CH128841A - Gasgefüllter Glühkathodengleichrichter. - Google Patents

Gasgefüllter Glühkathodengleichrichter.

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CH128841A
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CH
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Gasgefüllter     Glühkathodengleichrichter.       Die Erfindung bezieht sich auf einen  gasgefüllten     Glühkathodengleichrichter    mit  mehreren Anoden, und hat den Zweck,     Zer-          stä.ubung    der     Elektroden    und Rückzündungen,  welche in solchen Gleichrichtern bei Verwen  dung hoher Spannungen oder bei die Elek  troden     übermässig    erhitzenden     Ionenströmen     vorkommen können, zu beseitigen.  



  Gemäss der Erfindung ist ein gasgefüllter       Glühkathodengleichrichter    mit mehreren  Anoden dadurch gekennzeichnet, dass zwi  schen den Anoden wenigstens ein Schirm an  geordnet ist, der mindestens an     einemTeil    seiner  Oberfläche leitend ist. Diesen Schirm kann  man nahe an und zwischen den Anoden und  die Kathode entweder zwischen oder neben       Schirmen    anordnen.  



  Die Zeichnung veranschaulicht schema  tisch verschiedene     Ausführungsbeispiele    von  Gleichrichtern gemäss der Erfindung.  



  In allen Figuren bezeichnet 1 die Ka  thode, 2 die Anode, 3 einen     Schirra,    4 die  Anodenhalter, 5 den Schirmhalter und 6 die  Röhre.    Zur Vereinfachung sind in den     Fig.    1 bis  3 die Kathodenzuführungen nicht gezeichnet.  Ebenso sind die Halter der Anoden in allen  Figuren nur als einfache Drähte angedeutet  und ist die für diese Halter übliche Isolie  rung durch Röhren usw. fortgelassen.  



  Die     Fig.    1 und 2 stellen je einen Zwei  weggleichrichter, und zwar je im Vertikal  schnitt und im Grundriss dar; die Ausfüh  rung gemäss     Fig.    1 ist für mittlere Span  nungen, das heisst solche bis     etwa    200 Volt  brauchbar. In diesem Falle ist die Kathode 1  in dem freien Raum über dem zwischen den  Anoden 2     angeordneten        Schirm    3 so ange  ordnet, dass eine gerade Linie von jeder der  Anoden zur Kathode gezogen werden kann;  ohne den Schirm zu schneiden. Die Ausfüh  rung mit zwei Schirmen 3 gemäss     Fig.    2 ist  für höhere Spannungen bestimmt, die beim  Beispiel nach     Fig.    1 eine Rückzündung ver  anlassen können.

   In diesem Falle ist die Ka  thode 1 derart angeordnet, dass jede von jeder  Anode 2 zur Kathode 1 gezogene gerade  Linie einen Schirm 3 schneidet. Die Aus  führung gemäss     Fig.    3 entspricht dem Bei-      spiel nach     Fig.    1 mit dem Unterschiede, dass  der Schirm 3 derart mit einem     Querhaupt    3'  versehen ist, dass eine von den Anoden 2  zur Kathode 1 gezogene gerade Linie dieses  Querhaupt 3' des Schirmes 3 schneidet. Die  ses Beispiel ist somit ebenfalls für höhere       Spannungen,    wie jenes nach     Fig.    2 geeignet.

      Bei den Beispielen nach     Fig.    1 bis 3 bil  det die Röhrenwand teilweise die Wand der       Abteile,    in denen die Anoden angeordnet  sind; wenn aber die Spannung oder die  Stromstärke oder beide so hoch sind,  dass Gefahr für einen Durchschlag be  stehen würde, so empfiehlt es sich, die Röh  renwand nicht dafür zu benutzen. Man  schützt in diesem Falle die Anoden gegen  einander und gegen die Kathode dadurch ab.  dass man die zweckmässig flachen Anoden 2  beiderseitig mit     Schirmen    umgibt, wie dies  in     Fig.4    dargestellt ist. Auch in diesem  Falle kann die Kathode 1 entweder zwischen  oder über den Anoden 2 angeordnet sein;  wie dies im Zusammenhang mit den     Fig.    1  und 2 erklärt wurde.

      Eine sehr gute Anordnung erzielt man,  wenn die Schirme 3 den Anodenraum des  zweckmässig zylindrisch geformten Gleich  richtergefässes     bezw.    der Röhre 6 in so viele  Teile unterteilen, als Anoden 2 vorhanden  sind, wie dies in den     Fig.    5 und 6 im Grund  riss angedeutet ist. Die Trennung der Anoden  teilräume braucht nicht vollkommen zu sein;  je höher jedoch die Spannung ist, desto  schmäler soll der Spalt zwischen Röhrenwand  und Schirmen sein, damit kein Durchschlag       auftreten    kann. Auch bei der Ausführung  gemäss     Fig.    6 bildet die     Gefässwand    6  einen Teil der     'U4        andung    der Abteile, in  denen die Anoden angeordnet sind.

   Die durch  den Einbau der Trennwände oder Schirme 3  entstehenden     Gefässraumteile    wirken ähnlich  wie die Arme bei den üblichen Gasgleich  richtern; nur wird durch den     viel    gedrun  generen Bau der gesamten Anordnung und der  wesentlich kürzeren Entladungsbahn ein gün  stigerer Wirkungsgrad und gleichzeitig ein  zweckmässigerer Aufbau     erreicht.       Bei der Ausführung gemäss     Fig.    6 be  findet sich die     Kathodel    im freien     Raum    über  den Schirmen.

