CH129051A - Schmelzbare Legierung und Verfahren zu ihrer Herstellung. - Google Patents

Schmelzbare Legierung und Verfahren zu ihrer Herstellung.

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CH129051A
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C11/00Alloys based on lead

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Description


  Schmelzbare Legierung und Verfahren zu ihrer Herstellung.    Die Erfindung bezieht sich auf eine  schmelzbare Legierung, die geeignet ist, in  geschmolzenem Zustande der mechanischen       Verbindung    metallischer Oberflächen zu die  nen, und auf ein Verfahren     zur    Herstellung  der Legierung.  



  In den verschiedenen Industrien werden  grosse     Mengen    von Lot zur mechanischen Ver  bindung metallischer Oberflächen gebraucht.  Das Lot besteht dabei meistens aus Blei, das  wechselnde, aber     grosse        Beimengungen    von  Zinn enthält, in der Regel 40 % oder mehr.  Zinn ist um ein Vielfaches teurer als Blei.  Die Anwesenheit einer grossen Menge von Zinn  macht das Lot teurer als: Blei.  



  Die Erfindung stellt sich die Aufgabe,  eine Legierung zu schaffen, die billiger     und     leichtflüssiger ist als die     bekannten.    Die Er  findung besteht darin, dass reinem Blei ein  Zusatz von Bleiphosphor     (phosphide    of     lead)     zugefügt wird, zum Zweck, im geschmolze  nen Zustande seine     Fliessbarkeit    und in kal  tem Zustande seine Zähigkeit zu erhöhen  und zu bewirken, dass die     hervorgebrachte     Legierung fest an den, zu vereinigenden Ober  flächen haftet.    Der Zusatz an Bleiphosphor kann ver  änderlich sein.

   Für die allgemeine Anwen  dung hat sich eine     Legierung    aus völlig rei  nem Blei, das ungefähr 0,1 % des Bleiphos  phors enthält, bei der     Ausführung    als,     Mittel     zur mechanischen Verbindung metallischer  Oberflächen dem bekannten Lot überlegen  erwiesen.

   Ihre höhere     Fliessbarkeit    ermöglicht  ihr, zwischen die     aneinander    liegenden me  tallischen Oberflächen leichter und gleich  mässiger einzufliessen als reines Blei oder das  bekannte erwähnte Lot; und ihre höhere  Zähigkeit verursacht, dass sie an den Ober  flächen fester als reines Blei oder das er  wähnte Lot haftet; ausserdem besitzt die  neue     Legierung    grössere Festigkeit.     Für    be  sondere Zwecke, wo eine noch grössere     Festig-          keif        gefordert        wird,    wird der     Anteil    an Blei  phosphor erhöht.

   Umgekehrt, wo keine grö  ssere Festigkeit verlangt wird, als sie mit ge  wöhnlichem Lot erzielt werden kann, kann  der Anteil des     Bleiphosphors        verringert    wer  den,     etwa    bis zu 0.05 %.  



  Das Verfahren zur     gerstellung    der Le  gierung nach der     Erfindung    besteht darin,  dass völlig reines Blei geschmolzen     und    das      Bleiphosphor darin eingeführt wird, ent  weder in geschmolzenem oder in festem Zu  stande, worauf das Ganze zusammengeschmol  zen wird.     Führt    man das Bleiphosphor in  geschmolzenem Zustand ein, so verbreitet es  sich schnell durch das reine Blei     und    wan  delt dieses in die schmelzbare Legierung  nach der     Erfindung    um, die in geschmolze  nem Zustande grössere     Fliessbarkeit    und in  kaltem Zustande grössere Zähigkeit als reines  Blei oder das bekannte Lot besitzt.  



  Die Legierung wird darauf in Blöcke,  Barren oder Draht geformt, wie gewöhnliches  Lot. Wird das Bleiphosphor in festem Zu  stande dem geschmolzenen reinen Blei zu  geführt, so     muss    es durch die Hitze des  Schmelzbades geschmolzen werden, bevor es  sich durch das reine Blei ausbreitet; da aber  der Zusatz an Bleiphosphor nur klein ist,  geht das schnell vor sich.  



  Der Anteil des Bleiphosphors ist so klein,  dass die Legierung fast wie das Grundmetall  ist,     ungefähr    99,9 % reines Blei enthält und  nicht .ätzend ist. Man kann die Legierung  daher überall dort anwenden, wo die nicht  ätzende Eigenschaft und die höhere     Fliess-          barkeit    und Zähigkeit zweckmässig sind, und  auf solche Fälle kommt es hier an.  



  Die metallischen Oberflächen werden  mechanisch verbunden, indem man sie zu  sammenbringt,     und    das Ganze in die Legie  rung, die sich     in    geschmolzenem Zustande  befindet, eintaucht; man kann auch einen  gewöhnlichen Lötkolben mit einem Barren  oder Draht der Legierung anwenden, genau  so, wie es mit dem gewöhnlichen Lot ge  macht     wird.     



  Die     Legierung    ist im Aussehen dunkel  und stumpf     und    wird immer dunkler und       stumpfer.        Wo,ein    helles oder glänzendes Aus  sehen     gewünscht    wird,     wird    eine Wenigkeit       eines          Metalles    mit der Le  gierung zusammengeschmolzen, zum Beispiel  Aluminium, Antimon, Zinn oder Zink, wo  durch die     Kosten    ein wenig erhöht werden,  lediglich zur Verbesserung des Aussehens.

    Es hat sich bei der Ausführung     gezeigt,    dass'  der     Zusatz    von 1<B>%</B> eines hellmachenden Me-         talles    in die Legierung in den meisten Fäl  len eine befriedigende Wirkung ergibt. Ist  jedoch eine noch grössere Helligkeit ge  wünscht, so     muss    der Zusatz erhöht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Schmelzbare Legierung, die sich in ge schmolzenem Zustande zur mechanischen Verbindung metallischer Oberflächen anwen den lässt, bestehend aus reinem Blei mit einem Zusatz von Bleiphosphor, zum Zweck, in ge schmolzenem Zustande die Fliessbarkeit und in festem Zustande die Zähigkeit zu erhöhen und zu veranlassen, dass die fertige Legierung fest an den zu vereinigenden Oberflächen haftet. UNTERANSPRVCHE: 1. Schmelzbare Legierung nach Patent anspruch I, bestehend aus Blei mit min destens etwa 0,05 % Bleiphosphor. 2. Schmelzbare Legierung nach Patent anspruch I, bestehend aus Blei mit un gefähr 0,1 % Bleiphosphor. 3.
    Schmelzbare Legierung nach Patent anspruch I und Unteranspruch 1, welche ausserdem einen Zusatz eines hellmachen den Metalles zur Verbesserung des Aus sehens enthält. 4. Schmelzbare Legierung nach Patent anspruch I und Unteranspruch 2, welche ungefähr 1 % eines hellmachenden Me- talles enthält. PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung der schmelz baren Legierung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass reines Blei und Bleiphosphor zusammengeschmolzen werden. UNTERANSPRUCH: 5.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Legie rung ein hellmachendes Metall zugesetzt wird.
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