CH129572A - Verfahren und Maschine zur Herstellung von Zigarren. - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung von Zigarren.

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CH129572A
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Mueller Firma Johann Carl
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Mueller Johann Carl Fa
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  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

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  Verfahren und     Maschine    zur Herstellung von Zigarren.    Bei bisher bekannt gewordenen Verfahren  zur Herstellung von Zigarren auf mechani  schem Wege wird so verfahren, dass eine be  stimmte Tabakmenge durch     Wägung        abge-          sondert    und zu einem Wickel gestaltet wird,  der dann in einer     ZVickelmaschine    zur fer  tigen Zigarre weiter verarbeitet wird.  



  Demgegenüber besteht das neue Ver  fahren darin, dass auf eine von zugeschnit  tenen Tabakblättern gebildete Unterlage der  Einlagetabak in einer der Zigarrenstärke und  Form entsprechenden Schicht aufgetragen  und dann durch eine Decke, gebildet aus zu  geschnittenen Tabakblättern, gedeckt wird.  Auf diese Weise entsteht ein fortlaufendes,  bandartiges Gebilde, von welchem Querstrei  fen abgetrennt werden, welche die Länge  wenigstens einer Zigarre aufweisen.

   Die ab  getrennten .Stücke werden nun in eine     Wik-          kelvorrichtung    eingebracht, welche von be  kannter Bauart sein kann und dort zu einem  Wickel gestaltet, der an eine wandernde Form  abgegeben wird, aus welcher er nach der zur         Formbildung    erforderlichen Zeit an die Ar  beitsstelle abgegeben wird, wo die vorge  formten Wickel mit durch endlose Bänder  nach der Arbeitsstelle zugeführten Deck  blättern vom Zigarrenmacher versehen wer  den.  



  Bei diesem Verfahren wird also von einem  fortlaufenden     Tabakbandstreifen    abgear  beitet, wobei nur noch das Umlegen des Deck  blattes durch einen Arbeiter besorgt zu wer  den braucht, alle übrigen Verrichtungen aber  auf mechanischem Wege vor sich gehen.  



  Dabei kann man dem Umstande Rechnung  tragen, dass, entsprechend der bekannten Na  tur der Deckblätter, die Zigarren das eine  Mal von rechts und das andere Mal von links  gewickelt werden, indem man die von der  Bahn abgetrennten Streifenstücke abwech  selnd je einer von zwei Wickelvorrichtungen  zuführt, welche die Wickel an zwei Gruppen  von     Formen;    abgeben, die je von gemeinsamen  Fördermitteln getragen werden und so ge  stellt sind, dass die von jeder Gruppe abge-           gebenen    geformten Wickel mit ihren Spitzen  voneinander abgekehrt an zwei Arbeitsplätze  für den Zigarrenmacher gelangen.  



  Zur näheren Erläuterung des Verfahrens  dienen die Figuren auf der Zeichnung, wel  che     ein.    Ausführungsbeispiel einer Maschine  zur Ausführung des Verfahrens darstellt.  



  In     Fig.    1 ist die Maschine in einer Seiten  ansicht mit teilweisem senkrechten Längs  schnitt dargestellt;  Die     Fig.    2 ist eine Ansicht von oben auf  den (mit Bezug auf     Fig.    1) rechten Teil der       Maschine;    die       Fig.    3 ist eine Sonderdarstellung eines  Wenders; die       Fig.    4 zeigt in     Seitenansicht    Mittel zur  Steuerung einer Förderschale, welche den  Wickel nach der Wickelvorrichtung be  fördert;

   die       Fig.    5 bis 7 zeigen Einzelheiten des     Wen-          ders,    welcher dafür sorgt, dass die von dem  fortlaufenden Bande abgetrennten Quer  streifen der einen oder der andern von zwei  Wickelvorrichtungen zugeführt werden; die       Fig.    8 und 9 zeigen die Wickelvorrich  tung in Seitenansicht in zwei verschiedenen  Stellungen.  



  Hierzu sind die     Fig.    10 und 11 Sonder  darstellungen.  



  Die     Fig.    12     zeigt    eine dreiteilige Form  im geöffneten Zustande; die       Fig.    13 zeigt den mittleren Formteil mit  den zugehörigen Steuermitteln im     geöffneten     Zustande; die       Fig.    14 ist eine Sonderansicht in Rich  tung des in     Fig.12    eingezeichneten Pfeils  auf den rechten Teil der Form;

   die       Fig.    15 zeigt eine Vorrichtung zum Auf  tragen des Klebstoffes in Seitenansicht mit  teilweisem     Querschnitt;    die       Fig.    16 ist eine Oberansicht auf den       Hauptteil    der     Klebstoffauftragevorrichtung:     die       Fig.    17 zeigt die     Tüllenträgereinrichtung     für die vom Roller fertiggestellten Zigarren  im senkrechten Querschnitt nach der Linie  17-17 der     Fig.    18;

   die         Fig.    18 ist eine Ansicht von oben auf die       Tüllenträgervorrichtung;    die       Fig.    19-21 zeigen verschiedene Stellun  gen der Mittel zum Abnehmen der Zigarren  aus dem     Tüllenträger.     



  Aus entsprechend vorbereiteten Tabak  blättern werden Zuschnitte Z gefertigt, wel  che rechteckige Gestalt besitzen und die  Länge einer Zigarre aufweisen. Diese Zu  schnitte werden auf das obere     Trum    eines  endlosen Bandes 1 gelegt, welches über die  Leitwalzen 2 bis 5 geleitet ist und in Pfeil  richtung wandert. Das Anlegen der Tabak  zuschnitte Z geschieht derart, dass die ein  zelnen Zuschnitte sich schuppenartig über  decken, indem sie sich mit ihren Längsrän  dern     übereinanderlegen,    wie das in     Fig.    ja  besonders dargestellt ist.  



  Über die Walze 5 ist ein zweites endloses  Band 6 geleitet, welches im übrigen über die  Leitwalzen 7 bis 9 läuft. Das endlose Band 6  nimmt mit     :seinem        obern        Trum    die Tabak  zuschnitte 7. von dem endlosen Band 1 ab  und gibt sie an ein weiteres endloses Band  10 ab, welches über die Walze 9 und die  Walze 11 geleitet ist und sich in Pfeil  richtung bewegt. Das obere     Trum    dieses Ban  des, auf welchem die     Tabakblattzuschnitte     zu liegen kommen, läuft über die Tisch  fläche 12 hinweg.

   Auf diesem Band liegen  also die     Tabakblattzuschnitte    derart schup  penartig überdeckt, dass die in der     Bewe-          gungsrichtung    des Bandes vorangehenden  Enden     w    (vergleiche     Fig.l)    der einzelnen       Tabakblattzuschnitte    Z nach aussen von den  rückwärtigen Enden der vorausgehenden Ta  bakzuschnitte überdeckt werden.  



  Auf die so vorbereitete     Tabakblattschicht     wird mit Hilfe des     Ausbreiters    13 (ver  gleiche     Fig.    1) eine gleichmässige Tabak  schicht aufgebracht, welche     ungefähr    der  Stärke einer Zigarre entspricht. Der Tabak  ausbreiter kann eine beliebig bekannte Kon  struktion     aufweisen.    Um eine möglichst  gleichmässige Verteilung der Tabakschicht  auf der Unterlage zu erzielen, ist in die Bahn  des endlosen Bandes 10 ein     schneepflug-          artiger    Verteiler 14 gestellt, der in     Fig.        1b         in einer Ansicht von oben gezeigt ist.