   Die Kathode kann auch hier  aus mehreren in Reihe oder parallel ge  schalteten Teilen bestehen, deren jeder in ei  nem von den Schirmen und der Aussenwan  dung der Röhre gebildeten Abteile angeord  net ist und für sich mit einer der Anoden  zusammenwirkt. Die verschiedenen in der  Weise entstehenden Entladungen sind dann  auf Räume beschränkt, die durch Schirme  von einander     getrennt    sind.  



  Man wählt den     Gasdruck    zweckmässig     #so,          da.ss    der Abstand     zwischen    den Anoden und  den Schirmen dieselbe Grössenordnung hat,  wie die mittlere freie Weglänge der Elek  tronen, das heisst wie die mittlere Länge der  Bahnen, über welche sich die vom elektri  schen Felde     beschleunigten    Elektronen be  wegen, ohne mit einem Gasatom zusammen  zustossen. Ein isolierter Schirm lädt sich  unter diesen Bedingungen sehr schnell auf,  so     da.ss    sogar bei Potentialunterschieden von  mehreren 100 Volt ein Überschlag     rieht     stattfindet.

   Isoliert aufgestellte, dünne Me  tallplatten oder verspiegelte nichtleitende  Platten können insbesondere bei niedrigen  Spannungen, für welche regelmässig Klein  gleichrichter hergestellt werden, Verwendung  finden. Dies kommt bei     Massenherstellun-          von    Kleingleichrichtern mit     Verwendun-    von       Einbringstoffen    oder sogenannten     Gehern    in  Frage. Es können hier die Schirmplatten  mit den.     Einbringstoffen    bedeckt und dadurch  leitend gemacht sein.

   Noch bessere Ergeb  nisse werden bei     Niederspannungskleingleich-          richtern    erzielt, wenn einer oder mehrere der  Schirme leitend mit der Kathode verbunden  anstatt isoliert aufgestellt sind, wobei es  ebenfalls     zweckmässig    sein kann, die Schir  me in einer mit der mittleren, freien<B>Weg-</B>  lange vergleichbaren Entfernung von der  Anode anzuordnen. Dadurch, dass diese  Schirme mit der     Kathode    leitend verbunden  sind,. wird letztere der     Wirkung    von stati  schen Feldern, welche eine mechanische  Schwingung der Kathode veranlassen könn  ten, entzogen.

   Es wird dadurch insbesondere      auch eine Veranlassung zur Bildung von  Oberwellen unterdrückt, was dann von Be  deutung sein kann, wenn ein von Oberwellen  völlig freier Gleichstrom erzeugt werden soll.  



  Ausser Schirmen, wie die oben beschrie  benen, können in einem Gleichrichter gemäss  der Erfindung nicht als Schirme dienende  Hilfselektroden vorhanden sein, die mit der  Kathode verbunden sein können und zur Auf  hebung statischer Felder zwischen den Haupt  elektroden     bezw.    zur Verhinderung der Be  einflussung der     Entladung    durch diese Fel  der dienen.  



  In vielen. Fällen ist es empfehlenswert,  die Schirme nicht zu isolieren oder mit der  Kathode zu verbinden, sondern ihnen, oder  auch etwaigen Hilfselektroden, ein bestimmtes       Hilfspotential    aufzudrücken, wodurch die  positiven Ionen dermassen aus ihrer Bahn  abgelenkt werden,     da.ss        Zerstäubung    der kal  ten Elektroden vermieden wird.

Claims (1)

  1. -PATENTANSPRUCH: Gasgefüllter Glühkathodengleichrichter mit mehreren Anoden, dadurch gekennzeich net, class zwischen den Anoden wenigstens ein Schirm, der mindestens an einem Teil seiner Oberfläche leitend 'ist, angeordnet ist. UN TERANSPRüCHE 1. Gasgefüllter Glühkathodengleichrichter nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schirme ganz aus lei tendem Stoff bestehen. 2. Gasgefüllter Glühkathodengleichrichter nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schirme aus isolieren dem, mindestens teilweise mit einem Me tallüberzug versehenem Stoff bestehen.
    Gleichrichter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss' die Schirme den Anodenraum des Gleichrichterge- fässes in ebensoviele Teile unterteilen, als Anoden vorhanden sind. 4. Gleichrichter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auch zwischen der Kathode und den Anoden ein Schirm angeordnet ist. 5. Gleichrichter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Anoden auf beiden Seiten abgeschirmt sind. 6. Gleichrichter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Abstände von den Anoden zu den Schirmen von der Grössenordnung der dem im Gleich richtergefäss herrschenden Gasdrucke ent sprechenden .freien Weglänge der Elek tronen sind. 7.
    Gleichrichter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens ein Schirm mit der Kathode leitend verbun den ist. B. Gleichrichter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kathode aus mehreren Teilen besteht, und dass die verschiedenen Entladungsräume durch Schirme getrennt sind. 9. Gleichrichter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss ausser der oben erwähnten Schirmen, nicht als Schirme dienende Hilfselektroden vorgesehen sind, die dazu dienen, statische Felder zwi schen den Elektroden zu beseitigen und die Beeinflussung der Entladung durch diese Felder zu verhindern. 10.
    Gleichrichter nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Mittel, um die Schirme auf ein bestimmtes Hilfspoten tial bringen zu können.
CH128841D 1926-08-20 1927-07-25 Gasgefüllter Glühkathodengleichrichter. CH128841A (de)

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