CH128722A - Verfahren und Einrichtung zur Kondensation von in Luft und andern Gasen enthaltenen Dämpfen durch Kühlung. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Kondensation von in Luft und andern Gasen enthaltenen Dämpfen durch Kühlung.

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CH128722A
CH128722A CH128722TA CH128722A CH 128722 A CH128722 A CH 128722A CH 128722T A CH128722T A CH 128722TA CH 128722 A CH128722 A CH 128722A
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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D57/00Separation, other than separation of solids, not fully covered by a single other group or subclass, e.g. B03C

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Drying Of Gases (AREA)
  • Sorption Type Refrigeration Machines (AREA)

Description


  



  Verfahren und Einrichtung zur Kondensation von in Luft und andern Gasen enthaltenen DÏmpfen durch K hlung.



   Die Entfeuchtung der Luft   mittelst    K h    lung ist    an sich bekannt, ebenso die Nutzbar machung der Kälte (zum Kondensieren von verdichteten Ammoniak-oder Kohlensäure dämpfen der Kältemaschinen), welche beim
Schmelzen des entstandenen Eises und beim
Erwärmen des   Eiswassers    frei wird.



   Aber der Prozess lässt noch die Rückgewin nung derjenigen   Kältemengen vermissen, wel-    che der Luft beim   Tiefkühlen    zugeführt   wur-    den. Das neue Verfahren ermöglicht nun, die der Luft zugef hrte KÏlte nahezu restlos wie derzugewinnen. Um beispielsweise 1000   ms   
Luft von + 20¯ bis auf 2 gr Wasserdampf gehalt pro Kubikmeter zu entfeuchten, muss    man si@ von + 20¯ auf - 10¯ abk hlen, was    einer   Kälteleistung    von 1000 X 30 X 0, 3 =
9000 Cal. entspricht.



   Der   dabei entzogene Wassergehalt beträgt    8   kg,    deren Ausscheidung rund   5600    Cal.



     Iiälteleistung einschliesslich    der Gefrierkälte des entstehenden Eises erfordert ; zusammen sind also mit   Berücksichtigung    der   Kä.    lteverluste rund   16000    Cal. n¯tig.



     Nae. li    den bisherigen Verfahren werden davon zurückgewonnen :
1. Durch das Schmelzen des Eises   8    X 8( )    = 640    Cal. ; 2. die im Schmelzwasser enthal tene KÏlte bis + 15¯ = 120 Cal. ; 3. die im
Eis enthaltene   Kiilte    mit 8   X      0,    5 X   10    = 40    Cal., zusammen    also nur 800 Cal. Nun könnte man zwar in einem   Röhrengegenstrom-Kälte-    tauscher die KÏlte der entfeuchteten Luft wieder an die abzukühlende Luft übertragen, aber in dieser Form   i. st    dies nicht möglich, weil sich der Gegenstromapparat sehr rascl mit Eis verstopfen w rde.



   Bei dem neuen Verfahren wird die   liälte    des entfeuchteten Gases im Umschalt-Wech selbetrieb auf   Eisenmassen    von Kältespei chern übertragen und nachfolgend von dem durch die KÏltespeicher geleiteten, zu ent feuchtenden Frischgas wieder aufgenommen.



  Bei der Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens ist vor und hinter dem Verdampfer einer Kältemaschine je ein KÏltespeicher angeordnet. Die Einrichtung kann so ausgeführt und betrieben werden,   dal3    das Eis immer   sofort wieder auftaut    und das Wasser nach unten   abtropft,    eine Verstopfung durch Eis also nicht eintreten kann, wie folgende Betrachtung eines Beispiels zeigt :

  
Wenn in einen etwa mit Blechstreifen gef llten, zwei Meter hohen BehÏlter, dessen Inhalt vorher   auf-10           gekühlt wurde, von oben feuchte Frischluft   mit-+-20      eingeblasen wird, dann wird sich die Luft zunächst schon in der obern HÏlfte   des Kältespcichers    auf - 10¯ abk hlen und dabei die ersten Schichten von Blechstreifen auf + 20¯ erwÏrmen. WÏhrend der Abkühlung der Luft wird der Wasserdampf kondensieren und zu Eis gefrieren ; anschliessend daran aber taut die nachfolgende warme Luft das Eis fortlaufend wieder auf und das Wasser fliesst schliesslich nach unten   a. b, wenn der ganze    Speicherinhalt bis + 2¯ erwÏrmt ist.