   Dieser  Verteiler gleicht etwaige Unregelmässigkeiten  in der Stärke, der Tabakschicht aus, indem  seine Unterkante mit entsprechendem Ab  stande über dem obern     Trum    des endlosen  Bandes 10 angeordnet ist und die schrägen  Seitenflächen etwaigen überschüssigen Tabak  durch seitliche Verdrängung verteilen.  



  Hinter dem Verteiler 14 sind mehrere     Ver-          dichtungs-    und     Ausglcichwalzen    15 vorge  sehen, deren Achsen in Seitenwänden des       1Taschinengestelles        l1    mittelst Gleitsteinen  der Höhe nach verschiebbar gelagert sind,  wobei Federn 16 das Bestreben haben, die       CTleitla.ger    ;der Walzenachsen ständig nach  Oben zu drücken und die Einregelung der       Ilöhenla.ge    mittelst .Stellschrauben 17 ge  schieht.

   Die gegebenenfalls exzentrisch ge  lagerten und durch     I    einen entsprechenden An  trieb in Umdrehung versetzten Walzen ver  dichten die auf dem endlosen Bande 10 ru  hende Tabakschicht derart, dass sie überall  eine gleichmässige Stärke aufweist.  



  Hinter diesen Walzen 15 wird eine Deck  schicht aus     Tabakblattzuschnitten    aufge  bracht. Die für diese Schicht bestimmten     Ta-          bakblattzuschnitte    Z' werden auf dem obern       Trum    eines endlosen Bandes 18 angelegt,  welches über die Walzen 19, 20 und 21 ge  leitet ist und in Pfeilrichtung bewegt wird.  Auch hier geschieht das Anlegen in der  Weise, dass sich die     Tabakblattzuschnitte    in  der au .s     F'ig.   <B>j</B>a ersichtlichen Weise mit ihren       Längsrändern    schuppenartig überdecken.  Über die Walze 19 wird zugleich ein, wei  teres endloses Band 22 geleitet unter Zu  hilfenahme der Leitwalzen 23-25.

   Die     zwi-          chen    die     Trume    der endlosen Bänder 18  und 92     gelangenden,        Tabakblattzuschnitte     Z' werden auf die Tabakschicht aufgelegt,  und zwar ebenfalls so, dass die in der Be  wegungsrichtung der bandartigen     Tabak-          sehicht    vorangehenden Enden der einzelnen       Tabakblattzuschnitte    nach aussen von den       rückwärtigen    Enden der voraufgehenden     Ta-          bakblattzuschnitte    überdeckt werden.

   Es ent  steht demnach ein     bandstreifenartiges    Ge  bilde, wie es in     Fig.        je    schaubildlich darge-    stellt ist. Der Tabak T befindet sich zwi  schen zwei     Tabakblattschichten,    die je aus  den Zuschnitten Z und Z' gebildet werden,  wobei sich die einzelnen Zuschnitte schuppen  artig derart überdecken, dass jedesmal die  vordern Enden x der einzelnen     Zuschnitte     nach aussen von den     voraufgehenden:    Tabak  blattzuschnitten überdeckt werden.  



  Das untere     Trum    des endlosen Bandes 18  wird über die Führungsflächen 26 und 27  geleitet, von denen die erste 26 schräg ge  stellt ist, während die andere 27 parallel zum  Tisch 12 verläuft. Es bilden demnach die  beiden Bänder 18 und 10 einen Kanal, in  welchem das     Bandstreifen.gebilde    nach     Fig.     <B>je</B>     hineingelangt,    und zwar     unter    Zusammen  pressung, indem die schräge Führung 26 eine  konische     Eingangsöffnung    für .den Kanal  bildet, welche den     Eintritt    der Bandstreifen  schicht erleichtert und zugleich deren. Zu  sammenpressung ermöglicht.

   Die so durch  den Kanal 28 hindurchgeleitete     Bandstreifen-          schiebt    gelangt hinter den sich gegenüber  stehenden     Führungswalzen    11 und 21 über  die Brücken 29 und 30 nach einer     Abtrenn-          vorrichtung.    Falls die     Tabakblattzuschnitte     Z und Z', welche die     Bandstreifenschicht     oben und unten bedecken, bei der Ableitung  der endlosen Bänder 10 und 18 in den Spalt       zwischen    den Leitwalzen 11     bezw.21    und  den Brücken 30     bezw.    29 gelangen,

   ist durch  die Art der schuppenartigen     Überdeckung    da  für     ,Sorge    getragen, dass nur der erste Zu  schnitt mitgerissen wird, während das. vor  dere Ende des nachfolgenden Zuschnittes,  weil es nach innen gerichtet ist, nicht mit  in den Spalt hineingezogen     wird,    wie das  in     Fig.        1d        besonders    und in grösserem     Ma.ss-          stabe    dargestellt ist.  



  Von dem Tabakstreifen wird durch das  Obermesser 31 im     Zusammenwirken    mit dem  Untermesser 32 ein Querstreifen abgetrennt,  welcher die zu     einem    Zigarrenwickel erfor  derliche Tabakmenge enthält. Ein solches ab  getrenntes     Streifenstück    ist in     Fig.        je    schau  bildlich dargestellt und mit     St    bezeichnet.  



  Für das von dem Bandstreifen abgetrennte       Streifenstück        St    ist eine Auffangschale 33      vorgesehen, die sich (wie aus     Fig.    1 ersicht  lich) in einer empfangsbereiten Stellung be  findet. Es sind mehrere Auffangschalen am  Umfange einer Trommel 34 angeordnet. Jede  Schale ist mit einem Deckel 35 versehen,  welcher Deckel     scharniergelenkig    mit der  Schale verbunden ist und so gesteuert wird,  dass er sich im     geeigneten    Augenblicke ver  schliessend auf die     .Schale    aufsetzt, wobei  dann ein geschlossener     Behälter    von kreis  rundem     Querschnitt    entsteht.

   Das     Schliessen     und Öffnen der Deckel 35 geschieht     durch     an sich bekannte, auf der     Zeichnung    der  Deutlichkeit halber fortgelassene     Mittel,    der  art, dass nach Einführung eines Tabakstrei  fens     St    in die geöffnete Auffangschale 33  bei der Weiterdrehung der Trommel 34 der  Deckel 35     in    die     Verschlussstellung        überführt          wird,    wobei dann der vorher im Querschnitt       rechteckige    Streifen<I>St</I> durch Pressung in  eine Form übergeführt wird, die einen kreis  runden     Querschnitt    hat.

   Der Deckel 33 bleibt  bei der Weiterschaltung der Trommel 34 so  lange geschlossen, bis die betreffende Vor  form 3.3, 35 nach der Stelle gelangt, wo der  vorgeformte Wickel abgegeben werden soll.  Dabei ist bemerkenswert, dass nunmehr der       geschnittene    Tabak des Wickels von den     Zu-          schnittblättern    Z und Z' vollkommen um  geben ist und somit eine Schutzhülle gegen  Verletzung des zarten Umblattes     bezw.    des  zarten     Deckblattes    durch stachlig vorstehende  Teile des     geschnittenen        Einlagetabakes    bildet.  



