einer andern Betriebslage.  



  In dem Federhaus h eines in     Fig.    1 bis 6  dargestellten Bürstenhalters ist in einer     Quer-          bohrung    der Wickelkern meiner Spiralfeder       t        gelagert,    der auf seiner Vorderseite ein  Schneckenrad e trägt     und    in seiner Lager  bohrung durch     eine    Scheibe p und einen  Splint q     (Fig.    8) gesichert ist.

   Das innere  Ende<I>a</I> der Feder<I>t</I>     (Fig.    4) greift in einen  Längsschlitz<I>f</I> des Wickelkernes<I>m</I>     (Fig.    5)  ein, während ihr äusseres Ende g hebelartig  ausladet und als Druckfinger dient, der sich  auf die     Kohlenbürste    k legt, die in dem Ka  sten     i    längsverschiebbar geführt ist.  



  In das Schneckenrad e des Wickelkernes       m    greift eine Schnecke c ein, deren oberes  Ende mit einem geriffelten Griffknopf s ver  sehen ist. Die Schnecke c ruht in Lageraugen       u    einer lose auf dem Wickelkern     na    gelager  ten Tragplatte n, die zwischen dem     Schnek-          kenrade    e und dem Gehäuse     h    liegt und     mit-          telst    einer an ihrem Auge v     angelenkten     Klinke<I>d,</I> die beim Umlegen in eine Rast<I>r</I>       (Fig.    2) des Gehäuses     lt,    eingreift, feststellbar    ist.

   Die Rast " ist etwas     hinterdreht    und die  Klinke<I>d</I> ruht fest darin, wenn die Feder<I>t,</I>  die durch das     Schneckenradgetriebe    c, e auf  die Klinke wirkt, angespannt ist.  



  Wird daher die Tragplatte n     mittelst    der  Klinke d nach Einsetzen der     Kohlenbürste    k  so gedreht, dass sie in die aus     Fig.    1 und 2  ersichtliche Lage kommt, bei welcher die  Klinke d eingeklinkt ist, so legt sich die     8pi-          ralbandfeder   <I>t, g</I> auf die Bürste<I>k</I> und wird  infolge der Drehung des Wickelkernes m in  einem     gewissen    Masse gespannt. Es herrscht  dann also bereits ein gewisser Bürstendruck,  der durch Drehung der Schnecke c fein ein  gestellt werden kann.

   Soll die Bürste zum  Beispiel ausgewechselt werden, so wird die  Klinke d ausgeklinkt, die Feder t, g dadurch  entspannt und die Tragplatte n vom Gehäuse       lt    abgekuppelt, so dass die Feder<I>t,</I>     g    angeho  ben und dadurch aus dem Bereich der     Koh-          lenbürste    k gebracht werden kann. Nach  Auswechseln der Bürste braucht nur die  Klinke d wieder hinter die Rast     r    gebracht  zu werden. Es ist dann die Gewähr gegeben,  dass der zuvor mit Hilfe, der Schnecke c fein  eingestellte Bürstendruck wieder herrscht,  vorausgesetzt natürlich, dass die neue Bürste  die gleiche Länge hat. Dies ist jedoch prak  tisch der Fall.

   Das Auswechseln einer Bürste  kann daher sehr schnell durchgeführt werden,  was unter Umständen; von wesentlicher Be  deutung ist.  



  Bei der Ausführungsform des     Bürsten-          halters    nach     Fig.    7 bis 9 ist ebenfalls die       Spiralbandfeder   <I>t,</I>     g    auf dem Wickelkern<I>m</I>  befestigt. Auf dem einen Ende des Wickel  kernes sitzt lose das     Schneckenrad    e, in das  die Schnecke c eingreift, die in dem Feder  haus     lal    lediglich um ihre Achse drehbar ge  lagert ist.

   An dem durch das Schneckenrad e  hindurchgeführten     Ende    des Wickelkernes m  ist die Klinke     d'    um den Zapfen<I>x</I> in der  Längsrichtung des Wickelkernes drehbar be  festigt und das Schneckenrad e mit einer  Rast     r'    versehen, mit der die Klinke     d'        in.     Eingriff gebracht werden kann.  