   Allerdings sättigt sich die   nachliommende Friscli-    luft dabei mit Wasserdampf, aber das ist   wei-    ter kein Nachteil, weil sie auch ohnedies meist schon auf 70 % bis   80    % gesättigt ist ; sie gibt ihren Wassergehalt beim Durchströmen der anschliessenden kalten Schichten des KÏltespeichers und   anschliel3end    an der Oberfläche des Ammoniakverdampfers ja doch wieder ab.



   Der   Kältespeicher    erwÏrmt sich   solcher-    massen fortlaufend von oben nach unten und das Wasser tropft nach unten ab, gefriert zunächst an der Oberfläche der untern   Blech-    streifen und taut schliesslieh wieder auf. Der    Kältespeicher muss dazu aber durch die. ein-    geblasene Luft bis zum untern Ende erwärmt werden, da sich sonst im untern Teil im   Lauè    der Zeit so viel Eis ansammeln kann, dass sich die engen   Zwischenrä. ume zwischen    den Blechstreifen verstopfen würden. Der letzte Teil der Luft kann deshalb in den KÏltetauschern selbst  berhaupt nicht mehr abgekühlt und entfeuchtet werden, und es geht daher in dieser Zeit die Entfeuchtung im Verdampfer der Kältemaschine vor sich.



   Die   ausgesehiedene    Feuchtigkeit bleibt teilweise an den Blechstreifen haften und muss entfernt werden, ehe die getrocknete Luft auf dem R ckweg durch diesen   Kälte-    speicher geleitet wird, um in demselben ihre KÏlte abzugeben, da sie sonst wieder Feuch  tigkeit aufnehmen, würde. Zu    diesem Behufe wird dann jeweils, nach dem Erwärmen des   Kältespeichers    noch weiter Frischluft durch  gebla. sen,    bis der KÏltespeicher trocken ist.



   Durch das Kondensieren des   Wasserdamp-    fes wird ein grosser Teil (etwa zwei Fünftel) der in den   Rekuperatoren    aufgespeicherten Kälte verbraucht, der dann aber auf dem Rückweg der Luft nicht mehr ersetzt wird, weil die entfeuchtete, auf-10   abgekühlte Luft nur noch ihre fühlbare Kälte an die Speicher abgeben kann,   aber keine Verdamp-      fungskälte    mehr. Dieser Teil der Kälte wird nun von der KÏltemaschine zusÏtzlich geliefert.   



   Die Zeichnung zeigt in den Fig. 1 und 2 ?    je ein Beispiel der vorliegenden Einrichtung zur Ausübung des neuen Verfahrens in sche  matischer Da. rstellung.   



   Die Einrichtung nach Fig. 1 besteht aus den abwechselnd als Ammonia. kverdampfer und Kondensator   wirksamen Röhren kältetau-    schern a/b und   bla    mit den Umschaltventilen c'und c"und dem Drosselventil d, den beiden   Kaltespeichern e'und c"mit    den Um   scha. ltventilen f'und f"und den Druckluft-    zeitschaltern g' und g". Statt Druckluftzeit  schalter könnten a. uch elektrische    Zeitschalter angeordnet sein. Die   Einrichtwy    arbeitet zum Beispiel wie folgt : Das vom Kompressor kommende verdichtete   Ammonia. kgas tritt    bei h" in den. als   Kondensator wirksamen Röh-      renkälteta. uscher b a    ein.