  Die Öffnung der     Vorform    durch Auf  klappen des Deckels '35 geschieht an der     tief-          sten;,Stelle    der Trommel 34, die sich in Rich  tung des in     Fig.    1 eingezeichneten Pfeils  dreht. Der vorgeformte Wickel kann aus der  Schale 33 nach unten gleiten, wobei gege  benenfalls in an sich bekannter     Weise    noch       Mittel    vorgesehen sein können, welche den  Wickel bei etwaigem Haftenbleiben aus der  Schale ausstossen.

   Der Wickel fällt in eine  aus den beiden Teilen 36 und 37 bestehende  Förderschale nieder (vergleiche insbesondere       Fig.4).    Diese     Förderschale    sitzt an dem  Ende eines Schwinghebels 38, der um den       Gestellbolzen    39 schwingt und jenseits dieses    Bolzens einen     Fortsatz    40 mit Längsschlitz  41 aufweist.     In.    den Längsschlitz greift ein  mit einer Rolle 42     besetzter    Kurbelzapfen 43  ein, der an der Kurbelscheibe 44 befestigt  ist.

   Bei der Drehung der Kurbelscheibe wird  dementsprechend der Trägerhebel 38 zur     Gus-          schwingung    gebracht, wobei er letzten Endes  in die in     Fig.    4 durch gestrichelte     Linien    an  gedeutete Stellung gelangt.  



  Der Teil 36 der Förderschale ist     fest    am  Schwinghebel 3-8 angeordnet, während der  Teil 37 um den Bolzen 45 schwingbar am  Hebel 38 gelagert ist und durch eine Feder       %37'    gegen den Teil 36 gedrückt wird. Im ge  schlossenen, Zustande bilden die Teile 36 und  37 eine im Querschnitt dreieckige, oben of  fene Tasche, wobei die     Dreieckspitze    nach  unten weist.

   Diese Gestaltung der Tasche ist  (wie später noch näher erläutert wird) des  halb vorgesehen, damit bei der     Verschwen-          kung    des Hebels 38 nach     unten    die Dreieck  spitze an das     wagrecht    liegende Wickeltuch  trifft und in dem Wickeltuch     -eine    Schleife  erzeugt, in welche der in der Tasche befind  liche Wickel eingelegt wird. Das geschieht,  indem die Schalentasche nach Bildung der  Schleife geöffnet wird. Um :die Tasche zu  öffnen, ist an der einen Stirnwand des fe  dernden Teils 37 ein Anschlag 46 vorge  sehen, mit welchem eine Rolle 47 im geeig  neten Zeitpunkt zum Eingriff gelangt, die  ,in der Flanke einer umlaufenden Scheibe 48  nahe deren Rand angeordnet ist.

   Bei jeder  Scheibendrehung kommt die Rolle 47 ein--  mal in die in     Fig.4    gezeigte Lage, wo sie       g        o        egen        den        Anschlag        46        trifft        und        dadurch     den vierschwenkbaren Teil 37, entgegen dem  Drucke der Feder 37' in die Öffnungsstel  lung     verschwenkt.    Auf diese Weise wird also  die     Förderschale        nach    unten. geöffnet, so dass  der in ihr befindliche Wickel in die Schleife  des Wickeltuches eintreten kann.  



  Bei dem     gezeichneten    Ausführungsbeispiel  sind wegen eines links und eines rechts zu  rollenden Wickels zwei Wickelvorrichtungen  nebeneinander liegend vorgesehen, und dem  entsprechend sind auch zwei     Hebel    38 mit  je einer Förderschale 36, 37 nebeneinander      vorgesehen. Die Trommel 34 mit den Vor  formen 33, 35 befindet sich jedoch nur im  Bereiche der einen Förderschale, weshalb es  erforderlich ist, jeden zweiten vorgeformten  Wickel nach der benachbarten Förderschale  zu bringen; während das geschieht, trägt die  erste Förderschale den Wickel nach der be  treffenden Wickelvorrichtung.  



  Um jeden zweiten Wickel nach der zwei  ten Förderschale zu. befördern, ist die in den       Fig.    3 und     insbesondere    in den     Fig.    5 bis 7  dargestellte Einrichtung vorgesehen. Unter  halb der Trommel 34 ist auf einer stehenden  Achse 49 eine Scheibe 50 mit     Auslader    51  befestigt. Auf der stehenden Achse ist unter  halb -der Scheibe 50 ein Stirnrad 52 be  festigt, welches im Eingriff mit einem Zahn  sektor 53 steht, der von einem Schwinghebel  54 getragen wird.

   Der Schwinghebel sitzt  drehbar auf dem     Gestellbolzen    55 und trägt  an einem jenseits dieses Bolzens sich er  streckenden     Fortsatz    eine Rolle 56, mit wel  cher er in die Kurvennut einer nicht mit  gezeichneten Kurvenscheibe eingreift. Diese  Kurvennut     steuert    den Schwinghebel 54 der  art, dass der     Zahnsektor    53 eine Hin- und       Herbewegung    ausführt, welche durch Ver  mittlung des Stirnrades 52 auf die Achse 49  übertragen wird. Demnach wird auch die  Scheibe 50 mit     Auslader    51 hin- und her  gedreht, wobei die Verhältnisse so bemessen  sind, dass eine Verdrehung um 180   statt  findet.  



  Der     Auslader    51 weist eine Aussparung  57 auf, deren Grösse so bemessen ist,     -dass     die Aussparung eine Tasche bildet, in welche  ein von einem     Vorformer        33,    35 abgegebener  Wickel hineinpasst. Nachdem ein Wickel an  die im Bereiche der Trommel 34 befindliche  Förderschale 36, 37 abgegeben ist und diese  Förderschale nach unten geht, tritt der Aus  lader 51 mit seiner Tasche 57 an die Stelle  der Förderschale, so     @dass    also der Wickel an  die Tasche 57 .abgegeben wird.

   Sobald das  geschehen ist, findet die Verdrehung der  Scheibe 50 mit     Auslader    51 um 180   statt,  um den aufgenommenen Wickel nach der    zweiten     Förderschale        36,        37        zu    bringen, die  sich im entsprechenden     Abstande    neben der  ersten Förderschale befindet. Der Boden der  Tasche 57 wird von einem Schieber 58 ge  bildet. Dieser Schieber ist frei drehbar um  die Achse 49 auf ihr so angeordnet, dass er  sich unten gegen den     Auslader    51 lebt.

   Dabei  ist an der Scheibe 50 ein Anschlag 59 vorge  sehen, gegen welchen der Schieber durch eine  Feder 60 gezogen wird, die einerseits an  einem     Knaggen    61 des Schiebers angreift und       iirderseits    an der Scheibe 50     befestigt    ist.  Die Feder 60 bewirkt,     dass    der Schieber 58  in die in     Fig.    5 gezeigte Lage gezogen wird,  wo er die Taschenaussparung 57 als Boden  abdeckt. Wenn der     Aus.lader    51 um 1.80    verdreht wird, dann trifft der Schieber ge  gen einen am Gestell befestigten Anschlag  62, und zwar kurz bevor die Verdrehung  des     Ausladers    51 um<B>180'</B> vollendet ist.