  Ist die     Spiralbandfeder   <I>t,</I>     g    auf die     Koh-          lenbürste    k aufgelegt, so wird die Feder da-      durch gespannt, dass die Klinke d' gedreht  wird, bis sie hinter die Rast     r'    des     Schnek-          kenrades-    e greift. Es kann nun die Feinein  stellung der Federspannung und damit des  Bürstendruckes vorgenommen werden, indem  die Schnecke c gedreht wird. Durch diese  Drehung wird das :Schneckenrad e, und, da  mit diesem durch die Klinke d' der Wickel  kern in gekuppelt ist, auch dieser gedreht.  Um die Bürste k auszuwechseln, braucht nur  die Klinke  &  ausgelöst zu werden.

   Der     Wik-          kelkern        7n    kann sich dann frei um seine  Achse drehen, so dass die     Spiralbandfeder    t,       rg    abgehoben werden kann, um die     Bürste     freizulegen. Nach Einsetzen der neuen Bürste  und Auflegen der Feder t,     g    wird wieder die  Klinke     dl    mit der Rast r' in Eingriff ge  bracht.

   Da das     .Schneckenradgetriebe    c, e  seine Einstellage     beibehalten    hat, ist auch  die Gewähr gegeben, dass nach     Wiederein-          klinken    der Klinke d' der gleiche Bürsten  druck nach der Auswechslung der Bürste be  steht wie zuvor.  



  Wie bei der Ausführungsform nach     Fig.    1  bis 6 dargestellt, ist also mit dem Wickel  kern eine drehbare Klinke verbunden, durch  deren Drehung die     Spiralbandfeder    gespannt  wird. Darauf erfolgt die Kupplung der  Klinke mit dem Gehäuse, allerdings bei der  Ausführungsform nach     Fig.    7 bis 9 nicht un  mittelbar mit diesem, sondern mittelbar da  durch, dass die Klinke d' hinter die Rast     r'     des Schneckenrades e gebracht wird und die  ses mit der im Federhaus h' nur um ihre  Achse drehbar gelagerten. Schnecke c in Ein  griff steht.

   Diese Kupplung erfolgt auch  hier so, dass trotz der     Kupplung    der Kern     na     durch das zur Feineinstellung der Federspan  nung dienende Getriebe e, c weitergedreht  werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Federdruchvorrichtung mit durch Dre hung eines Wickeldornes spannbarer Spiral- bandfeder für elektrische Apparatteile, ins besondere elektrische Bürsten, dadurch ge kennzeichnet, dass mit dem drehbaren Wickel kern der Spiralbandfeder eine Klinke ver bunden ist, durch welche der Kern gedreht und damit bei auf dem Apparatteil auflie gendem Druckorgan die Spiralbandfeder ge spannt werden kann, worauf die Klinke mit einem Gehäuseteil so kuppelbar ist, dass der Kern durch ein zur Feineinstellung der Fe derspannung dienendes Getriebe weiterge dreht werden kann.
    UNTERANSPRMEE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Getriebe zur Feineinstellung der Federspannung ein Schneckenradgetriebe dient, dessen Schneckenrad auf dem Wickelkern be festigt und dessen ,Schnecke mit der Klinke verbunden ist, die an einer Stelle mit dem Gehäuseteil gekuppelt werden kann. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnecke und die Klinke an einem auf dem Wickelkern lose sitzenden Träger befestigt sind. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Getriebe zur Feineinstellung der Federspannung ein Schneckenradgetriebe dient, dessen Schnecke in dem Gehäuseteil gelagert ist und dessen Schneckenrad lose auf dem Wickelkern sitzt, mit dem die Klinke ver bunden ist, die an einer Stelle mit dem Schneckenrad gekuppelt werden kann.
CH128296D 1926-08-16 1927-08-04 Federdruckvorrichtung mit spannbarer Spiralbandfeder für elektrische Apparatteile, insbesondere elektrische Bürsten. CH128296A (de)

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