   Im Kondensator verflüssigt sich das Ammoniakgas und strömt dann durch das Drosselventil d in die Rohr  schlangen    des Verdampfers a/b über, um oben a. us denselben wieder vom Kompressor angesaugt zu werden.



   Die feuchte Frischluft tritt bei f'in den Kältespeicher e'oben ein, durchströmt diesen und kühlt sich dabei   auf-10   ab, wobei    sich der Wasserdampf zunächst an den Blechstreifen niederschlägt und zu Eis gefriert, das nachfolgend aber von der Frischluft wieder   aufgetaut    wird. Dieser Vorgang setzt sich so lange fort, bis der KÏltespeicher sich zu etwa drei Viertel seines Inhaltes auf Frischluft temperatur erwärmt hat. In dieser Periode findet die Entfeuchtung im   Kältespeicher    statt. Es wird aber nun noch weiter Luft   durchgeblasen, um    die an den Blechstreifen anhaftende Feuchtigkeit abzutrocknen. In dieser   Nachblaseperiode    geht im Kältespeicher weder eine Entfeuchtung der Luft noch eine Abkühlung mehr vor sich.

   Beides findet in dieser Nachblaseperiode sodann im Ammo  niakverdampfer    a/b statt, durch den die Luft mit   Leitung l'geleitet    wird. Die trockene kalte Luft zieht dann durch Leitung   2"nach    dem   lDältespeiGher e"ab, um    in diesem ihre Kälte abzugeben und denselben bei   z zu    verlassen.



   Nun wird umgeschaltet und die Luft tritt   bei f"in den Kältespeicher    e"ein, kühlt sich in diesem auf-10   ab, wird dann durch Leitung 3"nach dem Verdampfer bla, der vorher als Kondensator in Betrieb war, abgeleitet und   nachgekühlt    und von da durch Leitung 4"in den KÏltespeicher e' gef hrt, um bei us diesem getrocknet entnommen zu werden. Bei k', k", p' und p"wird das der Luft   entzogene    Wasser abgef hrt.



   Das s im Verdampfer sich bildende Eis wird bei dessen nachfolgender Tätigkeit als Kondensator durch die bei der Ammoniakverflüssigung freiwerdende Warme wieder abgeschmolzen und das an den R¯hren haftende Wasser friert dann, soweit es nicht abfliesst, sofort fest, wenn der Kondensator anschliessend daran wieder als Verdampfer wirkt, so dass die zu trocknende Luft nicht mehr mit Feuchtigkeit in Berührung kommt.



  Die Umschaltung   zwischen Ammoniakver-    dampfer und Kondensator erfolgt nicht gleichzeitig mit dem   Umschalten der Kälte-    speicher, sondern etwa inmitten der Umschaltpausen, damit zum A. bk hlen des vorher als Kondensator   beniitzten    Verdampfers und zum Gefrieren der anhaftenden Feuchtigkeit Zeit verbleibt.

   Verdampfer und Kondensator enthalten deshalb ebenfalls eine genügend grosse, die R¯hren bildende Eisenmasse als Nus  gleichsspeicher.    Mit dieser Ausführungsart des Verfahrens wird die der Luft zugeführte Kälte zu 915 % wieder zurückgewonnen, so dass nach dem angeführten Beispiel auf je   1000    cm 3 getrockneter Luft noch ein   Kälte-    aufwand von etwa 7000 Cal., einschliesslich der Verluste, verbleibt, entsprechend rund 2 PS. e. h. für das Ausscheiden von 8 Liter Wasser, wobei berücksichtigt ist, dass auch die beim Schmelzen des Eises und bei der ErwÏrmung des Eiswassers gewonnene KÏlte den Kraftbedarf mindert.