    Durch den Anschlag wird der Schieber zu  rückgehalten, so dass er die volle Verdrehung  nicht mitmachen kann (vergleiche die Stel  lung in     Fig.    6). Durch .die Zurückhaltung  des Schiebers wird der Tasche 57 der Bo  den entzogen, so dass nunmehr der Wickel  aus ihr nach unten niederfallen kann. Bei       diesem.    Niederfallen gelangt er in die zweite  Förderschale 36, 37 und wird von dieser  Schale nach der zweiten Wickelvorrichtung  gebracht, indem der -Hebel 38, welcher diese  zweite Förderschale trägt, nach unten aus  schwingt. Das geschieht während der Weiter  schaltung .der Trommel 34 und während der  Rückschwingung des ersten     Förderschalen-          trägerhebels    38.  



  Die beiden in gleicher Weise ausgebil  deten und     nebeneinanderliegenden    Wickelvor  richtungen sind in den     Fig.    8 und 9 in grö  sserem     Massstabe    dargestellt. Es ist ein fest  stehender Wickeltisch 63 vorhanden, der     mit-          telst    einer Schellenklemme 64 auf einer     Ge-          stellstange    65     befestigt    ist.

   An dem einen       Ende    dieses Wickeltisches     ist    bei 66 das Band  des Wickeltuches 67 befestigt.     Dieses        Wik.-          keltuch    liegt auf dem Tisch 63 auf und ist  weiterhin über die Wickelwalze 68 geleitet       und    geht von da über     eine    Leitwalze 69 nach      dem Gestenbolzen<B>7</B>0, an welchem das andere  Ende des     Wickeltuches    befestigt ist. Die La  gerzapfen 71 der Wickelwalze 68 werden in  seitlichen Schlitzführungen 72 gerade ge  führt. Diese Schlitzführungen sind in He  beln 73 vorgesehen, welche um den Gestell  bolzen 74 schwingen können.

   Die Hebel ha  ben     Auslader    75, an denen Rollen 76 ge  lagert sind, die mit einer Hubscheibe 77 im  Eingriff stehen. Durch an den Hebeln an  greifende Federn 78 wird dieser Eingriff       gesichert.    An den seitlich aus den Schlitz  führungen vorragenden Enden der Wickel  walzenachsen 71 greifen Hubstangen 79 an,  welche mit ihren andern Enden auf Kurbel  zapfen 80 gesetzt sind, wobei diese Kurbel  zapfen von den Hubscheiben 77 getragen  werden.  



       Die        Leitwalze    69, über welche das     Wik-          keltuch    67 läuft, wird von einer Achse 81  getragen, deren Enden in Längsschlitzen 82  von Trägerhebeln 83 verschiebbar und fest  stellbar stecken. Die Hebel 83     sind    auf Ach  sen 84 befestigt. Auf diesen Achsen sind  weitere Hebel 85     befestigt,    deren freien       Enden    Rollen 86 tragen, welche sich gegen  Hubscheiben 87 legen. Die Hubscheiben sind  auf der Achse 88 der bereits     erwähnten    Hub  scheiben 77 befestigt.

   Der sichere Eingriff  der Rollen 86 mit Hubscheiben 87 wird durch  Federn 89 bewirkt, welche einerseits am Ma  schinengestell befestigt sind und anderseits  an den Hebeln 83 angreifen.  



  Jede Wickelvorrichtung     arbeitet    wie  folgt:  Bei Beginn der Wickelarbeit befinden  sich alle Teile ungefähr in der aus     Fig.    8  ersichtlichen Lage, jedoch ist das Wickeltuch  67     zwischen    dem Ende 90 des Tisches 63  und der Wickelwalze 68 noch glatt gespannt.  Nun kommt die Förderschale 36, 37 bei der       Ausschwingung    des Hebels 38 nach unten  bei der     Wichelvorrichtung    an, und es trifft  die     Dreieckspitze    der Förderschale auf das  gespannte     Wickeltuch    zwischen dem Ende 90  des Tisches 63 und der Wickelwalze 68.

    Beim weiteren     Niedergehen    drückt die     För-          derschale    das     Wickeltuch    nach unten und    bildet so zwischen Tischende 90 und     #Viekel-          walze    68 eine Schleife, wobei der     Ilebe183     durch eine entsprechende     Ausschwingung     nach rechts im Sinne der     Fig.    8 im Wickel  tuch genügend Spielraum zur Schleifen  bildung gibt. Ist die Schleife gebildet, dann  öffnet sich die Förderschale 36 und 37     und     gibt den Wickel an die Schleife ab, wie  das in     Fig.    8 dargestellt ist.

   Nun wird unter  gleichzeitiger weiterer     Ausschwingung    des  Hebels 83 nach rechts die     Schlitzführung    72  angehoben, damit die Wickelwalze 68 bis  auf die Höhe -der Tischoberfläche 63 ange  hoben wird, wonach die Hubstange 79 die  Wickelwalze in der Schlitzführung 72 nach  rechts befördert, so dass sie auf der Tisch  fläche 63 läuft.

   Dabei wird der in der  Schleife befindliche Wickel in der aus     Fig.     10 ersichtlichen Weise     mitgenommen    und  geformt.     .Schliesslich    gelangt die Wickelwalze  in die aus     Fig.    11 ersichtliche Lage, wo das  Wickeltuch 67 mit seinem Teil 67' gestrafft       wird    und der Wickel W nach     unten,    frei  niederfallen kann. Ist das geschehen, dann  gehen alle Teile in die Anfangsstellung ge  mäss     Fig.    8 zurück.  



  In üblicher Weise wird auf den Wickel  tisch das Umblatt aufgelegt, und zwar der  art, dass das Ende des     Umblattes    über das  Tischende 90 bis zur Wickelwalze 68 vor  steht und dementsprechend durch die Förder  schale 36, 37 mit in die Schleife hinein  gedrückt wird.  



  Die von den beiden Wickelvorrichtungen  ausgestossenen fertigen Wickel     W    werden an  eine Form abgegeben, welche in den     Fig.     12 bis 14 in grösserem     Massstabe    -dargestellt  ist. Diese Form besteht aus drei Teilen, wo  bei zunächst der mittlere Teil den abgege  benen Wickel in der Mitte erfasst. Der mitt  lere Formteil besteht aus den beiden schar  niergelenkig miteinander     verbundenen    Scha  len 91 und 92. Diese     .Schalen    kommen im  geöffneten Zustande (wie in     Fig.    13 darge  stellt, aber in     umgekehrter    Lage, also nach  oben geöffnet) an, so dass der Wickel in die  geöffnete Schale hineinfällt.

   Der Schalen  träger 93 mit     seinem        Scharniergelenk    94 ist,      auf einer rechteckig profilierten Stange 95  befestigt. Die Enden dieser Stange     sind,    wie  aus den     Fig.    2 und 14 erkenntlich, an zwei  parallelen     Ketten    96 befestigt. Diese     Ketten     sind endlos ausgebildet und sehr lang ge  halten. Sie werden in der aus     Fig.    1 er  sichtlichen Weise über die Kettenrollen 9 1  bis 104 geleitet.  



