CH129260A - Maschinengestickte Kante. - Google Patents

Maschinengestickte Kante.

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CH129260A
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Herrmann G M B H Eugen
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Herrmann G M B H Eugen
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      Masehinengestiekte    Kante.    Die     Erfindung    bezieht sich auf eine  maschinengestickte Kante als Einsatz oder  Umrahmung von Weisswaren und     Wäsche-          oder    andern Kleidungsstücken. Sie bezweckt.  die Zusammensetzung derartiger, aus einzel  nen in der Hauptsache geradlinigen Teilen  bestehenden Kanten zu geschlossenen Fi  guren, Passen oder zu vollständigen Klei  dersäumen in der Weise zu ermöglichen,  dass die Kante nirgend     in    einer Ecke zu  ammengesetzt ist.

   Durch die     Vermeidung     s<B>s</B>  der Zusammensetzung an der Ecke wird  einerseits die Haltbarkeit verbessert, weil die  Ecken immer am     stärksten    beansprucht sind  und eine in der Ecke verlaufende Naht nur  dann gegen Auftrennen sicher ist; wenn sie  sehr stark und daher auffällig ausgeführt       wird.    Anderseits wird das Aussehen ver  bessert, weil das Stickmuster nun ohne Rück  sicht auf die Ecke ausgebildet werden kann,  so dass eine Mustergestaltung entsteht, wie  sie bisher nur bei von Hand im ganzen ge  stickten Einsätzen oder Umrahmungen aus  führbar war. Weitere Ziele der Erfindung,  die auf dem Herstellungsgebiet liegen, sind  unten anhand der     Abb.    2 und 4 besprochen.

      Die Erfindung, durch die diese Erfolge  erzielt werden, besteht darin, dass die Kante  mindestens eine nahtlose Ecke und minde  stens am     einen    Ende .einen verhältnismässig  kurzen, quer zum Hauptteil verlaufenden  Ansatz hat, der durch einen Strich des Mu  sters abgeschlossen ist.  



  Die Zeichnung zeigt mehrere Ausführungs  beispiele der Erfindung.  



       Abb.    1 zeigt die Hälfte einer aus zwei  Kanten nach der Erfindung und einem Er  gänzungsteil mit     fortlaufendem    Muster zu  sammengesetzten     Halsausschnittumrahmung;          Abb.    2 zeigt die Anordnung des vordern  Teils dieser Umrahmung auf dem     Stick-          grund;          Abb.    3 zeigt eine Kante nach der Er  findung zur obern Einfassung eines Hemdes;       Abb.    4 zeigt die Anordnung einer Kante  nach     Abb.    3 auf dem     Stickgrund.     



  Die Umrahmung nach     Abb.    1 besteht  aus dem Vorderteil 1 und dem     Hinterteil    l.'  und den beiden Seitenteilen 2, die mit dem       Vorder-    und     Hinterteil    an den Stellen 3 durch           die    übliche     Zickzacknaht    verbunden sind.       Vorder-    und Hinterteil haben an jedem Ende  einen verhältnismässig kurzen, quer zum  Hauptteil verlaufenden Ansatz, der durch       einen    an der Stelle 3 liegenden Strich des  Musters abgeschlossen ist. Beim Sticken  wird der Teil 1 auf dem     Stickgrund    nach       Abb.    2 wiederholt.

   Bei dem Rapport     in    wag  rechter     Richtung    ist man dabei an die her  stellbaren Nadelabstände     gebunden.    In senk  rechter     Richtung    besteht völlige Freiheit,  nur begrenzt durch die Gesamthöhe der Ar  beitsfläche. Die Rapporte des     Vorder-    und       Hinterteils    sind voneinander und vom. Rap  port des     Seitenteils    unabhängig. Zwischen  den zusammenpassenden Teilen ist also grosse       Mannigfaltigkeit    zu erzielen, die auch in die  ser Beziehung der Handstickerei gleich  kommt.

   Die Entwicklung der Muster des       Vorder-    und     Hinterteils    ist bis über die Ecke  hinaus völlig frei, gerade wie bei Mustern  für Handstickerei. Die Bogeneinfassung des  Randes, die über die Ecke hinweggeht, er  laubt     eine    beliebige Verstärkung der Ecke.  



  Die in     Abb.    3 dargestellte Kante dient  zur Einfassung zum Beispiel eines Hemdes  mit Schlitz am obern Rande. Auch sie weist  einen Teil 5 von beliebiger Länge mit einem  kurzen, quer zum Hauptteil verlaufenden  Ansatz 4 auf, der am Ende durch einen       Strich    des Musters abgeschlossen ist. Ein  gleicher Ansatz befindet sich an dem nicht  gezeichneten zweiten Ende des Teils 5. Der  Teil 5 ist an keinen Rapport gebunden. Auch  der Teil 4, der nur eine     Rapportbreite    um  fasst, ist in seinem Muster durch den Rap-         port    nicht gebunden. Diese Einfassung erlaubt  dem Muster völlig freie Entwicklung. Es  kann ebenso mannigfaltig sein, wie ein Mu  ster für Handstickerei, ohne dass der Maschi  nenausführung irgendwelche Hindernisse im  Wege stehen.

   Besonders kann auch die Ecke  ohne Rücksicht auf die Herstellung ausge  bildet sein. Ebenso wie das Muster nach       Abb.    3, nur mit entsprechend kürzerem Teil  5, kann auch eine Kante für einen     Ärmel-          stulp    mit Schlitz ausgeführt sein. In     Abb.    4  ist die Ausnutzung der gesamten Arbeits  höhe der Stickmaschine und Breite des  Stoffes beim Sticken einer Kante nach     Abb.    3  zu     erkennen.    Um den Stoff vollkommen aus  zunutzen, sind immer     zwei    Stücke nach       Abb.    3 in entgegengesetzter Lage und da  zwischen zwei glatte Streifen angeordnet,  die zur Ergänzung, etwa nach Art des Strei  fens 2, dienen.

   Der kurze Ansatz der Kante  liegt beim     Sticken,    wie     Abb.    2 und 4 zeigen,  immer in der Längsrichtung der Stick  maschine.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschinengestickte Kante als An- oder Einsatz von Weisswaren und Wäsche- oder andern Kleidungsstücken, dadurch gekenn zeichnet, dass sie mindestens eine nahtlose Ecke und mindestens am einen Ende einen verhältnismässig kurzen, quer zum Haupt teil verlaufenden Ansatz hat, der durch einen Strich des Musters abgeschlossen ist.
CH129260D 1926-12-15 1927-10-26 Maschinengestickte Kante. CH129260A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE129260X 1926-12-15

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Publication Number Publication Date
CH129260A true CH129260A (de) 1928-12-01

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ID=5662987

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CH129260D CH129260A (de) 1926-12-15 1927-10-26 Maschinengestickte Kante.

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