   Ein Vergleich mit der relativen Entfeuchtung der Luft durch deren Erhitzung in der Anwendung für eine   Trockenanlage zeigt    folgendes Ergebnis :
Die Luft enthält in gesättigtem Zustande bei + 20¯ 17 gr Wasserdampf pro   Kubik-    meter. (Im   Jahresdurchschnitt    jedoch nur 10 gr.) Wenn sie weitere 15   gr aufnehmen    soll, so muB sie mit + 35¯ abziehen und auf   ")-65   erhitzt werden, also    um 45  , was eine Wärmezufuhr von 13 Cal. pro Kubikmeter oder 13000 Cal.

   für 1000   m'erfordert.    Es mu¯ sodann aber auch das zu trocknende Gut   cinschlieBlich    dessen Wassergehalt auf durchschnittlich 65-35/2 = 50¯ erwÏrmt werden, was bei einer Entziehung von 50 % des   Feuch-      tigkeitsgehaltes    rund   1000    Cal. Wärme absorbiert. Die Verluste sind mit   3600    Cal. einzusetzen. Dies gibt   zusammen 17600    Cal. gegen ber 2   PS.    e. h. bei dem Beispiel des neuen Verfahrens, oder 8800 Cal. p. PS. e. h., während zur Erzeugung einer PS. e. h. höchstens 5000 Cal. verbraucht werden.



   Die durch Kühlung entfeuchtete Luft erfährt naturgemϯ ebenfalls eine Abkühlung bei der Wasserdampfaufnahme, wenn sie zu Trocknungszweeken benützt wird, und zwar um etwa   15       ,    und die Wasseraufnahme würde dabei um die Hälfte sinken.



   Das ka. nn aber hier ohne Betriebskosteu dadurch vermieden werden, dass in dem Raume, der das s zu trocknende Gut enthält, von Wasser oder Luft durchflossene R¯hrensysteme angeordnet werden, an clenen sich die   Trookenluft fortlaufend wieder    in dem Masse erwärmen kann, als sie durch   Wasserauf-      nahme    Wärme verliert. Da dieses Heizmittel nur mit der natürlichen Wärme zugeführt wird, ist dabei kein   künstlicher Wärmeauf-    wand n¯tig. Im Sommer wird man dazu zweckmϯig Luft ben tzen. im   Winter Was-    ser.

   Die Trocknung der Luft mittelst K hlung nach dem neuen Verfahren ist somit auch bei   der Verwendung der entfeuchteten    Luft f r Trockenzwecke viel wirtschaftlicher als deren Trocknung durch Erhitzung, bietet aber noch sonstige Vorteile, insbesondere da, wo das s Trockengut   nicht    warm werden darf, sondern gekühlt werden soll. Diese Kühlung entsteht dann ganz von selbst durch die Wasseraufnahme der Luft beim Trockenproze¯, und zwar bei Bedarf   bis zum Gefrierpunkt.   



  Diese Art der KÏlteerzeugung ist in allen den FÏllen die   wirtschaftlichste,    wo, wie bei Lebens- und Genussmitteln etc., neben der Kühlung auch eine Trocknung verlangt wird. Die so getrocknete Luft kann verlustlos überall hingeleitet werden, weil si.   e bei    der gleichen Temperatur wie die Atmosphäre keine Wärme verliert. Besonders die Kühlung von Räumen in warmer Jahreszeit f r den Aufenthalt von Personen, vornehmlich in südlichen Gegenden, kann mit dem neuen Verfahren sehr er  leichtert und verbilligt werden, weil    die Fortleitung keine   Kälteverluste    und keine   Isolie-    rung bedingt.



   Daneben ist aber eine wirtschaftliche   Luftentfeuchtung für    den   Hochofenbetrieb    und für chemische, metallurgische und wÏrmetechnische Bed rfnisse von grosser Pe  deutung.   