  Die in der     Mitte    der Stangen 95     befe-          jt        bg-ten    Träger 93 der Schalenkörper 91, 92  weisen einen     Fortsatz    105 auf, welcher eine  U-förmige Gestalt besitzt. In Längsschlitzen  der Schenkel des U-förmigen     Fortsatzes    105  ist eine Querachse 106 verschiebbar ge  führt, die an ihren beiden über die Schenkel  vorragenden Enden Führungsrollen<B>107</B>  trägt, die mit Führungsschienen 108, 109  (vergleiche     Fig.    13) zum Eingriff gelangen  können.

   Diese Führungsschienen lassen zwi  schen sich einen Kurvenschlitz frei, der so       trestaltet    ist, dass er im geeigneten Augen  blick eine Verschiebung der Achse 106 be  wirkt, um die Schalen 91, 92 zu öffnen oder  zu schliessen. Zu diesem Zwecke sind zwi  schen den Schenkeln des Stückes 105 auf der  Achse 106 drehbare Scherenarme 110 und  111 gelagert, die mit ihren freien Enden  bei 112 und 113 gelenkig an den Schalen 91  und 92 angreifen.  



  Sobald in die     geöffneten    Schalen 91, 99  der Wickel aus der Wickelvorrichtung ge  fallen ist, bewirkt die Führungsnut der  Schienen 108, 109 eine Verschiebung der  Achse 106 in Richtung auf den Gelenk  bolzen 94 und damit die Schliessung der  Schalen 91, 92. Infolgedessen wird der  Wickel in der aus     Fig.    12 ersichtlichen Weise  in der Mitte durch den von den Schalen 91,  92 gebildeten Teil der Form festgehalten..  



  Die beiden andern Formteile bilden     Pen-          nale,    welche auf die vorstehenden Enden  des Wickels aufgeschoben werden. Diese  beiden     Pennale    sind mit 114 und 115 be  zeichnet. Sie umfassen je die Stange 95 mit  Gleitaugen 116 und 117. An den Gleitaugen  sind Rollen 118     gelagert,    die je mit einer  kurvenförmigen Leitschiene 119     (vergl.    auch       Fig.2)    zum Eingriff gelangen können. An    jedem Gleitauge fasst eine     Feder    120 an,  deren anderes Ende an je einem Stift 120'  befestigt ist, wobei die Stifte von dem     Trä,          ger    93 des mittleren Formteils getragen  werden.

   Die Federn 120 haben das Be  streben, die     Pennalteile    114, 115 ständig  nach dem mittleren Formteil 91, 92 zu zie  hen. Sobald aber die Rollen 118 die Leit  schienen 119 anlaufen, werden die     Pennal-          teile    auf der Stange 95 nach aussen zu unter  Anspannung der Federn 120 verschoben, so  dass sie in die in     Fig.    12 gezeigte Lage ge  langen. In dieser Stellung befinden sich die       Pennalteile,    wenn die Schalen 91, 92 den  Wickel aufnehmen.

   Ist das geschehen, dann  gleiten die Rollen 118 von den Führungs  schienen 119 ab, so dass nunmehr die     Pen-          nale    114, 115 dem Zuge der Federn 120  folgen können und sich auf die aus dem  mittleren Formteil vorragenden Enden des  Wickels aufschieben können. Auf diese  Weise     wird    die Form geschlossen, indem  sich die     Pennalteile    114, 115 an den mitt  leren Formteil anschliessen. der an seinen  Enden bei 121 und 122 konisch gehalten  ist, wobei die     Bohrungen    der     Pennalteile     dementsprechende     Gegenkonusse    123     und     124 aufweisen.  



  Die Leitschienen 119 für die Steuerung  der     Pennalteile,    ,sowie die Leitschienen 108  und 109 für die Steuerung der     Greiferschalen.     des mittleren Formteils sind bei der Aus  führung nach     Fig.    1 und 2 in dem Bereich  der Stellen angebracht, wo die Formen wie  der geöffnet werden, um die fertig geformten  Wickel den Arbeitsstellen zuzuführen, wo sie  mit dem Deckblatt von den Rollern versehen  werden.

   Man kann die Schienen bis zu der  Stelle verlängern, wo die Formen im geöff  neten Zustande in die Aufnahmestellung für  einen frischen Wickel gelangen; so dass also  die Formen von der Stelle aus, wo sie den  fertigen Wickel an die Arbeitsplätze der Rol  ler abgegeben haben, geöffnet bleiben, bis zu  der Stelle, wo sie einen frischen Wickel aus  der Wickelvorrichtung aufnehmen.

   Man kann  aber auch die Schienen 119 und die     Sehrenen     108 und 109 sowohl an der Stelle anordnen,      wo     die    Formen     zwecks-    Aufnahme     eines        fi#i-          schen    Wickels geöffnet werden sollen und  zweitens an der Stelle, wo die geschlossenen       Formen        erneut    geöffnet     werden    sollen, um  den fertigen Wickel abzugeben (vergleiche       Fig.    2).  



  Ebenfalls werden die Formen., nachdem  sie den frischen Wickel aufgenommen haben  und geschlossen worden     sind,    mit     Hilfe    der  Kette 96 über einen langen Weg über -die       Leitwalzen    99 bis 108 geleitet, so dass die  in den     Formen    steckenden Wickel Zeit ge  winnen, sich der     Form    richtig anzupassen  und dementsprechend nach dem Öffnen der  Form die ihnen gegebene Gestalt auch bei  behalten.  



  Das Öffnen der Form geschieht an den  aus     Fig.    1 und 2 ersichtlichen Stellen, wobei  die Formen in der aus den     Fig.    12 und 13  ersichtlichen Weise nach     unten    gekehrt     sind,     so dass bei der Öffnung von 91 und 92 der  fertig geformte Wickel frei nach unten nie  derfällt. Dabei sind Leitkanäle 125 (ver  gleiche     Fig.1)    vorgesehen, welche die auf  genommenen Wickel nach der Seite hin ab  führen, und zwar zu den     Arbeitsstellen    126  der Roller, welche die     Deckblätter    um die  Wickel rollen.

   Wie aus     Fig.    2     -ersichtlich,          sind    die Gleitbahnen 125 so eingerichtet, dass       sie        d        ie        _V        #Tickel        in        einer        bestimmten        Schräg-          lage    auf die     Arbeitstische    126     befördern.     Diese Schräglage ist so bemessen, dass die  Wickel bereits handgerecht für den Roller  daliegen, so dass er sofort mit dem Umlegen  des Deckblattes beginnen kann, unter der  Voraussetzung,

   dass auch dieses in der rich  tigen Lage zugeführt wird. Die Zuführung  der Deckblätter geschieht je durch ein end  loses Band 127, welches je über die     Leit-          rollen    128 und 129 geleitet ist und in Rich  tung des     eingezeichneten    Pfeils sich bewegt.

    Die auf die endlosen Bänder 127 angelegten  Deckblätter liegen auf den Bändern derart,       da-ss    -die Längsrichtung der Deckblätter mit  der     Längsrichtung    der endlosen Bänder zu  sammenfällt; anderseits sind die endlosen  Bänder derart schräg zu der Arbeitsstelle der  Roller     bezw.    zu dem     abgelegten    Wickel ge-    stellt,     dass    die     T)eckblätter    bei     dem    Wickel  in der     richtigen    Lage anlangen, welche es       gestattet,    ohne weitere Handgriffe sofort mit  dem Umlegen des Deckblattes zu beginnen.