   Die Fig. 2 zeigt eine Einrichtung, die nach einer verbesserten Ausführungsform des Verfahrens arbeitet. Bei dem   Ausführungs-    beispiel nach dieser Figur wird der Verdampfer nicht wie bei der Anordnung nach Fig. 1 mit   Umschalt-Wechselbetrieb vorübergehend    als   Ammoniakkondensator verwendet,    sondern das Eis, das sich an den Verdampferröhren ansetzt, wird anstatt durch Umsehaltung auf   Kondensatorbetrieb durch    Berieselung des Verdampfers mit Sole, zum Beispiel Chlor  calciumlosung,    beseitigt.



   In diesem Falle geht dann der   Ammo-    niakkalteprozess kontinuierlich vor sich und der Umschalt-Wechselbetrieb beschrÏnkt sich auf den KÏltespeicherbetrieb f r den KÏltetausch   des zu entfeucht-enden Gases    mit dem bereits getrockneten   GasindenKältespei-    chern und auf die abwechselnde Berieselung der   beiden Hälften des zweiteiligen Ammo-    niakverdampfers mit Sole oder Lauge.



   Die zu entfeuchtende Luft tritt bei a durch das Wechselventil   G    in den Kältespeicher c' ein, k hlt sich in diesem bis - 10¯ oder tiefer   ab, tritt dann    in die erste. AmmoniakverdampferhÏlfte d' und von da in die zweite, d",  ber, um sodann durch den   Kälte-    speicher c" bei e" abzuziehen, nachdem sie in diesem ihre KÏlte abgegeben hat.   



   Nach erfolgter vollständiger Erwärmung    des KÏltespeichers   c'und    dessen   Abtrocknung    durch die   eingeleitete Frischluft wird umge-    schaltet und die zu   entfeuchtende    Frischluft durch   Rältespeieher c"eingeblasen, wobei    sie ihren Weg in umgekehrter Richtung durch die Apparatur nimmt und diese bei e' verlϯt.



   Stets muss jedoch so lange Frischluft   durchgeblasen werden,    bis der jeweils die zu entfeuchtende Frischluft zuerst aufnehmende KÏltespeicher vollstÏndig erwÏrmt und abge   trocknetist,da,sonstnacherfolgterUmschal-    tung die getrocknete Luft wieder   Feuchtig-      keit aufnehmen würde.   



   Je mehr sich dabei der jeweils von der eing geblasenen Frischluft zuerst bestrichene   Kä. ltespeicher erwärmt,    desto mehr wird die Kälteleistung des Ammonialiverdampfers in Anspruch genommen. Diese Inanspruchnahme ist am   grüssten, wenn    der vorgeschaltete KÏltespeicher vollstÏndig bis auf   Aussenluft-    tempera.   tur erwärmt    ist, aber dann noch kurze Zeit weiter in Betrieb bleiben mu¯, bis auch die   aufgenommene Feuchtigkeit abgetrocknet    ist.



   Das Eis wird demnach in dem   Kältespei-    cher c' und c" regelmϯig durch die LuftwÏ rme selbst wieder geschmolzen, am Ver  dampfer      dageg, en würde    es haften bleiben und damit den Luftdurchgang verstopfen. Hier erfolgt nun die Beseitigung des Eises durch Berieselung mit Sole oder Lauge, und zwar abwechselnd dergestalt, dass immer dlejenige   Verdampferhälfte    berieselt wird, welche dem jeweiligen   Austrittskältespeicher    am nächsten liegt.



   Die abwechselnde Einschaltung der Berieselung beider Verdampferhälften wird durch die   Ventile'und p"besorgt,    die gemeinsam mit dem Wechselventil für den Luftein-und-austritt selbsttätig durch   elek-    trische Zeitschalter oder   Druckluftzeitschalter      sr'und g"gesteuert    werden. Die Lauge fliesst bei h' und h" ab, wird dann in einen (nicht dargestellten) Gegenstromwärmetauscher geleitet, in diesem unter Abgabe ihrer Kälte an die regenerierte Sole oder Lauge   bis + 20      oder mehr erwärmt und dann in einen Verdunstungsschacht geleitet, wo mittelst eingeblasener Luft die aufgenommene   Eiswasser-    menge aus der Sole oder Lauge wieder durch Verdunstung entfernt wird.