    Um ein vorzeitiges Trocknen des     Deckblattes          zu    verhüten, werden die endlosen Bänder 127  mittelst einer Düse<B>1927'</B> mit Wasser leicht  angefeuchtet.  



  Die endlosen Bänder 127 werden natürlich  absatzweise bewegt, und jedes Deckblatt     wird     unterwegs an seiner Spitze mit Klebstoff  versehen. Die     Klebstoffvorrichtung    ist in     den          Fig.    15 und 1.6 in     grösserem        Massstabe    dar  gestellt.  



  Über -den Tisch 126 läuft     -das    endlose  Band 127, und auf diesem Band ruht der       Deckblattzuschnitt        1.30:    Neben dem Tisch  126 ist ein     Klebstoffbehälter    131 vorge  sehen, in welchem die     Klebstoffwalze        13\?     eintaucht, gegen .die der bekannte Abstreifer  133     mittelst    der Stellschraube 134 einge  stellt werden kann.

   An dem     Klebstoffbehälter     ist     scharniergelenkig    eine Klappe 135 ange  bracht.     Eine    Feder 136 hat das Bestreben,  die Klappe 135 ständig in der aus     Fig.15     ersichtlichen Lage festzuhalten.     In    der Klappe  befindet sich eine Aussparung<B>137,</B> deren       Zuschnitt    der Spitze 138 des     Deckblatt-          zuschnittes    130 angepasst ist.  



  Mit der     Klebstoffwalze    132 arbeitet eine       Klebstoffauftragwalze    139 zusammen., welche  aus Gummi oder einem andern nachgiebigen,  den Klebstoff annehmenden Stoff besteht.  Diese Walze wird von einem Hebelarm 140  getragen, der um den Bolzen 141 schwingen  kann. Dieser Bolzen ist an einer     Schubstange     142 angeordnet, die an ihrem freien     Ende     eine Rolle 143 trägt. Diese Rolle läuft auf  einer Führungsschiene 144. An der Schub  stange 142 ist überdies ein Anschlag 145  vorgesehen.

   Eine Feder 146, welche einer  seits an dem Hebelarm 140     angreift    und an  derseits an der Schubstange 142 befestigt ist,  hat das Bestreben, den Hebelarm ständig nach  links (im     Sinne    der     Fig.    15) zu     verschwen-          ken,    wobei diesem Bestreben der Anschlag  145 ein Ziel setzt, gegen -den sich die Nase      147 anlegt, welche den     Fortsatz    des Schwing  hebels 140 bildet.  



  Die Schubstange 142 wird durch den       Doppelarmhebel    148 gesteuert, der um der.  Bolzen 149     schwingt.    Das eine Ende dieses       Doppelarmhebels    ist bei 150 an die Schub  stange 142 aasgelenkt, und das andere Ende  des     Doppelarmhebels        trät    eine Rolle 151,  die mit der Hubscheibe 152 auf der Achse  153 zusammenarbeitet, wobei eine an dem  Hebel 148 angreifende Feder 154 für die       ständige    Aufrechterhaltung des Eingriffes  zwischen Rolle 151. und Hubscheibe 152       ,orgt.     



  Bei der Stellung der geschilderten Teile,  wie sie in     Fig.    15 gezeigt ist, befindet sich  die     Klebstoffübertragungswalze    139 im Ein  griff mit der     Klebstoffwalze    132. Es wird  also der Klebstoff an die     Gbertragungs-          walze    139 abgegeben, da. die     Klebstoffwalze     132 umläuft. Später     schwingt    der     Hebe1148     aus und     gelangt    dabei beispielsweise in die  in     Fig.    15 durch     gestrichelte    Linien gezeigte  Lage.

   Hier ist die Rolle     1d-3,    mit welcher  die Schubstange 142 auf der Führung 144  läuft, bereits gesenkt, und dementsprechend       liat    sich auch die     Klebstoffübertragungs-          walze    139 mit gesenkt, die inzwischen von       der        Klebstoffwalze    132 losgelöst ist.

   Es hat       ,ich    die Nase 147 gegen den Anschlag 145       gelegt.    Die     Klebstoffwalze    drückt nun auf       dic    Klappe 135, so dass dieselbe unter Über  windung des Zuges der Feder 136 auf den       Rollertisch    126     bezw.    auf das über den Tisch       ;;eführte    endlose Band<B>127</B>     niedergedrückt     wird.

   Dies geschieht während des Stillstandes  des     Bandes,    wenn der     Deckblattzuschnitt   <B>130</B>  in die aus     Fig.    16 ersichtliche Lage gelangt  ist, wo die     Zuschnittspitze    138 sich mit der  Aussparung<B>137</B> deckt.

   Bei der weiteren     Aus-          des    Steuerhebels 148 nach rechts  wird die Walze 139 über die Oberfläche der  Klappe 135 hinweggeführt, wobei sie den  an ihr     Haftenden    Klebstoff durch den Aus  schnitt 137 hindurch auf die Spitze 138 des       Deckblattzuschnittes    130     überträgt.    Ist das       gesehehen,    dann wandert die Walze zurück  und alle Teile kehren in die aus     Fig.    15 er-    sichtliche Lage zurück.

   Nun findet eine wei  tere Bewegung des Bandes 127 statt, durch  welche der an der Spitze mit Klebstoff ver  sehene     Deckblattzuschnitt    an den Wickel     yY          herangeführt    wird, so dass der Roller sofort  mit dem Umlegen des     Deckblattes    beginnen  kann.  



  Sobald der     Roller,das    Deckblatt     umgelegt     hat, steckt er die nunmehr fertige     Zigarre    in  eine Tülle 155. Auf beiden Seiten der     AA1a-          schine    sind an endlosen     Bändern    156 in regel  mässigen Abständen eine Anzahl solcher Tül  len 155 angebracht. Die endlosen Bänder  laufen über ,die     Leitwalzen    157 und 158,  deren Achsen senkrecht stehen in Richtung  der in     Fig.        \2    eingezeichneten Pfeile, um.  



  Die mit der Spitze in die entsprechend  gestalteten Tüllen     gesteckten        Zigarren    ver  bleiben in den Tüllen geraume Zeit, so dass  eine Nachformung der Spitze stattfindet und  die Zigarre genügend Zeit erhält, die ge  wünschte Spitzenform anzunehmen und  dauernd beizubehalten. Am Ende der Bahn,  welche die Zigarren mit den Tüllen zurück  legen, ist     eine    feste Anlauffläche 159 (ver  gleiche insbesondere die     Fig.    17 bis 21) vor  gesehen.

   Diese entsprechend schräggestellte  Anlauffläche bietet der Zigarre an dem Teil,  welcher aus der Tülle 155 vorragt,     einWider-          lager,    an welchem die     Zigarre        entlangstreicht.     Dabei ist gegenüber der Anlauffläche 159  eine schräggestellte Walze 160 vorgesehen,  deren Achse zu der     Längsachse    der Zigarre  in einem Winkel gestellt ist. Die zwischen  die Walze 160 und die Anlauffläche 159  gelangende Zigarre wird ein wenig verdreht  und angehoben, so dass die Spitze in der  Tülle 155 gelüftet wird. Dies ist angezeigt,  weil die mit     Klebstoff    versehene Spitze  leicht in der Tülle durch Ankleben haften  bleibt.  