   In der kalten Jahreszeit oder bei feuchter Witterung kann die in den Verdunstungsschacht einzublasende Luft durch FluB-oder Grundwasser, oder durch   Dampfwarme    des OberflÏchenkondensators einer Dampfanlage erwärmt werden.



   Hierzu kann auch jede andere Art von minderwertiger Abfallwärme verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Verfahren zur Kondensation von in Luft und andern Gasen enthaltenen Dämpfen durch Kühlung, dadurch gekennzeichnet, dass die Kälte des entfeuchteten Gases im Umschalt-Wechselbetrieb auf Eisenmas- sen von Kältespeichern übertragen und nachfolgend von dem durch die Rältespei cher geleiteten, zu entfeuchtenden Frisch- gas wieder aufgenommen wird.
    I T. Einrichtung zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, da. vor und hinter dem Verdampfer einer Kä. ltemaschine je ein Kä. lt, espeicher für Umschalt-Wechsel- betrieb angeordnet ist, der die KÏlte des zu entfeuchtenden Gases aufnimmt und nachfolgend an das feuchte Frischga. s wieder abgibt.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch I, bei welchem Verfahren das zu behandelnde Gas durch je einen vor und hinter einem Ammoniakverdampfer einer Kälte machine angeordneten Kältespeicher ge blasen wird, dadurch gekennzeichnet, dass nach erfolgter vollständiger Erwärmung des betreffenden vor dem Ammoniakver da. mpfer angeordneten Kältespeichers auf AuBentemperatur zur Abtrocknung der noch anhaftenden Feuchtigkeit weiter Frischgas durchgeblasen und im Ammo niakverda. mpfer nachgekiihlt wird, bis sich der jeweils hinter dem Ammoniak verdampfer angeordnete Eältespeicher durch das im Ammoniakverdampfer nach gekühlte Gas wieder vollständig abge kühlt hat.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, bei welchem Verfahren zwei Wärmeaustauschapparate so umge schaltet werden, daB sie. unter sich ab wechselnd als Ammoniakverdampfer und Ammoniakkondensator arbeiten, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltung dieser beiden Wärmeaustauschapparate nicht gleichzeitig mit der Umschaltung der Kältespeicher erfolgt, sondern stets etwas früher.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, bei welchem Verfahren Feuchtigkeit des ent feuchteten Gases sich in Form von Eis an den Rohren eines Verdampfers ansetzt, dadurch gekennzeichnet, da. das an den Verdampferrohren sich angesetzte Eis durch Berieselung des Verdampfers mit kalter Sole oder Lauge abgeschmolzen wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, da. zwei Hälften eines unterteilten Ammoniakverdampfers abwechselnd mit kalter Sole oder Lauge berieselt werden.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, da. ¯ die Umschalt einrichtungen der KÏltespeicher durch selbsttätige Zeitschaltung mit Druolduft- betrieb oder elektrischem Betrieb gesteuert werden.
CH128722T 1927-06-23 1927-06-23 Verfahren und Einrichtung zur Kondensation von in Luft und andern Gasen enthaltenen Dämpfen durch Kühlung. CH128722A (de)

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CH154429D CH154429A (de) 1927-06-23 1930-04-15 Verfahren zur Abscheidung von in Gasen enthaltenen Dämpfen in fester Form, insbesondere von Kohlensäure, durch Kühlung.
CH161733D CH161733A (de) 1927-06-23 1930-07-17 Verfahren zur Kondensation von in Luft und andern Gasen enthaltenen Dämpfen durch Kühlung.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE752732C (de) * 1942-05-31 1953-02-09 Koppers Gmbh Heinrich Verfahren zur Herstellung von Schwefelsaeure nach dem Kontaktverfahren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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