  Nachdem die Zigarre in der Tülle mit  der Spitze aasgelüftet ist, gelangt der aus  der Tülle 155 vorstehende Teil der Zigarre  zwischen zwei angetriebene Walzen 161 und  162, die in Richtung der in den     Fig.    19 bis  21 angegebenen Pfeile umlaufen.. Diese Wal  zen nehmen die Zigarre durch Reibung mit      und befördern sie aus der Tülle heraus auf  ein endloses     Abbeförderungsband    163, wel  ches über die Walzen 164 und 165 geführt  ist.  



  Die Walzen 161 und 162, welche die  Zigarre zwischen sich nehmen und auf (las  endlose Band 163 befördern, werden zweck  mässig gegeneinander beweglich angeordnet  und so     gesteuert,    dass sie für gewöhnlich in  einem weiteren Abstand voneinander ver  harren als die Stärke einer Zigarre ausmacht,  dass sie aber einander bis auf die Zigarren  stärke angenähert werden, wenn eine Zigarre  in den Bereich der beiden Walzen gelangt ist.  



  Das obere     Trum    des     Abbeförderungs-          bandes    163, welches so breit gehalten ist,  dass es zwei Zigarren     nebeneinanderliegend     aufzunehmen     vermag,    die zweckmässig     durch     eine Scheidewand 166 voneinander getrennt  werden, läuft über einen Tisch 167. Über  diesem Tisch befindet sich eine Platte 168  in einem solchen     Abstande,    dass zwischen  Tisch und Platte ein Spalt 169 verbleibt,  durch welchen die Zigarren hindurchgeleitet  werden. Um den Eintritt in diesen Spalt zu  erleichtern, ist die Platte 168 an ihrem     vor-          dern    Ende bei 170 abgeschrägt.

   In den Spalt  169 findet eine Art von Gegenrollen statt,  um den in der fertigen Zigarre befindlichen  verschiedenartigen     Tabaksorten    ein gleich  mässiges     Aneinanderschmiegen    zu ermög  lichen.  



  Schliesslich werden die fertigen Zigarren  von dem endlosen Band 163 je an eine     För-          dertrommel    171 abgegeben, welche Trommeln  an ihrem Umfange mit Kammern 172 zur  Aufnahme je einer Zigarre ausgerüstet sind.  Diese Trommeln legen die fertigen     Zigarren     auf ein endloses Förderband 173 ab.     Vorhe:

       jedoch findet durch seitlich der Trommeln  171 angeordnete Kreismesser 174 das Be  schneiden der den Spitzen abgekehrten Zi  garrenenden     statt.    An der     Beschneidungs-          stelle        werden    die Zigarren in ihren     Kammern     durch die um die Trommeln gelegte     Leit-          fläche    175 festgehalten. Diese Leitfläche     ver-          hWert        gleichzeitig    das vorzeitige Heraus-    fallen der Zigarren aus den Kammern der  Trommeln 171.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Zigarren, dadurch gekennzeichnet, dass auf eine von zugeschnittenen Tabakblättern gebildete Un terlage der Einlagetabak in einer der Zi garrenstärke und Form entsprechenden Schicht aufgetragen und dann durch eine Decke, gebildet aus zugeschnittenen Tabak blättern, gedeckt wird, wonach von dem so entstehenden fortlaufenden bandartigen Ge bilde Querstreifen abgetrennt werden, welche die Länge wenigstens einer Zigarre auf weisen und in einer Wickelvorrichtung zu einem Wickel gestaltet werden, der an eine wandernde Form abgegeben wird,
    aus wel cher er nach der zur Formbildung erforder lichen Zeit an die Arbeitsstelle abgegeben wird, wo die vorgeformten Wickel zeit durch endlose Bänder nach der Arbeitsstelle zuge führten Deckblättern vom Zigarrenmacher versehen werden, wobei alle vorerwähnten Vorgänge, mit Ausnahme des Aufbringens der Deckblätter, durch Motorkraft bewirkt werden. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, @da- durch gekennzeichnet, dass die von der bandförmigen Tabakbahn abgetrennten, die Länge einer Zigarre aufweisenden Streifenstücke abwechselnd je einer von zwei Wickelvorrichtungen zugeführt wer den, weiche die Wickel an zwei Gruppen von Formen abgeben, :
    die je von gemein samen Fördermitteln getragen werden und so gestellt sind, dass die von jeder Gruppe abgegebenen geformten Wickel mit ihren Spitzen voneinander abgekehrt an zwei Arbeitsplätze für den Zigarren macher gelangen. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die den untern Abschluss des bandartigen Tabakstreifens bildenden Ta- bakblätter auf mechanischem Wege der art auf ein endloses Band abgelegt wer den, dass sie sich schuppenartig über decken und nach dem Aufbringen der Einlagetabakschicht die den obern Ab schluss bildenden Tabakblattzuschnitte ebenfalls mechanisch derart aufgelegt werden, dass auch sie sich schuppenartig überdecken,
    so dass die in der Bewegungs richtung des Bandstreifens vorangehen den Enden der einzelnen Tabakblattzu- schnitte nach aussen von dem vorauf gehenden Tabakblattzusehnitt überdeckt werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die von .dem Band streifengebilde abgetrennten Tabak streifen Vorformen übergeben werden, welche von je zwei aufeinanderfolgenden vorgeformten Wickeln den einen unmit telbar einem Fördermittel übergeben, das die Wickel nach der einen Wickelvorrich tung bringt und sie in diese einlegt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I und U nteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Vorformen je den andern der vorgeformten Wickel unmit telbar einem Wender übergeben, welcher den vorgeformten Wickel aus -der Förder- bahn des vorgenannten Fördermittels fortschafft und in die Förderbahn eines zweiten Fördermittels bringt, welches den vorgeformten Wickel aufnimmt und ihn in die zweite Wickelvorrichtung beför dert und einlegt. .
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die von .den beiden Formengruppen abgegebenen fertig ge formten Wickel an .den Arbeitsstellen der Zigarrenmacher in einer solchen Schräg lage abgelegt und diesen Stellen die zu geschnittenen Tabakblätter in einer sol chen Schräglage zugeführt werden, dass sich Wickel und Deckblatt bereits in dem richtigen, für das Umlegen ;
    des Deck- blattes in Betracht kommenden gegen seitigen Lagen befinden. PATENTANSPRUCH II: Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass die wandernden Formen aus drei Teilen bestehen, deren mittlerer Teil von ge steuerten Greifern gebildet wird, welche den Wickel in der litte umfassen, wonach die beiden andern Formteile in der Richtung der Längsachse des Wickels von den Enden her aufgeschoben werden, wobei all diese Teile an endlosen Ketten angebracht sind,
    welche den in der geschlossenen Form befindlichen Wickel über einen so langen Weg nach der Weiterverarbeitungsstelle befördern, dass der Wickel genügend Zeit findet, die vorbe stimmte Form anzunehmen. UNTERANSPRüCHE 6.
    Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die drei Form teile auf einer von zwei parallelen Ketten getragenen Querstange angeordnet sind, derart, dass der mittlere Greiferteil in der litte der Stange befestigt ist, während die beiden andern Formteile auf tler Stange gleiten können und durch Federn nach der Mitte zu gezogen werden, wobei zwischen den Ketten feststehende Steuer schienen angeordnet sind, welche - die beiden Formteile unter Anspannung der Federn nach aussen, das heisst naelr den Ketten zu verschieben,
    sobald die Form in die Aufnahmestellung für einen neuen Wickel gelangt, wobei gleichzeitig der mittlere Greiferteil geöffnet wird. 'l. Maschine nach Patentanspruch Ir und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass der mittlere Greiferteil der Form aus zwei soharniergelenkig verbundenen Teilen besteht, wobei an jedem Scharnier gelenkteil ein Scharnierarm angreift,
    deren gemeinsamer Drehbolzen in Rich tung auf das Scharniergelenk verschieb bar angeordnet ist und an seinen Enden Führungsrollen trägt, mit welchen er in feststehende Führungsnuten eingreift, welche die Verschiebung des Bolzens zwecks Öffnens und Schliessens derForm bewirken. B.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 6 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass der mittlere Formteil an. seinen Enden mit konischen Abschrä- gungen versehen ist, während die beiden seitlichen Formteile am Eingang ihrer Bohrungen mit entsprechenden gegen konischen Flächen ausgerüstet sind, der art, dass beim Zusammenfügen -der drei Teile ein gegenseitiges Zentrieren und die Bildung eines nahtlosen Wickel stattfindet. 9.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 6 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die nach unten ge kehrten Formen an der Abgabestelle durch entsprechend feststehende Füh- rungsschienen geöffnet werden und den fertigen Wickel in. Leitkanäle abgeben, welche ihn nach der Seite zu dem Ar beitsplatz des Einrollers befördern. 10.
    Maschine nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass für das An legen,der den untern und den obern Ab schluss des Wickeltabakbandes bildenden Tabakblattzuschnitte endlose Ränder vor gesehen sind, welche mit endlosen För derbändern, zwischen welchen das Wik- keltabakband nach der Abtrennstelle für die Wickelstreifen befördert wird, der art zusammenwirken,
    dass sich die Trume der endlosen Bänder aufeinan.derlegen und dabei die Tabakblaitzuschnitte zwi schen sich nehmen, um sie an den Wik- keltaba_kbandstreifen abzugeben, wobei die endlosen Bänder so geführt :sind, dass die Anlagestellen sich im Bereiche des Standplatzes einer einzigen Bedienungs person befinden. 11.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich- net, dass jeder zweite vorgeformte Wickel von einer- Schalentrommel an eine in wag- rechter Ebene hin- und herbewegte Auf fangschale mit beweglichem Boden ab gegeben wird, welche den vorgeformten Wickel bei geschlossenen Böden auf- nimmt,
    ihn über eine von einem gesteuel- ten Träger getragene Förderschale be fördert und ihn dort durch Öffnung des Bodens an -diese Förderschale abgibt. welche den vorgeformten Wickel einer Wickelvorrichtung zuführt. 12.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 10 und 11, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Auffangschale 111 einem um eine senkrechte Achse hin- und hergedrehten Auslader mit Aus sparung zur Aufnahme des Wickels be steht, wobei der Boden der Aussparung von einem um die senkrechte Achse ver- drehbaren Schieber gebildet wird, der durch eine Feder in die Verschlussstellung gezogen wird,
    aber bei der Verdrehung des Ausladers nach der Förderschale gegen einen Anschlag trifft und derart zurückgehalten wird, dass er über dieser Schale -die Bodenöffnung der Aussparung freigibt. 13. Maschine nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 6 bis 12, gekennzeich net durch Mittel, um dem Standplatz des Rollers durch endlose Bänder zugeführte Deckblätter unter einer mit Ausschnitt versehenen, gesteuerten Platte vorbeizu führen, über welche ein Klebstoffauf- trager hinweggeführt wird,
    um den unter dem Ausschnitt liegenden Spitzenteil eines Deckblattes mit Klebstoff zu ver sehen.. 14. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 6 bis 13, gekennzeich net durch Spritzdüsen, um die endlosen Bänder durch Aufsprühen von Wasser ständig feucht zu halten. 15.
    Maschine nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 6 bis 14, dadurch ge kennzeichnet, dass der Klebstof<B>f</B> aufträger in einer von einem Steuergestänge ge tragenen Walze aus nachgiebigem Stoff besteht, welche von einer in einem Kleb- Stoffbehälter tauchenden Klebstoffwalze aus gespeist und so gesteuert wird, dass sie die am Klebstoffbehälter scharnier- gelenkig befestigte und durch eine Feder angehobene Platte auf ein zugeführtes Deckblatt niederdrückt und dabei gleich zeitig den Klebstoff aufträgt. 16.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 6 bis 15, dadurch ge kennzeichnet, da.ss für die mit Deckblatt versehenen Wickel an einem endlosen Band angeordnete Tüllen vorgesehen sind, durch welche die zwecks endgül tiger Formung des Kopfes mit der Spitze eingesteckten Zigarren nach einer Ab lagestelle befördert werden, an welcher an dem aus der Tülle vorstehenden Teil der Zigarre Mittel angreifen, welche die Zigarre aus der Tülle befördern und auf ein endloses Band abgeben.
    17. Ma.sehine nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 6 bis 16, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Anlauffläche vor gesehen ist, an welcher die aus den Tül len vorragenden Zigarren vorbeistreichen und im Bereiche der Anlauffläche eine schräg zur Zigarrenlängsachse gestellte und drehbar gelagerte Walze vorgesehen ist, derart, dass die zwischen die An- laufflliche und die Walze geratene Zi garre verdreht und angelüftet wird, um ein Festkleben der Spitze der Zigarre in der Tülle zu verhüten. i8.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 6 bis 17, dadurch ge- l@ennzeiehnet, dass ein Paar Walzen vor gesehen sind, deren parallele Achsen senk <B>5</B> zur Längsrichtung der den Wal zen zugeführten Zigarren gestellt sind, derart, dass die zwischen die gegenein- ander beweglichen und steuerbar gela gerten Walzen gelangenden Zigarren durch die in entgegengesetzter Richtung umlaufenden Walzen aus der Tülle aus gehoben und auf ein Förderband abge legt werden. 19.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 6 bis 18, dadurch ge kennzeichnet, dass die aus den Tüllen ausgehobenen und auf ein endloses För derband abgelegten Zigarren einer Ge- genrollvorrichtung übergeben werden, bei welcher mit Abstand über dem För derband eine feste, parallel zum Förder band liegende Gegenrollfläche angeordnet ist, derart, dass zwischen dem obern Trum des Förderbandes und der Fläche ein Spalt vorhanden ist, in welchen die Zi garren durch die Reibung am endlosen Band und an der Gegenrollfläche gegen gerollt werden. 20.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 6 bis 19, dadurch ge kennzeichnet, da.ss die fertigen gegen gerollten Zigarren von dem Förderband in am Umfang einer Trommel befind liche Kammern gelangen, deren Länge so bemessen und deren Lage so ist, dass das der Spitze abgekehrte Zigarrenende aus der Trommel vorragt und durch ein an der betreffenden Stirnwand der Trom mel wirksames Kreismesser bei der Trommeldrehung abgeschnitten wird, wo bei die in der Trommelkammer befind liche Zigarre durch ein die Trommel ab deckendes Blech in ihrer Lage gesichert wird.
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